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Bury My Heart At Wounded Knee [UK Import]
 
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Bury My Heart At Wounded Knee [UK Import]

Aidan Quinn , Yves Simoneau    Nicht geprüft   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Aidan Quinn
  • Regisseur(e): Yves Simoneau
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 2. April 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000YLAMCQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.565 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch von Dee Brown bereits in den siebzigern gelesen. Es handelt sich dabei um die Historie mehrerer Indianervölker in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in der sehr detailliert die Darstellung von vielen Stammesführern vorgenommen wird, wie zB. Captain Jack von den Modoc. Der Film bezieht sich also auf einen kleinen Teil des Buches mit dem integrierten Massaker von Wounded Knee.
Es ist ein reiner Historienfilm, der auf der sehr genau dargestellten Faktenlage beruht. Es ist kein Western und darin liegt bereits das Dilemma des westlichen Zusehers, der von actiongeladenen Westernfilmen her völlig deformiert ist.
Ein historischer Film, der darstellt wie entwurzelt die Indianer nach deren Niederdrückung waren, in langsamen Bildern des Hungers und der tödlichen Krankheiten, der Kälte und der verlorenen Lebensgrundlage, kann nicht langweilig und langatmig sein, außer für jemand, der sich statt Wahrheit dramatisierende Klischees erwartet.
Wer jedoch diesen Aspekt der Historie ergänzend einfügt in das Gesamtgefüge der Geschichte Amerikas und dessen Ureinwohner, der wird für diesen filmisch-integrativen Beitrag dankbar sein.
Denn die vermeintliche Langatmigkeit des Films ist im Eigentlichen seine Sorgfältigkeit und Achtung vor den Ureinwohnern selbst. Wer am schmerzlichen Schicksal der Indianer innerlich Anteil nimmt, der wird einen solchen Film in Ruhe ansehen und nachvollziehen, was diese Menschen fühlten, als sie in die menschenunwürdigen Reservate gepfercht wurden, losgerissen von ihren angestammten Landteilen.
Der Film vermittelt würdevoll das letzte Kapitel der besiegten Indianer, als sie innerlich verwundet und äußerlich erstarrt, um das bißchen verbliebener Identität rangen, beraubt der natürlichen Ambiente und Bräuche, die sie hatten, als der Bison stolz durch ihr Land brauste.
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...ist in diesem Film das Thema. Dargestellt werden der verzweifelte Kampf der Plains Indianer gegen die Übermacht der Weißen, die im Laufe des 19. Jahrhunderts immer weiter nach Westen vordrangen und sich an vorher geschlossene Verträge mit den indianischen Ureinwohnern betreffend zu bewohnende Gebiete nicht die Bohne gehalten haben. Vor allem, nachdem in den Black Hills in South Dakota, welche geheiligtes Land in den Augen der Sioux sind, Silber gefunden wurde und die Interessen der weißen Bevölkerung natürlich an der finanziellen Ausbeute der Vorkommen lag. Der Film zeigt aus drei verschiedenen Seiten die Hintergründe der Entstehung der Reservate, der Kampf einiger Unbeugsamer unter der Führung von Sitting Bull dagegen, natürlich auch das Massaker am Wounded Knee River (daher auch der Titel) im Jahr 1890 als späte Rache für die Schmach des Untergangs von General Custer mit seiner Kavallerie 14 Jahre zuvor, und auch das Schicksal der Indianer danach, eingepfercht in Reservate unter ihnen völlig fremden Lebensbedingungen, die Hunger, Krankheiten, Depression und Alkoholismus zur Folge hatten.

Der Film basiert auf dem Buch von Dee Brown, wobei ich das Buch nicht kenne, daher auch nicht sagen kann, ob es gut umgesetzt ist. An sich ist das Thema brisant und verweist auf ein ausgesprochen trauriges und sehr kontroverses Kapitel in der amerikanischen Geschichte, jedoch ist der Film recht langatmig und sehr lang (über 2 Stunden) und daher stellenweise langweilig. Das kann allerdings auch damit zusammenhängen, dass er für mich keinen Einstieg in das Thema gegeben hat, da ich mich schon länger damit beschäftige. Es wird jedoch ausgesprochen gut dargestellt, wie die Weißen versucht haben, die Indianer zu missionieren, die Kinder den Familien weggenommen und in Missionsschulen gesteckt haben, um sie zu assimilieren und "gute Weiße" aus ihnen zu machen. Die Kampfszenen sind nicht zu blutrünstig und ausufernd dargestellt und es gibt sie auf beiden Seiten, sodass Ausgewogenheit herrscht (herrschen soll!). Außerdem sieht man auch, dass eben doch nicht alle Weißen gleich gedacht haben und sich sehr wohl der Ungerechtigkeit dem indianischen Volk gegenüber bewusst waren, sogar versucht haben, zu helfen.
Als Schauspieler sind einzig Aidan Quinn als der "Erfinder" der Reservatspolitik bekannt und Anna Paquin, jedoch sind auch die anderen Hauptrollen gut besetzt und teilweise aus anderen Filmen, wo es indianische Rollen gibt, bekannt (z.B. Sitting Bull wird vom gleichen Schauspieler wie der Indianer in "Free Willy" gespielt). Durch bräunlich eingefärbte Filmsequenzen soll Authenzität dargestellt werden. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Film einfach in seiner Umsetzung zu langsam und pathetisch daherkommt, auch wenn er sich meines Wissens recht genau an die historischen Fakten hält. Wer also Durchhaltevermögen hat und keine Lust, sich durch viel Material - vor allem auf Englisch (Internet) - zu lesen, dem sei der Film enmpfohlen.
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20 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sabs.Hexe
Format:DVD
Der Film ist recht gut gemacht, jedoch enthält er mir zuwenig Infor-
mationen.die einbißchen mehr auf das Buch bezogen und für den Zu-
sammenhang eigentlich wichtig sind. Für Anfänger, die das Buch nicht
kennen und auch nicht viel über die Geschichte und den Untergang der
Prärieindianer wissen, würde ich ihn nicht unbedingt empfehlen.
Was mich gestört hat, ist, daß nicht einmal deutsche Untertitel dabei
sind. Ansonsten hat er durchaus 3 - 4 Sterne vedient.

.
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Untertitel 0 13.01.2011
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