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Butterfly Effect [2 DVDs]
 
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Butterfly Effect [2 DVDs]

Ashton Kutcher , Amy Smart , Jonathan Mackye Gruber , Eric Bress    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (273 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

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Weil Evan als Achtjähriger in der Schule ein blutrünstiges Bild malt, veranlasst dies seine Mutter dazu, ihn psychiatrisch untersuchen zu lassen. Der Doktor, eher ratlos, schlägt dem Kind vor, Tagebuch zu führen, und alles einzutragen, was ihm wesentlich erscheint. Zwölf Jahre später. Der 20-jährige Evan studiert inzwischen Psychologie, als ihn beim Durchblättern seiner alten Notizen plötzlich die Vergangenheit in Form von Kindesmisshandlung, brennenden Hunden und explodierenden Briefkästen wieder einholt.

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In diesem etwas verworrenen Kettenreaktionsthriller versucht sich das Kreativ-Team Eric Bress und Jonathan Mackye Gruber, zuletzt Autoren des Mystery-Hits "Final Destination 2", an einer genretypischen "Was wäre wenn?"-Story, die allerdings inhaltliche wie formale Schwächen zeigt. Eine kompliziert verschachtelte Plotebene, durch Schockmomente und drastische Schauwerte ergänzt, lassen die dramatischen Schicksale der Protagonisten zurückstehen. Ashton-Kutcher-Fans sowie Freunde des Genres werden nichtsdestotrotz originell bedient.

Blickpunkt: Film

Ashton Kutcher ('Voll verheiratet!') mag auf die Magengegend unzähliger Teeniemädchen (und seiner Lebensgefährtin Demi Moore) einen unbestreitbaren Schmetterlingseffekt ausüben, doch seine erste 'ernsthafte' Rolle könnte so manchen veranlassen, sich den Bauch vor (unbeabsichtigtem) Lachen zu halten. Dabei hat der mit dem üblich hanebüchenen Science-Fiction-Element versehene psychologische Thriller der beiden 'Final Destination 2'-Autoren durchaus eine packend-verstörende 'Was wäre wenn?'-Story vorzuweisen, die (teils erstaunlich effektiv) Tabuthemen wie Pädophilie, Kindermord, Tierquälerei und Gefängnismissbrauch anschneidet. Doch letztlich wird die Dramatik von der unfreiwilligen Komik untergraben und echte Hitchancen werden somit verschenkt.

Wie bei ihrem gemeinsamen Indiefilm-Regiedebüt 'Blunt' übernahmen die beiden Ko-Skripter Eric Bress und J. Mackye Gruber die Inszenierung in Teamarbeit. Sie führen ihren Protagonisten Evan Treborn im Alter von acht Jahren ein, als er von seiner Mutter zur Untersuchung beim Psychiater gebracht wird, nachdem er in der Schule ein schockierendes Bild gemalt hat, aber behauptet, sich an nichts zu erinnern. Als Therapiemaßnahme beginnt der Junge Tagebücher zu führen, in denen er Kindheitserlebnisse mit seiner besten Freundin Kayleigh, ihrem aggressiven Bruder Tommy und dem dicklichen Muttersöhnchen Lenny einträgt. Dabei gelingt es den Filmemachern, diese Phase (die in späteren Rückblenden detailliert wird) mit einem gewissen eindringlichen 'Stand By Me'-Anstrich zu versehen. Zum Zeitpunkt von Kutchers Entrée als 20-jährigem Evan, der Psychologie studiert, haben drei entscheidende traumatische Ereignisse stattgefunden, an die er sich allerdings nicht erinnert. Dies ändert sich schlagartig mit Hilfe der Tagebücher, die ihm in Verbindung mit erderschütternden Spezialeffekten ermöglichen, in die Vergangenheit zurückzureisen. Nachdem er seine alten Freunde ausfindig macht und feststellt, dass die damaligen Ereignisse ihr Leben verpfuscht haben, strengt er sich an, die Dinge an verschiedenen vergangenen Ansatzpunkten positiv zu beeinflussen. Doch nach bekanntem Faust'schen Prinzip scheint er die Dinge jedesmal nur noch schlimmer zu machen.
Seinen Titel bezieht der Film aus der Chaostheorie, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt für das Entstehen eines Taifuns verantwortlich sein kann. Dieser faszinierende Ausgangspunkt wird genutzt, um zu zeigen, wie die geringste Veränderung ein ganzes Leben beeinflussen kann. Dies führt zu verschiedenen veränderten Inkarnationen der Figuren, was vor allem Amy Smart ('Roadtrip') Gelegenheit gibt, unterschiedlichste Rollentypen (vom properen Collegegirl zur drogenabhängigen Prostituierten) zu porträtieren. Während nicht behauptet werden kann, dass Kutcher in seinem Part versagt, fühlt man sich unweigerlich an seine MTV-Show 'Punk'd' erinnert, in der nichtsahnende Stars auf den Arm genommen werden. So drängt sich in den inopportunsten Momenten wiederholt der Eindruck auf, dass Kutcher nur mit Mühe ein Lachen unterdrückt und jederzeit 'Ätsch, es handelt sich doch um eine Farce!' rufen könnte. Für einen dramatischen Thriller mit todernsten Themen keine ideale Voraussetzung - was insofern irritierend ist, als dass der Film durchaus grundsolide Suspense-Unterhaltung bietet. ara.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Finsterer Sci-Fi-Thriller über einen Mann, der eine Methode entdeckt, mit der er seine düstere Kindheit in der Vergangenheit zum Guten wenden kann.

Kurzbeschreibung

An die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben kann sich der kleine Evan nicht erinnern. Mit sieben Jahren steht er mit einem Schlachtermesser in der Hand vor seiner Mutter, doch er kann sich ebensowenig seine dahingemalte Botschaft "Töte mich, bevor es zu spät ist" erklären. Auf ärztlichen Rat hin protokolliert er fortan alle Ereignisse. Jahre später erwacht Evan davon, genau geträumt zu haben, was er damals niederschrieb. Und er entdeckt eine Methode, die ihm erlaubt, seine Kindheit von allem Übel zu befreien.

Produktbeschreibungen

Warner Home Butterfly Effect (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 09.02.05
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