Aus der Amazon.de-Redaktion
But seriously..., mal ernsthaft: Was soll man über einen der erfolgreichsten Popmusiker aller Zeiten sagen? Hier zeigt er, warum er ganz zurecht diesen Olymp erklommen hat: Er schreibt und singt einfach immer wieder tolle Songs! Die große Dynamik von "Something happened on the way to heaven" machte das Intro weltweit und immer wieder zur Eröffnungs- oder Unterleg-Musik für Fernsehsendungen oder Radio-Trailer. Jeder einzelne Titel hätte zur Single getaugt - typisch Collins. Herausragend auch "Another day in paradise", eine Auseinandersetzung mit dem Schicksal Obdachloser.Immer wiederkehrendes Highlight sind seine Bläserformation, die Phenix Horns. Es macht einfach Spaß, diese knackigen, auf den Punkt gespielten Bläsersätze zu genießen -- am besten sehr laut. Für Phil Collins, als hauptberuflicher Schlagzeuger exaktes Spiel gewohnt, muß diese Zusammenarbeit ein Highlight gewesen sein. Das Instrumentalstück "Saturday night and Sunday morning" zeugt davon. Also: Ein großes Album eines ganz Großen. --Wolfram Lumpe
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Jede der Klangwelten, die Phil Collins (siehe Seite 192) perfekt be- herrscht, würde anderen allein zur Superkarriere reichen: der aberwitzig dynamische, mit Stax-Soul gemixte Rock von Hang In Long Enough - oder die (häufigere) Balsam-Ballade a la That's Just The Way It Is, ein Duett mit David Crosby. ... But Seriously ist eine perfekte Pop-Platte, nach allen Regeln der Kunst - nur: nichts Neues.
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Ein aufregender Sänger war er nie. Phil Collins gehört eher zu den Popstars, die im rechten Moment das Gespür für den rechten Hit-Sound hatten. So bediente er sich keck im Motown-Regal ("You Can't Hurry Love") oder bei der Beatband The Mindbenders ("A Groovy Kind Of Love"). Seine Songs passen genausogut ins morgendliche Hausfrauenprogramm wie auf die abendliche Nachtrock-Schiene. Auch mit "...But Seriously" beweist Collins wieder sein Feeling für lässigen Radio-Pop. Das Rezept seiner drei bisherigen Soloalben hat der Genesis-Sänger dabei kaum variiert: "Find A Way To My Heart" versprüht mit fetzigen Bläsersätzen gute Laune. "Heat On The Street" ist der obligatorische Ausflug ins Motown-Glände. "That's Just The Way It Is" verströmt heimelige Balladen-Wärme. Porentief rein klingen die meisten Stücke auf diesem Album - aber letzlich mangelt es vielen an Charisma. "Saturday Night, Sunday Morning" ist der einzige Titel, der die klinische Verpackung sprengt - dank Steve Winwood an der Orgel und Eric Claptons Gitarren-Handarbeit. Ganz im Ernst, Phil: "... But Seriously" kommt über soliden Durchschnitt nicht hinaus.
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BUT SERIOUSLY