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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein toller Einstand für Coverdale und Hughes,
Von
Rezension bezieht sich auf: Burn (30th Anniversary Edition) (MP3-Download)
Nachdem im Sommer 1973 Ian Gillan gehen musste bzw. bereits im Winter 72 auf 73 seinen Ausstieg erklärte und Roger Glover gleich mitging, wurde viel um die Zukunft der Gruppe spekuliert. Zwischendurch wollte Blackmore mit Paice und Phil Lynott!! eine neue Gruppe gründen. Man konnte Ritchie jedoch überreden weiter zu machen. Neuer Sänger wurde der unbekannte David Coverdale und 2. Sänger und Bassmann wurde Glenn Hughes, der vorher bei Trapeze war. Das Album wurde noch im Herbst 1973 aufgenommen und erschien dann Anfang 1974 und wurde ein weiterer Riesenerfolg für Purple. Zu den Songs:Burn: Ein Killerriff von Ritchie, super Soli von Ritchie und Jon, ein Klassiker der Gruppe. `Burn` muss in einem Atemzug mit `Speed king` und `Highway star` genannt werden. Might just take your life: Hier kommt schon der Einluß von David sehr zum tragen. Könnte auch von Whitesnake sein. Super Orgelsolo von Jon. Lay down, stay down: Ein `nur` gutes Lied, auch hier merkt man schon die neue musikalische Richtung der Gruppe. Sail away: Super Song, ganz tolle Stimmung wird erzeugt, leider nie im Liveprogramm. You fool no one: Neben `Burn` ein hightlight der Platte. Ritchie in genialer Form. Glenn und David überzeugen voll. Ein Live-Klassiker. What`s goin` on here: Genau wie `Lay down...` ein nur guter Song. Schon ziemlich viel Soul- und Funkeinfluß. Mistreated: Ein Purple-Klassiker! Jahrelang im Programm der Gruppe, später auch von Rainbow und Whitesnake. Angeblich von Ritchie schon Jahre vorher geschrieben. Ich könnte mir das Lied auch gut von Ian Gillan gesungen vorstellen... `A` 200: Super Instrumental. Auf Ritchie und Jon zugeschnitten. "Burn" ist ein Klassiker von Purple, keine Frage. Hier überwiegt noch der Purple-Hard Rock, es sind aber auch schon die Einlüsse von David und Glenn zu hören/spüren. Auf der nachfolgenden "Stormbringer" wurde dann der Hard Rock in den Hintergrund verdrängt, sehr schade. 5 fette Sterne für die beste Purple-Platte mit David und Glenn. Die Remixes lohnen hier nicht so sehr, hören sie sich kaum anders an als die ursprünglichen Versionen. Dafür ist die vollständige Fassung von `Coronarias redig` am Start. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gut ausgestattete Geburtstags-Ausgabe mit Supersound!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Burn-30th Anniversary Edition (Audio CD)
Deep Purple gelten zusammen mit Led Zeppelin zu den Erfindern des Hardrock und waren zu Beginn der 70-er Jahre ganz gross im Geschäft. Mit ihren grossartigen Alben "In Rock" (1970), "Fireball" (1971) und "Machine Head" (1972) schrieben sie Rockgeschichte und setzten neue Masstäbe. Mit "Made In Japan", Ende 1972, legten sie gleich noch einen drauf und lieferten eines der besten Live-Alben aller Zeiten. Sie waren auf dem Höhepunkt und dieser Erfolg war einfach nicht mehr zu toppen. 1973 kam mit "Who Do You Think We Are" ein weiteres sehr gutes Album, dass jedoch die (zu) hochgesteckten Erwartungen nicht mehr erfüllen konnte. Mitte des Jahres 1973 verliess Sänger Ian Gillan und kurz darauf auch Bassist Roger Glover die Band... aber Deep Purple machten weiter... zum Glück!Supergitarrist Ritchie Blackmore, der grossartige Jon Lord an den Keyboards und Ian Paice an den Drums ergänzten das Line-Up mit David Coverdale an den Vocals und mit Glenn Hughes am Bass. Das Album "Burn" erschien Ende Februar 1974 und schoss in den deutschen Charts gleich auf die Nr. 1. In England schaffte das Album die Nr. 3 und in den USA immerhin die Nr. 9. Die "30th Anniversary Edition" von "Burn" bietet zu den 8 Songs des Originalalbums gleich noch 5 Bonus-Tracks und kommt auf eine Spielzeit von 72:09 Minuten. Das Album startet mit dem powervollen "Burn", das auch zu einem beliebten Live-Klassiker wurde. "Might Just Take Your Life", das auch als Single ausgekoppelt wurde, kommt etwas bluesiger, funkiger daher, ohne das gewohnte Gitarrensolo, aber mit schöner Melodie. "Lay Down, Stay Down" ist wieder typisch Purple, grossartiger Hard-Rock'n'Roll mit grandiosem Gitarrensolo von Ritchie Blackmore. Einfach grosse Klasse! Etwas schleppender und souliger kommt dann "Sail Away" daher... David's bluesige Stimme kommt da so richtig gut zur Geltung. Das von schnellen Drums getriebene "You Fool No One" überzeugt genauso wie das bluesige "What's Going On Here". Darauf folgt mit dem über 7-minütigen Blues-Kracher "Mistreated" ein weiterer Höhepunkt, bevor das Album mit dem Instrumental-Song "'A' 200" mit einem cool gespielten Bolero-Rhythmus ausklingt. Als erster Bonus-Track kommt dann ein Remix von "Coronarias Redig", einem weiteren Instrumental-Song, der als B-Seite von "Might Just Take Your Life" veröffentlicht wurde. Die folgenden 4 Bonus-Tracks sind dann Remixe von "Burn", "Mistreated", "You Fool No One" und "Sail Away". Diese Version ist ausgestattet mit einem ausführlichen, sehr informativen 24-seitigen Booklet mit Original-Artwork und raren Photos. Die Musik ist digital überarbeitet und die Soundqualität ist einfach fantastisch. "Burn" ist ein grossartiges Album und gehört zu den absoluten Klassikern in der langen Bandkarriere. Wie gesagt, kein typisches Hardrock-Album, sondern eine äusserst gelungene Mischung mit bewährten Purple-Zutaten und einer kräftigen Prise Blues-Rock. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
passendes nichtpassen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Burn-30th Anniversary Edition (Audio CD)
"who do we think we are" find ich unendlich fad. offenbar ging es der band selber so, und sie suchte nach eine ausweg. ausweg im sinne von aus und weg hieß es dann für ian gillan und bassist roger glover, die gegangen wurden. ob die wahl der sündenböcke gerecht ausfiel, wage ich zu bezweifeln, entscheidend ist aber: das kalkül ging auf. die firschblutinjektion rettete dem siechen patienten deep purple das leben.der junge sänger david coverdale brachte eine gewisse brünftige bluesigkeit (oder doch bluesige brünftigkeit?) in den sound. und der sänger/bassist glenn hughes lieferte ganz neue grooves: soul und funk. was hier sofort auffällt: das purple mk III eine band mit zwei sängern waren - und dass die kombination aus dem testosterösen röhren coverdales und der hohen soulstimme hughes' (der weiße bub klingt hier wie eine schwarze lady) unglaublich gut funktionierte. die verschiedenen gesangsparts sorgten für eine ungemein spannende reibung, die zweistimmigen chöre hoben dann ab wie engel nach einem kerosineinlauf. der erste song, "burn", ist eigentlich der letzte mk II-song (bis zur wiedervereinigung). natürlich nicht personell, aber musikalisch. das ist ganz typisch deep purple der jahre 1970 bis 72: also auf einem faszinierend originellen gitarrenriff beruhender hardrock im geschwindigkeitsrausch mit einem knackigen stadionrefrain. "might just take your life", "lay down, stay down" und "sail away" sind dann typisch mk III: also hardsoulrock mit kleinen prisen blues und funk. "you fool no one" ist eine echte, aber gute überraschung: da klingt jazzrock an, und die gesangslinien sind nahezu westcoastpop, und drüber liegt ein eigenartiger latin-tanz-groove. "what's going on here" ist netter, aber unaufregender bluesrock, wie er auf jedem purple-album als füllmaterial vorkommt. "mistreated" ist ein unendlich oft gecoverter klassiker. bei mir wechselt das ab: heute kenne ich keine bessere nummer, morgen bin ich von dem pathos der musik eher angeödet. die instrumentals sind unnötig, weil uninteressant. nötig und interessant, wenn auch nicht im sinne neuer erkenntnisse, sind die remixe. "burn" wird mit zusätzlichen gitarrenspuren und alternativen soli härter, schärfer, aber auch ein bisschen unaufgeräumt. "mistreated" wird noch herzergreifender, "you fool no one" beinahe zur dancefloor-nummer. "sail away" ändert sich kaum. sehr interessant, weil ungeschönt und (selbst)kritisch sind die linernotes. interessant, wie roger glover innert weniger tage vom rädelsführer zum abschusskandidaten wurde, ohne dass irgendwer erklären kann, warum eigentlich. hübsch auch die anekdote, wie das management den dicken, pickeligen coverdale als allererstes auf diät setzte und ihm beibrachte, wie man sich als rockstar korrekt dekadent kleidet und aufführt. trotz kleinerer schwächen im songwriting (die gehören bei ihnen dazu) ein großartiges werk - die qualität kommt aus der kreativen personellen spannung, aus dem nicht-zusammenpassen: von coverdale und hughes als sänger; von coverdales texten mit der düsternis von blackmore; hughes' funk-basslines mit dem hardrockgroove von paice; die poppige leichtigkeit mancher gesangslinien und melodien mit den schweren akkorden von lord und den aggressiven läufen von blackmore. am ende passte all dieses nichtpassen dann eben doch großartig, wenn auch nur ein album lang wirklich. zusammen mit machine head und made in japan eine der drei großtaten von deep purple. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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