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ist es, wenn sich ein paar Siebziger- Haudegen zusammentun, um zusammen mal eine CD einzukloppen. Hier sind es Rick Derringer, Tim Bogert und Carmine Appice. Ihre Sporen haben sich die Herren bei Johnny & Edgar Winter, Vanilla Fudge, Cactus, Jeff Beck, Blue Murder und einer Million anderer Acts verdient. Und so geht's: Man schustert schnell ein paar Bluesrock- Riffs zusammen, improvisiert ein wenig drumrum und fertig. "DBA" war bloß ein kurzlebiges Projekt wie so viele andere auch. Derringer hat inzwischen ein Gastspiel bei Glenn Kaiser gegeben, Appice arbeitet jetzt mit Pat Travers zusammen.
Immerhin macht die CD tierisch Spaß. Es gibt ja Leute, die nie genug vom Bewährten kriegen. Und die werden dann auch souverän bedient. Derringer dankt Gott im Booklet von ganzen Herzen und spielt einfach klasse Gitarre, Bogert ist gewohnt souverän und Appice trommelt solide. Songwriting und Gesang werden brüderlich aufgeteilt. Scheint, als ob die Herren bei den Aufnahmen ihre helle Freude hatten. Aber dass die drei das Musizieren lieben, ist ja bekannt.
Meine Anspieltipps sind der Opener "Blood from a Stone" und das groovige "Telling me Lies". Highlight ist aber eindeutig der instrumentale Acht- Minuten- Closer "Rhapsody in Red", bei dem die drei jammen, was das Zeug hält.
Fazit: Was für den soliden Rocker. Für Fans von Pat Travers, Glenn Kaiser, Leslie West und all den anderen, die den Blues rocken, bis das Licht ausgeht.