In Underground-Kreisen genießen OZ einen exzellenten Ruf, dem normalen Heavy Metal Fan werden sie jedoch (aufgrund einer langen Veröffentlichungspause) nicht unbedingt geläufig sein. Aber das wird sich bald ändern, veröffentlicht die Kult-Truppe um Sänger Ape DeMartini doch demnächst ihr mit Spannung erwartetes Comeback-Album, welches den Titel Burning Leather trägt und neben brandneuem Material auch Neueinspielungen von Bandklassikern beinhalten wird. Darunter natürlich auch Hits wie Turn The Cross Upside Down und Fire In The Brain .
Wir entschieden uns dafür, weil wir zeigen wollten, was OZ 2011 ausmacht. Burning Leather ist unser erstes Album seit 1991 und es gibt ganz neue Generationen von Heavy Metal Fans, die unsere alten Songs gar nicht kennen. Und für unsere alten Supporter ist es wahrscheinlich interessant, ihre Favoriten in neuen Versionen zu hören. In Verbindung mit den neuen Songs bekommt man mit Burning Leather ein Paket, das OZ so zeigt, wie wir heute sind , kommentiert Mark Ruffneck.
Zum neuen Track Dominator wurde Anfang des Jahres ein Videoclip vorab veröffentlicht.
Mit dem Clip wollten wir ein Zeichen setzen: OZ sind zurück! Durch einen Freund kamen wir mit Amir Chamdin, einem bekannten und preisgekrönten Video-Regisseur, der schon mit Acts wie The Cardigans, Mando Diao und The Hellacopters arbeitete, in Kontakt. Eben jener Freund stellte auch den Kontakt zu Nicke Andersson (The Hellacopters) her, der Mix und Co-Produktion von Burning Leather übernahm. Amir wollte ein Heavy Metal Video im 80er Jahre-Stil machen und wir ließen ihn einfach seine Ideen umsetzen , lässt Ruffneck die Entwicklungen der jüngsten Zeit Revue passieren.
Mit Burning Leather erscheint am 18. November endlich das Comeback-Album von OZ. Und der brennende Lederhandschuh auf dem Coverartwork kann sinnbildlich auch für den Enthusiasmus stehen, den die Band vermittelt.
bleeding4metal.de (7,5 von 10 Punkten):
Ich persönlich kenne die Frühwerke der Band nicht und könnte nicht ohne weitere Informationen sagen, welcher Song denn nun frisch geschrieben ist, und welcher schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Das Gesamtbild ist also stimmig und die Band klingt hungrig.
Metal Hammer (5 von 7 Punkten):
Es dauert genau 1:30 Minuten, bis man weiß, was die Stunde geschlagen hat: Dann nämlich legt sich OZ-Sänger Ape "DeMartini" Hämäläinen mit breiter Brust ins Zeug und posaunt mit vollem Vibrato den grandiosen Refrain des Openers 'Dominator' heraus.
Rock Hard (8 von 10 Punkten):
(...)sowie brandneues Material wie den starken Opener 'Dominator', der Bock auf mehr macht. Tot sind die Jungs also nicht, das klingt anders.
Allover-ffm-rock.de:
Aktuelles Heavy Metalkraftfutter jüngeren Datums wie Dominator steht neu bearbeiteten Aufnahmen alter Klassiker siehe Search Lights , Gambler , Burning Leather , Fire in the Brain , Third Warning , Total Metal und Turn the Cross upside down (zentnerschwerer KULT!!!) in keiner Weise nach.
Mega-Metal.de:
Burning Leather macht von vorne bis hinten einfach gute Laune.
Musikreviews.de (11 von 15 Punkten):
So wie bei OZ lässt sich der Fan traditioneller Metalbands eine Reunion gefallen: Alte Tracks wurden nicht verhunzt, und die neuen Kompositionen stehen dem Backkatalog der finnischen Aushängeschilder in nichts nach. Kaum zu fassen, dass man in diesem Land auch anständigen Metal zocken kann, der nicht auf Charts schielt.
Powermetal.de (7,5 von 10 Punkten):
Melodischer und subtiler als früher, mit einer deutlich ausgefeilteren Melodie versehen, eindeutig reifer wer hätte das für möglich gehalten? Trotzdem mit den typischen Screams und der bekannten Geradlinigkeit versehen machen mehr als die Hälfte der neuen Songs eine ausgesprochen gute Figur.