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Buffalo Soldiers '44 - Das Wunder von St. Anna
 
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Buffalo Soldiers '44 - Das Wunder von St. Anna

Derek Luke , Michael Ealy , Spike Lee    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Derek Luke, Michael Ealy, Laz Alonso
  • Regisseur(e): Spike Lee
  • Format: PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2011
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 154 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004AUDL3Y
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.145 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Spike Lees Film BUFFALO SOLDIERS '44 ist interessant und wichtig, aber nicht ohne Makel. Das Problem des Films ist, dass er zu lang gezogen ist. Lee versucht zu vielen Figuren und zu vielen Subplots gerecht zu werden. Dadurch mäandert der Film immer wieder und verliert seinen Fokus. Aber dann gibt es Momente purer Brillanz. Es sind diese Momente und Sequenzen, die im Gedächtnis haften bleiben. Der Film beschäftigt sich mit einer hoch interessanten Frage. Wieso kämpft man für ein Land, in dem man nur Bürger zweiter Klasse ist? Es gibt hier eine bezeichnende Szene, in der zwar Nazi-Kriegsgefangene in einer Eisbar bedient, aber farbige Soldaten der Örtlichkeit verwiesen werden. Der Film liefert verschiedene Antworten, warum die Soldaten dennoch ihren Dienst verrichten. Eine davon ist, weil sie an eine bessere Zukunft glauben. Und diese Zukunft beginnt in Italien, wo sie erstmals etwas erleben, das es in ihrer Heimat niemals gab. Die Rahmensequenz des Films gehört übrigens auch zu den Teilen, die nicht notwendig gewesen wären. Fazit: Ein interessanter Film, dem ein etwas besserer und fokussierterer Schnitt gut getan hätte.

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Farben sind gut gestaltet. Man hat hier eine farbliche Choreographie, die für die Zeit, in der der Film spielt, gut funktioniert. Das gilt umso mehr, da der 1983 spielende Anfang deutlich anders aussieht. Rauschen ist in zu starker Form vorhanden und stört vor allem bei dunkleren Sequenzen. Der Kontrast ist nicht immer perfekt tariert. Manchmal ist es bei Haaren so, dass die schwarze Fläche kaum konturiert ist. Die Schärfe ist gut, aber nicht überragend. Bisweilen fallen Doppelkonturen auf. Die Dialoge sind störungsfrei zu verstehen. Das Original ist dabei etwas leiser, vielleicht natürlicher, aber darum auch schwerer zu verstehen. Umgebungsgeräusche gibt es hier sowohl im Kleinen wie im großen. Das Geräusch von Grillen oder Vögeln ist zu hören, wenn man ruhigere Momente vor sich hat. Bei den Kampfszenen schlagen Kanonenschüsse mit tiefem Bass ein und hallen fort. Der Soundmix ist sehr gediegen. Neben dem Trailer gibt es vier entfallene Szenen, die für den Film nicht nennenswert sind. Außerdem ist ein Essay enthalten, der vorgelesen wird und sich mit den historischen Hintergründen beschäftigt. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Italien, Herbst 1944: Der Zweite Weltkrieg hat die Toskana erreicht. Die Deutsche Wehrmacht hat ihre letzte Verteidigungslinie errichtet, um den Vormarsch der Alliierten aufzuhalten. Die 92. Infanterie-Division der US-Armee versucht, diese Stellung am Serchio-Fluss zu durchbrechen.

Unter ihnen sind die vier afroamerikanischen "Buffalo Soldiers" Hector, Stamps, Bishop und Sam. Während eines Angriffs werden sie von ihrer Einheit abgeschnitten und retten einen italienischen Jungen, den sie in ein nahegelegenes Dorf bringen. Dort erfahren Sie etwas, das ihnen in ihrer Heimat verwehrt wird: Gleichberechtigung, Menschlichkeit und Respekt. Gemeinsam mit Partisanen und den Einwohnern des Dorfes bereiten sie sich auf den kurz bevorstehenden Gegenangriff der Wehrmacht

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Film Buffalo Soldiers 44 - Das Wunder von St. Anna behandelt als einer der ersten Filme den Beitrag den Afro -Amerikanische Soldaten bei den US-Streitkräften geleisten haben.Auch wenn man davon ausgehen könnte, ist dies aber nicht das Hauptthema des Films . Der Film handelt unter anderem von Verrat ,Liebe , den italiennischen Partisanen und dem berühmten Massaker von St. Anna.
Dieser Film ist kein Kriegsfilm an sich (wer also einen "Soldat James Ryan" erwartet könnte enttäuscht sein), sondern eher ein Drama verwoben in eine Kriegsgeschichte. Der Film befasst sich mit vielen Themen gleichzeitig ,was ihn zu einem umfangreichen und tiefgehenden Filmerlebniss macht.
Besonders positiv ist mir die Personalisierung der Feinde aufgefallen (die Deutschen haben gute Schauspieler und werden - bis auf die letzten 15 minuten - nicht einfach so über den haufen geschossen)und die guten Kampfszenen.

zur Bluray : sehr hohe Bild und Ton Qualität(lohnt sich also);leider nicht so umfangreiches Bonusmaterial

Fazit:
Für alle die auf tiefgehende Filme und das Setting stehen auf jeden fall zu empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Ansatz gut gemeint 14. April 2011
Von M.W.
Format:Blu-ray
Zunächst sollte ich vorausschicken, nach welchen Kriterien ich einen meines Erachtens guten bzw. schlechten Kriegsfilm beurteile. Ein guter Kriegsfilm sollte nach meiner persönlichen Meinung:

- realistisch sein und nichts verherrlichen, sondern die Grauen des Krieges "ungeschminkt" zeigen.

- neutral sein, also keine Seite bevorzugen.

- hinsichtlich der dargestellten Film-Geschichte historisch exakt und glaubwürdig sein.

- hinsichtlich der gezeigten Waffen, Ausrüstung etc. korrekt sein (beispielsweise hätte man im Film "Pearl Harbor" ohne Mühe recherchieren können, dass die angeblich gezeigte N° 71 "Eagle Squadron" (unterstellt, diese als "Eagle Squadron" bekannte, in der Tat aus amerikanischen Freiwilligen gebildete Einheit ist gemeint) der RAF den Code "XR" auf den Rümpfen hatte, nicht "RF". "RF" waren die Kennzeichen der N° 303 "Polish" Squadron. Dann hätte man darauf achten können, dass alle Spitfire "Mk. Vb" wie das Original eine Dreiblattluftschraube haben (und nicht einige einen Vierblattrotor, kennzeichnend erst ab der Variante Mk. VI). Zu allem Überfluss erhielt die N° 71 "Eagle Squadron" erst ab September 1941 den gezeigten Spitfire-Typ Mk. Vb und als Gegner wäre eine Bf 109 Typ F korrekter gewesen als das damals an der Kanalküste bereits weitestgehend ausgemusterte Modell Bf 109 Typ E ...).

Wie verhalten sich diese Kriterien beim Film "Buffalo Soldiers 44"?

- Die Kampfszene zu Beginn ist sehr realistisch und lässt es an Deutlichkeit nicht fehlen. Dieser Teil des Filmes ist sehr gut dargestellt. Es verwundert allenfalls ein wenig, dass die Deutschen ihre Gegner auf Handgranatenwurfweite herankommen lassen, das ist aber eine Marginalie. Allerdings hätte ich mir die Darstellung der Angst bei den Soldaten beider Seiten etwas subtiler und damit glaubwürdiger gewünscht. Eine solche Weinerlichkeit wie die eines im Film gezeigten vorrückenden farbigen GIs ist etwas zu dick aufgetragen - alle hatten Angst, aber alle versuchten das irgendwie zu verbergen. Auch die Dialoge beim Angriff sind mir etwas zu salopp - man sollte sich vor Augen halten, dass die Männer jeden Moment auf eine Mine treten können ...

Was mich aber sehr stört, ist die lange, fast friedensmäßige Passage in der Mitte des Filmes, in welcher vier GIs in einem angeblich von deutschen Truppen ringsum umgebenen Dorf in aller Ruhe an Feiern teilnehmen, kurzerhand auch mal in die Luft feuern und völlig ungeniert und sorglos über längere Zeit offen herumlaufen. In Anbetracht des Risikos für sie selber und die gastfreundliche italienische Zivilbevölkerung ist das völlig unplausibel! Anfangs ist davon die Rede, dass einer der Vier als Puertoricaner etwas italienisch spricht - nach wenigen Minuten unterhalten sich sämtliche Italiener und Italienerinnen munter drauflos mit den Amis, auch ein Junge, der sicher keine Fremdsprachen in der Schule gelernt hatte! Zu allem Überfluss taucht dann noch gegen Ende eine ganze amerikanische Kompanie auf - mit Jeeps ohne jeglichen Kampfeslärm einfach so durch die angeblich ringsum versammelten deutschen Kräfte und alle Frontlinien gefahren? Diese zu überwinden sah in der Eingangsszene doch etwas schwieriger aus! Die Deutschen rücken zum gleichen Zeitpunkt am helllichten Tag in langen Marschkolonnen auf Bergstraßen vor! Bei absoluter angloamerikanischer Luftherrschaft - ohne Deckung vor den in diesem Stadium des Krieges allgegenwärtigen alliierten Jagdbombern? Und als die Deutschen dann zum Gegenangriff antreten, rennen beide Seiten etwas gar zu ungeschützt mitten in den Gassen des Dorfes herum in den jeweiligen Kugelhagel des Gegners. Ein realistischer Straßenkampf sieht anders aus!

- Neutralität. Nun ja, es werden charakterstarke Männer auf beiden Seiten gezeigt, genauso wie auch miese Typen hier wie dort. Die schauspielerische Verkörperung könnte bisweilen glaubhafter sein, sie gerät doch oft ins Hölzerne. Aber sie ist fair.

- Die Filmgeschichte: ihre innere Unplausibilität wurde schon erwähnt. Ansonsten stimmt der Hintergrund der Handlung. Die 92. US-Infanteriedivision war tatsächlich im Herbst des Jahres 1944 an das Serchio-Tal nördlich von Livorno verlegt worden. Sie war eine neu aufgestellte unerfahrene Einheit und bestand aus Farbigen, die von weißen Offizieren befehligt wurden. Soldaten, die von ihren Vorgesetzten zumeist widerwillig und herablassend geführt wurden, da die weißen Offiziere ihren farbigen Untergebenen wenig zutrauten. Die fühlten sich prompt als Kanonenfutter, manche glaubten gar, absichtlich in Himmelfahrtskommandos geopfert zu werden. Und folgerichtig versagte die Division gründlich und wich fast kopflos zurück, als die Deutschen einen heftigen Gegenstoß unternahmen und erst von der kampferprobten 8. indischen Division zum Stehen gebracht werden konnten. Was einzelne ausgesprochen "heroische" (ich mag das Wort nicht) Aktionen aus den Reihen der 92. US-Infanteriedivision nicht ausschloss - manche farbige Soldaten erhielten hohe Auszeichnungen.

Das Massaker der Panzer-Aufklärungsabteilung 16 der Waffen-SS in Sant' Anna di Stazzema wird fast zu vorsichtig dargestellt. Es war Berichten zufolge teilweise noch menschenverachtend grausamer - aber das lässt sich wohl nicht zeigen. Vielleicht ist das für einen Zuschauer auch besser so, wenn er in der Folgenacht noch schlafen können soll. Dass es dabei - wie an einem Beispiel vorgeführt - auch einzelne Waffen-SS-Männer gab, die ihre "Opfer" so unauffällig wie möglich bewusst entkommen ließen, ist gemäß einigen Aussagen von Überlebenden vermutlich richtig. Leider waren das absolute Ausnahmen.

Ebenso gab es auf der Seite der italienischen Partisanen menschliche und ganz erheblich weniger menschliche Verhaltensweisen. Auch das gerät etwas zu harmlos. Man bemüht sich zwar, den Hass und die Brutalität ansatzweise "rüberzubringen", es gelingt in meinen Augen aber nicht ganz ...

- gezeigte Waffen und Ausrüstung: hier gibt es wenig zu beachten, denn außer Handfeuerwaffen und einigen Jeeps und Kanonen wird nicht viel gezeigt, was man falsch darstellen könnte. Hier ist mir (außer einem amerikanischen Halbkettenfahrzeug in deutschen Diensten, welches aber erbeutet worden sein könnte) nicht viel aufgefallen.

Fazit: der Film ist gut gemeint und hat auch gute Ansätze. Er ist an vielen Stellen gut gemacht, zu Beginn sogar sehr gut. Ein "Meisterwerk", wie es auf dem Cover steht, ist er in meinen Augen aber nicht. Dazu sind mir zu viele unplausible Handlungsdetails im Wege und auch die schauspielerischen Leistungen überzeugen nur teilweise.

Krieg ist kein Gesellschaftsspiel - mit einigen Kampfszenen und dazwischen fast beschaulichem dolce vita.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
spannend und objektiv 1. Juni 2011
Von Duster
Format:DVD
Ein wirklich gelungener Kriegsfilm, der meine Erwartungen insgesamt dann doch noch leicht übertroffen hat. Hier ist alles dabei, was man sich bei einem Kriegsfilm wünscht: Action bzw. Kampfhandlungen, eine interessante Geschichte welche dem Film dabei dramatischen Charakter gibt, Partisanenkampf, ein Massaker der Waffen-SS, Verrat und auch eine kleine romantische Einlage.

Der Film bleibt dabei objektiv, er ist auch nicht grundsätzlich anti-deutsch wie viele Filme innerhalb dieses Genres (er ist jedoch auch nicht pro-deutsch), er setzt sich auch kritisch mit dem amerikanischen Militär auseinander. Von beiden Seiten werden gute wie schlechte Figuren gezeichnet, auch die italienischen Partisanen werden nach diesem Muster gezeigt. Somit lässt sich hier durchaus auch von einer gewissen Neutralität sprechen. Auf alle Charaktere wird hinreichend eingegangen, man baut Bezüge zu ihnen auf und wenn einer von ihnen fällt, so ist man als Zuschauer irgendwo auch berührt, weil betreffende Figuren eine ganz bestimmte Rolle im Team einnehmen. Alle Schauspieler sind passend besetzt und machen ihre Rolle wirklich gut.

Dass der Film auch "Rassenprobleme" innerhalb der amerikanischen Gesellschaft bzw. im US-Militär aufzeigen will kann man dort ebenfalls hineininterpretieren, ja, es stellt aber keineswegs die Kernbotschaft des Films dar, was ich zunächst angenommen bzw. "befürchtet" hatte. Vielmehr ist es ein Allround-Kriegsfilm, welcher die Kriegs-Situation in Norditalien im Herbst 1944 realistisch darstellt.

Das Niveau des Films würde ich durchaus fast mit "Stalingrad" auf eine Stufe stellen was die Tiefgründigkeit anbetrifft, im Vergleich zu "Der Soldat James Ryan" sehe ich hier den Spannungsbogen besser aufgebaut, die Handlungsstrukur kommt auch ehrlicher und glaubhafter rüber, sodass man ihn durchaus als einen ernst zu nehmenden Anti-Kriegsfilm bezeichnen kann. In etwa der Mitte des Films kommt es hier und da mal zu unnötigen Längen, wo man etwas hätte straffen können - der Film dauert ca. 2,5 Stunden was ich persönlich als zu lang empfunden habe. Wer einen Kriegsfilm mit allem was dazugehört mit entsprechend guter Umsetzung sucht, sollte ihn sich auf jeden Fall mal anschauen.

6/10 Punkte
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Vor 3 Monaten von algi veröffentlicht
Mystische Sinnsuche im antirassistischen Kriegsdrama
Produkt: DVD (1) / sehr gute Qualität
Deutscher Titel: Buffalo Soldiers 44 - Das Wunder von St. Anna.
Originaltitel: Miracle at St. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mladen Kosar veröffentlicht
Wer ist der schlafende Mann?
Langweilig! Der Film ist sehr lang gezogen. Kommt keine Spannung auf. Ebenfalls ist die Geschichte sehr zerrissen.
Alle paar Minuten ruckelt das Bild.
Vor 11 Monaten von Armin Gerstung veröffentlicht
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Buffalo Soldiers 44
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