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Burn After Reading
 
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Burn After Reading

George Clooney , Frances McDormand , Ethan Coen , Joel Coen    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: George Clooney, Frances McDormand, Brad Pitt
  • Regisseur(e): Ethan Coen, Joel Coen
  • Komponist: Carter Burwell
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 27. März 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (133 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001KR5IHW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.904 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach dem finsteren Geniestreich No Country for Old Men mag Burn After Reading vielleicht etwas banal wirken, aber nur wenige Filmemacher verstehen es wie Joel und Ethan Coen, das Triviale zur Kunst zu erheben. Basierend auf Stansfield Turners Burn Before Reading beginnt die komisch verwickelte Handlung damit, dass die CIA den Analysten Osborne Cox (John Malkovich) auf die Straße setzt. Cox weiß nichts davon, dass sich seine Frau Katie (Tilda Swinton, die sich auf ihre Rolle in Michael Clayton bezieht) mit dem verheirateten US-Marshall Harry (George Clooney, Swintons Co-Star aus Michael Clayton, der hier spielt wie in Syriana) trifft. Um dem Geheimdienst eins auszuwischen, arbeitet Cox an seinen Memoiren. Durch einen Zufall geraten die Fitnessclub-Angestellten Linda (Frances McDormand) und Chad (Brad Pitt in einer Angeberrolle wie bei Johnny Suede) in den Besitz der CD-ROM und versuchen, den angenervten Alkoholiker damit zu erpressen. Linda, die intensives Internet-Dating betreibt, will das Geld für eine Schönheitsoperation verwenden, weiß aber nicht, dass ihr Chef Ted (Richard Jenkins aus The Visitor) sie genau so mag, wie sie ist. Obwohl das irgendwie nach einem eigenen Remake von The Big Lebowski klingt, fokussieren die Coen-Brüder dieses Mal ihre Energie auf die Unmengen an Unsicherheiten der klassischen Midlife-Crisis – mit der Ausnahme von Chad, der zu verkrampft ist, um solche Befürchtungen zuzulassen, was zur lustigsten Darstellung in Brad Pitts Karriere bislang führt. Wenn „Lebowski“ der Film war, mit dem sich die Coen-Brüder an den Film Noir annäherten, drücken sie bei Burn After Reading solchen paranoiden Thrillern wie Der Staatsfeind Nr. 1 oder Die Bourne-Identität ihren unwiderstehlich absurden Stempel auf. --Kathleen C. Fennessy

Produktbeschreibungen

"Burn after reading! - Nach dem Lesen vernichten!" so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Osbourne Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden. Die beiden wittern das ganz große Geschäft mit den geheimen Staatsaffären. Dass aber ausgerechnet die Liebesaffären des sexuell umtriebigen Regierungsbeamten Harry Pfarrer (George Clooney) die Erpressungsversuche behindern würden, konnte natürlich niemand ahnen. Schon bald ist den Amateur-Erpressern eine ganze Horde diverser Geheimdienste auf den Fersen. Und dann kommen auch noch die Russen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
75 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die Coen Brüder starten einen Frontalangriff auf die Schönheitindustrie, die Machtlosigkeit eines von Terrorangst geprägten Überwachungsapparates und zeigen Clooney und Pitt nebenbei noch selbstironischer als je zuvor!

Story:
Ausgangspunkt der Story ist die Entlassung (bzw. Kündigung) des CIA-Analysten Osbourne Cox (Malkovich), dessen Frau Katie ihn mit dem ehemaligen Personenschützer Harry (Clooney) betrügt. Harry seinerseits betrügt neben seiner eigenen Frau gleich auch noch seine Geliebte und versucht seine Männlichkeit zusätzlich durch Internetdates aufzupolieren. Eines seiner Dates (Linda - Frances McDormand) ist sich gerade der Vergänglichkeit ihrer Optik bewusst geworden und versucht alles, um dieser Erkenntnis durch Schönheitsoperationen zu entfliehen. Lindas Kollege Chad (Pitt) - ein Zeitgenosse der einfachen Art - ist nur an einer Sache interessiert - seiner Fitness. Durch Zufall gelangen Linda und Chad an vermeintlich geheime Aufzeichnungen des CIA-Analysten Cox und starten einen haarsträubenden, dilettantischen Erpressungsversuch...
Soviel zur Vorgeschichte - die Story mag für manche komplex erscheinen, jedoch ist sie ohne Inhaltsschwächen aufgebaut und liefert die Erklärung für die Absurdität der folgenden Szenen!

Kritik:
Die Coen Brüder liefern mehr ab als eine Komödie: Burn after reading ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Schönheitsindustrie und eine Bankrotterklärung für den Überwachungsapparat der USA. Die schlechten Kritiken bei Amazon kann ich mir nur so erklären: Die Rezensenten haben innerlich zu früh mit dem Film abgeschlossen. Die Story mit ihren vielen Handlungssträngen braucht sehr lange um endlich ins Rollen zu kommen und verliert dabei bestimmt den ein oder anderen ungeduldigen Zuschauer, der auf Filme wie American Pie steht...

Fazit: genial-abgedrehte Story, toller Schnitt, selbstironische Schauspieler in Perfektion und skuriler Humor zum niederkniehen.

Nichts für Fans von: American Pie, Scary Movie, Party Animals...
Für alle Fans von: Being John Malkovich; Adaption; Confessions of a dangerous mind...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpumegna
Format:Blu-ray
Nachdem ich mir die Rezensionen durchgelesen habe, dachte ich zunächst das ist ein Film für Coen-Fans. Er soll ja zu langatmig sein, wenig lustige Szenen beinhalten und obendrein sollen die Schauspieler nur eine durchschnittleiche Leistung abgeben. Nach dem Amazon-Angebot habe ich mir den Film dann doch bestellt...

Zur Story möchte ich jetzt nichts viel schreiben - es wurde ja schon alles ausführlich wiedergegeben. Nur so viel: Es geht um Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind und mehr erreichen möchten aber auf grandiose Weise daran scheitern. Die Charaktere beeinflussen sich dabei gegenseitig und stolpern nichtsahnend dem (recht ironischen) Höhepunkt entgegen. Die CIA ist auch mit im Spiel, hat aber wie alle Beteiligten wenig Ahnung vom Geschehen. Das ist der eigentliche Kern des Films: Jeder glaubt seinem Ziel näherzukommen, bezahlt einen hohen Preis dafür und hinterher kann Niemand genau sagen was eigentlich passiert ist. Der Film nimmt sich Zeit, dem Zuschauer die einzelnen Beteiligten näherzubringen ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Gegen Ende wird es recht dramatisch und das Geschehen wird aus der Sicht der CIA auf den (humorvollen Höhe-) Punkt gebracht.

Der Humor ist recht trocken und ironisch, daher sollte man keine "running gags" erwarten, und auch keine aufgesetzen lustigen Szenen. Der Film lebt eher von Situationskomik und dem naiven, nicht gerade weitsichtigen Verhalten der beteiligten Personen. Wer darüber lachen kann, der kann hier eigentlich nichts falsch machen. Ich würde den Humor am ehesten mit "Dänische Delikatessen", "Flickering Lights" oder "Adams Äpfel" vergleichen. Ganz so blutig wird es aber nicht :-)

Zur schaulspielerischen Leistung kann ich nur sagen: Genial! Absolut jeder Schauspieler, ob prominent oder nicht, überzeugt hier mit einer realistischen Darstellung des jeweiligen Filmcharakters. Keine Rolle hat aufgesetzt gewirkt, stattdessen hatte ich das Gefühl, dass die Schauspieler voll in ihrer Rolle aufgehen.

Die Bild- und Tonqualität ist absolut in ordnung. Keine Referenz aber sehr gut.

Fazit: sehr gelungene, genial besetzte, trocken-ironische Komödie!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
The Idiocy of Today 3. Juni 2009
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
"I'm not here representing Hardbodies."
"I know what you represent. You represent the idiocy of today."
"I don't represent that, either."

Ein solcher Wortwechsel zwischen einem ertappten Einbrecher, der eigentlich in einem Fitneßstudio arbeitet, und einem erbosten Mann im Bademantel mit einer geladenen Waffe in der Hand, lässt eine langgehegte Hoffnung Gewißheit werden: Die Coens sind wieder in gewohnter Form, und "No Country for Old Men" war nicht nur ein nochmaliger glücklicher Ausrutscher nach zwei bemitleidenswert schlechten Filmen. Aber die Männer, die uns den Dude geschenkt haben, hätten ohnehin eine Menge Kredit von uns verdient.

Die Handlung von "Burn After Reading" ist anfangs ebenso wirr wie die von "The Big Lebowski" - wenngleich weniger temporeich, also Geduld! -, nur laufen am Ende alle Schicksale, deren Zeuge wir hier werden, zusammen. Da ist zum einen der bedauernswerte CIA-Analyst Osbourne Cox (John Malkovich), der mit der fadenscheinigen Begründung, er habe eine zu starke Neigung zum Alkohol, aufs Abstellgleis geschoben werden soll. In einem tobsuchtartigen Anfall von Stolz kündigt er seinen Dienst und beschließt, unter den mißbilligenden Augen seiner vollkommen kaltherzigen Gattin Katie (Tilda Swinton), die sich längst mit dem Gedanken an eine Scheidung trägt, seine Memoiren zu schreiben. Katie hat eine Affäre mit einem ehemaligen Leibwächter aus dem Finanzministerium, Harry Pfarrer (George Clooney), und lässt sich von ihrem Anwalt dahingehend beraten, alle Dokumente, darunter, von ihr unbemerkt, auch die Memoiren, vom PC ihres Mannes zu kopieren, um ihn nachher richtig über den sprichwörtlichen Tisch ziehen zu können. Leider verliert die Sekretärin des Anwalts die Diskette im Fitneßstudio Hardbodies, wo sie dem vollkommen unterbelichteten Mitarbeiter Chad Feldheimer (Brad Pitt) und seiner Kollegin Linda Litzke (Frances McDormand) in die Hände fällt, die glauben, ihnen sei "heißer Geheimdienstscheiß" beschert worden. Da Linda unbedingt einige kostspielige Schönheitsoperationen über sich ergehen lassen möchte und Chad ein ausgemachter Tropf ist, beschließen sie, Cox zu erpressen - und das typische Coen-Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Der Film ist zum einen eine bissige Satire auf Politik und Geheimdienst, was vor allem in der Rahmenhandlung deutlich wird, in der u.a. Sledge-Hammer-Darsteller David Rasche brilliert. Zum anderen, und das ist meiner Meinung nach viel interessanter, ist er eine bewegende und absurde Tragödie. Da ist beispielsweise die so oft enttäuschte und dabei so oberflächliche Linda, die für ihren Traum von der OP die Menschen, denen sie wirklich etwas bedeutet, zu Grunde richtet, da ist der unglücklich in Linda verliebte Ted - mit leisen, bedächtigen Tönen gespielt von Richard Jenkins -, der eine wahrscheinlich interessante Lebensgeschichte zu erzählen wüsste, die aber ungehört bleibt, weil sich niemand für sie interessiert, und da ist Osbourne Cox, mit dem ich eigentlich am meisten mitfühlen konnte. Ausgemustert und zum alten Eisen geworfen, an seiner Seite eine wahrhaft widerliche Frau, muss er sich nun, zwangsweise im Ruhestand, die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellen, und er schreibt, mehr schlecht als recht, seine sicherlich unbedeutenden Memoiren. Es ist wahrhaft kein Wunder, dass Cox an der Welt verzweifelt und sich als Opfer einer Verschwörung von Idioten wahrnimmt. Auch in diesem Film schaffen die Coens es, dass sich der Zuschauer trotz der Skurrilität der Figuren sehr stark für sie erwärmen kann - wie etwa in der Schlußszene von "The Big Lebowski".

Dieser Film erzählt mit sprühenden Dialogen und genialen Einfällen von der recht eigentlichen Sinnlosigkeit des Lebens, die immer dann eine Chance hat, uns zu fressen, wenn wir zu sehr an unseren Plänen und Wünschen haften, anstatt einfach mal à la Dude abzuwarten.

Auch die schauspielerischen Leistungen der Darsteller überzeugen, wobei hier vor allem Brad Pitt zu nennen ist, dessen kindischer Chad sich krampfhaft bemüht, gangstermäßig rüberzukommen, dabei aber mit dem Fahrrad zur Geldübergabe fährt. Chapeau!

Kurz gesagt, mit "Burn After Reading" sind die Coens wieder in Topform.
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Die neuesten Kundenrezensionen
nichts für mich
Schlechter Film..... seht selber!!! ich mag keine Satiren!!! Die Geschichte ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Die Schauspieler sind zwar 1. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von smi veröffentlicht
Einer der besten Filme, die ich kenne!
Für Liebhaber des schwarzen Humors sowie der Cohen-Brüder ein absolutes Muss. Dieser Film ist einfach nur genial, so absurd und komisch, dass man sich fragt, wie man nur... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von A.A. Elisabeth veröffentlicht
Definitiv kein guter Film!
Aha, dachte ich mir, als ich las, dass die Coen-Brüder auch bei diesem Film Regie geführt haben! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von JaneDoe veröffentlicht
lieber nicht
Allein die Liste der Schaupieler wie etwa George Clooney, Brad Pitt oder auch John Malkovitch lassen die Erwartungen an Burn After Reading sehr hoch steigen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Kerstin veröffentlicht
Oh Gott, was für'n Scheißdreck
"Oh Gott, was für'n Scheißdreck". Der letzte Satz aus dem Film. Trifft auch auf den Film zu. Gebt bloß kein Geld für diesen Mist aus.Burn After Reading
Vor 12 Monaten von Golowind veröffentlicht
dilettantismus und selbübeschätzung
habe ich jeden Tag mit zu kämpfen. Das auch noch als Film? Als in dem Film jemand mit einem Hammer erschlagen wird,der heraussticht durch seine Normalität und... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Joachim Hess veröffentlicht
Tiefschlag und gänzlich unnötig..So gar nicht Coen-like!
Um das vorweg zu nehmen: Eigentlich mag ich die Coens.
Ihre anderen Filme habe ich gerne gesehen und mag ihren Humor sehr. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Becky Cunningham veröffentlicht
burn after viewing
...George Clooney und Brad Pitt in "ihren lustigsten Rollen" versprach das Cover. Ein Spaß für die ganze Familie - Agentenkomödie, dachte ich mir. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Heinrich Ernst veröffentlicht
"Gott, was für eine Scheiße"
das Filmzitat und eigentlich auch das Resume des Filmes ganz am Ende trifft tragischerweise auf den ganzen Film zu..

nun, worum geht es im Film? Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Astaire veröffentlicht
Coen Brüder halt...
Grossartige Story, klasse Schauspieler, skurrile Szenen. Wer Coen Filme mag, wird wieder bestens bedient. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tony Tornado veröffentlicht
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