Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine viel versprechende Komödie, die viel zu früh schief läuft.
But I'm a Cheerleader handelt von einer missverstandenen Highschool-Schülerin (Natasha Lyonne), deren Eltern sie in eine Homosexuellen-Rehabilitationsklinik schicken, obwohl sie keinen echten Anhaltspunkt dafür haben, dass sie tatsächlich lesbisch ist. Die Klinik wird von einer faschistoiden Leiterin (Cathy Moriarty) mit eiserner Faust regiert, was zur Folge hat, dass sich die Unglückliche zu einer rebellischen, burschikosen Leidensgenossin (Clea DuVall) hingezogen fühlt.
Drehbuchautor Brian Wayne Peterson und Regisseur Jamie Babbit achten allerdings unerklärlicherweise sehr darauf, dass sich die zwei nicht zu nahe kommen, womit sie dem Publikum jede Menge potentieller komischer Situationen vorenthalten. Derweil wimmelt es geradezu von abgedroschenen Klischees: herumtänzelnde Jungs, Macho-Schwule, grelle Lesben usw. Trotz einer ausgezeichneten Besetzung junger Talente sowie Gastauftritten von Julie Delpy und RuPaul Charles ist dieser Versuch, den heutigen Trend, Homosexualität "heilen" zu wollen, satirisch anzugehen, auf Grund von Stereotypen und fantasielosem Denken reichlich misslungen. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Megha ist ein Vorzeige-Teenager, der aber laut Eltern lesbische Neigungen zeigt. Deshalb wir die Spitzenschülerin und Cheerleaderin von ihren Eltern zur "Umerziehung" in ein Rehabilitationscamp geschickt. Komplikationen sind vorprogrammiert, als Megan sich tatsächlich in eine Campkollegin verliebt.