von Leo N. Tolstoi
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In »Bush auf der Couch« erstellt Dr. Justin A. Frank, angesehener Psychoanalytiker und Professor für Psychiatrie aus Washington, D. C., ein umfassendes psychologisches Profil von Präsident Bush. Frank nutzt die Prinzipien der Angewandten Psychoanalyse der Disziplin, die öffentliche und historische Persönlichkeiten analysiert und deren Pionier Freud ist dazu, mutig seine Beweise vorzubringen ... und er zieht Schlüsse, die gleichzeitig höchst überzeugend und zutiefst beunruhigend sind. Anhand einer gründlichen Analyse von Bushs öffentlichen Aussagen und Verhaltensweisen sowie seiner biografischen Daten, die Journalisten, Biografen und Kenner des Präsidenten zur Verfügung stellen, verfolgt Frank die Charakterentwicklung Bushs von Kindheit an. Indem er die Rolle der Eltern des Präsidenten genau untersucht besonders die von Barbara Bush, einer bekennend strengen Erzieherin , findet Frank in Bushs Kindheit die Wurzeln einer dramatischen psychischen Abspaltung, die noch immer einen vorherrschenden Einfluss auf seine Weltsicht als Erwachsener hat. Frank argumentiert, dass diese Abspaltung Bushs Fähigkeit, mit seinen Ängsten umzugehen, zwangsläufig gehemmt, seine Psyche mit nervösen Ängsten belastet und ihn so konditioniert hat, dass er die Welt in den Schwarz-Weiß-Kategorien sieht, die seine Regierung so offensichtlich prägen. Unter anderem untersucht Frank:
- Bushs falsches Allmachtsgefühl, eingeflößt in der Kindheit und verstärkt durch seine tiefe Verwicklung in fundamentalistischer Religion - Die Geschichte des unbehandelten Alkoholmissbrauchs des Präsidenten und die Fragen, die diese über Leugnung, Schädigungen und das ermöglichende Element in unserer Kultur aufwirft - Die wachsenden anekdotischen Beweise, dass Bush eine Leseschwäche, ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und weitere Denkstörungen haben könnte - Sein Wohlbefinden dabei, außerhalb des Gesetzes zu leben, in seiner Präsidentschaft die internationale Gesetzgebung so frei zu interpretieren, wie er einst die Gesetze zum Fahren unter Alkoholeinfluss und die Dienstanforderungen des Militärs interpretierte - Seine Hassliebe gegenüber seinem Vater, und wie diese eine komplexe und gefährliche Mischung von Gefühlen wie Sehnsucht, Rivalität, Wut und Sadismus erschuf - Bushs rigide und vereinfachende Denkstrukturen, Paranoia und sein Größenwahn und wie diese ihn dazu getrieben haben, Gegner zu erfinden, damit er sie zerstören kann
»Bush auf der Couch«, gleichzeitig ein spannendes Porträt George W. Bushs und eine vernichtende Anklage seiner Politik, wirft ein neues, überraschendes Licht auf die als gewalttätig und grausam verrufene Regierung und die labile Psyche des Mannes an ihrer Spitze. Kenntnisreich und leicht zugänglich, mutig und kontrovers geht Frank die Frage an, die sich anscheinend niemand zu stellen traut: Ist Bush psychisch in der Lage, die USA zu führen?
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