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CEO - Kommunikation. Strategien für Spitzenmanager
 
 

CEO - Kommunikation. Strategien für Spitzenmanager [Restexemplar] (Gebundene Ausgabe)

von Egbert Deekeling (Autor), Olaf Arndt (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (27. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593379481
  • ISBN-13: 978-3593379487
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 289.334 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

www.pr-guide.de: "(...) umfassend und übergreifend, plastisch und anschaulich, aber zugleich realistisch und unprätentiös (...) dem Buch ist auf oberster Führungsebene eine offene Aufnahme und gründliche Lektüre zu wünschen, denn es gibt in kommunikativer Hinsicht wahrlich genug zu tun in Deutschlands Top-Etagen."

05.12.2006 / Handelsblatt: "Ihre Analysen und Handreichungen auf 216 Seiten beweisen [...], dass sie die Schwächen im System erkannt haben."

11.01.2007 / Werben & Verkaufen: Buch der Woche "Ein Guide für die Praxis, nah am Unternehmensalltag."

01.03.2007 / Pressesprecher: "Das Buch hebt sich sprachlich angenehm von der abstrakten Kommunikationsrhetorik vergleichbarer Ratgeber ab und eignet sich so auch für Einsteiger."

10.04.2007 / Fachjournalist: "Dieses Buch ist sehr lesenswert - und zwar für Führungskräfte in Unternehmen und Verbänden wie für Fachjournalistinnen bzw. -journalisten. Denn es beruht auf vielen praktischen Erfahrungen und Beispielen, die systematisch und plausibel ausgewertet werden. Daraus ergeben sich nützliche Folgerungen und Tipps für beide Seiten."

Kurzbeschreibung

Schlechte, falsche und mangelhafte Kommunikation des Firmenchefs hat oftmals verheerende Folgen für das Unternehmen. Um dem vorzubeugen, reicht es nicht, eine Kommunikationsabteilung einzurichten und einen Kommunikationschef zu benennen. Statt sich an pressetaktische Prämissen zu klammern, muss der CEO dafür sorgen, dass seine eigene unternehmerische Agenda vorankommt. Das heißt: Die strategische CEO-Kommunikation muss von der Person selbst getragen werden.

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die öffentliche Wahrnehmung steuern?, 10. Dezember 2006
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 REVIEWER)    (REAL NAME)   


Was Deekeling Arndt Advisors geschafft haben, ist zweifelsohne eine Erfolgsstory. 1995 gegründet, arbeiten inzwischen 60 Kommunikationsberater für das smarte Unternehmen. Ihre Aufgabe: CEOs und ihre Firmen vor Mediengaus à la Deutsche Bank bewahren. Da dies mit der Lektüre eines Buches nicht getan ist, gehe ich davon aus, dass auch ihr eigenes Werk vorwiegend ein Marketinginstrument ist, um noch schneller zu wachsen. Dagegen ist nichts einzuwenden. In meiner Besprechung versuche ich daher nur, den Lesern einige Anhaltspunkte zu geben, was die Lektüre bringen soll, wenn man nicht zu den Kunden von Deekeling Arndt Advisors gehört.

Wie es sich für Kommunikationsexperten gehört, beherrschen die beiden Autoren die Kunst der Dramaturgie. Nach einem harmlosen Vorwort, das suggeriert, Kommunikation für Spitzenmanager sei eine ganz besondere Form von Kommunikation, gerät der Leser ohne Vorwarnung gleich in Teufels Küche. Dort werden ihm mit starken Bildern mediale Debakel vorgeführt, dass ihm schaudert. Michael Diekmann von der Allianz Versicherung und Klaus Kleinfeld von Siemens sind weder Kunden von Deekeling & Co., noch Bösewichte. Sie haben bloß die Wahrnehmung falsch organisiert. Pech gehabt, die falschen Berater bezahlt. Hätten Sie sich Ebert Deekeling (51) und Olaf Arndt (41) anvertraut, würden uns die beiden Spitzenmanager noch heute von den Titelbildern renommierter Wirtschaftszeitschriften entgegenlächeln. Denn weil seit dem Enron-Skandal die grundlegende Unschuldsvermutung gegenüber Unternehmen nicht mehr gilt, muss die öffentliche Wahrnehmung richtig organisiert werden. Diesem Aufruf wird eifrig Folge geleistet, wie der Boom von Kommunikationsberatungen zeigt. Der unbedarfte Teilnehmer am Globalisierungsspiel könnte sich auch einfach sagen, wer nichts zu verstecken hat, braucht auch wenig zu organisieren. Doch das ist selbstverständlich eine naive Vorstellung. Weil die Welt komplex ist, lässt sich auch das Gute nicht mehr steuern. Doch halt! Jetzt kommt das große Paradoxon, das sich nicht auflösen lässt, ohne das ganze Kartenhaus zum Einstürzen zu bringen. Wenn man es richtig macht, lässt sich Wahrnehmung eben trotzdem steuern. Diesen Glauben muss man teilen, um an der Lektüre Spaß zu haben.

In zehn Kapiteln erfahren wir, was die Schlechten falsch und die Guten richtig machen. Vorstände müssen erkennen, dass sie Rollen spielen und unterschiedliche Erwartungen erfüllen sollen. Also muss man aus der unternehmerischen Agenda eine kommunikative Agenda ableiten und durch sorgfältige Vorbereitung die Steuerungshoheit zurückgewinnen. Der CEO muss den ständigen Wahlkampf bestehen und sich die Treue seiner Gefolg- und Belegschaft sichern. Geordnete Vielstimmigkeit vermeidet Bürokratie und Überregulierung, organisierte Zurückhaltung stärkt die kommunikative Rolle und der Leiter der Unternehmenskommunikation hält dem Vorstand als ruhiger Coach den Rücken frei. Wenn dann die politischen Räume gut besetzt und die Mythen clever gemanagt sind, wartet auch schon das letzte Kapitel, in dem die Steuerungseinheiten für die letzten 100 Tage eines CEO besprochen werden.

Wer meiner Besprechung bis hierher gefolgt ist, könnte zur Ansicht gelangen, ich könne diesem Buch wenig Positives abgewinnen. Doch dem ist nicht so. Die beiden Autoren verbreiten keinen Unsinn. Sie flechten lediglich bewährte Kommunikationsstrategien in ein Glaubensmodell ein, das mir immer fremder wird. Zwar gibt es durchaus Instrumente, mit denen sich die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen lässt. Nur sind sie nicht so narrensicher und wirkungsvoll, wie es mir die beiden Autoren weismachen wollen. Weil wir nach einem Kommunikations-Gau im Nachhinein immer gescheiter sind, betrachte ich es als Taschenspielertrick, die Fehler anderen aufzuzählen, um dann mit den eigenen Ratschlägen aufzutrumpfen. Aber wie jeder Leser in seinem Leben selber erfahren hat, hält sich der persönliche Lerneffekt in engen Grenzen, wenn wir an einer Unfallstelle länger stehen bleiben. Wir lernen vor allem durch eigene Erfahrungen, nicht durch fremde. Und die Lektionen mit dem nachhaltigsten Erfolg werden in diesem Buch leider nur gestreift oder als Wahlfächer angeboten.

Mein Fazit: Die Autoren mögen zu den führenden Experten Deutschlands zählen, mir hatten sie nicht viel Neues mitzuteilen. Wahrnehmung lässt sich nicht so einfach steuern, wie Deekeling und Arndt dies darstellen. Zum Glück nicht.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die das Sagen haben. Zur Kommunikation von Managern., 16. Dezember 2006
Von Klaus Merten "Lexicom" (Finikas, Krhth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Buch von Deekeling und Arndt über Höhen und Tiefen der Kommunikation deutscher Spitzenmanager setzt Maßstäbe und unterscheidet sich wohltuend von dem üblichen PR-Gebabel: Sustanz statt Arroganz, Wissen statt Halbwissen, Validität statt Versprechungen. Die gewählte Perspektive besagt: Es zählt nicht (mehr), was der Manager macht oder nicht macht, sondern es zählt nurmehr, wie sich dies in den Medien spiegelt. Die Vorstellung, "unternehmerisches Handeln findet am besten abseits der öffentlichen Wahrnehmung statt", wird als störrisches Relikt des 19. Jahrhunderts geoutet.
Das Buch ist ein gut dosierter Reflex auf die Mediengesellschaft und hat sicher die Kraft, sich zur Pflichtlekture von Managern zu mausern. Allerdings: Der Titel sollte gändert und auf sechs Buchstaben und ein Sonderzeichen verkürzt werden. READ ME!
km
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der CEO als Kommunikator und "Wahrnehmungsmanager", 22. Februar 2007
Die Autoren Egbert Deekeling und Olaf Arndt illustrieren anhand von prominenten, aktuellen Fallstudien, dass oftmals nicht mangelhafte wirtschaftliche Performance, sondern mediale Peinlichkeiten und (vermeidbare) Kommunikationspannen von Unternehmen und ihren Lenkern zu kritischer Bewertung und Schiedssprüchen in der Öffentlichkeit führen. Der CEO wird dabei "zur Projektionsfläche der öffentlichen Kritik" (S.17). Seine Äußerungen und Verlautbarungen sind mit entscheidend "(...) für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens" (S.21). Das hat Konsequenzen für dessen (kommunikative) Positionierung und Profilierung, sein Rollenverständnis und Diskursverhalten sowie seine Agenda als oberster Kommunikator.

Die Forderung an Unternehmenslenker, strategisch geplante und implementierte Kommunikation mit allen relevanten Stakeholdergruppen - und nicht nur beschränkt auf die Financial Community  als Kernaufgabe zu begreifen, zieht sich leitmotivisch durch die Kapitelgestaltung. Das Autoren-Duo reklamiert wiederholt ein "neues Managementverständnis", eine veränderte Rollendefinition des CEOs. Dieser muss die Rolle des ersten Kommunikators und "Wahrnehmungsmanagers" (S. 22) im Dialog mit allen Anspruchsgruppen (S. 38ff.) aktiv und konsequent annehmen. "Seine kommunikative Agenda muss sich aus seiner unternehmerischen Agenda ableiten" (S. 34). Der CEO muss  stets mit feinem Gespür für die "Großwetterlage (...) der wirtschaftlichen und politischen Themenkonjunkturen" (S. 35) sowie für die kommunikative "Folgenabschätzung unternehmerischen Handelns" (S. 25)  seine öffentliche Rolle(n) (S. 65ff.) und Bühnen (S. 68ff.) definieren und "die eigene Kommunikation darauf ausrichten" (S. 25), ohne jedoch Personenkult zu zelebrieren oder durch mediale Omnipräsenz als Flaneur auf dem Boulevard zu entwerten.
Wer als CEO die kommunikative Definitionsmacht und Steuerungshoheit bei der strategischen Prozessplanung der eigenen Auftrittsszenarien nicht nutzt, nicht selbst aktiv Ereignisse und Themen definiert, der überlässt anderen die Interpretation seines unternehmerischen Wirkens. Mit oftmals fatalen Folgen für die eigene Reputation und das Erscheinungsbild des von ihm repräsentierten Unternehmens.

Die Autoren sprechen aus eigener, langjähriger Erfahrung. Beide sind in der Kommunikationsbranche ausgewiesene Experten auf dem Terrain der CEO-Kommunikationsberatung, die die Nomenklatur ihrer Disziplin beherrschen und deren State of the Art repräsentieren. Wer sich ernsthaft mit diesem Themenkreis beschäftigt, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Zumal es erstmalig verstreutes Wissen, vereinzelt publizierte Bewertungen und Gewissheiten sowie am PR-Mainstream orientierte Einsichten zur CEO-Kommunikation systematisch erkundet und das verfügbare Material fundiert - mit Verweisen auf die einschlägige Literatur garniert - aufbereitet. Deekeling und Arndt gelingt es somit, ein schlüssiges, präzise recherchiertes und analysiertes Gesamtbild des Themenfeldes zu entwerfen - dramaturgisch klug inszeniert und anhand bekannter "Fallbeispiele" und "Fallen(-stellungen)", die es zu vermeiden gilt (s. insb. S. 115ff.), illustriert.

Die Verfasser geben als erfahrene (CEO-)Berater nicht nur instruktive Einblicke in und empirisch verifizierte Empfehlungen für die Praxis - ohne dabei in ihrem primär deskriptiven Stil belehrend und übermäßig theoretisierend zu wirken. Aufgrund seiner klaren, kompendienhaften Gliederung, die die Leserführung unterstützt, lässt sich das Buch auch als Nachschlagewerk nutzen, das alle aus Autorenblickwinkel wichtigen Aspekte der CEO-Kommunikation in 10 Kapiteln (+ Postskriptum) abhandelt.

Fazit: Studien wie diese sind  trotz der Relevanz der Thematik für die Kommunikationspraxis - leider Mangelware. Die vorliegenden Beiträge laden den Leser zum Mit-, Nach- und (eventuell) Umdenken ein. Die dokumentierten Befunde und Beobachtungen sind in ihrer Konsistenz ein weiterführender Diskussionsbeitrag, können als zielgerichteter Erkenntnisgewinn und konkrete Entscheidungshilfe für die eigene Disziplin fungieren: Sowohl als Einstiegslektüre in den Themenkreis als auch für die Konzipierung einer strategischen Kommunikationsagenda interessierter Kommunikationsprofis und Topmanager sowie für solche, die es noch werden wollen.

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