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Burg Frankenstein. Mythos, Wahrheit, Legende
 
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Burg Frankenstein. Mythos, Wahrheit, Legende [Gebundene Ausgabe]

Walter Scheele
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 119 Seiten
  • Verlag: Societäts-Verlag; Auflage: 2 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3797307861
  • ISBN-13: 978-3797307866
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.517.959 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hunderte von Menschen reisen alljährlich in der Zeit um Allerheiligen auf die Burg Frankenstein. Es sind Schauerlustige aus aller Welt, die sich auf der Ruine bei Nie- der-Beerbach versammeln, um dort gemeinsam Halloween zu feiern - die Nacht der Geister. Aber warum ausgerechnet auf Burg Frankenstein? Die Ruine im Odenwald war schon immer ein Ort, um den sich Mythen, Legenden und geheimnisvolle Geschichten rankten. Was davon wahr und was erfunden ist, wissen allerdings die Wenigsten. Als Burgschreiber kennt Walter Scheele die Burg Frankenstein wie kaum jemand anderes. In Frankenstein - Mythos, Wahrheit, Legende hat er nun die Ergebnisse jahrelanger und gründlicher Recherchen zusammen getragen und Erstaunliches zu Tage gefördert. So zeigt er anhand von alten Quellen die Wurzeln des Kultes um den Frankensteiner Jungbrunnen und erklärt, warum in der Nähe des alten Hexentanzplatzes am Ilbeskopf bis heute kein Kompass funktioniert. Darüber hinaus beweist er, dass ein ehemaliger Alchimist, der auf der Burg lebte, tatsächlich das Vorbild für Mary Shelleys Weltbestseller war. Alte Karten, Kupferstiche, Zeichnungen und Fotos untermalen das lebendige Bild, das Walter Scheele von der Burg Frankenstein, ihrer Geschichte und ihrer Mythen zeichnet. Sie laden ein auf eine Reise durch Mittelalter und Neuzeit und lassen die Burg und ihre früheren Bewohner im wahrsten Sinne des Wortes wieder lebendig werden. Frankenstein - Mythos, Wahrheit, Legende ist ein Buch zum Schmunzeln, Schmökern und Schaudern ein kleiner Reiseführer für jeden, der sich von Burgen und Monstern faszinieren lässt.

Über den Autor

Walter Scheele arbeitet seit 30 Jahren als Journalist bei deutschen und ausländischen Zeitungen und TV-Anstalten. Zur Zeit ist er Korrespondent der Frankfurter Neuen Presse und Burgschreiber auf Burg Frankenstein in Mühltal bei Darmstadt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ---
Format:Gebundene Ausgabe
...der sollte dieses Buch kaufen.

Walter Scheele, selbsternannter "Burgschreiber" der Burg Frankenstein "beweist" in diesem Buch nämlich das, was schon die amerikanischen GIs wussten, als sie vor vielen Jahren das Halloween-Festival auf der Burg Frankenstein bei Darmstadt ins Leben riefen: hier und nur hier ist "The Home of the Monster", hier hatte Mary Shelleys "Frankenstein-Mythos" seinen Ursprung.

Nun ist es aber eine Sache, ob man aufgrund des Namens der Burg jedes Jahr ein groß angelegtes und gut besuchtes Halloween-Festival in dieser düsteren Umgebung veranstaltet oder ob man behauptet, den "historischen Beweis" erbracht zu haben, dass Mary Shelley den Namen Frankenstein von eben dieser Burg übernahm, vor allem, weil in Shelleys zahlreichen Tagebüchern die Burg Frankenstein nicht ein einziges Mal erwähnt wird - im Gegenteil, zwar fuhr Mary Shelley 1814 auf ihrer Rheinfahrt in Sichtweise an der Burg vorbei, doch, wie aus den Tagebüchern ihrer Stiefschwester hervorgeht, bei Nacht, wodurch sie die Burg eben nicht sehen konnte.

Da das natürlich stark gegen die These Scheeles spricht, macht er dem Leser weis, dass Shelley und ihre Stiefschwester die eigenen Tagebücher massiv verfälschten. Als Beleg behauptet er die Originaltagebücher gefunden zu haben, in denen ein Besuch der Burg Frankenstein dokumentiert sei.

Doch, wie dumm, diese Tagebücher hat außer Scheele niemand gesehen, sie befinden sich im Privatbesitz einer Schweizer Bankiersfamilie, die nicht an die Öffentlichkeit treten und die Tagebücher niemanden zeigen will (außer Herrn Scheele natürlich).

Aber das ist nicht sein einziger Beweis. Denn da ist ja auch noch das verschollene Märchen der Gebrüder Grimm, das niemand kennt, das Jacob Grimm aber in einem Brief an Shelleys Stiefmutter erwähnt und das frappierende Ähnlichkeit mit Shelleys Roman hat.

Doch, noch so ein dummer "Zufall", auch dieser Brief befindet sich in privaten Händen und wieder möchte der Besitzer niemanden den Brief zeigen... außer Herrn Scheele natürlich...

Nach dieser "überzeugenden" Beweisführung kommt Herr Scheele dann am Ende zu dem Schluss, dass kein Zweifel daran bestünde, dass die Burg Frankenstein bzw. der dort geborene Alchimist Johann Konrad Dippel das historische Vorbild für Mary Shelleys Frankenstein-Roman ist.

Wer sich so leicht veräppeln lässt, der soll bei dem nächsten Halloween-Festival auf der Burg Frankenstein den Renfield spielen!
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Was man schon immer wissen wollte - über Burg Frankenstein und wie war das doch mit Mary Shelleys Roman "Frankenstein"? Hier wird locker und leicht nicht nur die Geschichte der Burg beschrieben, sondern auch die Zusammenhänge mit dem Monsterroman aufgedeckt. Jetzt weiß man, warum die Burg Frankenstein das wahre "Home of the Monster" ist und seit Jahren alljährlich Halloween dort als großes Event gefeiert wird.
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