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Bullshit Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 73 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (20. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518584502
  • ISBN-13: 978-3518584507
  • Originaltitel: On Bullshit
  • Größe und/oder Gewicht: 10,6 x 1,1 x 15,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.577 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wir sind regelrecht umzingelt von Bullshit: inhaltsleerem Geschwätz, sprachlichen Hohlheiten, die irgendeinen Effekt erzielen, aber nichts aussagen wollen. Dieser brillante philosophische Essay analysiert den Begriff Bullshit und formuliert dabei die unangenehme Frage: Warum tolerieren wir so viel Bullshit, obwohl er doch ein größerer Feind der Wahrheit ist als die Lüge?

Durch eine "vorsichtig sondierende philosophische Analyse" will der renommierte amerikanische Philosoph "skizzenhaft die Struktur dieses Begriffs aufzeigen". Er untersucht die Verwendung des Wortes Bullshit, kommentiert frühere Definitionen und grenzt dabei den Begriff immer mehr ein. Wer moderner Sprachphilosophie bei der Arbeit zusehen möchte, findet in der jüngeren Literatur kaum lebendigere Beispiele als Bullshit.

Apropos Beispiele: Diese spielen eine zentrale Rolle in Frankfurts Argumentation. Neben einfachen Fällen von Bullshit -- dem Redner etwa, der anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages vom "gesegneten Land" spricht, "dessen Gründerväter unter Gottes Führung eine neue Ära für die Menschheit eingeläutet haben" -- spielt auch eine biografische Anekdote um Ludwig Wittgenstein eine Schlüsselrolle. Dieser staucht eine erkrankte Freundin regelrecht zusammen, als sie sagt: "Ich fühle mich wie ein Hund, den man überfahren hat." Wittgenstein verzeiht ihr in dieser Situation nicht, dass sie, um ihre Gefühle auszudrücken, die Frage nach der Wahrheit des Gesagten völlig außer Acht lässt. "Gerade in dieser fehlenden Verbindung zur Wahrheit ... liegt meines Erachtens das Wesen des Bullshits", so Frankfurt.

Das philosophische "Dynamit" von Bullshit findet sich dann vor allem in den Schlusspassagen. Hier fragt der Autor nach den Folgen des Bullshitting und konstatiert: "Wenn jemand ... nur noch danach fragt, ob Behauptungen ihm in den Kram passen oder nicht, kann seine Wahrnehmung der Realität darunter leiden oder sogar verloren gehen." Wer bei diesen Worten u.a. an die Bush-Administration denkt, liegt erstens nicht falsch und versteht zweitens, warum sich Bullshit in den USA über 400.000 Mal verkauft hat. Und Frankfurt geht noch weiter, wenn er fragt, warum es heute so unglaublich viel Bullshit gibt. Ein Grund liegt laut Frankfurt darin, dass in Demokratien besonders häufig jemand glaubt, sich öffentlich zu einem Thema äußern zu müssen, von dem er einfach keine Ahnung hat. Einen zweiten Grund sieht er in einem weit verbreiteten, in seiner Augen aber abstrusen Skeptizismus, der Aufrichtigkeit höher stellt als Richtigkeit, weil er davon ausgeht, dass einem das eigene Innenleben eher zugänglich ist als die Welt um einen herum. Frankfurt dazu: "Bullshit".

"Dieses Buch wird Ihr Leben verändern", schrieb die Sunday Times. Das ist natürlich Bullshit. "Dieses Buch kann Ihr Leben verändern" -- diese Aussage trifft zu. Und einen besseren Grund, ein Buch zu lesen, gibt es nicht. --Roland Große Holtforth

Pressestimmen

»Gern schneidet man sich von Harry Frankfurt eine große Scheibe ab, nimmt sich vor, seine Worte demnächst besser zu wählen und... Wie still würde es im öffentlichen Raum, ... wohin mit all der Zeit, die man durch all den nicht gesprochenen bullshit einspart?«
Frankfurter Allgemeine Zeitung



»... Frankfurt ist Philosoph, und wenn er poltert, poltert er philosophisch. Er ermittelt tiefere Gründe des verantwortungslosen Geredes, vor allem den konventionellen Skeptizismus.«
Süddeutsche Zeitung



»Im Zentrum von Frankfurts elegantem philosophischem Essay steht die Frage, was den Bullshit wesensmäßig von der Lüge unterscheidet. Die Lösung des schwierigen Philosophenrätsels sei hier nicht verraten, nur soviel: Laut Harry G. Frankfurt geht der geübte Bullshitter in seiner Ablehnung der Wahrheit viel radikaler vor als der banale Lügner. «
Literarische Welt



»Darauf hat die Welt lange gewartet.
Dieses Buch wird Ihr Leben verändern.«
Sunday Times



»Frankfurts Essay ist für die Philosophie des Blödsinns das, was Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten für die Moralphilosophie ist.«
Hohe Luft 1/2013


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nocturne am 15. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Mit Bullshit versucht Frankfurt, Professor für Philosophie in Princeton eine Definition des Begriffes zu geben und deutlich zu machen, welche Rolle Bullshit in unserem Leben spielt. Zugegeben, das Thema ist auf jeden Fall interessant näher beleuchtet zu werden und einige der Thesen, die Frankfurt aufstellt sind überaus passend. Dennoch hat sich mir beim Lesen der Verdacht aufgedrängt, dass Frankfurt selbst nicht so genau weiß worauf er eigentlich hinaus will. Immer wieder verstrickt er sich in langatmigen Ausführungen die am Ende im Sande verlaufen. Vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich einwenig gestört, nach einiger Zeit hat man einfach das Gefühl es kommt nichts neues mehr, was durchaus schade ist.

Auch die Herangehensweise an das Thema erschien mir nicht immer ganz schlüssig. Stellenweise hatte ich den Eindruck Frankfurt versucht das Thema auf ironische Art und Weise zu behandeln, was ihm jedoch nur teilweise gelingt, da er an anderen Stellen sehr wissenschaftlich vorgeht und jegliche Ironie missen lässt. Es ist manchmal schwer zu erkennen, ob er alles was er schreibt auch wirklich ernst meint, oder einfach nur auf humorvolle Art und Weise ein paar Denkanstöße geben will. Dadurch kam es mir so vor, als wüsste Frankfurt nicht genau wen er mit seiner Abhandlung ansprechen will, jemanden der Erfahrung mit philosophischen und wissenschaftlichen Texten hat oder einen auf dem Gebiet eher ungeübten Leser.

Einmal kann man Bullshit durchaus lesen, denn es enthält wirklich einige treffende Bemerkungen und verhilft zu einer differenzierten Anschauungsweise. Erst beim Lesen der Abhandlung wird einem wirklich bewusst wie viel Bullshit es eigentlich gibt. Von einem Kauf würde ich persönlich jedoch abraten, es reicht auch sich das Buch aus der Bibliothek auszuleihen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 8. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch hat nur 70 Seiten. Es wird beworben mit dem Spruch: "Dieses Buch wird ihr Leben verändern!" Und... hahaha... das könnte es theoretisch auch. In aller Kürze - der Autor möchte eine Definition des Bullshit geben: Bullshit ist wenn man redet, ohne an der Wahrheit oder Unwahrheit seiner Aussagen interessiert zu sein, im Gegensatz zur Lüge, bei der man bewusst lügt. Nun wendet der Autor seine ganze Argumentation ins Ironische, indem er behauptet, die Wahrheit ergründen zu wollen, sei auch ein Bullshit-Projekt. Angesichts der deutschen Stammtisch-Kultur (derzufolge immer nur die "Politiker" und "der Sauhaufen da oben" und bevorzugt: "die Spitzenmanager")den ganzen Bullshit produzieren, wäre es doch ratsam, mal den Blick auf sich selbst zu richten und sich Rechenaschaft darüber zu geben, wie oft man eigentlich selbst bloß "heiße Luft" von sich gibt! Ich jedenfalls musste einen Moment innehalten und mir eingestehen, dass ich nicht immer in aller Redlichkeit darauf achte, auch wirklich im Interesse der Wahrheit zu sprechen. Also(!): Jeder kehre vor seiner eigenen Tür!
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50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 4. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Klar, der Titel hat was. Der Professor für Moralphilosophie an der Universität Princeton hätte seinen Aufsatz gewiss auch anders, weniger plakativ, nennen können. Aber dann hätte ich „Bullshit" sicherlich nicht gekauft und könnte jetzt diese Rezension nicht schreiben, die nach der Definition von Harry Frankfurt nur eines sein kann: totaler Bullshit.
Doch worum geht es eigentlich? Nachdem Frankfurt zu Beginn festgestellt hat, dass es heute so viel Bullshit gebe wie noch nie, definiert er im Hauptteil seines Aufsatzes diesen von allen Teilen der Bevölkerung so regelmäßig benutzen Begriff aus der Sicht eines Moralphilosophen. Hauptunterschied zwischen einem Lügner und einem „Bullshiter" sei, dass der Lügner meint eine Wahrheit zu kennen, die er dann bewusst verfälschen kann, um so ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Der „Bullshiter" hingegen kümmere sich nicht um die Wahrheit/Lüge Einteilung der Welt. Sein Verhältnis zu der ihm umgebenden Realität ist pure Gleichgültigkeit. Es kümmere den „Bullshiter" nicht, wie er einen Sachverhalt darstellt, so lange es seinem Zweck dient.
Für eine Person, die erkannt hat, dass es ihm oder ihr nicht möglich ist, die Welt in wahr und falsch einzuteilen, gebe es nur zwei Möglichkeiten. Entwerder überhaupt nichts mehr zu sagen, oder so zu tun, als gäbe es diese beiden Kategorien noch. Das Ergebnis müsse aber zwangsläufig Bullshit sein.
Bullshit trete besonders dann auf, wenn Menschen über etwas reden, von dem sie keine Ahnung haben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roman Nies am 17. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor stellt zu Recht fest, dass wir von so viel Meinungsmüll umgeben sind, dass eine Unterscheidung von Wahrheit und Lüge kaum mehr möglich ist."
Er versteht unter Bullshit" Aussagen, die vortäuschen, um Wahrheit und Aufrichtigkeit bemüht zu sein, für deren Absender jedoch ein Wahrheitsbezug belanglos ist. Es geht nur um die Vermittlung von Informationen, um zu manipulieren und die Meinungen und Interessen der Empfänger zu beeinflussen.
Dass dem so ist und gerade die Medien oder auch Politiker nicht die besten Freunde der Wahrheit sind, ist bekannt. Weniger thematisiert wurde bisher, dass dies ein allgemein zunehmendes gesellschaftliches Problem ist, das immer weiter um sich greift. Selbst in der Popmusik hört man als Liedtext einer bekannten deutschen Band (Rosenstolz) Wahrheit ist doch nur was für Idioten!"
Nach Frankfurt ist dieser Bullshit moralisch verwerflicher als die Lüge. Der Lügner weiß, dass ihm die Wahrheit gefährlich werden kann. Der Bullshiter" kümmert sich gar nicht darum, damit trägt er zur Verwischung der Grenzen bei und lebt Gleichgültigkeit gegenüber dem Wahren vor.
Die zunehmende Entfremdung von der Wahrheit führt in der Gesellschaft jedoch zu einem tiefen Vertrauensverlust. Frankfurt fordert eine Rückkehr" zur Wahrheit, denn Wir brauchen die Wahrheit nicht nur, um zu verstehen, wie wir gut leben sollen, sondern auch, um zu wissen, wie wir überhaupt leben können."
Wahrheit ist allerdings nichts für Idioten. Aber vielleicht Lügen!
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