Dieser Roman erschien unter dem Autorennamen Kathryn Harvey. In ihrer Biografie weist Barbara Wood darauf hin, das dies vom Verlag so gewünscht wurde, da die Bücher doch sehr stark von ihren üblichen abweichen, und so der Unterschied deutlicher würde.
Ehrlich gestanden habe ich nach den ersten Seiten gedacht: Mhm, ist ja doch ein bisschen hausbacken dieses Buch, obwohl es doch hier um ein Bordell gehen soll... Aber dann fing die Geschichte an sich zu entwickeln, der Sex fiel vollkommen in den Hintergrund.
Viel spannender war es diese Parallelgeschichte im Heute und den Werdegang von 1952 bis zur Entstehung und der Enthüllung über den wirklichen Zweck des "Butterfly" zu lesen.
Immer stärker fesselt einen die Geschichte der Gründerin des Butterfly und ihr Motiv...
Dies war mal wieder ein Buch, das ich mit einem wohligen Schaudern der Zufriedenheit aus der Hand gelegt habe und sicherlich auch nochmal, irgendwann, zur Hand nehmen werde.
Unbedingt im Anschluss lesen: Die Sternenfängerin von Kathryn Harvey, in welchem die Hauptfigur auch wieder auftaucht...