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Butterbrot.
 
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Butterbrot. [Taschenbuch]

Gabriel Barylli
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 251 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 15 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596104033
  • ISBN-13: 978-3596104031
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.716 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gabriel Barylli
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Wiener Schauspieler und Autor von Theaterstücken hat einen Roman über die Liebe geschrieben und über die Sehnsucht nach Glück und Verläßlichkeit in einer Zeit, in der allenthalben Beziehungen zerbrechen. Sein Held Martin, Architekt, 35, ehe- und beziehungserfahren, reist mit Maria nach Venedig, um vor dem Hintergrund der alten Lagunenstadt den Beginn einer neuen Liebe zu wagen. Eingeflochten wird die Geschichte von Martins Ehe mit Susanne, die an Illusionen und unrealistischen Glückserwartungen scheiterte, und die Geschichte der Männerfreundschaft zwischen Martin, Peter und Stefan, von denen jeder auf seine Weise mit den Verletzungen des Lebens fertig wird. So ungewöhnlich wie der Titel - die Metapher "Butterbrot" steht hier für Realismus, Bescheidenheit, Alltagspoesie - ist dieser Liebesroman eines Mannes zum Thema "Abschied vom Märchenprinzen". Ein zauberhaftes, prickelndes, exhibitionistisch ehrliches, vor Wortlust sprühendes Buch, das die Liebe endlich wieder auf humorvolle Weise ernst nimmt.

Über den Autor

Gabriel Barylli wurde 1957 in Wien geboren. Er ist Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. 1989 erschien sein gefeierter Debütroman "Butterbrot"; es folgten u.a. "Nachmittag am Meer", "Wer liebt, dem wachsen Flügel" und bei Argon "Alles, was du suchst" (2001) und "Wo beginnt der Himmel" (2002)."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Liebesgeschichte, 18. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Butterbrot. (Taschenbuch)
So romantisch hört sich der Titel "Butterbrot" gar nicht an, und doch erwartet den (die) LeserIn hier eine wunderschöne Liebesgeschichte, die einen fünfunddreißig jährigen Architekten mit einer noch unbekannten Marie nach Venedig schickt. Passieren tut in diesem Roman nicht viel, muss auch nicht, denn er lebt von Gedanken über die Liebe und von einer wunderbaren Sprache. Eine klare, ruhige und fast zärtliche Sprache erzählt uns von dem behutsamen Kennelernen der beiden: "Wir gingen langsam und schwiegen in die Sterne". Die engen Gassen von Venedig, Cafes und versteckte Pizzerien werden zum Schauplatz einer romantischen, aber nicht kitschigen Liebe, einer zärtlichen aber nicht übertrieben-erotischen Liebe. Gedanken und Gespräche plätschern vor sich hin und alles ist so furchtbar schön, dass man fast weinen muss. Dieser Roman glaubt an die Liebe und möchte allen Zweiflern gleich zu Beginn eins auswischen, denn als Einleitung liest man einen Spruch von Niels Bohr: "Wer nich an Wunder glaubt, ist kein Realist". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen herrlich ehrlich und voller Liebe, 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Butterbrot. (Taschenbuch)
Das Erste, was einem an diesem Buch auffällt, ist die Tatsache, dass sämtliche Gedankengänge des Erzählers ungeordnet niedergeschrieben stehen. Es wird nicht nur die erlebte Geschichte erzählt, sondern auch seine befürchtungen, Hoffnungen, Ängste und Gedankenspielereien. So kann es vorkommen, dass ein Zeitrahmen von einigen Sekunden mehreren Minuten erlebter, gedachter Zeit entspricht. Durch diesen Kniff lässt sich der Roman sehr rasch und zügig lesen und man hat keine Probleme, oder eher keine andere Wahl als sich in die Hauptfigur hinein zu versetzen. Doch auch wenn der Grundtenor eine Liebesgeschichte ist, so beinhaltet sie doch weitaus mehr als nur das. Die tiefen Gespräche zwischen den Hauptpersonen regen den Leser zum Nachdenken an. Themen wie Liebe, Vorstellungen einer Partnerschaft und die Gesellschaft und der Staat werden diskutiert und von einen neuen Blickwinkel ausgeleuchtet.

Mit treffenden, bildlichen Beschreibungen wird man so tief, so umfassend in die Geschichte hineingezogen, dass einen Hunger überkommt, wenn Martin über seine heißgeliebten Sandwichs referiert. Es ist unmöglich sich der Poesie, der zarten und doch glühenden Sprache zu entziehen.

Gabriel Barylli hat es nicht nur geschafft, eine schöne poetische Geschichte einer beginnenden Liebe niederzuschreiben, sondern ein beweist ein treffsicheres Gefühl dafür, auf welche Punkte er den Finger legen muss, um den Leser zum nachdenken zu bewegen. Wir sind viel zu festgefahren in manchen Vorstellungen und werden von ihm manchmal vor den Kopf gestoßen, da er diese liebgewonnenen Gewohnheiten zertrümmert und in Frage stellt.

Ein herrliches Buch über die Liebe, ein ehrliches Buch über die Liebe und meiner Meinung nach extrem lesenswert.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn ich nur fünf Bücher..., 28. August 2009
Von 
Oliver Schmid (Ulm Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Butterbrot. (Taschenbuch)
...mit auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, wäre "Butterbrot" sicherlich darunter.

Das Erstlingswerk von Barylli ist meiner Meinung nach auch mit Abstand das Beste dieses Autors. Alle anderen Bücher, die ich von ihm geleen habe mit Ausnahme vielleicht von "Folge dem gelben Steinweg" reichen nicht annähernd an dieses herzerfrischende Buch.

Egal, ob man frisch verliebt ist, Liebeskummer hat oder einfach mal Herz und Seele etwas Gutes tun will: dieses Buch is einfach schön.

Dabei ist die Rahmenhandlung eigentlich sehr unspektakulär: ein Mann sitzt mit seiner neuen Freundin, die er dabei ist, kennen zu lernen, in einem Café in Venedig und der Mann erzählt von sich und seinen beiden Freunden sowie ihren bezuiehungen. Dabei schreibt Barylli so, dass man sich in den gedanken des Mannes befindet. Diese sind oft ni ht geradlinig, man unternimmt eine Reise in die Gedankenwelt, und plötzlich wird ein einfaches butterbrot oder die perlende Limonade zum Gegensatand einacher-tiefründiger philosophischer Alltagsbetrachtunhgen, um dann durch ein Wort oder eine Berührung wieder ins Hier und Jetzt zurückzukehren.

Das alles ist in einer sehr zarten Sprache verfasst, auch wenn das Buch mit dem Satz "Frauen alles zu verzeihen, nur weil man mit ihnen ins Bett gehen möchte, ist Selbstmord" beginnt. Am Anfang denkt man, es sei ein frauenfeindliches Buch - dabei schildert die hauptperson auf den ersten 30 Seiten lediglich die Erlebnisse und Aussagen seines Freundes, der eine unglückliche Beziehung hinter sich hat, bevor er selbst zu Wort kommt und die eigentliche Geschichte beginnt.

Ich habe auf dieses Buch von meinen Bekannten nur zwei Reaktionen erlebt: entweder man liebt es oder man kann damit nix anfangen.
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