Nie hätte jemand mit diesem Erfolg gerechnet - zumahl "Buffy" 1996 noch als gewagtes Experiment galt, dem man kaum Chancen zutraute. Doch diese sogenannten Experten sollten allesamt völlig falsch liegen!
Zu einer Zeit, in der Sitcoms und Arztserien in den USA Hochkonjunktur hatten tauchte ein 16järhiger Teenager in einem verschlafenem kleinem Städchen namens nahe Los Angeles auf. Zunächst will Buffy, so ihr Name, nichts anderes als ihr Ruhe: Sie will zusammen mit ihrer Mom Joyce Summers ein neues Leben beginnen, fern von all dem Stress und Ärger vergangener Tage. Doch dieser Plan steht von anfang unter keinem guten Stern, denn bereits wenige Tage nach Buffy's Ankunft in Sunnydale und íhrer Aufnahme in der lokalen Highschool wird ein toter Schüler im Sportrackt gefunden. Von da an weiß sie genau: In Sunnydale ist die Hölle los!
Zusammen mit ihren Freunden, dem tolpatschigen Xander Harris, der schüchternen Computerexpertin Willow Rosenberg, der arroganten und selbstverliebten Cordelia Chase sowie ihrem verschlafenem, sehr britischen Wächter Mr.Giles sagt sie den Mächten des Bösen den Kampf an....doch das ist leichter gesagt als getan, denn weder ihre Mutter noch ihr sonstiger Umkreis wissen von ihrer Bestimmung als Jägerin - es gilt also ein Geheimnis aufrechtzuerhalten. Zudem muss sich sich mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers plagen: Schule, Noten, .... und Beauty.
Die erste Staffel dieser großartigen Serie mag zwar nicht mit Effekten wie in den Staffeln 6 und 7 glänzen, doch die Handlungen und Darsteller überzeugen durch ihre Einzigartigkeit und ihren Charme. Jeder junge Mensch zwischen 12 und 25 wird sich problemlos mit einem der Charaktere identifzieren können und die Mischung aus Horror, Humor, Dramatik und Liebe zieht jeden in ihren Bann!
Mein Fazit also:
Ein Meisterwerk wie man es noch nie zuvor im Fernsehen erlebt hat - und wohl sobald auch nicht mehr erleben wird.