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Butlers Djihad. Der Wüstenplanet. Die Legende 01.
 
 
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Butlers Djihad. Der Wüstenplanet. Die Legende 01. [Taschenbuch]

Brian Herbert , Kevin J. Anderson , Bernhard Kempen
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,95  
Taschenbuch, 1. November 2003 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Heyne (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453875281
  • ISBN-13: 978-3453875289
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 509.276 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Brian Herbert
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Zehntausend Jahre vor der Geschichte des Paul Atreides, die Frank Herbert in seinem SF-Klassiker Der Wüstenplanet schilderte, prägte Butlers Djihad, der große Kreuzzug gegen die Denkmaschinen, das Gesicht des einzigartigen Dune-Universums. Nachdem Brian Herbert, der Sohn des Autors, und Kevin J. Anderson mit Das Haus Atreides und zwei Folgebänden bereits eine Trilogie über die Jahrzehnte vor Pauls Geburt schrieben, stoßen sie nun in der neuen "Legenden"-Trilogie noch tiefer in die Vergangenheit dieser fantastischen Welt vor.

Fast die gesamte Galaxis wird von Omnius beherrscht, einem Supercomputer, dessen Ableger auf nahezu allen bewohnten Planeten vertreten sind. Nur die Liga der Edlen leistet den Roboterheeren, die die letzten Reste der freien Menschheit ausradieren wollen, erbitterten Widerstand. Organisiert wird der Kampf vom Offizier Xavier Harkonnen und dem Viceroy Manion Butler. Dessen Tochter Serena will mit einem eigenmächtigen Kommandounternehmen den Planeten Giedi Primus zurückerobern. Der Plan gelingt, doch Serena gerät in die Gefangenschaft der Denkmaschinen. Fortan lebt sie auf der Erde als menschliche Sklavin im Haushalt des Roboters Erasmus. Dort bringt sie Xaviers Sohn zur Welt, dessen Schicksal die Zukunft der Galaxis verändern wird.

In einer komplexen Handlung führen die Autoren die Vorläufer der Adelsfamilien der Atreides und Harkonnen, der Bene-Gesserit-Schwesternschaft oder der Gilde der Navigatoren ein, die das spätere Dune-Universum bestimmen. Doch dank der epischen Breite der Erzählung verliert der Leser trotz der Vielzahl der Personen und Schauplätze nie den Überblick.

Butlers Djihad ist der Auftakt zu einer neuen Saga aus der Frühzeit des Dune-Universums. Ähnlich wie schon in ihrer ersten Prequel-Trilogie konzentrieren sich Herbert jr. und Anderson auf familiäre Dramen und Action-Elemente und erzählen in einem dicken Band viele Einzelgeschichten, die auf einen dramatischen Konflikt zulaufen. Man darf auf die Folgebände der Reihe gespannt sein. --Martin Eilers

Pressestimmen

"Millionen Leser und Zuschauer rund um die Welt können sich freuen: Die Wüstenplanet-Saga ist noch lange nicht vorbei - sie hat gerade erst begonnen!" (Publishers Weekly)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DJ Doena
Format:Taschenbuch
Diese Bücher sind für sich betrachtet triviales SF-Mittelmaß. Eingebettet in das Dune-Universum werden die Bücher an dem Anspruch, dem sie sich damit automatisch stellen nicht annähernd gerecht. Auch wenn sie 10.000 Jahre vor „Der Wüstenplanet“ spielen, zeichnen sie das Universum nicht so, dass es sich mit dem anderen zusammenführen lässt. Oh ja, viele bekannte Namen werden eingebaut und verwendet (Atreides, Harkonnen, Butler, Suk, usw.), aber man baut keine emotionale Verbindung zu diesen Menschen auf. Ein weiterer Makel ist die sehr einfach gehaltene Sprache. Dies macht es zwar relativ einfach, sich durch die insgesamt 2500 Seiten zu lesen, entspricht aber nicht dem Anspruch, den Frank Herberts Bücher aufgestellt haben. Inwieweit sich die Sprache auf die Übersetzung zurückführen lässt und ob das Original besser geschrieben ist, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten.

Inhaltlich merkt man den Einfluss von Kevin Anderson, der bereits viele Geschichten für das Star Wars Universum geschrieben hat. Da sind wir nun, die Denkmaschinen – primär verkörpert durch den Zentralcomputer Omnius und zwei unabhängige Roboter Erasmus und Seurat – versklaven die Menschen auf rund 550 Welten, während ihnen nur wenige Liga-Welten entgegenstehen, welche ihrerseits mit versklavten Menschen auch keine Probleme haben. Eine dritte und vierte Partei sind Menschen, die sich vor vielen Jahrhunderten von ihren menschlichen Körpern getrennt haben. Erstere sind die „Titanen“, welche das Omnius Computersystem vor 1000 Jahren erschaffen haben, um die Macht zu erlangen – dummerweise übernimmt Omnius selbst die Macht. Die anderen sind die Kogitoren, welche ebenfalls seit 1000 Jahren über „das Leben, das Universum und alles sonst“ philosophieren.
Zwischen der Liga und den synchronisierten Welten besteht kein Frieden, aber ein brüchiges Gleichgewicht. Der Hauptcharakter Vorian Atreides, Sohn des Titanen Agamemnon lebt im Omnius-Imperium, bis ein Ereignis den Djihad (Djihad heißt eigentlich „heiliger Weg“, wird aber oftmals mit „heiliger Krieg“ übersetzt) der Menschen gegen die Denkmaschinen auslöst. Ab dort bis zum Ende der Trilogie vergehen knapp 200 Jahre in denen sowohl die Denkmaschinen, als auch die Menschen unvorstellbare Grausamkeiten begehen, um diesen Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dabei reisen die Menschen und Maschinen mit Unterlichtgeschwindigkeit, sind aber trotzdem innerhalb weniger Monate in den feindlichen Territorien. Es werden Milliarden von Menschen geschlachtet und geopfert und wenn es zum Nahkampf kommt, kämpfen Söldner mit „Pulsschwertern“ gegen Kampfroboter – George Lucas hätte seine wahre Freude gehabt. Dann gibt es da noch „Zauberinnen“, welche sich dem Kampf gegen die Titanen verschworen haben und mit „Mentalblitzen“ Gehirne zerstören können. Außerdem schafft es eine Frau, sich innerhalb einer Lebenszeit in einen Navigator zu verwandeln, wie wir ihn aus dem Lynch-Film kennen – nichts mehr mit „Jahrtausende des Spice-Konsums haben sie genetisch verändert“.

Selbstverständlich ist am Ende der Trilogie jeder tot, der in den originalen Dune-Büchern nicht vorkommt (Omnius, Titanen, Kogitoren) und jede wichtige Organisation zumindest angedeutet (Gilde, Suk-Schule, Bene-Gesserit). Des Weiteren wird aufgrund einer hanebüchenen Wendung der Story die Atreides-Harkonnen-Feindschaft 2 Seiten vor dem Ende des 3. Bandes aus dem Ärmel gezaubert.

Fazit: Wer einfach SF-Kost mag, kann’s lesen, wer auf spannende Weise erfahren will, was in Butler’s Djihad passierte, sollte es lieber bleiben lassen.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hesse
Format:Taschenbuch
Diese Kritik bezieht sich auf alle drei Teile des Wüstenplanet-Prequels Butlers Djihad.

Zunächst möchte ich vorausschicken, dass bei allen logischen Schwächen und Abweichungen von meinen Erwartungen, die Trilogie dennoch das für mich persönlich wichtigste und für einen Roman letztlich entscheidende Kriterium für 5 Sterne erfüllt: trotz der epischen Länge von 2500 Seiten habe ich die Bände am Stück durchgelesen, mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt und mich immer auf die freie Zeit gefreut, in der ich mich der Lektüre widmen konnte. Es gab zwar durchaus einige Längen, aber auch diese hatten ihren Reiz und es gab keine Passagen über die man sich hinwegquälen musste, wie es leider bei umfangreichen SF-Romanen häufig der Fall ist.

Seit dem ersten Prequel und der Ankündigung, dass eine weitere Trilogie die Zeit von Butlers Djihad, die Beendigung der Herrschaft der maschinellen Intelligenzen und die Entstehung der Grundlagen des mystischen Wüstenplanet-Universums behandeln würde hatte ich mich auf das Erscheinen der Bücher gefreut. Durch die ersten Kritiken war ich dann bereits darauf vorbereitet, dass meine Erwartungen vermutlich nicht ganz erfüllt werden würden. Vorgestellt hatte ich mir eine Schilderung der maschinellen Intelligenzen mehr im Stil des Schiff-Zyklus von Frank Herbert oder vielleicht wie Lem sie beschrieben hätte. Fremdartig, unergründlich und faszinierend. Schon nach den ersten Seiten war die Enttäuschung allerdings weit größer als erwartet: Die intelligenten Computer sind etwa auf dem Niveau geschildert wie die Zylonen aus Kampfstern Galactica, Motive und Handlungen haben nichts faszinierendes oder unergründliches. Vielmehr hat man das Gefühl, nicht allzu intelligente Menschen wären in Blechkostüme gesteckt worden und würden auf menschliche Weise auf allzumenschliche Ziele hin agieren. Auch die Cymeks, menschliche Gehirne in mechanischen Körpern, von denen die ersten intelligenten Computer geschaffen wurden, können nicht überzeugen. Zwar wird ständig ihre überlegene Intelligenz betont, aber bis auf das Ersinnen immer neuer und sadistischerer Foltermethoden für ihre menschlichen Sklaven ist davon nicht viel zu merken. Ebenso wie die Maschinen-Intelligenzen agieren sie hölzern, brutal und scheinen geleitet von einem plumpen Haudrauf-Aktionismus.

Die Schilderung der Maschinen-Zivilisation ist also alles in allem enttäuschend.

Wie sich bei weiterem Lesen zeigt, ist dies allerdings nicht weiter tragisch, wird man doch mehr als entschädigt durch die Skizzierung der menschlichen Zivilisation und ihres Umgangs mit dem Konflikt. Diese ist alles andere als eindimensional beschrieben: keine Spur von den guten Menschen die sich gegen die abgrundtief bösen Maschinen absetzen. Im Gegenteil, die Liga der freien Welten besteht aus einem Konglomerat von Planeten, auf denen das Leben so unterschiedlich ist wie in den Staaten unserer Welt, obwohl sie alle sich zu einer Allianz zusammengeschlossen haben. Systeme, die ihren Bürgern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen sind ebenso Teil davon wie Welten, auf denen Menschenhandel und Sklaverei normal und gesellschaftlich anerkannt sind. Technische Perfektion und komfortable Lebensumstände existieren neben Elend, Hunger und Krankheit, demokratische Systeme neben Faschismus und Diktatur. Humanität und aufgeklärte Nüchternheit gehen Hand in Hand mit religiösem Wahn und skrupelloser Unterdrückung. Den Krieg gegen die Maschinen dabei nur noch als Hintergrund wahrzunehmen, der sozusagen die Leinwand gibt für die Schilderung der sich dagegen zur Wehr setzenden menschlichen Gesellschaft, fällt bei dieser Vielfalt und Tiefe nicht allzu schwer.

Einige logische Schwächen, wie die Holtzman-Schilde die das Rückgrat der menschlichen Verteidigung bilden, und deren Schwächen auch nach mehr als 100 Jahren von den angeblich überlegenen maschinellen Aggressoren nicht aufgedeckt werden, oder Söldner die mit Schwertern gegen moderne Waffen zu Felde ziehen, sind zwar ärgerlich, aber gehen teilweise auch bereits auf die Vorlage von Frank Herbert zurück.

Die Protagonisten sind meiner Meinung nach ebenfalls nicht auf leuchtende Helden und abgrundböse Schurken zu reduzieren. So wird z.B. ein menschlicher Vorarbeiter auf der Hauptwelt der Maschinen zum Auslöser des Krieges, aus zunächst ehrenwerten Motiven nachdem er vorher mit sich und seiner Rolle einen langen Kampf ausgefochten hat. Nachdem seine Revolution zumindest teilweise erfolgreich ist, und er sich zum Quasi-Führer der menschlichen Welten aufgeschwungen hat, erliegt er der Korruption seines eigenen Charakters und benutzt den Krieg zur Sicherung seiner Machtbasis. Das hat man so ähnlich auch schon in der wirklichen Geschichte des öfteren erlebt, und genau diese Details machen den Roman meiner Meinung nach glaubwürdig und lesenswert. Was ich nicht vermisst habe sind die teilweise doch sehr abstrusen, mystischen Philosophereien aus Herberts Wüstenplanet, die zumindest in den letzten beiden Bänden doch etwas überhand nahmen.

Alles in allem kann man zusammenfassend sagen, dass trotz der logischen Schwächen eine faszinierende Geschichte spannend und interessant erzählt wurde. Schade, dass die Maschinen-Zivilisation so schwach beschrieben wurden, sonst wäre die Trilogie wirklich ein Knüller.
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44 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht lesenswert 21. Oktober 2003
Von Max Bauer
Format:Taschenbuch
Schon bei den drei Büchern "Die Frühen Chroniken" musste man bedauerlicherweise feststellen, dass der Sohn wohl nicht ganz in die Fußstapfen des Vaters passt. Während "Die Frühen Chroniken" allerdings noch zu einem großen Teil auf den Entwürfen von Frank Herbert basierten, war Brian Herbert hier fast ganz ohne Vorlage des Vaters (nur unterstützt von Kevin J. Anderson als Co-Autor) literarisch tätig.
"Die Frühen Chroniken" waren lesenswert durch die vielen interessanten Verknüpfungen zu den übrigen sechs Dune-Büchern -auch wenn so manches konstruiert wirkte und einige Dinge nicht mit der bestehenden Geschichte harmonisierten.
In Brian Herberts neustem Werk "Butlers Djihad Der Wüstenplanet Die Legende Teil 1" fehlt der direkte Zusammenhang zu den alten Dune-Bücher. Erstaunlicherweise haben aber alle Planeten, Orte, Adelsfamilien auch 10.000 Jahre (!) in der Vergangenheit die selben Namen. (Das musste wohl sein damit auch der dümmste Leser merk "Boah, hier gehts um Dune!")
Dem Buch merkt man noch stärker als den vorhergehenden drei Bänden das Mitwirken von Kevin J. Anderson als Co-Autor an. Anscheinend fühlt sich Brian Herbert immer noch nicht im Stande ganz ohne fremde Hilfe Bücher zu schreiben, doch mit Anderson hat er eine wirklich schlechte Wahl getroffen. In bester StarWars-Manier (Anderson hat zu diesem Thema mehrere Romane verfasst) beschießen sich Raumschiffflotten, bösartige (aber wirklich dämliche) Cyborg-Killer-Roboter wollen die Menschenheit ausrotten und weißhaarige Hexen verschießen Energieblitze.

Verschwunden sind die wunderbaren Charakterstudien, die philosophischen Bezüge, die große innere Handlung und die Tiefgründigkeit der ersten sechs Dune-Bände.
Man könnte fast meinen die beiden Autoren von "Butlers Djihad" haben Frank Herberts Werke nie gelesen. (Wohl dafür aber zu viele StarWars Taschenbücher)

"Butlers Djihad Der Wüstenplanet Die Legende Teil 1" ist im Vergleich zu Dune 1-6 einfach enttäuschend. Für Dunefans waren "Die Frühen Chroniken" noch interessant, auch wenn sie eindeutig nicht mit den ersten sechs Bänden mithalten konnten. Um jedoch vom Glanz des Dune-Universums profitieren zu können ist die Handlung von "Butlers Djihad" einfach zu weit weg vom Original. Und alleine überzeugen kann das Buch einfach nicht.

Zu hoffen bleibt jetzt nur, dass sich Brian Herbert nach Abschluss dieser Trilogie von Anderson verabschiedet und "Dune7" ohne "Hilfe" und nur auf den Nachlass des Vaters gestützt zu Ende bringt. (Das noch von Frank Herbert verfasste mehrere hundert Seiten starke Skript zu "Dune7" auzuarbeiten sollte auch für Brian Herbert alleine kein allzu großes Problem darstellen.)

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