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Bunker 01 - Verbotene Grenzen
 
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Bunker 01 - Verbotene Grenzen [Gebundene Ausgabe]

Christophe Bec , Stéphane Betbeder
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 52 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Aufl. (23. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868692223
  • ISBN-13: 978-3868692228
  • Größe und/oder Gewicht: 32 x 23 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.427 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf einem erdähnlichen Planeten, in mehr als 7.000 Metern Höhe, befindet sich die Demarkacia, ein Schutzwall, der das Gebiet zweier feindlich gesinnter Rassen, der Velikiistok und der Jeretiks, voneinander trennt. Im Bunker Nummer 37 beobachtet der junge Soldat Aleksi Stassik den feindlichen Berghang und wartet auf die Offensive. Doch was er nicht weiß: hoch über ihm im Gebirge streift ein weitaus gefährlicherer Feind umher, mit dem Aleksi bald Bekanntschaft machen wird.Christophe Bec beweist hier aufs Neue sein Talent für spannend erzählte SF-Thriller!

Über den Autor

Christophe Bec, geboren 1969, entdeckte bereits sehr früh seine Begeisterung für Comics. Als er im Alter von zehn Jahren begann er zu Zeichnen. Seine ersten selbstgezeichneten Werke verlegte er mit dem Dorfkopierer, bis er schließlich so gut war, dass er eine staatliche Kunsthochschule besuchen konnte. Bec ist heute als Zeichner und Szenarist auch in Deutschland ein Name.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von breedstorm TOP 500 REZENSENT
Bei "Bunker" (nicht zu verwechseln mit "Der Bonker" von Walter Moers) handelt es sich um eine neue, 5-teilige Science Fiction Serie des Splitter Verlags. Die Serie ist auf einem niedrigen Techlevel angesiedelt. Zwar sind die Soldaten auf einem fremden Planeten, bewegen sich aber statt mit Teleportern per Helicopter, und schießen mit Maschinengewehren statt Lasern. Also weniger "Star Trek", mehr "Starship Troopers".

Die Truppen sind, fernab der Heimat, an der sog "Demarkacia" stationiert, der letzten Grenze zwischen den Besatzern und einer unbekannten Macht. Offiziell kämpft die Truppe gegen die Eingeborenen, die "Jeretiks", jedoch gibt es in 7000m Höhe etwas viel schlimmeres als dieses Naturvolk. Innerhalb weniger Sekunden kann das Unbekannte Menschen auseinander reißen, und bis auf die Knochen verstümmeln. Es gibt keine Überlebenden.

Als nun neue Truppen zur Verstärkung kommen, sind die vorhandenen Soldaten sehr verhalten. Die alten Hasen möchten mit den Frischlingen nichts zu tun haben. Auch Jasko, einziger Überlebender einer Expedition jenseits der Grenze (da er vor dem Aufeinandertreffen mit dem Unbekannten wieder abstieg), reagiert ungehalten auf die neuen, und legt sich mit Aleksi Stassik, Sohn eines Farmers, an, dessen Lebensziel es ist, als Soldat zu dienen, statt wie sein Bruder und sein Vater der Landwirtschaft nachzugehen.

Überhaupt gibt es auf dem Planeten eine Menge ungewöhnliche Charaktere. Da ist z.B. Kommandant Khrissaf, der hart aber gerecht Bunker 37, indem die Truppen stationiert sind, leitet. Oder Annika Borodin, die Nichte des Imperators, die auf dem verlassenen Planeten ihre eigenen Machtspielchen treibt. Auch Delegat-Oficir Zoltan Veligic, der Mann mit der Augenklappe, hat eigene Interessen.

Als nun eine neue Expedition gebildet wird, um den vereisten Berg hinter der 7000m Grenze zu erkunden, versuchen die Eingeborenen, die Fremden vom überschreiten dieser Grenze abzuhalten und werden erbarmungslos von Delegat-Oficir Silvion Hynek erschossen. Doch die Gruppe hätte besser umkehren sollen, denn was die Männer hinter der Grenze erwartet, ist wild, roh und gnadenlos!

Eine interessante neue Science-Fiction Serie vom Splitter Verlag, bei der man noch nicht im Geringsten ahnen kann, wohin die Reise geht. Wesentliche Säule sind die realistischen Zeichnungen von Stéphane Betbeder, der mit Christophe Bec die Serie auch getextet hat. Sehr beeindruckend sind z.B. die Darstellung der rauen, eisbedeckten Berge und die verschiedenen Uniformtypen innerhalb der Armee. Es werden dabei Erinnerungen an alte amerikanische Kriegsfilme, gepaart mit der Einsamkeit zwischen den Sternen der "Alien"-Reihe, wach.

Besonderheit ist hier, das die ganzen mal nicht amerikanischen Truppen trifft, sondern eine Armee, die der Roten Armee der Sowjetunion nicht unähnlich ist. Dies wird besonders bei den Namen der Figuren, und bei den Uniformen deutlich. Offenbar wird es in der Zukunft ein wie immer geartetes Revival des Sowjetreiches geben, so erweckt es zumindest den Anschein vom jetzigen Blickwinkel.

Ich für meinen Teil jedenfalls habe schon mein Ticket für die Expedition gelöst. Ich will wissen, was da oben lauert!

(project:equinoX)
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Von papa73
Inhalt ist ja ausreichend beschrieben worden. Der Zeichenstil und die Inszenierung wissen sehr zu gefallen. Einige Kleinigkeiten gefallen mir noch nicht so, trotz aller SciFi - bei nahezu 8.000m Höhe ohne jede Ausrüstung oder dickste Winterklamotten relativ easy durch die Gegend zu spazieren ist einfach nicht überzeugend. Gerade so ein extremes Setting hätte man noch deutlicher als anstrengend, lebensfeindlich, nebelig usw. darstellen müssen. Für mich kommt das irgendwie zu kurz. Und dann leben da noch noch die Teliaks, deren Arme und Beine nackig aus Fellkleidung rausgucken...bei angeblich -37 Grad....na ja. Da müssen Maschinen ob der Kälte kaputt gehen, Menschen Erfrierungen haben usw. Liegt vielleicht daran, dass hier eine fertig entwickelte Story (per se ja was gutes) in 5 Alben gepackt wird, und keine Zeit für solche Details bleibt...etwas schade.

Schwierigkeiten hat der Zeichner auch mit den Gesichtern - einerseits sieht man ganz deutliche Vorbilder aus Film/Fernsehen (was ja ok ist, wenn auch ein bischen zu oft in Comics eingesetzt inzwischen), andererseits ist die Darstellung dieser Gesichter teils so unterschiedlich, dass ich Schwierigkeiten hatte Personen in der Handlung wiederzuerkennen.

Da bereits im ersten Band offenbar mehrere Erzählungen parallel stattfinden, die Cuts hier sehr hart sind und man ja, was Sinn und Zweck der Story ist, noch weitgehend im Unklaren gelassen wird, fällt das besonders negativ auf. Gerade an die Hauptpersonen klammert man sich doch bei so einer Geschichte.

Was ich auch nicht nachvollziehen kann ist das Format. Warum ein Hardcover, warum so ein massives Überformat (wieder ein Comic, den ich auf dem Buchrücken liegend lagern oder meine gesamte Regalwand wieder umbauen muss - und wieder nutzlosen Freiraum über ca. 90% meiner restlichen Sammlung erzeuge), die Bilder sind teilweise so klein, dass auch ein normales Albenformat ausreichend gewesen wäre. Ich mag hochwertige Releases, aber denkt auch mal jemand darüber nach wo ein sinnvolles Ende der Formatgröße erreicht ist? Über den Preis kann ich dennoch nicht meckern, der entspricht etwa einem Softcover Album, der Umfang ebenfalls (>50 Seiten). Gerade bei der Seitenanzahl wäre ein schöner HC Band im Format The Walking Dead oder so doch auch was gewesen (jetzt werde ich sicher Feuer von der deutschen Comicalben-Fraktion bekommen, dass alles was unter DIN A4 wäre, dem Kunstobjekt doch nicht genügend Raum böte etc. - na ja...jeder nach seinem Geschmack, ich bin nunmal kein Vertreter von hauchdünnen Riesenalben).

Ich gebe Band 2 eine Chance, immerhin scheinen sich die Autoren ja wirklich was gedacht zu haben und man darf auf eine anspruchsvolle Gesamtstory hoffen ohne die Gefahr, dass wie bei anderen Endlosserien, Ziel und Stil verloren gehen.

Setting, Welt und Charaktere sind nicht der Knaller, aber durchaus interessant. Ich bin gespannt, was sich da entspinnt und hoffe es ist am Ende kein einfacher Abklatsch von Glimmer Rats.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sandra Wiegratz (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Auf den ersten Blick entsteht der Eindruck, bei "Bunker" handele es sich um eine Story, die den Krieg und das Schicksal von Soldaten thematisiert; der Schauplatz könnte dabei sogar die Erde sein. Jedoch kann bereits der Name des Zeichners und Texters Bec darauf hinweisen, dass es sich bei "Bunker" um ein fantastisches Setting handelt - ist er doch für seine Arbeiten an SF-Thrillern bekannt. Der Planet, auf dem der titelgebende Bunker 37 steht, ist erdähnlich und so sind es auch seine Bewohner - zumindest hauptsächlich. Was nämlich dort oben auf dem Berg droht, scheint eine Lebensform zu sein, die mit Menschen nichts gemein hat. Beiden Autoren gelingt es auf eindrucksvolle Weise das Entsetzen und den Schrecken darzustellen, dem die Soldaten auf ihrer Mission begegnen. Eingestreut werden einige Seiten, die eine parallel laufende Geschichte zu erzählen scheinen, die sich in der Wüste auf demselben Planeten abspielt. Auch hier sind wenige Soldaten auf einer Mission und entdecken Grausames ...
Becs realistisches Artwork trägt dabei einen großen Teil zur unheimlichen und angsterfüllten Stimmung bei und Marie-Paule Alluards Koloration verpasst den Geschehnissen auf dem Berg einen kühlen, denen in der Wüste einen glutheißen Hintergrund.

Wohin die Geschichte allerdings führen wird, ist in diesem Band noch nicht erkennbar. Anscheinend bauen die Autoren aber ein größeres Geflecht an Verstrickungen auf, die sich vermutlich erst komplett offenbaren, wenn man alle fünf Bände der Kurzserie gelesen hat. Die angebliche Gefahr durch die Jeritiks wird wohl bald durch echte Bedrohungen verdeckt. Und da man nach diesem Start der Serie etwas verwirrt, aber auch gespannt, zurückgelassen wird, schnappt man sich besser gleich den zweiten Band "Nullpunkt".

Auf der Webseite des Splitter-Verlags findet sich eine ausführliche Leseprobe.
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