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Bukowski, Schreie vom Balkon Briefe 1958 - 1994
 
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Bukowski, Schreie vom Balkon Briefe 1958 - 1994 [Gebundene Ausgabe]

Charles Bukowski , Seamus Cooney , Carl Weissner
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Gingko Press; Auflage: 1., Aufl. (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3927258989
  • ISBN-13: 978-3927258983
  • Originaltitel: Screams from the Balcony
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das war aber auch höchste Zeit! In den USA erschien der Briefnachlass Bukowskis bereits in den 90er-Jahren in drei Bänden. Hierzulande hatte dem Dichter des unverblümten Wortes schon die Vergessenheit, oder allenfalls ein ewiges Nischendasein als Underground-Darling der Alt-68-er gedroht. Nun hat der dtv-Verlag Buks Werke aus der Versenkung geholt, um ihm den längst fälligen Platz zuzuweisen. Achtung also, alle Wichtigtuer und Befindlichkeitsexperten der zeitgenössischen Popliteratur: Hier spricht der Meister der wirklichen Tiefe. Wir halten die Korrespondenz des „Mannes mit der Ledertasche“ in Händen. Eine Sensation! Fast 600 Seiten, auf denen es förmlich kocht -- ein Briefkonvolut, das jede Autobiografie um Längen schlägt!

„Die Tatsache, daß die Dichter der Welt sich betrinken, ist ein verdammt klares Indiz für den Zustand dieser Welt“, schreibt er im April 1960 an Jory Sherman, einen der wenigen jungen Dichterkollegen, den er schätzte. Er selbst wurde zum Weltmeister in dieser Disziplin. Weltschmerz und Weltekel werden weggespült. Bukowski beklagt die glatte Lyrikroutine großer Kollegen, verachtet deren „eiserne Gußform“, in der sie ihre hehren Verse schwenken. „Große Dichtung schärft ihre Klingen für kapitales Wild!“ -- Nicht so kapital allerdings, wie es der schießwütige Hemingway liebte, dessen Sieger-Verlierer-Dialektik ihm suspekt ist. „Kafka ist alles“. Bukowski ringt um Verse, leidet, ist krank an Leib und Seele. Linderung schaffen nur der Suff, Pferdewetten und die Frauen.

Im August 1966 taucht in den Briefen zum ersten Mal jener Mann auf, der Bukowski im deutschsprachigen Raum erst eine Stimme verlieh: Carl Weissner, damals 26, wurde zum kongenialen Übersetzer, der auch für diese Edition verantwortlich zeichnet. Weissner, den mit Buk eine lebenslange Freundschaft verband (zusammen mit Sean Penn war er einer der Sargträger des 1994 Verstorbenen), wurde so etwas wie der Heimatstützpunkt des 1920 in Andernach Geborenen. Er steuerte seine eigene, umfangreiche Korrespondenz bei, eine gewaltige Erweiterung gegenüber der amerikanischen Ausgabe, eröffnet dies doch die wichtige Schiene nach Deutschland („...Laichgrund meines versauten Hirns...“), über den Buk nicht genug erfahren konnte und in den es ihn immer wieder trieb.

Zürnende, selbstquälerische Briefe an Freunde, Verleger und Dichterkollegen. Miniatur-short stories, die drastisch deutlich machen, wer da unter uns weilte. Ein ganz Großer! --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

DAS BESTE, was es ber den amerikanischen Kultautor Charles Bukowski zu lesen gibt, stammt von ihm selbst. Es steht in den Briefen, die er von 1958 bis kurz vor seinem Tod (1994) geschrieben hat. In ihnen dokumentiert er seine gesamte Karriere als Schriftsteller und erzählt mit der für ihn typischen Offenheit und satirischen Streitlust vom Auf und Ab seiner letzten fünfunddreißig Lebensjahre; vor allem von seinen katastrophalen Affären mit angeknacksten Emanzen, Oben-Ohne-Schlangentänzerinnen, alleinerziehenden Müttern auf Speed, Stewardessen und Rock'n'Roll-Plattenlabel-Exekutivdamen. Und für Zeitgenossen, die gern etwas Höherstehendes lesen, zitiert er Horaz im Original.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
War Buk in seinen Romanen, Gedichten und Kurzgeschichten schon persönlicher, ehrlicher und kritischer (auch und vor allem sich selbst gegenüber) als die meisten anderen Dichter dieser Erde, so übertrifft dieses Buch das ganze noch einmal.
Kein Chinaski, kein bisschen Fiktion sondern 100% Bukowski.
Verzweifelnd, kämpfend, trinkend, schimpfend, lästernd aber auch gefühlvoll, ehrlich und poetisch.

Das beste Buch von und über Bukowski ohne jemals die Absicht gehabt zu haben ein Buch zu werden. Vielleicht gerade deshalb.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unvermutet poetisch! 22. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Im Gegensatz zu allen Vorurteilen und Klischees über Bukowski, sind diese Briefe poetisch, plausibel und persönlich! Die Form des Briefes hat eben Verbindliches und Tiefes -auch bei ihm. Unvermutet genussvoll- auch für weibliche Leser!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ebba
Gott sei Dank hat Buk keine eigene Biografie wie all die anderen Looser in Auftrag gegeben. Hier sprechen seine Briefe. Er ist ein Verlierer auf hohem Niveau.

Bukowski schreibt sein Leben in seinen Briefen und es ist, wie nicht anders erwartet, abgrundtief und verzweifelt. Er säuft und schreibt, ist kriminell und verliebt. Trotz allem ist er bis zum Schluß seinem Werk verpflichtet.

Ihn interessiert wie die Plakate auszusehen haben, die sein neues Buch vorstellen. Ihn interessiert und er registriert wer verlegt, wer ihn beachtet, wer ihm wohl gestimmt ist. Er ist auch sensibel gegenüber vermeindlichen Gegnern. Im Alter begreift er immer mehr wer oder was er ist und getan hat. Buk hat sich nie verstellt, nicht in seinen Büchern und schon garnicht in seinen Briefen.

Auf euch sitzen vielleicht Schmeißfliegen, aber auf mir die Geier.

Schade, dass er so dachte oder das es teilweise sogar so war....

Schreie vom Balkon waren für mich Schreie ins Herz.Ein unglaublich schönes Buch.

Authentisch, Buks Briefe sehr empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Besser als jede Biografie
Als Fan des Dirty Old Man lese ich so ziemlich alles, was Buk veröffentlicht hat.
Dieses Buch ist die gesammelte Briefkorrespondenz von fast 4 Jahrzenten mit seinen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Matthias Marx veröffentlicht
Briefe wie Schreie vom Balkon
Schon während der Lektüre von Bukowskis Briefen dämmert einem: Die haben ihn am Leben gehalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2009 von Gummo
Hank
Wer Charles Bukowskis Romane und Gedichte mag, wird die Sammlung von Briefen, die einen Zeitraum von 1958-1994 umfassen, sicher gerne lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2008 von Polar
Für echte Fans
Für eingefleischte Buk Fans sehr zu empfehlen. Hier erfährt man endlich auch was über seine Gefühle. Regt zum Nachdenken an.
Sehr kurzweilige Lektüre.
Veröffentlicht am 29. Februar 2008 von M. Salomon
Bukowski - Schreie vom Balkon
Die Geschichten, Romane und Gedichte von Bukowski enthalten soviel autobiographisches Material, daß man in den Briefen nicht viel neues erfährt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2007 von gaspode100
Das tägliche Abendgebet
Dieses Buch gehört auf jeden Nachttisch! Zusätzlich zu meinen anderen Büchern die ich in dieser Zeit gelesen habe, waren mir abends vor dem Einschlafen einige Briefe... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2007 von shadowsix
100% Buk
Vielleicht ist es einfach die Ehrlichkeit, die vielen Schreibern heute fehlt. Bukowski hat sich nie dafür interessiert, was andere über ihn denken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2007 von Carlos
Ich wünschte, ich hätte mir diese "Schreie" erspart
Ich fasse es ja nicht! DAFÜR habe ich 25 Euronen ausgegeben? Ein Buch wie ein Klotz (nur mit [mindestens] 2 Händen zu halten!). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von Demian
Weltklasse mit Einschränkungen!
Einerseits gibt Bukowski Dinge von sich, die sich kein Schrifststeller heute mehr erlauben dürfte (z.T. Lesen Sie weiter...
Am 5. Februar 2006 veröffentlicht
Yeah !
Genau das ist es...um Längen besser als jeder Roman von ihm oder jede Biographie über ihn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2006 von Udo Kaube
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