Tjaja.. Bushido. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die ersten 2 Seiten des Buches, die ich online angelesen hatte, ein völlig anderes Bild von Bushido gaben, als er letztendlich nach außen hin ausstrahlt. Ich dachte: hm... vielleicht doch nicht so doof, der Typ. Und da Biografien meine bevorzugte Leselektüre sind, hab ich mir das Buch gekauft.
Hier in wenigen Worten der zusammengefasste Inhalt:
Du Opfer, chillen, einen keulen, die Schlampe, die Hure, wer meine Mutter beleidigt verletzt mich in meiner Ehre, Millionen, Billionen, prügeln, du Opfer, hehe, kiffen, Jack Daniels, die Schlampe, chillen, einen wegstecken, mir ist so langweilig.. und zuletzt: du Opfer.
Was hat mich dieses Buch gelehrt? Ab sofort mehr als 2 Seiten anlesen.. am besten 10.
Bushido scheint ein furchtbar gelangweilter Mensch zu sein, der sich am Leid anderer ergötzt, Frauen wie Dreck behandelt und ein gewaltiges Egoproblem hat. Ein Macho wie aus dem Bilderbuch.
Gelangweilt habe ich mich nicht, aber es war einfach anstrengend... so viel Macho-Kinderquatsch auf einen Haufen.
Letztlich bestätigt sich genau das Bild, dass er in den Medien abgibt.
Nuja... es kommen wieder bessere Biografien... überraschende und unterhaltsame und schöne und interessante. All das war Bushidos nämlich nicht.