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Bullet for My Valentine

 

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Bilder von Bullet for My Valentine
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.


Biografie

Manchmal gibt es kein besseres Gefühl als Kontrollverlust. Energie wird freigesetzt, unwiderstehlich und ansteckend. Und genau das ist der Fall auf dem vierten Bullet For My Valentine-Album „Temper Temper“, das im Februar 2013 erscheint. Die aufrührerischen Hardrock-Hymnen, die das walisische Quartett (Matt Tuck (Gesang, Gitarre), Michael „Padge“ Paget (Gitarre), Michael „Moose“ Thomas (Drums) und Jason James (Bass), hier abfeuert, kommen mit tighten Grooves, messerscharfen Riffs, Bombast in Stadion-Dimensionen und metallischer Intensität daher.

Nach dem gewaltigen Arbeitspensum, das sie ... Lesen Sie mehr

Manchmal gibt es kein besseres Gefühl als Kontrollverlust. Energie wird freigesetzt, unwiderstehlich und ansteckend. Und genau das ist der Fall auf dem vierten Bullet For My Valentine-Album „Temper Temper“, das im Februar 2013 erscheint. Die aufrührerischen Hardrock-Hymnen, die das walisische Quartett (Matt Tuck (Gesang, Gitarre), Michael „Padge“ Paget (Gitarre), Michael „Moose“ Thomas (Drums) und Jason James (Bass), hier abfeuert, kommen mit tighten Grooves, messerscharfen Riffs, Bombast in Stadion-Dimensionen und metallischer Intensität daher.

Nach dem gewaltigen Arbeitspensum, das sie Band rund um die Veröffentlichung des 2010er-Albums „Fever“ absolvierte, beschloss das Quartett, die Sache diesmal ein wenig anders anzugehen. Am Valentinstag 2012 bestiegen Tuck und „Moose“ ein Flugzeug Richtung Thailand. Anstatt in den USA oder Großbritannien aufzunehmen, verkrümelte sich die komplette Band mit Produzent Don Gilmore (Linkin Park, Rob Zombie, Hollywood Undead u.a.) in die „Karma Sound Studios“ nach Bang Saray. Eine Erfahrung, die sich als ebenso inspirierend wie belebend herausstellen sollte.

„Ich hatte am Anfang eine ungefähre Idee”, schmunzelt Tuck, „die lautete: ‚record-as-we-go‘. Wir verzichteten auf Songwriting- oder Demosessions. So hatte ich es mit meiner anderen Band AxeWound auch gemacht, das war sehr spannend und produktiv. Ich fragte die Bullet-Boys also: ‚Können wir irgendwo hingehen und das Album schreiben und aufnehmen?‘ und wir entschieden uns für Thailand. Es war die beste Wahl, die wir hätten treffen können.“

Fast einen Monat lang konzentrierten sich die Musiker darauf, jedes Element ihres patentierten Trademark-Sounds nach Verbesserungsmöglichkeiten abzuklopfen. Der Plan: die musikalische Basis nicht verlassen, sondern darauf aufbauen und sie erweitern. Obwohl sich die Band während ihres Thailand-Aufenthalts gerade einmal zwei Tage Freizeit gönnte (um auf Elefanten zu reiten und sich Tiger in ihrer natürlichen Umgebung anzuschauen), hatte das Drumherum einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Entstehungsprozess.

„Es ist immer schlau, sich mal einen Schritt aus der eigenen ‚Comfort Zone‘ heraus zu bewegen“, fährt der Frontmann fort. „Wir mussten uns um nichts Gedanken machen. Das Studio war auf dem allerneusten Stand, die Unterkünfte fantastisch. Wir mussten uns nicht mit dem ganzen Druck und den Verpflichtungen herumschlagen, die wir zu Hause haben. Man wachte morgens auf, ging schwimmen oder am Strand joggen. Was für ein großartiger Start in den Tag! Alle hatten gute Laune. Und wenn man gutgelaunt ist, dann fördert das die Kreativität.”

Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit Gilmore intensiviert. Nachdem sie bereits zusammen an „Fever“ gearbeitet hatten, entstand zwischen Band und Produzent ein einzigartiges Vertrauensverhältnis, das bei den Sessions eine wesentliche Rolle spielte.

„Uns verbindet mittlerweile eine gemeinsame Geschichte“, bestätigt Tuck. „Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit war deshalb wesentlich größer und jeder weiß, wie der andere arbeitet und tickt. Es herrscht ein großes gegenseitiges Verständnis zwischen uns und das hatte auch einen positiven Einfluss auf mein Selbstbewusstsein. Wir nahmen auf diesem Album etwas das Tempo raus. Wir wollten frischer und fetter klingen, ohne allerdings härter und schneller zu spielen.“

Dieses Missionsziel wurde sowohl beim Titelsong des Albums als auch bei der ersten Single „Riot“ erfüllt. „Temper Temper“ startet mit einem atemberaubenden Beat, geht in eine heftige Gitarren-Attacke über und gipfelt in einer der brillantesten Hooklines der BFMV-Gschichte.

„Ich wollte etwas über Aggressions-Bewältigung und Launen sagen, aber dabei nicht zu negativ rüberkommen. Das ist der Twist. Der Abbau negativer Energie ist großartig. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man die Kontrolle verliert. Das bedeutet natürlich nicht, dass man jemandem in die Fresse hauen soll. Man kann auch einen Ball übers Feld kicken. Nimm dir eine Gitarre und rocke ab. So lange es positiv ist, lass es einfach raus.”

Und dann die Single „Riot”. In dem Song, der zwischen heavy und hypnotisch oszilliert, widmet sich Tuck den Ausschreitungen und Plünderungen, die 2011 das Vereinte Königreich erschütterten. „Die Ausschreitungen waren ständig in den Hauptnachrichten“, erinnert er sich. „Es war verrückt, welche Wirkung sie auf die Medien hatten. In dem Text laufen zwei Dinge gleichzeitig ab: der Song selbst handelt von den Ausschreitungen, aber es gibt auch diesen Hardrock-Vibe, dass wir zusammen halten und gemeinsam aufbegehren.“

Das Album startet allerdings mit „Breaking Point“. „Der Song bringt das Feeling des ganzen Albums auf den Punkt. Jeder hat seinen Punkt, an dem sie oder er zerbricht. Es ist etwas, dass wir alle gemeinsam haben, und das wollte ich rüberbringen.“

Und im „den-Punkt-Rüberbringen“ macht der Band schon seit ihrer Gründung ca. zur Jahrtausendwende keiner so leicht was vor. 2006 gelang ihnen gleich mit ihrem Debütalbum „The Poison“ der internationale Durchbruch. Für mehr als eine halbe Million verkaufte Exemplare erhielten sie in den USA Gold. Ihr zweiter Longplayer „Scream Aim Fire“ schoss von Null auf vier in die US Billboard Top 200 Albumcharts. Ihren größten Charterfolg landeten Bullet For My Valentine schließlich mit „Fever“, der die US-Charts auf Platz drei enterte und sich an der Spitze der Rock- und Alternative-Charts platzierte. Insgesamt stehen für die Band mittlerweile mehr als vier Millionen verkaufte Alben zu Buche. Sie lieferten explosive Auftritte bei den „Download“- und „The Rockstar Energy Drink Mayhem“-Festivals ab. Und die Band wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem „Golden God“-Award des Metal Hammer als „beste britische Band“ in den Jahren 2006 und 2010 und beeindruckende sieben Kerrang!-Awards.

Mit „Temper Temper“ läuten Bullet For My Valentine nun das größte und beste Kapitel in ihrer Geschichte ein. „Wir wollten Songs schreiben, die die Zeit überdauern“, erklärt Tuck. „Jedes Stück nimmt dich mit auf eine kleine Reise, denn das ist es schließlich, was die Musik mit den Menschen machen sollte. Wir haben die Phase, wo wir uns irgendetwas beweisen müssen, hinter uns. Wir sind jetzt Männer. Das Wichtigste ist, dass uns selbst gefällt, was wir tun - und dann hoffentlich auch unseren Fans. Wir machen uns keine Gedanken, was die Kritiker denken oder sagen. Uns interessieren Genres und Kategorien nicht. Es geht darum, zu tun, was natürlich entsteht. Ich kann nachts hervorragend schlafen, weil ich weiß, dass die Jungs und ich die verdammt noch mal beste Platte gemacht haben, die wir überhaupt machen konnten.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Manchmal gibt es kein besseres Gefühl als Kontrollverlust. Energie wird freigesetzt, unwiderstehlich und ansteckend. Und genau das ist der Fall auf dem vierten Bullet For My Valentine-Album „Temper Temper“, das im Februar 2013 erscheint. Die aufrührerischen Hardrock-Hymnen, die das walisische Quartett (Matt Tuck (Gesang, Gitarre), Michael „Padge“ Paget (Gitarre), Michael „Moose“ Thomas (Drums) und Jason James (Bass), hier abfeuert, kommen mit tighten Grooves, messerscharfen Riffs, Bombast in Stadion-Dimensionen und metallischer Intensität daher.

Nach dem gewaltigen Arbeitspensum, das sie Band rund um die Veröffentlichung des 2010er-Albums „Fever“ absolvierte, beschloss das Quartett, die Sache diesmal ein wenig anders anzugehen. Am Valentinstag 2012 bestiegen Tuck und „Moose“ ein Flugzeug Richtung Thailand. Anstatt in den USA oder Großbritannien aufzunehmen, verkrümelte sich die komplette Band mit Produzent Don Gilmore (Linkin Park, Rob Zombie, Hollywood Undead u.a.) in die „Karma Sound Studios“ nach Bang Saray. Eine Erfahrung, die sich als ebenso inspirierend wie belebend herausstellen sollte.

„Ich hatte am Anfang eine ungefähre Idee”, schmunzelt Tuck, „die lautete: ‚record-as-we-go‘. Wir verzichteten auf Songwriting- oder Demosessions. So hatte ich es mit meiner anderen Band AxeWound auch gemacht, das war sehr spannend und produktiv. Ich fragte die Bullet-Boys also: ‚Können wir irgendwo hingehen und das Album schreiben und aufnehmen?‘ und wir entschieden uns für Thailand. Es war die beste Wahl, die wir hätten treffen können.“

Fast einen Monat lang konzentrierten sich die Musiker darauf, jedes Element ihres patentierten Trademark-Sounds nach Verbesserungsmöglichkeiten abzuklopfen. Der Plan: die musikalische Basis nicht verlassen, sondern darauf aufbauen und sie erweitern. Obwohl sich die Band während ihres Thailand-Aufenthalts gerade einmal zwei Tage Freizeit gönnte (um auf Elefanten zu reiten und sich Tiger in ihrer natürlichen Umgebung anzuschauen), hatte das Drumherum einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Entstehungsprozess.

„Es ist immer schlau, sich mal einen Schritt aus der eigenen ‚Comfort Zone‘ heraus zu bewegen“, fährt der Frontmann fort. „Wir mussten uns um nichts Gedanken machen. Das Studio war auf dem allerneusten Stand, die Unterkünfte fantastisch. Wir mussten uns nicht mit dem ganzen Druck und den Verpflichtungen herumschlagen, die wir zu Hause haben. Man wachte morgens auf, ging schwimmen oder am Strand joggen. Was für ein großartiger Start in den Tag! Alle hatten gute Laune. Und wenn man gutgelaunt ist, dann fördert das die Kreativität.”

Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit Gilmore intensiviert. Nachdem sie bereits zusammen an „Fever“ gearbeitet hatten, entstand zwischen Band und Produzent ein einzigartiges Vertrauensverhältnis, das bei den Sessions eine wesentliche Rolle spielte.

„Uns verbindet mittlerweile eine gemeinsame Geschichte“, bestätigt Tuck. „Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit war deshalb wesentlich größer und jeder weiß, wie der andere arbeitet und tickt. Es herrscht ein großes gegenseitiges Verständnis zwischen uns und das hatte auch einen positiven Einfluss auf mein Selbstbewusstsein. Wir nahmen auf diesem Album etwas das Tempo raus. Wir wollten frischer und fetter klingen, ohne allerdings härter und schneller zu spielen.“

Dieses Missionsziel wurde sowohl beim Titelsong des Albums als auch bei der ersten Single „Riot“ erfüllt. „Temper Temper“ startet mit einem atemberaubenden Beat, geht in eine heftige Gitarren-Attacke über und gipfelt in einer der brillantesten Hooklines der BFMV-Gschichte.

„Ich wollte etwas über Aggressions-Bewältigung und Launen sagen, aber dabei nicht zu negativ rüberkommen. Das ist der Twist. Der Abbau negativer Energie ist großartig. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man die Kontrolle verliert. Das bedeutet natürlich nicht, dass man jemandem in die Fresse hauen soll. Man kann auch einen Ball übers Feld kicken. Nimm dir eine Gitarre und rocke ab. So lange es positiv ist, lass es einfach raus.”

Und dann die Single „Riot”. In dem Song, der zwischen heavy und hypnotisch oszilliert, widmet sich Tuck den Ausschreitungen und Plünderungen, die 2011 das Vereinte Königreich erschütterten. „Die Ausschreitungen waren ständig in den Hauptnachrichten“, erinnert er sich. „Es war verrückt, welche Wirkung sie auf die Medien hatten. In dem Text laufen zwei Dinge gleichzeitig ab: der Song selbst handelt von den Ausschreitungen, aber es gibt auch diesen Hardrock-Vibe, dass wir zusammen halten und gemeinsam aufbegehren.“

Das Album startet allerdings mit „Breaking Point“. „Der Song bringt das Feeling des ganzen Albums auf den Punkt. Jeder hat seinen Punkt, an dem sie oder er zerbricht. Es ist etwas, dass wir alle gemeinsam haben, und das wollte ich rüberbringen.“

Und im „den-Punkt-Rüberbringen“ macht der Band schon seit ihrer Gründung ca. zur Jahrtausendwende keiner so leicht was vor. 2006 gelang ihnen gleich mit ihrem Debütalbum „The Poison“ der internationale Durchbruch. Für mehr als eine halbe Million verkaufte Exemplare erhielten sie in den USA Gold. Ihr zweiter Longplayer „Scream Aim Fire“ schoss von Null auf vier in die US Billboard Top 200 Albumcharts. Ihren größten Charterfolg landeten Bullet For My Valentine schließlich mit „Fever“, der die US-Charts auf Platz drei enterte und sich an der Spitze der Rock- und Alternative-Charts platzierte. Insgesamt stehen für die Band mittlerweile mehr als vier Millionen verkaufte Alben zu Buche. Sie lieferten explosive Auftritte bei den „Download“- und „The Rockstar Energy Drink Mayhem“-Festivals ab. Und die Band wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem „Golden God“-Award des Metal Hammer als „beste britische Band“ in den Jahren 2006 und 2010 und beeindruckende sieben Kerrang!-Awards.

Mit „Temper Temper“ läuten Bullet For My Valentine nun das größte und beste Kapitel in ihrer Geschichte ein. „Wir wollten Songs schreiben, die die Zeit überdauern“, erklärt Tuck. „Jedes Stück nimmt dich mit auf eine kleine Reise, denn das ist es schließlich, was die Musik mit den Menschen machen sollte. Wir haben die Phase, wo wir uns irgendetwas beweisen müssen, hinter uns. Wir sind jetzt Männer. Das Wichtigste ist, dass uns selbst gefällt, was wir tun - und dann hoffentlich auch unseren Fans. Wir machen uns keine Gedanken, was die Kritiker denken oder sagen. Uns interessieren Genres und Kategorien nicht. Es geht darum, zu tun, was natürlich entsteht. Ich kann nachts hervorragend schlafen, weil ich weiß, dass die Jungs und ich die verdammt noch mal beste Platte gemacht haben, die wir überhaupt machen konnten.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Manchmal gibt es kein besseres Gefühl als Kontrollverlust. Energie wird freigesetzt, unwiderstehlich und ansteckend. Und genau das ist der Fall auf dem vierten Bullet For My Valentine-Album „Temper Temper“, das im Februar 2013 erscheint. Die aufrührerischen Hardrock-Hymnen, die das walisische Quartett (Matt Tuck (Gesang, Gitarre), Michael „Padge“ Paget (Gitarre), Michael „Moose“ Thomas (Drums) und Jason James (Bass), hier abfeuert, kommen mit tighten Grooves, messerscharfen Riffs, Bombast in Stadion-Dimensionen und metallischer Intensität daher.

Nach dem gewaltigen Arbeitspensum, das sie Band rund um die Veröffentlichung des 2010er-Albums „Fever“ absolvierte, beschloss das Quartett, die Sache diesmal ein wenig anders anzugehen. Am Valentinstag 2012 bestiegen Tuck und „Moose“ ein Flugzeug Richtung Thailand. Anstatt in den USA oder Großbritannien aufzunehmen, verkrümelte sich die komplette Band mit Produzent Don Gilmore (Linkin Park, Rob Zombie, Hollywood Undead u.a.) in die „Karma Sound Studios“ nach Bang Saray. Eine Erfahrung, die sich als ebenso inspirierend wie belebend herausstellen sollte.

„Ich hatte am Anfang eine ungefähre Idee”, schmunzelt Tuck, „die lautete: ‚record-as-we-go‘. Wir verzichteten auf Songwriting- oder Demosessions. So hatte ich es mit meiner anderen Band AxeWound auch gemacht, das war sehr spannend und produktiv. Ich fragte die Bullet-Boys also: ‚Können wir irgendwo hingehen und das Album schreiben und aufnehmen?‘ und wir entschieden uns für Thailand. Es war die beste Wahl, die wir hätten treffen können.“

Fast einen Monat lang konzentrierten sich die Musiker darauf, jedes Element ihres patentierten Trademark-Sounds nach Verbesserungsmöglichkeiten abzuklopfen. Der Plan: die musikalische Basis nicht verlassen, sondern darauf aufbauen und sie erweitern. Obwohl sich die Band während ihres Thailand-Aufenthalts gerade einmal zwei Tage Freizeit gönnte (um auf Elefanten zu reiten und sich Tiger in ihrer natürlichen Umgebung anzuschauen), hatte das Drumherum einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Entstehungsprozess.

„Es ist immer schlau, sich mal einen Schritt aus der eigenen ‚Comfort Zone‘ heraus zu bewegen“, fährt der Frontmann fort. „Wir mussten uns um nichts Gedanken machen. Das Studio war auf dem allerneusten Stand, die Unterkünfte fantastisch. Wir mussten uns nicht mit dem ganzen Druck und den Verpflichtungen herumschlagen, die wir zu Hause haben. Man wachte morgens auf, ging schwimmen oder am Strand joggen. Was für ein großartiger Start in den Tag! Alle hatten gute Laune. Und wenn man gutgelaunt ist, dann fördert das die Kreativität.”

Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit Gilmore intensiviert. Nachdem sie bereits zusammen an „Fever“ gearbeitet hatten, entstand zwischen Band und Produzent ein einzigartiges Vertrauensverhältnis, das bei den Sessions eine wesentliche Rolle spielte.

„Uns verbindet mittlerweile eine gemeinsame Geschichte“, bestätigt Tuck. „Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit war deshalb wesentlich größer und jeder weiß, wie der andere arbeitet und tickt. Es herrscht ein großes gegenseitiges Verständnis zwischen uns und das hatte auch einen positiven Einfluss auf mein Selbstbewusstsein. Wir nahmen auf diesem Album etwas das Tempo raus. Wir wollten frischer und fetter klingen, ohne allerdings härter und schneller zu spielen.“

Dieses Missionsziel wurde sowohl beim Titelsong des Albums als auch bei der ersten Single „Riot“ erfüllt. „Temper Temper“ startet mit einem atemberaubenden Beat, geht in eine heftige Gitarren-Attacke über und gipfelt in einer der brillantesten Hooklines der BFMV-Gschichte.

„Ich wollte etwas über Aggressions-Bewältigung und Launen sagen, aber dabei nicht zu negativ rüberkommen. Das ist der Twist. Der Abbau negativer Energie ist großartig. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man die Kontrolle verliert. Das bedeutet natürlich nicht, dass man jemandem in die Fresse hauen soll. Man kann auch einen Ball übers Feld kicken. Nimm dir eine Gitarre und rocke ab. So lange es positiv ist, lass es einfach raus.”

Und dann die Single „Riot”. In dem Song, der zwischen heavy und hypnotisch oszilliert, widmet sich Tuck den Ausschreitungen und Plünderungen, die 2011 das Vereinte Königreich erschütterten. „Die Ausschreitungen waren ständig in den Hauptnachrichten“, erinnert er sich. „Es war verrückt, welche Wirkung sie auf die Medien hatten. In dem Text laufen zwei Dinge gleichzeitig ab: der Song selbst handelt von den Ausschreitungen, aber es gibt auch diesen Hardrock-Vibe, dass wir zusammen halten und gemeinsam aufbegehren.“

Das Album startet allerdings mit „Breaking Point“. „Der Song bringt das Feeling des ganzen Albums auf den Punkt. Jeder hat seinen Punkt, an dem sie oder er zerbricht. Es ist etwas, dass wir alle gemeinsam haben, und das wollte ich rüberbringen.“

Und im „den-Punkt-Rüberbringen“ macht der Band schon seit ihrer Gründung ca. zur Jahrtausendwende keiner so leicht was vor. 2006 gelang ihnen gleich mit ihrem Debütalbum „The Poison“ der internationale Durchbruch. Für mehr als eine halbe Million verkaufte Exemplare erhielten sie in den USA Gold. Ihr zweiter Longplayer „Scream Aim Fire“ schoss von Null auf vier in die US Billboard Top 200 Albumcharts. Ihren größten Charterfolg landeten Bullet For My Valentine schließlich mit „Fever“, der die US-Charts auf Platz drei enterte und sich an der Spitze der Rock- und Alternative-Charts platzierte. Insgesamt stehen für die Band mittlerweile mehr als vier Millionen verkaufte Alben zu Buche. Sie lieferten explosive Auftritte bei den „Download“- und „The Rockstar Energy Drink Mayhem“-Festivals ab. Und die Band wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem „Golden God“-Award des Metal Hammer als „beste britische Band“ in den Jahren 2006 und 2010 und beeindruckende sieben Kerrang!-Awards.

Mit „Temper Temper“ läuten Bullet For My Valentine nun das größte und beste Kapitel in ihrer Geschichte ein. „Wir wollten Songs schreiben, die die Zeit überdauern“, erklärt Tuck. „Jedes Stück nimmt dich mit auf eine kleine Reise, denn das ist es schließlich, was die Musik mit den Menschen machen sollte. Wir haben die Phase, wo wir uns irgendetwas beweisen müssen, hinter uns. Wir sind jetzt Männer. Das Wichtigste ist, dass uns selbst gefällt, was wir tun - und dann hoffentlich auch unseren Fans. Wir machen uns keine Gedanken, was die Kritiker denken oder sagen. Uns interessieren Genres und Kategorien nicht. Es geht darum, zu tun, was natürlich entsteht. Ich kann nachts hervorragend schlafen, weil ich weiß, dass die Jungs und ich die verdammt noch mal beste Platte gemacht haben, die wir überhaupt machen konnten.“

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