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Bushido Taschenbuch – 16. Januar 2012

3.9 von 5 Sternen 95 Kundenrezensionen

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Edles Profil, abgelichtet in stilvollen Schwarz-und Grautönen. Ausgezehrtes, stoppelbärtiges Boxergesicht. Der Blick nach innen gerichtet, in sich ruhend. Und doch brandgefährlich. Jederzeitige Ausbruchsgefahr möglich. Darunter der Namenszug in fettestem Gold. Die prollige Seite. Suggeriert wird: „Ich habs gepackt, ihr Opfer!“ Ein Lieblingsausdruck für all jene, die es in ihrem Leben nicht an die Spitze geschafft haben. Und so lernen wir recht bald: „Auch wenn in Afrika Menschen verhungern, baumeln Brillanten für 230.000 Euro an meinem Handgelenk“. Der Klappentext bellt dazu unmissverständlich: „Wer die Wahrheit nicht verträgt, soll mir nicht meine Zeit stehlen“. Ziehen wir uns also warm an, wenn Bushido, Deutschlands Rapper No. 1, mit seiner Version der Wahrheit über uns kommt!

Am allerwenigsten, so der zunehmende Leseeindruck, wird man in diesem Lebensbericht eines Musikers mit Musik behelligt. Fast scheint es, als würde der Deutsch-Tunesier Anis Ferchichi zusehends zu einer Art One-Man-Freakshow der krassen Tabubrüche verkommen. Und der Boulevard bedient sich scheinheilig und hemmungslos. Talkmaster vergießen seinetwegen literweise Angstschweiß, nicht ohne nach der Quote zu schielen. Sprengt er nun ihre Sendung mit seinen ständigen F…Wörtern, den abseitigen Gewaltfantasien, krassen Schwulen- und Frauenbildern, die eine Alice Schwarzer in den Suizid treiben könnten? Seit Wochen schon verkündigt BILD das Erscheinen des Buches und seiner heißen Themen wie die Niederkunft eines dunklen Messias. Was ist mit dem verhassten Vater? Wie lief das mit der Mafia? Und dem Puff? Keine Sorge, Bushido liebt die „klare Ansage“. Hier kriegt jeder sein Fett weg.

Lauschen wir also dem, der als Erster „diesen asozialen Gangster-Lifestyle an eine breite Öffentlichkeit herangetragen hat“. Bereits die ersten Lebensstationen schienen dafür zu prädestinieren. Zwei prügelnde Väter, die je ein Kind hinterließen und sich dann verdrückten (das Wiedersehen mit dem krebskranken tunesischen Vater war in letzter Zeit ja regelrecht Gegenstand nationalen Interesses). Die über alles geliebte Mama, die große Lebensmeisterin. Bushidos jüngerer Halbbruder, für den er Vaterersatz war. Frühe Karrierestationen als Ladendieb und Drugdealer. Gangsterauftrieb am heimischen Herd. Jugendgericht. Was moderne Soziologen als „Prekariat“ identifizieren würden, gilt in Bushidos Wertewelt als prägende, starkmachende Erfahrung fürs Leben. Auffällig, wie große Gefühle regelrecht weggebissen werden. Tritt die junge Selina in Bushidos Leben, wird diese erste große Liebe als eher verstörende Empfindung wahrgenommen. Nachdem Selina ihn verlassen hat (eine erste schlimme Erfahrung), beginnt der große Rachefeldzug am weiblichen Geschlecht.

Ein merkwürdiges Buch, ein merkwürdiger Mensch. So anziehend wie abstoßend. Mal spielt Bushido den urbanen Robin Hood, dann wieder tritt er als talibanhafter Erzreaktionär auf, unfähig zu Toleranz und differenzierteren Sichtweisen. Oder sehen wir uns einem Schlitzohr ausgesetzt, das die Medienklaviatur einfach perfekt beherrscht? Einem düster rappenden Joker, der uns Opfern genüsslich und gnadenlos seine 6.000 EURO teure Breitling-Uhr unter die Nase reibt. –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»[...] ich bin sicher, keine Leseinitiative bringt so viel Kids zum Lesen wie Ihr Buch.« (Offener Brief von Willi Lemke an Bushido im Tagesspiegel)

»Neben Tokio Hotel ist Bushido für uns einer der wenigen echten Stars Deutschlands. Bushido macht einfach den Unterschied.« (Alex Gernandt, Chefredakteur Bravo HipHop Spezial)

»Ich werde immer sagen, was ich denke. Wer die Wahrheit nicht verträgt, soll mir nicht meine Zeit stehlen.« (Bushido) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch aus Spaß geschenkt bekommen, denn nie im Leben hätte ich Geld dafür ausgegeben. Da ich aber eine gewisse Affinität zu Trash habe, habe ich mir die Biografie natürlich durchgelesen. Denn Bushido hat - wie alle diese Gangster-Rapper - einen großen Unterhaltungswert. Ob nun durch die Musik oder wie in diesem Fall durch das Buch.

Schon zu Beginn des Buches wird eigentlich deutlich, was für eine Einstellung Bushido zu seinem Beruf und seiner Figur hat. Er sagt, dass es völlig egal ist, was er auf der Bühne treibt, seine Fans finden alles geil. Dessen ist er sich vollkommen bewusst und deswegen kann er in dem gesamten Buch auch eigentlich schreiben was er möchte. Die die ihn mögen, finden es immer gut.

Welche seiner Geschichten tatsächlich stimmen, ob seine Sichtweisen der Dinge immer die einzige Wahrheit ist und was er alles unter den Tisch fallen lässt, kann ich nicht beurteilen. Ist im Prinzip auch egal. Zumindest wenn man sich immer vor Augen führt, dass Bushido nicht der Ghetto-Typ ist, für den er sich ausgibt. Damit sind die Geschichten schon super lustig.

Natürlich lässt sich darüber diskutieren, ob es nicht frauenfeindlich und homophob ist, was er so von sich gibt. Wahrscheinlich ist es das. Aber er ruft ja niemanden dazu auf, sich genauso zu verhalten wie er. Im Gegenteil: Er appeliert an seine Rezipienten, dass er diesbezüglich definitiv kein Ideal darstellt.

Fazit: Nicht zu ernst nehmen, wie alles was Bushido macht. Mit einer gewissen Distanz lesen und bloß nicht alles glauben. Erst recht nicht, wenn er einmal mehr versucht, aus Berlin ein Ghetto zu machen und die Stadt mit irgendwelchen US-Ghettos vergleicht.
Dann ist es sehr leichte, stumpfe Unterhaltung für Leute, denen so etwas Spaß macht. Wie mir.
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Von Klaus Roth TOP 500 REZENSENT am 30. Oktober 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Vor einigen Tagen lieh ich mir das Buch in meiner Bibliothek aus und hatte es binnen kurzer Zeit gelesen. Da es sich flüssig liest und nirgends mit allzu nervigen Details nervt. Es wird sehr schnell von einer Sequenz in die Nächste übergeblendet. Das Meiste ist in sich abgeschlossen und Querverbindungen gibt es nur wenige. Was der Lesbarkeit wirklich sehr zu Gute kommt. Leider endet hiermit auch alles, was ich dem Buch abgewinnen konnte.

Was mich persönlich sehr stört, ist die Sprache. Das ganze Buch wimmelt nur so vor Hurensöhnen, Spasten, Opfern, Behinderten, Schwulen usw., was jeweils zum Ausdrücken von Geringschätzung und Beleidigungen genutzt wird. Ich selbst bin sehr stark sozial isoliert aufgewachsen und vor allem durch Ratgeber- und Fachliteratur sozialisiert worden. Was mich rückblickend betrachtet zu einem sehr sozial denkenden und handelnden Menschen geformt hat. Wäre ich hinlänglich Milieu und Umständen so aufgewachsen wie Bushido, hätte ich vielleicht ähnliche Logiken, Denk- und Verhaltensmuster entwickelt. Insofern will ich so etwas bei einem Menschen gar nicht von vornherein verurteilen. Allerdingsdings war Bushido zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung 2008 bereits 30 Jahre alt und von jemandem dieses Alters finde ich es erwartbar, dass sich gewählter ausgedrückt wird. Das ganze Buch quillt nur so über vor aggressiver Sprache. Es gäbe unzählige Stellen, die ich gerne zitieren würde. Aber Herr Ferchichi hat bekanntermassen die Tendenz, sehr schnell sehr heftig zu reagieren, wenn es um Urheberrechtsverletzungen geht.

Vielleicht ist es menschlich, sich selbst positiv zu sehen und auf andere Menschen mehr oder weniger herabzublicken.
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Von T.M. VINE-PRODUKTTESTER am 19. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bushido ist der wohl umstrittenste Künstler der deutschen Hip-Hop-Kultur. Mit seinen Texten, der Gewaltverherrlichung und der enthaltenen Frauenfeindlichkeit ist er seit Jahren das perfekte Beispiel für eine kaputte Jugend, die durch eben jenen Rapper komplett verroht wird. Keine Frage, seine Lieder sind fragwürdig und bewusst provokativ gegenüber verschiedenen Gruppen. Auch die Folge, dass der Künstler privat und medienwirksam polarisiert wie kaum ein Zweiter, ist erkenntlich. Aber auch nicht von der Hand weisen kann man seinen Erfolg, der für viele Menschen nicht nur ein Dorn im Auge ist, sondern gar zu Todeswünschen führt.
Um Unklarheiten über sein Leben und seine Vergangenheit auszuräumen, immer den selben Fragen aus Interviews zu entfliehen und einen Einblick in sein Künstler- und Privatleben zu geben, entschied sich Bushido dazu, seine Lebensgeschichte zu veröffentlichen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Lars Amend hat sich daraus die selbst titulierte Biografie "Bushido" entwickelt, welche nicht nur von Fans als Teil einer Sammlung gekauft wurde, sondern auch von Kritikern bis auf das kleinste Wort vernichtet werden musste. Dabei sind die Meinungen über das Buch so gespalten wie auch seine Musik: Bewunderung und Hass, aber auch ein Teil von Desinteresse spiegelten sich in den folgenden Wochen wieder.

Dass man kein seriöses Buch erwarten darf, ist schon lange vorher klar gewesen. Es ist Bushido, was erwartet man also? Richtig: Was in seinen Texten zu hören ist, kann man hier finden.
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