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Business Class: Geschichten aus der Welt des Managements [Taschenbuch]

Martin Suter
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Martin Suter kennt als ehemaliger erfolgreicher Werber und Agenturinhaber das Innenleben der Geschäftswelt und erzählt davon pointiert und mit viel Witz. Man lacht über die treffende Charakterisierung der Protagonisten, gelungene Dialoge und Selbstgespräche. Die Mächtigen werden plötzlich klein, ihre Arroganz und Ängste hautnah spürbar. Charles Benoit hat Suters Geschichten zu einem Hörspiel verarbeitet und für das Schweizer Radio DRS2 inszeniert. Die CD mit 16-seitigem Booklet hat eine Laufzeit von 57 Minuten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Suters Texte, nicht viel länger als zwei Seiten und doch Romane und Dramen in Miniform, sind ungeheuer subtil, bissig und entlarvend. So gewandt, so knapp und vernichtend war Satire lange nicht mehr." (Applaus)
"Bissig, amüsant - und nicht ohne Verständnis für die Sorgen und Nöte des mittleren Managements." (Marie Claire)
"Eine brillante Short-story-Sammlung. Es sind ultrakurze, geschliffene, tödliche Texte mit Pointe. Martin Suters Blick ist frisch und böse, sein Ohr für Dialog ist untrüglich, und literarisch sind seine Sachen Kabinettstückchen. Wer sonst kann hierzulande auf dem Raum einer Zeitungsspalte eine ausgewachsene Story erzählen?" (Wochenzeitung) "Ein Buch, an dem jeder seine helle Freude hat, ebenso jene, um die es geht, wie all dieanderen, denen diese Welt fremd erscheint. Das ist das Wunderbare an dem Buch, daß Martin Suter die kleinen und großen Intrigen, die pusselige Überangepaßtheit der noch nicht ganz oben Angekommenen, den Eifer, sich am kalten Buffet in der Nähe der richtigen Leute aufzuhalten, das ängstliche Gerede über einen Kollegen, der die anderen in der Karriereleiter hinter sich zu lassen droht, messerscharf aufs Korn nimmt. Doch gleichzeitig läßt Martin Suter Teilnahme spüren, ein Mitleiden an dem atemlosen Gerenne in einer Tretmühle, zu dem die Business Class verdammt zu sein scheint. Die Geschichten sind überaus komisch und leben aus ihren überraschenden Wenden, der Verbindung mit Abseitigem." (Hamburger Abendblatt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Martin Suter selbst liest die besten Geschichten aus „Business Class“, seiner seit 1992 veröffentlichten Kolumnen. Der Meister der lakonischen Bosheit trägt hier seine brillanten Glossen aus der Welt der Mächtigen im Nadelstreifenanzug ohne viel Firlefanz vor. Effekthascherei, artistische Stimmübungen braucht Suter nicht. Seine geschliffenen Texte sind Satiren und sprechen für sich: Sie bringen die oft alltäglichen Probleme der Karrieresüchtigen auf den Punkt. Die Stimme des Autors verschärft höchstens die bekannte Spannung seiner Geschichten. Die Spannung zwischen bissiger Kritik und verständnisvollem Humor, die seine Stimme am Ende in einer bitterbösen Pointe entlädt. Und dieser Hieb sitzt...

Die neunzehn ausgesuchten, ungekürzt gelesenen Geschichten stammen aus den zwei Bänden „Business Class“. Die Short Storys zeichnen alle das stressige Privatleben von angehenden oder bereits tätigen Managern. Alltägliche Situationen, häufig mit den Ehepartnern, werden gestochen scharf geschildert. Wenn die Frau als Drahtzieherin der Karriere in“ Die Frau hinter Hostettler“ in ihrem Verständnis für eine Affäre ihres Mannes gezeigt wird oder in „Lobsigers Schicksalabend“ die Vorbereitungen für die alles entscheidende Einladung minuziös beschrieben werden, dann offenbart sich die genaue Beobachtungsgabe Suters. Zu der gesellt sich ein entlarvendes, sarkastisches Element, die Pointe eben. Ob es die vermasselte Beförderung aus Rücksichtnahme auf das herrliche Glück oder die Liaison des Chefs mit der eigenen Frau ist, eine Prise Tragikomik findet sich in seinen Studien immer.

Martin Suter weiß, wovon er schreibt: Er hat sich sein Geld in einem besonders schwierigen Terrain, als Werbetexter und Creative Director verdient. Ultrakurz zeichnet er in „Führungskraft Dösegger“ das Porträt einer so genannten Person: Der Wagen sportlich; die Kleidung klassisch; die Arbeitstage lang; die Wochenenden kurz; Familie fremd; die Entscheidung tough. Voilà eine Führungskraft wie alle, außer dass diese ein bisschen besser riecht und den Vornamen Yolanda trägt. Und ihre Devise altbekannt klingt: von den Untergebenen gefürchtet, von den Gleichgestellten respektiert, von den Vorgesetzten geliebt. Das sitzt!

Völlig grotesk wird es in „Eine private Restrukturierung“. Der Protagonist verwechselt hier konsequent seine Ehe mit einem ausgelaufenen, unrentablen Projekt. Der Mann denkt in gefährlichen Strukturen, die sich in Formulierungen wie „Besetzung der Position Ehefrau“ oder „Sanierung unserer Ehe“ äußern. Folgerichtig hört man den Verirrten nach der Scheidung vor dem Haus rufen: „Nicht Sie kündigen mir, ich kündige Ihnen!“ Bitterböse!

Fazit: Wer noch immer nicht weiß, worauf er achten muss bei der Karriereplanung – hier erfährt er es. Und wer meint, Manager müssten nur ihre Macht tragen, der erfährt in diesen Milieustudien von ihren Schrecken und Neurosen. Neunzehn sprachlich brillante Texte mit präzisen Dialogen und schrecklich entlarvenden Schilderungen der Praktiken des stressgeplagten Managements werden hier in einem distanziert-lakonischen Stil vom Autor selbst gelesen. Und das ist unvergleichlich.

Autorenlesung, Spieldauer: ca. 63 Minuten, 1 CD.
-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, lebt mit seiner Frau in Spanien und Guatemala. Er war Werbetexter und erfolgreicher Werber, ein Beruf, den er immer wieder durch andere Schreibtätigkeiten ergänzt oder unterbrochen hat. Unter anderem 'GEO'-Reportagen, zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 lebt er als freier Autor, seit 1992 schreibt er die wöchentliche Kolumne 'Business Class', die seit 2004 im 'Magazin' des 'Tages-Anzeigers' erscheint.
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