Zwei Frauen in einem Schlepperschiff auf dem Weg nach Europa. Erniedrigung, Misshandlung, Fatalismus ziehen sich durch das ganze Stück, verbunden mit Klischees und Plattheiten.
Entweder man mag Mankell oder nicht. Butterfly Blues ist jedoch ganz ersichtlich ein Auftragswerk, gedacht für ein Publikum, dem man nicht allzu viel zutrauen darf. Jeden Regisseur, der nicht Mankell heißt, muss die Aufteilung der Personen, der nicht ersichtliche Szenenwechsel und die Lethargie auf der Bühne in den Wahnsinn treiben.
Dünnes Drama, schnell gelesen, schnell vergessen.