Aus der Amazon.de-Redaktion
Spektakuläre Enthüllungen gibt es keine. Denn dass das FBI bereits enttarnte Al-Quaida-Terroristen in die USA einreisen ließ, dass man sich mit dem Taliban-Regime zunächst noch arrangieren wollte oder dass es Spannungen zwischen Bush und Colin Powell gab, ist bekannt. Auch eine Analyse der weltpolitischen Hintergründe findet man bei Woodward nicht. Bush at War ist weder pro noch kontra, sondern eine weit gehend neutrale Dokumentation der Entscheidungsprozesse innerhalb der Bush-Administration. Was die betrifft, ermöglicht das Buch allerdings einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Durch seinen Zugang zu den Sitzungsprotokollen des Nationalen Sicherheitsrates und zahlreiche Interviews mit den Beteiligten -- inklusive Präsident Bush persönlich -- ist Woodward eine Rekonstruktion gelungen, die so lebendig ist, dass sie dem Leser das Gefühl vermittelt, live dabei zu sein. --Bernhard Wörrle
Pressestimmen
"Um zu verstehen, wie die Bush-Administration ihre weltpolitische Bedeutung und ihre geopolitischen Möglichkeiten einschätzt, ist das Buch von fundamentaler Wichtigkeit." (SDZ)
"Woodward gelang ein Coup: Er konnte die Sitzungsprotokolle des Nationalen Sicherheitsrats an Land ziehen. Aus ihnen ergab sich die einzigartige Perspektive seines Buches." (Der Spiegel)
Kurzbeschreibung
Bob Woodward, einer der beiden äWatergate-Journalisten, war im Epizentrum der Macht. Er kennt die geheimen Protokolle des nationalen Sicherheitsrats. Er hat mit den engsten Mitarbeitern von George W. Bush und dem Präsidenten selbst gesprochen. Woodward zeichnet ein dramatisches Bild der Krisenstäbe, der Entscheidungen über internationale Allianzen, Waffeneinsätze und Bombardierungen. Die Öffentlichkeit erfährt hier zum ersten Mal von den persönlichen Eitelkeiten, Antipathien und Grabenkämpfen der amerikanischen Entscheidungsträger. Denn in Wahrheit bestimmen Regierungsmitglieder, Militärs und Geheimdienstleute den Weg der internationalen Politik.