Kurzbeschreibung
Was ist der Sinn des Lebens?
Ins Fernsehen kommen. Dachte sich Hans-Günter Butzko. Für einen großen deutschen privaten Fernsehsender soll er eine Crazy-Party-Gaga-Musical-Comedy-Show machen. Doch da gibt es ein Problem. Butzko verbrachte seine Jugend in den 80ern, als man sich noch mit Nicaragua-Kaffee den Magen verdorben hat und nicht mit Red-Bull. Er fuhr damals nach Bonn auf die Friedensdemo statt nach Berlin auf die Love-Parade. Er hat in der Schule noch aufgepasst und nicht mit Waffen gedealt..."... fetzt wie Wirbelwind Ajax durch sämtliche Themenräume, wischt als Meister Propper den Glanz der Dröhnung ab, dass man sich drin spiegeln kann, und kratzt, wienert, rubbelt, bis der Gilb medialer Gleichschaltung sich bräunlich färbt..." (tz München)
"...eine Textwelle überschwemmt die ausgedörrten Gehirnwindungen, die dem im Fernsehsessel paralysierten und von der Seichtigkeitsoffensive überrollten Zerstreuungsopfer die Sprache verschlägt. Medien- und gesellschaftskritische Geistesblitze werden solange mit der Politikmüdigkeit kurzgeschlossen, bis aus dem scheinbar harmlosen Pointenmaterial die giftigen Funken sprühen..." (Nürnberger Nachrichten)
"...ein Elementarereignis über das Unbehagen an diesem abstoßenden Dauerkarneval, der televisionär erzeugten Gaga-Dumm- und Dämlichkeit, der durchgezappten und durchgeknallten Welt der immer schneller rotierenden Ablach- und Spaßkultur, in der alles erlaubt und nur eines verboten ist: Abschalten und nachdenken ..." (Fränkische Nachrichten Tauberbischofsheim)
"...er schlägt die Comedy mit ihren eigenen Mitteln ..." (Süddeutsche Zeitung)