Auf diesen Roman bin ich aufmerksam geworden, nachdem ich die ersten beiden Bände des Ruul-Konflikts regelrecht verschlungen hatte und merkte, dass es zur Serie eine Vorgeschichte geben MUSS. Also kurzerhand den Namen "Stefan Burban" als Suchbegriff bei Amazon eingegeben und schon stieß ich auf diesen Roman.
Zunächst mal muss ich meinem Vorredner in mancherlei Hinsicht recht geben. Der Roman bedient sich hin und wieder einer relativ einfachen Sprache und auch Fehler sind hier und da zu finden. Allerdings handelt es sich hierbei immerhin und ein Erstlingswerk, daher sind solche Dinge wohl irgendwie verständlich.
Der große Reiz des Romans liegt aber in der Tatsache, dass er die Vorgeschichte der Serie "Der Ruul-Konflikt" beschreibt.
In "Tödliches Kreuzfeuer" begleitet man Major David Coltor (auch bekannt aus "Düstere Vorzeichen") bei einer Geheimmission auf den Mars, wo er eine Reihe von Anschlägen aufklären soll und mitten in einer großangelegten Verschwörung von Beamten und hohen Militärs gerät.
Der Roman lohnt sich für alle Fans der Serie. Man erfährt zum Beispiel wie es überhaupt zum Bau der TKS Lydia kommt und darüber hinaus noch einiges mehr. Außerdem ist der angenehme Schreibstil für den der Autor mittlerweile berühmt ist, bereits erkennbar. Fazit: Ein lohnender Griff für alle Ruul-Konflikt-Fans.