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Kanada 1960: Zac wird am heiligen Abend als viertes von insgesamt fünf Kindern einer Großfamilie geboren, und man spricht ihm heilende Kräfte zu. Als Augapfel seiner Eltern hat er dabei nicht nur mit dem Neid seiner Brüder zu kämpfen, sondern auch mit der aufkeimenden Homosexualität, die sein Vater niemals akzeptieren würde. So hält er es zunächst für besser, seine Neigung zu verleugnen. Bis er eines Tages das Versteckspiel nicht mehr aushält und sich entschließt, den Vater mit der Wahrheit zu konfrontieren.
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Die Arbeit von Regisseur Jean-Marc Vallée gewann zehn "Genies", den höchsten kanadischen Filmpreis, darunter die Kategorien "bester Film" und "beste Regie". Die einfühlsame Geschichte vom Erwachsenwerden und dem zerstörerischen Druck fremder Erwartungen überzeugt mit einer guten Portion Humor und ihren starken, hierzulande leider kaum bekannten Darstellern. Den Songs des Films fällt dabei die Rolle zu, das Flair der 60er und 70er aufleben zu lassen, einer Epoche, in der Außenseiter die wahren Helden waren.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Magisches und innovatives Coming-of-Age-Drama über einen Jungen, der sich aus Liebe zu seinem Vater die eigene Homosexualität nicht eingestehen will.
Kurzbeschreibung
Zac ist das vierte Kind unter 5 Brüdern. Doch Zac ist seinen Brüdern nicht besonders ähnlich. Eigentlich ist er ein typischer Außenseiter. Doch um vor allem seinem Vater zu gefallen, unterdrückt er seine persönlichen Neigungen und fügt sich so gut es geht in das alltägliche Leben mit seinen Brüdern ein. Doch letztlich kann Zac sein wahres Ich nicht mehr verbergen.
Produktbeschreibungen
Am Weihnachtsabend 1960 erblickt der junge Zachary in Québec das Licht der Welt. Als zweitjüngstes Kind unter fünf ungleichen Brüdern scheint Zac so gar nicht in die bürgerliche Vorstadtfamilie Beaulieu zu passen. Sein älterer Bruder Raymond schleppt unter den wohlwollenden Blicken des Vaters ständig neue Eroberungen ins Haus, während die anderen drei als Sportskanone, Bücherwurm und Nesthäkchen ihren geradlinigen Weg gehen. Zac, der sensible Freigeist, ist anders. Für die fromme Mutter ist er allein durch seine Geburt an Weihnachten etwas Besonderes und auch der Vater ist maßlos stolz auf seinen hübschen Sohn. Für Zac beginnt eine idyllische Kindheit voller kleiner Wunder. Sein Vater lässt ihn das Auto waschen, nimmt ihn mit auf heimliche Spritztouren zur Pommes-Bude, weiht ihn ein in die Geheimnisse seiner heiligen Plattensammlung und schmettert zu allen festlichen Anlässen unermüdlich Aznavours Chanson "Emmenez-moi au bout de la terre". Zac genießt die familiären Geborgenheit, die Rituale und seine Stellung als Vaters Liebling. Aber dieses Glück währt nicht ewig.
Konflikte mit den Eltern, wie sie jeder Teenager kennt, und die Rivalität mit dem älteren Bruder, der im Rausch der Drogen immer unberechenbarer wird, halten ihn in Atem. Nichts ist mehr wie früher: Die ersten Erfahrungen mit Liebe, Sex und Drogen machen sein Leben als Teenager zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Eine Zeitreise durch Mode, Musik und Lebensgefühl der 70er Jahre beginnt. Am liebsten würde er sich mit Hilfe seines Helden Bruce Lee aus der spießigen Umgebung herausboxen. Immerhin erlaubt ihm seine blühende Phantasie oft genug, aus dem
Konflikte mit den Eltern, wie sie jeder Teenager kennt, und die Rivalität mit dem älteren Bruder, der im Rausch der Drogen immer unberechenbarer wird, halten ihn in Atem. Nichts ist mehr wie früher: Die ersten Erfahrungen mit Liebe, Sex und Drogen machen sein Leben als Teenager zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Eine Zeitreise durch Mode, Musik und Lebensgefühl der 70er Jahre beginnt. Am liebsten würde er sich mit Hilfe seines Helden Bruce Lee aus der spießigen Umgebung herausboxen. Immerhin erlaubt ihm seine blühende Phantasie oft genug, aus dem