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Bush auf der Couch: Wie denkt und fühlt George W. Bush?
 
 

Bush auf der Couch: Wie denkt und fühlt George W. Bush? (Gebundene Ausgabe)

von Justin A. Frank (Autor), Aus dem Amerikanischen von Antje Becker (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 24,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
  • Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1 (7. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898064050
  • ISBN-13: 978-3898064057
  • Originaltitel: Bush on the Couch
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 711.531 in Bücher (Die Bestseller Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der Professor und praktizierende Psychoanalytiker Justin A. Frank versucht, Präsident Bush psychoanalytisch zu deuten, der sich ihm »als Fallstudie für Widersprüche« anbietet. Zwar hatte der Autor keine Therapiesitzung mit ihm, so dass Übertragung und Gegenübertragung als bedeutende Werkzeuge ausfallen, er kann aber auf die Vorteile umfassender biografischer Daten und der ständigen Präsenz des Analysanden in den Massenmedien zurückgreifen. Dies erlaubt ihm, etwa die Sprachmuster, das nonverbale Verhalten sowie die Fehlleistungen seines Klienten zu untersuchen und zu deuten. Bei seiner Analyse lehnt sich der Autor an das Modell der Kinder-Psychoanalytikerin Melanie Klein an, nach dem, so der Autor, das frühe Bewusstsein des Säuglings von Zerstörung und die damit verbundenen Ängste des Geburtstraumas das weitere Leben beeinflussen. Dementsprechend untersucht er, »wie sich die endlosen Bemühungen des Präsidenten, seine Ängste in den Griff zu bekommen, durch seine bekannte Lebensgeschichte hindurchziehen.« Nach mehr als 200 Seiten Analyse kommt Frank zu dem Ergebnis, dass es notwendig sei, den Präsidenten seines Amtes zu entheben. (Beiträge u. Materialien zur Jahrestagung d. Int. Erich-Fromm-Gesellschaft 2005)

Ohne den brisanten Inhalt mit unnötigen Fachausdrücken zu belasten, und damit auch für Laien durchweg flüssig lesbar, schildert der etablierte Psychtherapeut Justin A. Frank, was US-Staatsmann George W. Bush antreibt, wie der amtierende Präsident geprägt wurde. (Kulturküche)

Man muss dem Autor nicht in jeder seiner Argumentationen folgen, braucht nicht einmal ein Freund der Psychoananlyse zu sein ( auch wenn dieses Buch ganz nebenbei eine exzellente Zusammenfassung und praktische Veranschaulichung der modernen Kleinianischen Theorie bietet), sondern es genügt eine Offenheit gegenüber psychologischem Denken, denn die Fakten sprechen für sich. (Deutsches Ärzteblatt)


Kurzbeschreibung

»Ich verbringe nicht viel Zeit mit dem Versuch, aus mir schlau zu werden. [...] Ich halte einfach nichts von Psychogelaber.« George W. Bush

In »Bush auf der Couch« erstellt Dr. Justin A. Frank, angesehener Psychoanalytiker und Professor für Psychiatrie aus Washington, D. C., ein umfassendes psychologisches Profil von Präsident Bush. Frank nutzt die Prinzipien der Angewandten Psychoanalyse – der Disziplin, die öffentliche und historische Persönlichkeiten analysiert und deren Pionier Freud ist – dazu, mutig seine Beweise vorzubringen ... und er zieht Schlüsse, die gleichzeitig höchst überzeugend und zutiefst beunruhigend sind. Anhand einer gründlichen Analyse von Bushs öffentlichen Aussagen und Verhaltensweisen sowie seiner biografischen Daten, die Journalisten, Biografen und Kenner des Präsidenten zur Verfügung stellen, verfolgt Frank die Charakterentwicklung Bushs von Kindheit an. Indem er die Rolle der Eltern des Präsidenten genau untersucht – besonders die von Barbara Bush, einer bekennend strengen Erzieherin –, findet Frank in Bushs Kindheit die Wurzeln einer dramatischen psychischen Abspaltung, die noch immer einen vorherrschenden Einfluss auf seine Weltsicht als Erwachsener hat. Frank argumentiert, dass diese Abspaltung Bushs Fähigkeit, mit seinen Ängsten umzugehen, zwangsläufig gehemmt, seine Psyche mit nervösen Ängsten belastet und ihn so konditioniert hat, dass er die Welt in den Schwarz-Weiß-Kategorien sieht, die seine Regierung so offensichtlich prägen. Unter anderem untersucht Frank:

- Bushs falsches Allmachtsgefühl, eingeflößt in der Kindheit und verstärkt durch seine tiefe Verwicklung in fundamentalistischer Religion - Die Geschichte des unbehandelten Alkoholmissbrauchs des Präsidenten und die Fragen, die diese über Leugnung, Schädigungen und das ermöglichende Element in unserer Kultur aufwirft - Die wachsenden anekdotischen Beweise, dass Bush eine Leseschwäche, ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und weitere Denkstörungen haben könnte - Sein Wohlbefinden dabei, außerhalb des Gesetzes zu leben, in seiner Präsidentschaft die internationale Gesetzgebung so frei zu interpretieren, wie er einst die Gesetze zum Fahren unter Alkoholeinfluss und die Dienstanforderungen des Militärs interpretierte - Seine Hassliebe gegenüber seinem Vater, und wie diese eine komplexe und gefährliche Mischung von Gefühlen wie Sehnsucht, Rivalität, Wut und Sadismus erschuf - Bushs rigide und vereinfachende Denkstrukturen, Paranoia und sein Größenwahn – und wie diese ihn dazu getrieben haben, Gegner zu erfinden, damit er sie zerstören kann

»Bush auf der Couch«, gleichzeitig ein spannendes Porträt George W. Bushs und eine vernichtende Anklage seiner Politik, wirft ein neues, überraschendes Licht auf die als gewalttätig und grausam verrufene Regierung und die labile Psyche des Mannes an ihrer Spitze. Kenntnisreich und leicht zugänglich, mutig und kontrovers geht Frank die Frage an, die sich anscheinend niemand zu stellen traut: Ist Bush psychisch in der Lage, die USA zu führen?


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wie man G.W. Bush anders kennenlernen kann, 26. Januar 2005
Von Barbara Musella (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dieses Buch ist eine sehr übersichtlich gegliederte psychoanalytische
Beurteilung des psychischen Lebens von G.W. Bush, wobei auch medizinische Aspekte eine Berücksichtigung finden, aber nur soweit sie der psychoanalyischen Beurteilung dienlich sind. Der Autor bezieht sich sehr stark auf die klassischen Theorien von Sigmund Freud (Begründer der Psychoanalyse) und Melanie Klein (Entwicklungspsychologie des Säuglings). Leser die mit diesen Konzepten bereits vertraut sind, werden meiner Meinung nach mehr Nutzen aus diesem Buch ziehen können als Laien.

Der Autor des Buches beleuchtet sehr interessant Ereignisse aus dem Leben von G.W. Bush und verknüpft sie typischerweise mit psychoanalytischen Gedanken. So beginnt der Leser Dinge, die er aus den Medien kennt (z.B. Pressekonferenzen oder Aussagen des Präsidenten zu bestimmten Sachverhalten in einem „neuen, psychoanalytisch geprägten Licht" zu sehen. Man beginnt zu verstehen: Deshalb hat er das gesagt? Oder: Kein Wunder, dass er so reagierte!

Das Buch ist in mehrere Teile untergliedert, die alle einen speparaten psychischen Bereich von G.W. Bush beleuchten: z.B. 1.psychische Entwicklung des Säuglings, 2.spezifische Probleme bei der Entwicklung des kognitiven Apparates, 3.Sucht (hier: Alkohol und Religion), 4.Ödipus-Komplex, 5.Sadismus.

Dies alles wird am Ende zu einer fundierten gesamten psychoanalytischen Diagnose verknüpft, die hier natürlich nicht verraten wird.

Diskussionsstoff könnte das Buch für Verfechter der Psychoanalyse und deren Gegner bringen, da es nur eine einzige Sichtweise, nämlich des des Psychoanalytikers aufzeigt.

Alles in allem, ein sehr gutes, für Laien etwas kompliziertes Buch, mit dem man den momentanen amerikanischen Präsidenten mal auf eine „andere Art" kennenlernen kann, ob man nun politisch für ihn oder gegen ihn eingestellt ist.

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