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Bye-bye, Berlin
 
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Bye-bye, Berlin [Taschenbuch]

Petra Kasch
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 252 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473347914
  • ISBN-13: 978-3473347919
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 458.438 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Petra Kasch
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Berlin 1995. Nadja wächst alles über den Kopf. Ihre Mutter ist in den Westen. Ihr Vater vertrinkt die Miete. Das Jugendamt steht vor der Tür. Und Nadjas Freunde schmieden einen irrwitzigen Plan ...

Klappentext

Ost-Berlin 1995. Der dreizehnjährigen Nadja wächst alles über den Kopf. Ihre Mutter ist in den Westen gezogen. Ihr arbeitsloser Vater vertrinkt die Miete und das Geld für die geplante Reise ans Meer. Dann steht auch noch das Jugendamt vor der Tür. Aber auf Nadjas Freunde ist Verlass. Gemeinsam gelingt es ihnen nicht nur Farbe in die triste Wohnung und Nadjas Alltag zu bringen - sie holen sogar das Meer nach Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H. P. Roentgen TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
1995 und Nadjas Mutter hat nach der Wende in Hamburg eine gutbezahlte Stelle angenommen. Doch der Vater, früher ein berühmter Fotograf in der DDR, blieb mit der Tochter in Berlin. Jetzt vertrinkt er die Miete. Nadja will das Geld auftreiben, bevor die Zwangsräumung erfolgt.
Doch wie schafft man das, wenn man erst dreizehn ist und obendrein das Jugendamt vor der Tür steht?

Und was ist all den Fotos, die Vater in vielen Jahrzehnten in der Wohnung angehäuft hat? Jahrzehnte Alltag aus der untergegangenen DDR finden sich in Kisten und Kästen und als Vater weiter das Geld versäuft, wird sie so wütend, dass sie die Fotos verbrennt. Doch plötzlich haben ihre Freunde eine Idee. Eine verrückte Idee, aber ...

Petra Kasch hat ein spannendes Buch geschrieben, über ein Mädchen, das mit Fotografien aufgewachsen ist und das erlebt, wie der Vater die Wende und die neue Geschäftigkeit nicht packt. Über Freundschaft und Ideen und was diese wert sind. Gleichermaßen gut wie auch spannend geschrieben und eigentlich ein "All Age Buch", wie es auf Neudeutsch heißt. Denn was man hier über Fotografie erfährt, ist ebenso so spannend, wie der Kampf Nadjas mit dem Jugendamt, mit dem Vater, der das Trinken nicht lassen will und der Zwangsräumung.

Nur die allerletzten paar Seiten wirken ein wenig deplaziert. Als alles glücklich überstanden ist, kommt der Hammer, der eigentlich überhaupt nicht mehr passt und ein wenig unglaubwürdig wirkt. Doch die restlichen Seiten sind so gekonnt, so spannend, dass sie das bei weitem aufwiegen.

Ein etwas anderes Buch zu zwanzig Jahren Mauerfall, aber ein ehrliches. Besser als all die Zeitungsartikel und Politiker, die sich selbst feiern.

Hans Peter Roentgen
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anna
Format:Taschenbuch
Ein Sommer im Leben der 14jährigen Nadja: erste Liebe, Freundschaften und Streit. In Berlin steppt der Bär, Ferien im coolen Prenzlauer Berg - und kein Geld für gar nichts. Nicht für den ersehnten Urlaub am Meer, nicht für Turnschuhe, nicht mal ein Freibad-Ticket ist drin. Denn Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol. Und die Mama ist weg. Beide haben ihre Gründe... Allein bleibt Nadja mit ihren Sorgen und Ängsten.
Unsentimental erzählt die Autorin eine ostdeutsche Familiengeschichte in den '90ern und erinnert damit an die Kinder, welche in dieser Zeit buchstäblich mit der DDR "untergingen".
Der kritische Jugendroman endet optimistisch - das war für meine beiden Mitleser/innen (12 und 15 Jahre alt) sehr wichtig. Dieses Buch ist nicht nur eine historisch genau nachgezeichnete Wendegeschichte, sondern auch eine Liebeserklärung an eine Stadt und ihre Bewohner, die es heute so nicht mehr gibt. Athmosphärisch dicht geschildert, fiebert man als Leser bis zur letzten Seite mit.
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Verlorene Werte 21. November 2009
Von Corinna
Format:Taschenbuch
Bye-Bye, Berlin" ist ein Jugendbuch, das von einer Zeit erzählt, die eigentlich die jugendlichen Leser selbst nicht mehr erlebt haben. Es geht um die Jahre kurz nach der Wende. Ein 13-jähriges Mädchen - Nadja - muss schnell erwachsen werden, denn sie lebt plötzlich alleine mit ihren Vater, der den Mut, die Zuversicht auf die Zukunft verloren hat. Er kommt mit der neuen Gesellschaft nicht zurecht und ersäuft seine Verzweiflung und Hilflosigkeit. Nadja wiederum ist zerrissen zwischen Kindheitsträumen und der Not, anstelle ihres Vaters den Erwachsenenalltag zu bewältigen. Sie muss sich der Realität stellen, sie kämpft darum, dass das Leben weitergeht und findet dabei Unterstützung bei ihren Freunden und bei Nachbarn.

Petra Kasch beschreibt in einer wunderbaren, sehr bildhaften, oft poetischen Sprache den Kampf der kleinen Familie ums Überleben. Man spürt, dass der Autorin menschliche Werte wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Mut und Beistand am Herzen liegen und wie es eine Familie mit Hilfe von Freunden es schafft, in Zeiten, in denen ein Land untergeht, genau diese Werte und am Ende sich selbst am Leben zu erhalten.
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