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The Witcher
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Windows Vista / XP  USK ab 18
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows Vista / XP
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

Version: Standard
  • PC Game // Rollenspiel // USK: ab 18 jahren Bitte beachten Sie bei USK 18 Spielen folgende wichtige Hinweise: Diese Spiele werden nur an Personen eigenhändig

Produktinformation

Version: Standard
  • ASIN: B000O76XK0
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 181 g
  • Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2007
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (140 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.573 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

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Produktbeschreibung

Noch nie wurde im Rollenspiel-Genre eine spannendere Geschichte erzählt als in The Witcher. In einer Welt ohne Moral verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse. Diese wunderschöne, umfangreiche Spielwelt wurde zunächst von Künstlern erschaffen und im Anschluss technisch umgesetzt. Der Spieler schlüpft in diesem einzigartigen, spannungsgeladenen Epos in die Rolle des Helden und bestimmt durch seine Taten den Handlungsverlauf. Mit diesem Spiel kehrt das Rollenspiel-Genre zu seinen Wurzeln zurück und schlägt gleichzeitig neue Wege ein: The Witcher legt mit seiner dynamischen Spielwelt besonderen Wert auf die Handlung und die Entwicklung des Charakters und setzt dabei wie kein Spiel zuvor auf Echtzeit-Kämpfe voller Taktik.


In "The Witcher" sind die Unterschiede zwischen gut und böse sehr fließend

Der Spieler taucht in eine lebendige Fantasiewelt voller Gefahren ein und übernimmt die Rolle des weißhaarigen Hexers Geralt, einem sagenumwobenen Monsterjäger und meisterhaften Schwertkämpfer mit überirdischen Fähigkeiten und Reflexen. Auf der Suche nach seinen verlorenen Erinnerungen wird Geralt ohne seinen Willen in einen Machtkampf verstrickt, der die Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Um sowohl Rollenspiel-Fans als auch die Freunde rasanter Action-Spiele zu unterhalten, vereint The Witcher eine epische Geschichte mit einer atemberaubenden Grafik und taktisch anspruchsvoller Action.


Held Geralt ist kein Kostverächter - weder was Drogen noch was Frauen anbelangt

pcgames.de
„Äußerlichkeiten sind die eine Sache: Auf hohen Details fühlt man sich in die üppige Fantasy-Welt hineingesaugt, hält immer wieder inne, damit die Szenerie wirken kann. Nachts füllt Dunkelblau die Umgebung aus, heimelig nur der Schein einer Fackel, hinter deren Licht die Schatten flackern. Im Morgengrauen gleitet die Sonne über den wolkenverhangenen Himmel, gießt Licht aus, macht mittags alles hell und saftig. Abends taucht sie wieder unter, nicht ohne ein apokalyptisches Rot wie einen romantischen Zauber auf den Horizont zu legen. Zum Träumen schön.

Story, Verzweigungen und herausfordernde Kämpfe sind die andere Sache. Oft verlangt The Witcher Entscheidungen, die den Spielablauf beeinflussen. Im Vordergrund steht der Krieg zwischen Elfen und Zwergen gegen Menschen. Der Hexer findet sich gegen seinen Willen in diesen Zwist involviert und muss Flagge zeigen. Es allen recht zu machen - vergessen Sie's. Ihre Handlung zieht Konsequenzen nach sich, erstaunlich harte sogar: Manche Quests lassen sich nicht mehr abschließen, manch interessante Figuren wechseln kein Wort mehr mit Ihnen. Wer durch ist, findet ernste Gründe, noch einmal zu spielen. Gibt es schöneres Lob für ein Rollenspiel?“ Wertung: 83%.


Als sagenumwobener Monsterjäger hat Geralt einen Ruf zu verteidigen

4players.de
„The Witcher macht schon im Prolog mehr richtig als Gothic 3 und Two Worlds zusammen. Wer sich in den letzten Jahren über die fehlende Seele in Rollenspielen aufgeregt hat, wird die hoch dramatische Luft in der Welt des Hexers in sich aufsaugen und nach mehr japsen. Das letzte Mal, dass ich so versinken konnte, war Ende 2004 in "Vampire: Die Maskerade - Bloodlines". Vergesst den Kitsch der 08/15-Fantasy, hier geht es derbe zur Sache: Kampf, Drogen, Sex und Gewalt dominieren den düsteren Alltag. In Sachen Dramaturgie und Regie hat das Team von CD Project hervorragende Arbeit geleistet: Klasse Dialoge, markante Charaktere und kleine Filme zur rechten Zeit.


Außen- und Innengrafik sind wunderschön und äußerst stimmungsvoll

Aus den Poren dieses Abenteuers strömt endlich wieder diese Magie, die dem Genre lange Zeit abging: Man stromert nach all dem Kloppmist tatsächlich wieder neugierig durch eine Welt, weil man sie erforschen will und Konsequenzen spürt! Und natürlich will man kräftig zulangen. Wer das Langschwert des Hexers einmal singen lässt, wird nicht mehr so schnell davon loskommen - die Kampfchoreografien sind ebenso blutig wie elegant. … Art & Design bestechen auf ganzer Linie vom Intro über die Monster bis zum letzten Tagebucheintrag, die Spielwelt wirkt auf Schritt und Tritt lebendig und die klasse Musik rundet dieses mittelalterliche Fantasy-Spectaculum ab. Für mich eindeutig das bisher beste PC-Rollenspiel des Jahres!“ Wertung: sehr gut (85%).

eurogamer.de
„Die vorgerenderten Zwischensequenzen, die glaubhaften Gebäude, die fantasievollen Monstern und die herrliche Ausleuchtung versprühen eine solche Wertigkeit, dass sich viele etablierte Entwickler eine gehörige Scheibe davon abschneiden sollten. Fällt zartes Licht in eine dunkle Kloake ein und spiegelt sich eine mittelalterliche Festungsanlage im Burggraben, wähnt man sich sofort mitten in diesem einmaligen Fantasy-Szenario. Besonders atmosphärisch ist hier die Schulterperspektive, die sich nicht nur deutlich einfacher steuert als die klassische Iso-Ansicht, sondern die Charaktere in all ihrer Pracht viel näher an das Geschehen heran holt.“


Im Kampf gegen menschenfressende Untote, die Graveirs

„Oblivion mag beeindruckender sein, Gothic 3 mehr Freiheiten bieten und Neverwinter Nights 2 mit vielen spielbaren Charakteren auftrumpfen. Trotzdem gebe ich dem Witcher jederzeit den Vorzug. … The Witcher ist ein einmaliges Rollenspiel, das der versammelten Konkurrenz eine Lehrstunde in Sachen Atmosphäre gibt und Euch mit glaubhaften Charakteren in seinen Bann zieht.“

areagames.de
„The Witcher ist das „Deadwood“ der PC-Rollenspiele. Kompromisslos auf eine ältere Zielgruppe getrimmt, zeigt The Witcher eine rauhe und dreckige Fantasywelt, in der es keine klare Aufteilung zwischen Gut und Böse gibt. Fast jeder, der euch im Spiel um einen Gefallen bittet, hat mehr Dreck am Stecken als ein durchschnittliches Mitglied der Corleone-Familie. In der Darstellung der Grautöne ist The Witcher auch wesentlich glaubwürdiger als ein Bioshock, dessen Moralsystem dem Spieler ja nur die Wahl zwischen Mutter Theresa und einem kinderfressenden Amokläufer lässt. …

Gerade Gothic 3 kann The Witcher damit in die Schranken verweisen: Die Simulation einer mittelalterlichen Welt wird hier ausgesprochen detailverliebt vorangetrieben, und auf aktuellen PCs sieht das ganze auch noch wunderschön aus ohne dabei die Frameraten in Richtung Diashow zu bewegen. Besonders Lob an die polnischen Entwickler CD Projekt, die Aurora-Engine so gut ausgenutzt zu haben. Gerade im Vergleich mit Neverwinter Nights 2 sieht The Witcher nicht nur deutlich besser aus, sondern bietet auch eine Rundumsicht in der Schulterperspektive, die man noch heutzutage vergeblich in NW2 sucht. Dazu gehören auch die plastischen Charaktermodelle in den Zwischensequenzen, bei denen man jede Ader auf dem Arm des Gesprächspartners erkennen kann.“ Wertung 86% („Das PC-Rollenspiel des Jahres“).

Features:

  • Eine vielschichtige Storyline in einer komplexen Fantasy-Welt, die auf den Romanen des polnischen Autors Andrezj Sapkowski beruht. Hier existiert keine festgelegte Moralvorstellung und keine Entscheidung ist nur schwarz oder weiß
  • Basiert auf der bekannten Aurora Engine von Bioware, die – stark verbessert – das Witcher-Universum umwerfend und künstlerisch wiedergibt
  • Der Spieler kann verschiedene Entscheidungen treffen und taucht so in eine vielschichtige Handlung ein, die drei verschiedene Enden bereithält
  • Über 80 Stunden Spielspaß, vom ausführlichen Hauptquest bis zu zahlreichen zusätzlichen Nebenquests
  • Ein eindrucksvolles, actiongeladenes Echtzeitkampfspiel
  • Tag- und Nachtzyklen
  • Dynamisches Echtzeit-Wettersystem

Voraussetzungen
Minimum:
Windows XP (SP2) / Vista; Intel Pentium 4 2,4 GHz oder Athlon 64 2800+; 1 GB RAM (Windows XP), 1,5 GB RAM (Windows Vista); 8,5 GB Festplattenspeicher; DVD-Laufwerk; 128 MB Grafikkarte mit DirectX 9 Vertex Shader/Pixel Shader 2.0 Unterstützung (Nvidia GeForce 6600 / ATI Radeon 9800 oder besser); DirectX 9.0c kompatible Soundkarte; Lautsprecher oder Kopfhörer

Empfohlen:
Windows XP (SP2) / Vista; Intel Core 2 Duo 2,13 GHz oder AMD X2 5600+; 2 GB RAM; 8,5 GB Festplattenspeicher; DVD-Laufwerk; Nvidia GeForce 7900 GTX oder ATI Radeon X1950 Pro; DirectX 9.0c kompatible Soundkarte; Lautsprecher oder Kopfhörer

Produktbeschreibungen

Witcher, The DV

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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Swoff
Edition:Standard
Spaß:   
Ich habe The Witcher gerade durchgespielt und muss zugeben, es hat alle meine Erwartungen übertroffen. Zugegeben, ich habe etwas gezögert, als ich vor ein paar Wochen vor dem Spiel stand.
"Kaufen oder nicht"? Trotz guter Previews und Ankündigungen ist es nicht verwunderlich, dass man zögert, erinnert man sich an die guten Vorankündigungen von Gothic 3 und Two Worlds. Und was war das Ende vom Lied? Mal wieder 50 Euro für zwei unter allem RPG-Niveau befindliche Spiele ausgegeben.

Die RPGs haben sich in den letzen 10 Jahren drastisch verändert. Statt guter Storyline wird vermehrt auf Grafikwunder und optische Präsentationen gesetzt. Statt fesselnder Atmosphäre rennt man durch seelenlose Welten und macht bis zum Schluß immer dasselbe. Hauptsache, der Charakter wird gelevet, das Licht besiegt die Finsterniss etc. Das die Welt nicht Schwarz-Weiß ist, sondern eher grau, das es kein Gut und Böse gibt, sondern nur Entscheidung und Konsequenz, fehlt in so vielen Spielen. Und vielleicht war es auch jener letzte Satz über Entscheidung und Konsequenz, der mich dazu brachte, The Witcher zu kaufen. Und genau dieses Versprechen wurde bis zum Schluß eingehalten.

The Witcher ist endlich mal Balsam auf die RPGler-Seele. Trotz einiger Schwächen überzeugt mich das Spiel auf ganzer Linie und hat mich dermaßen (auch nächtelang) an den PC gefesselt, wie ich es nur aus den alten "glorreichen" Tagen kenne.

Dabei wurde ganz besonders auf eine komplexe, sehr verwobene und wendungsreiche Storyline gesetzt. Kein Wunder, ist The Witcher doch die geistige Kreation von Andrzej Sapkowski. Kaum hat man sich das Intro (eines der Besten überhaupt) angesehen, wird man gleich in den ersten Minuten in den Witcher-Bann gezogen und für die nächsten Wochen nicht mehr losgelassen. Selten, daß ich ein RPG nächtelang gespielt hatte, bis mir wirklich die Augen zufielen. Held und ganz besonders die NPCs überzeugen, da sie nicht nur kurz auftreten sondern unseren Helden entweder ganz oder sporadisch durch die einzelnen Kapitel des Spiels begleiten und man selbst deren Geschichte im Laufe des Spiels miterleben kann. Die Quests sind sehr gut durchdacht und auch viele Nebenquests sind mit den Hauptquests verwoben. Kein Quest spielt sich langweilig. Die meisten Erfahrungspunkte bekommt man im Übrigen nicht für das Killen von Monstern, sondern für das Erfüllen von Quests, die teilweise gar nichts mit dem üblichen "Auftrag-Moinster töten-Belohnung kassieren-EXP erhalten" zu tun haben. Man bekommt sogar EXP für Würfelpokerspiele und anderlei kuriose Quests. Dabei kann jede Entscheidung zu einem neuen Wendepunkt im Spiel führen, also sollte man immer aufpassen, wofür man sich entscheidet und welche Quests man für wen ausführt. Denn erst nach einigen Spielstunden oder teilweise im nächsten Kapitel werden die Konsequenzen der Entscheidung in einer Art Retrospektion gezeigt. Allein das sorgt schon für hohen Wiederspielwert, sagte doch der Publischer, dass es drei verschiedenen Endings gibt.

Die Atmosphäre in The Witcher ist einzigartig, aber nicht, weil es schon wieder eine schöne Wiesen-und Waldlandschaft mit weißen Elfenstädten, und verschnörkelten Goldtürmen ist, sondern hier sehr viel Wert auf eine authentische mittelalterliche Kulisse gesetzt wurde. Burgen und Landschaften sind mal schön, mal bedrohlich, alles wirkt echt und authentisch, keine zusammengewürfelte Retortenlandschaft. Ausrüstung, Waffen, Kleidung, alles wirkt sehr authentisch und nicht zusammengeschnitten. Das kommt sehr gut an. Die Musik ist sehr stimmig und unterstreicht das Spielgeschehen sehr gut. Einige BGMs sind echte Ohrwürmer und auch für mich der Beweis, dass allein eine vernünftige BGM die Atmosphäre eines Spiels sehr stark zum Positiven oder auch zum Negativen beeinflussen kann, auch wenn ich die Vielfalt etwas bemängle. Einige Songs dudeln stundenlang daher, da hätte etwas mehr Abwechslung stattfinden können.

Das Kampfsystem ist erfrischend anders und allein deswegen schon den Kauf wert. Statt langweiliger Kampfsequenzen a la Oblivion, Gothic 3 oder Two Worlds wurden alle Kampfsequezen von Stundmen und Martial Arts Experten ausgearbeitet, mit MotionCapturing aufgezeichnet und ins Spiel integriert. Das wahrhaftig "BESTE", was ich an Kämpfen in einem RPG gesehen habe. Und statt dummen Dauergeklicke, geht es hier darum, im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu klicken, um weitere Kombos und Angriffssequenzen einzuleiten. Der Held Gerald besitzt zwei Schwerter. Ein normales Stahlschwert im Kampf gegen Menschen und ein Silberschwert gegen Monster. Dazu besitzt Geralt drei Kampfmethoden: einen starken, einen schnellen und einen Gruppenkampfstil. je nach Gegner muss man seinen Kampfstil anpassen. Dazu kann man aus 5 verschiedenen Kampfzaubern wählen, die man mit der anderen Maustaste aktiviert. Die Gegner sind sehr intelligent, man kommt mit der alten "Klicken-bis-er-tot-umfällt-Methode" häufig nicht weiter, sondern muß spezielle Strategien entwickeln, um seinen Gegner zu bezwingen. Besonders die Schlachten gegen viele Gegner mit Verbündeten sind unglaublich motivierend. Allerdings gibt es hier einige leichte Balancing-Probleme. Bei einigen Gegnergruppen kann man geschickt einen nach dem anderen "herauspullen" (aus der Gruppe ziehen) und alleine erledigen und die anderen bleiben hinten stehen. Der Igni-Zauber ist gegen fast alle Gegner "overpowered" (zu stark). Einige Gegner sind zu leicht, andere zu schwer. Hier herrscht noch etwas Nachbesserung.

Die Kameraeinstellung ist variabel auf drei Positonen einzustellen. Anfangs etwas knifflig, aber man gewöhnt sich schnell dran. Die Welt ist im Gegensatz zu anderen Spielen nicht frei begehbar, was mich allerdings im Gesamtbild nicht stört, sondern aufgrund des Umfangs recht hilfreich ist. So bleibt es wohl jeder Person selbst überlassen, was sie davon hält. Das Interface ist gut durchdacht, wenn auch die Darstellung des Inventars sehr klein geraten ist. Ein dickes Plus gibt es für Die Quest-Logs, Tutorials, Character-Logs etc. Sehr umfangreich und hilfreich. Auch die Skillentwicklung im Laufe des Spiels ist sehr, sehr gut und besitzt hohes Suchtpotential (nächsten Level erreichen, um neue Skills zu lernen, um neue Kampfsequenzen durchzuführen/stärkere Zauber zu benutzen etc.). Ein großer Schwachpunkt im Spiel sind die durch die Engine bedingten langen Lade- und Speicherzeiten, besonders, wenn man schon viele Spielstände gespeichert hat. Das nervt auf Dauer und führt dazu, dass man seine vorherigen Spielstände bis evtl. auf die letzten zehn Savegames in einen anderen Ordner verschieben oder löschen muß, um schneller zu laden, denn jedes Savegame ist ca. 19 MB groß und es dauert ab 150 Savegames unglaublich lange bis man darauf zugreifen kann. Muß man häufig von einem zum anderen Ort wechseln, stört die Ladezeit für jedes Areal zunemend. Gelegentlich traten einige Bugs und Abstürze auf, im Vergleich zu anderen RPGs aber eher sehr selten.

Zusammenfassend kann man sagen:

Positiv ist:
- die geniale Storyline mit 3 verschiedenen Endings
- sehr gute Haupt- und Nebenquests
- einen sehr überzeugenden Helden, mit den man sich identifizieren kann
- sehr gute NPCs
- erotische Elemente sowie eine Storyline für Erwachsene
- ein sehr authentisches Gesamtbild
- authentische mittelalterliche Kulissen, Waffen und Rüstungen
- eine geniale Atmosphäre
- sehr guter und stimmiger Soundtrack
- das Kampfsystem ist einfach nur genial
- intelligente Genger
- von Zeit zu Zeit geniale Massenschlachten
- sehr gutes Logbuch und Tutorial
- sehr guter Einsatz von Waffenverbesserungen, Alchimie etc.
- geniales Skillsystem, dass zum leveln motiviert
- alles wirkt sehr intelligent und gut durchdacht
- kein Gut gegen Böse, sondern Entscheidung und Konsequenz-Prinzip

Negativ ist:
- Lade- und Speicherzeiten
- hier und da einige Balancingprobleme im Kampf
- gelegentliche Bugs (bei mir eher selten)
- Soundtrack hätte umfangreicher sein können (wiederholt sich zu oft)

Fazit:
The Witcher ist trotz kleiner Schwächen für mich das beste RPG, das es je gegeben hat. Wer The Witcher gespielt hat, wird so schnell nicht zu einen anderen RPG in seinem Regal greifen. Ich werde auch in der nächsten Zeit zum Hexer greifen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung. Das Outtro spricht jedenfalls dafür.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewitched ;) 4. November 2007
Von Modus TOP 500 REZENSENT
Edition:Standard
Spaß:   
In den Games-Magazinen werden technische Details ja ausführlich besprochen, mit zwei Klicks über Google kann man sich im Detail informieren.
Deshalb hier nur eine Kurz-Zusammenfassung.

'The Witcher' läßt sich am besten als story-lastiges Fantasy-Rollenspiel beschreiben. Der Spieler steuert den Hexer Geralt, einen professionellen Monsterjäger in einem komplexen Fantasy-Universum.
Zu Beginn des Spiels wird Geralt schwer verletzt von Freunden gefunden und nach Kaer Morhen gebracht, die alte Festung der Hexer-Zunft. Diese wird kurz nach seinem Eintreffen von einem Geheimbund angegriffen, der auf die Geheimnisse der Hexer aus ist.
Geralt hilft beim Kampf, kann aber nicht verhindern, dass die kostbaren Aufzeichnungen und Reagenzien aus dem Labor der Hexer gestohlen werden. In den falschen Händen können diese Dinge viel Unheil anrichten. So begibt er sich auf die Suche nach den Angreifern, und zugleich auch nach sich selbst, denn aufgrund seiner Verletzungen hat er sein Gedächtnis verloren.
Auf seinem Weg stolpert er mitten hinein in einen beginnenden Krieg, und muss schließlich für eine Seite Partei ergreifen...

Mit Geralt lösen wir in ca. 40 Spielstunden allerlei Quests. Mal mit, mal ohne Waffengewalt. Die Kampfanimationen gehören im übrigen zum Besten, was man in diesem Genre gesehen hat; sie wurden von Stuntleuten und professionellen Schaukämpfern mittels MotionCapturing aufgezeichnet.
Überhaupt weiß die grafische Präsentation zu überzeugen. Obwohl das Spiel auf der alten Neverwinternights-Engine aufsetzt (mit allen damit verbundenen Limitationen - d.h. insbes. deutlich spürbare Ladezeiten zwischen den Spielarealen und eine nicht vollkommen frei begehbare Spielwelt), ist Sapkowskis Fantasy-Universum ungemein gelungen. Die künstlerische Gestaltung jedes noch so kleinen Details läßt die Siedlungen und Landschaften extrem stimmig erscheinen. Und wenn man als Hexer Geralt im Sonnenuntergang durch die wogenden Kornfelder streift, wenn zwischen dem Weizen Mohn und Kornblumen leuchten, wenn erschreckt die Vögel auffliegen, sobald man sich nähert, dann taucht man wirklich ein in diese Welt.
Die Story des Spiels, transportiert durch vertonte Dialoge und zahlreiche kinoreife Zwischensequenzen, gehört zum Besten, was der Fantasy-Spielemarkt zu bieten hat. Sie ist komplex, voller unerwarteter Wendungen, niemals platt oder pathetisch. Als Spieler trifft man häufig Entscheidungen, die sich massiv auf den weiteren Spielverlauf auswirken. Diese Handlungen haben stets eine moralische Konsequenz.
Es gibt Stellen im Spiel, an denen man lange überlegt, wie man entscheiden soll.
Hier ein Beispiel: Einer der zentralen Konflikte in der Spielwelt ist ein beginnender Krieg zwischen Menschen und den Rassen der Elfen und Zwerge, die als 'Anderlinge' bezeichnet werden. Rassismus grassiert in dieser Welt, in der Anderlinge in Ghettos leben müssen und einige von ihnen zu Guerillakrieg und Terror greifen, um ihre Rechte zu erkämpfen.
Als Geralt muss der Spieler an einigen Stellen entscheiden, wen er unterstützt (und damit automatisch, wenn er bekämpft):
Die Menschen, von denen er selbst einer ist (wenn auch nicht gänzlich, denn als Hexer wird er selbst oft geächtet) und die repräsentiert werden von jemandem, der ihm menschlich nahe steht, der ein guter Freund ist? Oder die Elfen, Terroristen zwar, deren Motive aber mehr als nachvollziehbar sind?
Egal, welchen Weg man wählt - die Konsequenzen sind drastisch.

Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt: Dies ist ein Spiel für Erwachsene. Die P18-Freigabe macht Sinn. Nicht, weil es hier übermäßig Splatter- und Bluteffekte gäbe. Sondern einfach, weil das ganze Setting sehr erwachsen ist - beginnend eben mit den Spielentscheidungen, die andauernd zu treffen sind.
Dazu kommen Details in der Gestaltung, die man mögen oder hassen kann, die aber das Setting ungemein glaubwürdig und atmosphärisch gestalten:
Vor allem in den Slums und Spelunken ist die Sprache dreckig, die Gebärden auch, der Horizont gemeiner Schurken kreist um Sex, Gewalt und Alkohol. Gelegentlich gibt es nacktes Fleisch zu sehen (etwas, das gerüchteweise für die US-Version geschnitten wurde).
Wer will, kann - in den kleinen Dingen - herrlich unmoralisch agieren. Zur Illustration: An einer Stelle im Spiel wird Geralt von seiner Liebsten rausgeworfen (verdientermaßen, wie man hinzufügen muss). Wir schicken ihn los, sich mit seinen Freunden betrinken und alles Leid zu vergessen, dann noch eine Runde ins örtliche Hurenhaus. Am frühen Morgen torkeln wir zurück nach Hause, sternhagelvoll, zu Frau und Kind... Welches Spiel sonst kann das Gefühl witziger Authentizität bieten?

Abschließend noch ein paar technische Details:
'The Witcher' wird in der deutschen P18-Version uncut ausgeliefert, d.h. Inhalte wurden nicht geschnitten. Die DVD ist multilingual. Man kann also Englisch oder Deutsch spielen, wobei die englische Sprachausgabe etwas besser als die deutsche ist.
Es ist außerdem unbedingt empfehlenswert, sich die (nach jetzigem Kenntnisstand) beiden Patches zu installieren, da sich damit einige unschöne Bugs im Vorfeld ausräumen lassen.

Alles in allem halte ich 'The Witcher' für eines der besten Fantasy-RPGs, die seit langer Zeit erschienen sind. Es ist emotional derart fesselnd, dass man über kleinere technische Probleme gern hinwegsieht.
Und - es macht ungeheuer Spaß, es zu spielen.
Auch beim zweiten oder dritten Mal, denn die oben beschriebenen Entscheidungen beeinflussen grundsätzlich den Spielverlauf und den Ausgang des Spiels.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas M.
Edition:Standard
Spaß:   
Mit The Witcher hab ich endlich mal wieder ein Rollenspiel gefunden, dass mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. So ist die Story des Spiels spannend bis zum Schluss und geizt nicht mit Wendungen und Überraschungen. Vor allem aber wird sie dadurch interessant, dass der Spieler sie in gewissem Rahmen mit bestimmen kann. Während in anderen RPGs Entscheidungen die man im Laufe der Quests trifft meist nur geringe Unterschiede ausmachen, so wird man in The Witcher teils Stunden später mit dem Resultat seiner Entscheidung konfrontiert, die Ausmaße ausgenommen hat, die ich zunächst nicht erwartet hätte. Nicht selten bin ich so minutenlang vor meinem nächsten Satz in einem Dialog verweilt und habe überlegt, welche Auswirkungen zu erwarten sind, wenn ich was sage, und was davon vorteilhafter für mich wäre, oder was ich mit meinem "virtuellen Gewissen" vereinbaren kann. Noch nie habe ich in einem Spiel solchen Tiefgang und solch moralische Fragen erlebt. Toll!

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass der Entwickler das Spiel noch lange Zeit weiter verbessert hat und das alles kostenlos verfügbar ist. So kann man den spielerischen Inhalt der "Enhanced Edition" gratis downloaden und erhält dadurch nicht nur alle Verbesserungen und Updates sondern auch zwei zusätzliche unabhängige Questreihen des Herstellers, sowie einige von Fans.
Den Download dieser ca 2GB würde ich somit jedem nur empfehlen.

Aber es gibt auch Kritikpunkte für dieses Spiel. So mangelt es an Bewegungsfreiheit der Spielfigur. Denn auch wenn diese in Kämpfen grandios animiert umherwirbelt (das Kampfsystem ist im Übrigen auch gut umgesetzt), so kann sie beim umherlaufen nicht einmal kleinste Zäune überspringen und steht teils vor leicht durchquerbaren Ästen, die wie eine Wand wirken.
Außerdem fehlt mir eine Art "Schnellreise-Funktion", mit der ich an bestimmte Orte, an denen ich schon war zurückkehren kann, ohne alles erneut laufen zu müssen.
So führt die Kombination dieser beiden Punkte teils zu langen Laufwegen, die unnötig den Spielspaß einbremsen.
Außerdem hätte ich nach Ende der Hauptquest noch gerne mit meinem aufgelevelten Charakter restliche Nebenquests erledigt, aber das Spiel endet dort zwangsläufig.

Trotzdem ist The Witcher ein klasse Spiel, dass seine Schwächen durch seine Stärken mehr als nur ausgleicht und vor allem für Spieler die moralischen Tiefgang und Entscheidungsfreiheit nicht scheuen lange und intensive Unterhaltung bietet.
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