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Produktinformation
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Fast die gesamte Galaxis wird von Omnius beherrscht, einem Supercomputer, dessen Ableger auf nahezu allen bewohnten Planeten vertreten sind. Nur die Liga der Edlen leistet den Roboterheeren, die die letzten Reste der freien Menschheit ausradieren wollen, erbitterten Widerstand. Organisiert wird der Kampf vom Offizier Xavier Harkonnen und dem Viceroy Manion Butler. Dessen Tochter Serena will mit einem eigenmächtigen Kommandounternehmen den Planeten Giedi Primus zurückerobern. Der Plan gelingt, doch Serena gerät in die Gefangenschaft der Denkmaschinen. Fortan lebt sie auf der Erde als menschliche Sklavin im Haushalt des Roboters Erasmus. Dort bringt sie Xaviers Sohn zur Welt, dessen Schicksal die Zukunft der Galaxis verändern wird.
In einer komplexen Handlung führen die Autoren die Vorläufer der Adelsfamilien der Atreides und Harkonnen, der Bene-Gesserit-Schwesternschaft oder der Gilde der Navigatoren ein, die das spätere Dune-Universum bestimmen. Doch dank der epischen Breite der Erzählung verliert der Leser trotz der Vielzahl der Personen und Schauplätze nie den Überblick.
Butlers Djihad ist der Auftakt zu einer neuen Saga aus der Frühzeit des Dune-Universums. Ähnlich wie schon in ihrer ersten Prequel-Trilogie konzentrieren sich Herbert jr. und Anderson auf familiäre Dramen und Action-Elemente und erzählen in einem dicken Band viele Einzelgeschichten, die auf einen dramatischen Konflikt zulaufen. Man darf auf die Folgebände der Reihe gespannt sein. --Martin Eilers -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Inhaltlich merkt man den Einfluss von Kevin Anderson, der bereits viele Geschichten für das Star Wars Universum geschrieben hat. Da sind wir nun, die Denkmaschinen – primär verkörpert durch den Zentralcomputer Omnius und zwei unabhängige Roboter Erasmus und Seurat – versklaven die Menschen auf rund 550 Welten, während ihnen nur wenige Liga-Welten entgegenstehen, welche ihrerseits mit versklavten Menschen auch keine Probleme haben. Eine dritte und vierte Partei sind Menschen, die sich vor vielen Jahrhunderten von ihren menschlichen Körpern getrennt haben. Erstere sind die „Titanen“, welche das Omnius Computersystem vor 1000 Jahren erschaffen haben, um die Macht zu erlangen – dummerweise übernimmt Omnius selbst die Macht. Die anderen sind die Kogitoren, welche ebenfalls seit 1000 Jahren über „das Leben, das Universum und alles sonst“ philosophieren.
Zwischen der Liga und den synchronisierten Welten besteht kein Frieden, aber ein brüchiges Gleichgewicht. Der Hauptcharakter Vorian Atreides, Sohn des Titanen Agamemnon lebt im Omnius-Imperium, bis ein Ereignis den Djihad (Djihad heißt eigentlich „heiliger Weg“, wird aber oftmals mit „heiliger Krieg“ übersetzt) der Menschen gegen die Denkmaschinen auslöst. Ab dort bis zum Ende der Trilogie vergehen knapp 200 Jahre in denen sowohl die Denkmaschinen, als auch die Menschen unvorstellbare Grausamkeiten begehen, um diesen Krieg zu ihren Gunsten zu entscheiden. Dabei reisen die Menschen und Maschinen mit Unterlichtgeschwindigkeit, sind aber trotzdem innerhalb weniger Monate in den feindlichen Territorien. Es werden Milliarden von Menschen geschlachtet und geopfert und wenn es zum Nahkampf kommt, kämpfen Söldner mit „Pulsschwertern“ gegen Kampfroboter – George Lucas hätte seine wahre Freude gehabt. Dann gibt es da noch „Zauberinnen“, welche sich dem Kampf gegen die Titanen verschworen haben und mit „Mentalblitzen“ Gehirne zerstören können. Außerdem schafft es eine Frau, sich innerhalb einer Lebenszeit in einen Navigator zu verwandeln, wie wir ihn aus dem Lynch-Film kennen – nichts mehr mit „Jahrtausende des Spice-Konsums haben sie genetisch verändert“.
Selbstverständlich ist am Ende der Trilogie jeder tot, der in den originalen Dune-Büchern nicht vorkommt (Omnius, Titanen, Kogitoren) und jede wichtige Organisation zumindest angedeutet (Gilde, Suk-Schule, Bene-Gesserit). Des Weiteren wird aufgrund einer hanebüchenen Wendung der Story die Atreides-Harkonnen-Feindschaft 2 Seiten vor dem Ende des 3. Bandes aus dem Ärmel gezaubert.
Fazit: Wer einfach SF-Kost mag, kann’s lesen, wer auf spannende Weise erfahren will, was in Butler’s Djihad passierte, sollte es lieber bleiben lassen.
"Butlers Djihad Der Wüstenplanet Die Legende Teil 1" ist im Vergleich zu Dune 1-6 einfach enttäuschend. Für Dunefans waren "Die Frühen Chroniken" noch interessant, auch wenn sie eindeutig nicht mit den ersten sechs Bänden mithalten konnten. Um jedoch vom Glanz des Dune-Universums profitieren zu können ist die Handlung von "Butlers Djihad" einfach zu weit weg vom Original. Und alleine überzeugen kann das Buch einfach nicht.
Zu hoffen bleibt jetzt nur, dass sich Brian Herbert nach Abschluss dieser Trilogie von Anderson verabschiedet und "Dune7" ohne "Hilfe" und nur auf den Nachlass des Vaters gestützt zu Ende bringt. (Das noch von Frank Herbert verfasste mehrere hundert Seiten starke Skript zu "Dune7" auzuarbeiten sollte auch für Brian Herbert alleine kein allzu großes Problem darstellen.)
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