Kurzbeschreibung
Das Schaffen von Dieterich Buxtehude (ca. 1637-1707), das erstaunlicherweise zu seinen Lebzeiten mit wenigen Ausnahmen nicht gedruckt erschien, hat nur dank einiger Manuskripte überlebt. Das erklärt zweifellos, warum es lange Zeit vollkommen unbekannt war und Buxtehude nur allmählich, zunächst als Orgelkomponist, wiederentdeckt wurde. Ein Großteil seiner Vokalkompositionen wird in der Düben-Sammlung in der Universitätsbibliothek Uppsala auf-bewahrt. Buxtehude genoss zu seiner Zeit größte Wertschätzung und hatte zahlreiche Schüler. Die angesehene Stellung als Organist an der Lübecker Marienkirche, die er innehatte, eben-so wie die Verantwortung, die er für sehr viele musikalische Aktivitäten in dieser Stadt trug, gaben ihm die Gelegenheit, mit den bedeutendsten Musikern seiner Zeit in Verbindung zu treten. Seine Musik ist der grandiose Abschluss jenes musikalischen Feuerwerks, das man gemeinhin als 'Stylus phantasticus' bezeichnet, und sich ebenso sehr auf die Art, Musik zu schreiben, wie auch die Art, sie aufzuführen, bezieht. Der Zink-Virtuose William Dongois und sein Ensemble 'Le Concert Brisé' haben hier einige herausragende Beispiele aus der Vokal- und Instrumentalmusik des Komponisten ausgewählt.