Ich finde die Einleitung (Wie Foinds entstanden und was die ersten Fehler der Jahre um 1910 waren) viel zu lang.
Ab Seite 90 (von 260) werden dann konkrete Fonds und Fehler der Vergangenheit genannt, das ist als Hintergrund spannend. Die einzige Message hieraus ist jedoch, dass man mit Indexzertifikaten in fast allen Fällen besser dran ist als mit einem Fonds (wegen der AA und Gebühren)
Erst so ab Seite 200 wird das Buch dann meiner Meinung nach spannend : hier kommen konkrete, aktuelle Produkte zur Sprache und es werden Anlageverfehlungen und Gebührentricks genannt.
Übrigens : Tipps erhält der Anleger genau 10 Stück, auf den letzten beiden Seiten des Buches.
Ich würde das Buch denjenigen Anlegern empfehlen, die sich beim Fondskauf dachten "Meine Bank wird mich schon gut beraten". Dieser Anlegertyp wird schnell bleich werden.
Wer schon ein wenig Erfahrung mit Geldanlagen hat, dem empfehle ich lieber den Titel "Index- Fonds und Zertifikate für Einsteiger" von Gerd Kommer - das ist fundierter und geht deutlich mehr auf die Lösung des Problems ein, das in "Burn Rate" auf 260 Seiten zwar ausführlich geschildert wird, aber zu dem es kaum einen praktischen Tipp gibt.