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am 8. Mai 2010
Seit gestern nun bin ich im Besitz der Buffalo LinkStation DUO LS-WX2,0TL... Wie immer Lob an Amazon wegen der sehr guten Abwicklung der Bestellung und Lieferung.

Ich habe mir dieses NAS System gekauft, weil ich endlich mal meine gesamten Daten verfügbar haben möchte, ohne immer den PC anschalten zu müssen. Es geht sich hier hauptsächlich um Multi-Media Dateien, also Filme, Musik, Bilder, Dokumente, etc... Auch möchte ich all diese Daten sicher aufbewahren, im Falle, daß mein nun etwas älterer PC mal den Geist aufgibt. Die LinkStation schien da optimal für meine Bedürfnisse zu sein und war preislich noch zu verkraften.

Ich war überrascht von der Größe des Geräts. Die Abmessungen sind ungefähr wie meine externe USB-Festplatte, allerdings doppelt so dick, denn es sind ja auch 2 Festplatten verbaut. Auch sieht das Gerät schick aus auf meinem Schreibtisch :) Hätte mir ein Aluminium-Gehäuse gewünscht, aber nun ja... man kann nicht alles haben. Auf jeden Fall macht die Verarbeitung einen guten Eindruck. Ich bin auch froh, daß die LEDs an der Vorderseite des Gehäuses nicht zu grell leuchten. Im Normalbetrieb leuchten diese in einem dezenten Blau.

Zur Zeit teste ich natürlich das Gerät und kopiere meinen gesamten Datenbestand auf das Gerät. 2 Terrabyte (das sind 2000 Gigabyte!) sind schon ne ganze Menge Platz und werden wohl die nächste Zeit ausreichen :) Und sollte der Platz dann doch mal alle sein, dann kann man die mitgelieferten 1TB Festplatten einfach austauschen. Es werden Platten bis 2TB unterstützt. Man kann die LinkStation also maximal mit 4TB betreiben.

Was ich schon sagen kann nach der kurzen Zeit der Nutzung: Die Integration der LinkStation in mein Heimnetzwerk ging relativ einfach über die Bühne. Man schließt das Gerät erstmal am Rechner an und installiert die Software, welche Buffalo mitliefert. Alles hab ich (noch) nicht installiert, nur den NAS-Navigator. Die beiden Festplatten lasse ich übrigens im normalen Modus laufen, habe also das RAID deaktiviert. Bei RAID 1 hätte ich ja "nur" 1TB Speicherplatz einer Festplatte gehabt, da die zweite Festplatte zur Spiegelung der Daten vorgesehen wäre (Also, eine Festplatte fällt aus... aber kein Problem, es gibt ja auf der anderen Festplatte eine exakte Kopie aller Daten). Wollte jedoch die vollen 2TB zur Verfügung haben. Das hätte ich auch im bereits vorkonfigurierten RAID 0 gehabt, allerdings werden die zu speichernden Daten ja dann auf den beiden Fesplatten verteilt (die beiden 1TB Festplatten werden dann wie eine einzige 2TB Festplatte behandelt). Dies hat einen höheren Lesezugriff zur Folge. Allerdings ergibt sich dann das Problem, daß im Falle eines Defekts einer Festplatte zwar die Daten der anderen intakten Festplatte gesichert sind, aber eben nicht komplett sein können (da sich ein Teil der Daten ja auf der defekten Festplatte befinden könnten). Um diesen Fall vorzubeugen müsste man dann nochmals ein Backup beider Fesplatten besitzen. Daraus wiederum ergibt sich, daß Raid 0 nicht zur sicheren Verwahrung von Daten taugt, wenn man kein Backup der beiden Festplatten besitzt.
Man sollte sich von Beginn an im Klaren sein, in welchem Modus man die Festplatten betreiben will. Denn wenn man die beiden Platten einmal mit Daten gefüllt hat und sich dann doch für einen anderen Betriebsmodus entscheiden will, werden die gesamten Daten von den beiden Platten gelöscht. Es bleibt einem nur die Möglichkeit, die Daten vorher extern zu sichern. Entweder über Netzwerk oder über USB. Das könnte aber eine länger dauernde Operation werden. Ich sehe das anhand der 500GB Daten, welche ich zur Zeit auf das Gerät schaufele. Nicht auszudenken, wenn die Platten bis zum letzten Byte gefüllt wären :P
Dann noch die IP-Einstellungen für mein Heimnetzwerk konfiguriert und los gings...

Nach erfolgreicher Installation dann die LinkStation vom PC getrennt und am WLAN-Router (100Mbit/s über Kabel oder 54Mbit/s über WLAN; die Möglichkeit, Gigabit-Ethernet beim LinkStation zu nutzen hab ich noch nicht) angeschlossen. Die LinkStation wurde sogleich in der Netzwerkumgebung meines XP PCs angezeigt. Habe dann mit dem kopieren meiner Daten begonnen. Beim kopieren vom PC auf die LinkStation lasse ich Netmeter laufen... Es wird eine konstante Geschwindigkeit von +/- 8,50 MB/s angezeigt. Das sollte ja für den Heimgebrauch reichen. Wenn mein Datenbestand mal übertragen ist, dann kopiere ich ja auch nur noch vereinzelt Dateien auf das Gerät. Dann dauerts nicht mehr so lang, wie bei der jetzigen Monster-Kopieraktion :)

Man kann das Gerät deutlich hören, wenn es arbeitet. Die Festplatten sind relativ leise, werden aber vom Lüfter übertönt. Das Gerät lief die ganze Nacht durch, wurde aber keinesweg heiß. Ein bißchen Wärme kann man fühlen, wenn man das Gehäuse anfasst.

Mit der ganzen Funktionalität der LinkStation bin ich noch nicht vertraut. Man erreicht aber alle Funktionen, wenn man die IP-Adresse der LinkStation in einen Webbrowser eingibt und sich mit dem Standard-Benutzernamen/Passwort admin/password (wie einfallsreich, lässt sich aber glücklicherweise ändern) einloggt. Es gibt da eine ganze Menge einzustellen. Ich werde nach und nach mal die Funktionen ausprobieren. Vor allem interessiert mich die AutoPower Funktion. Also, der erste PC/Laptop im Netzwerk, der auf die LinkStation zugreifen will, schaltet das Gerät ein und der letzte PC/Laptop, der sich vom Netzwerk trennt, sendet auch automatisch den Befehl, die LinkStation runterzufahren. Aber wie schon einige andere Rezensenten angedeutet haben, ist die Bedienung der LinkStation über einen Webbrowser träge... die Menüs öffnen sich immer mit Verzögerung. Vielleicht bringt ja das neueste FW Update etwas. Auf meiner LinkStation ist FW Version 1.24 installiert, die neueste FW trägt die Versions-Nr 1.26. Habe diese schon runtergeladen und werde es gleich installieren.

Update 9/5: Habe auf FW 1.26 geupdated, sehe jedoch keine signifikanten Änderungen bei den Konfigurationseinstellungen oder der Geschwindigkeit.
Allerdings kann ich bestätigen, daß die AutoPower-Funktion tatsächlich funktioniert. Das ist eine feine Sache, denn die LinkStation ist nur eingeschaltet, wenn diese auch benötigt wird :)

Update 10/5: Ein Wort zu den Freigaben... Sobald man die LinkStation eingerichtet hat, kann man in den Einstellungen (über Webbbrowser) Ordner erstellen, die dann auch unter Windows im Explorer auftauchen. Man kann hier z.B. für jeden Benutzer der Linkstation einen Ordner anlegen und diesen mit Lese- und/oder Schreibrechten versehen. In den Einstellungen der LinkStation findet man auch die Einstellungen für die Benutzer oder Benutzergruppen. Am besten legt man die Benutzernamen so an, wie die entsprechenden PCs/Laptops im Netzwerk heissen und vergibt auch die jeweiligen Passwörter (die auch bei den Benutzerkonten unter Windows verwendet werden). So haben die Benutzer direkten Zugriff auf die Ressourcen der Linkstation, ohne jedes Mal Benutzernamen/Passwort eingeben zu müssen.
Als Bsp. (wie ich das eingerichtet hab) kann ich mal folgendes nennen:
Ich habe z.B. einen Ordner mit Musik und einen Ordner mit Filmen... Um Zugriff auf diese Freigaben über die Notebooks zu haben, habe ich jeweils einen Benutzernamen für mich und meine Frau eingerichtet. Diese entsprechen auch den Windows-Benutzernamen der jeweiligen Notebooks. Habe diese dann in eine Benutzergruppe gepackt. Dieser Benutzergruppe gebe ich nur Leserechte für die betreffenden Ressourcen. Schreibrechte hat nur mein Haupt-PC. Von hier aus füttere ich die LinkStation mit Daten. Auch habe ich einen Ordner auf der LinkStation mit persönlichen Dokumenten. Hier gebe ich nur meinem Haupt-PC Lese- und Schreibrechte und meinem Netbook nur Lese-Rechte. Beim Zugriff vom Haupt-PC auf die LinkStation muß immer das Admin-Passwort eingegeben werden.
Ich habe allerdings auch einen Ordner erstellt, welcher keine Zugriffsbeschränkungen hat. Hier kann jeder PC, auch Fremde, Daten ablegen. Dies ist dann auch der Ordner für die DirectCopy Funktion.
Apropos DirectCopy: Man schließt einen USB-Stick an die LinkStation an und drückt den Funktions-Knopf auf der Rückseite des Geräts. Die Daten werden dann automatisch transferiert in den dafür vorgesehen Ordner. Praktisch.

Übrigens kann man die LinkStation auch wunderbar unter Linux nutzen mittels Samba-Share... Sogar die Freigabe-Einstellungen funktionieren. Habs grad mal ausprobiert... einfach einen Starter auf den Desktop anlegen, welcher auf das Ziel smb://"IP-Adresse der Linkstation" verweist und schon kann man auf die LinkStation zugreifen :)
Allerdings hat man keinen NAS Navigator unter Linux. Die AutoPower-Funktion funktioniert hier leider nicht. Man muß die Linkstation schon vom AutoPower Modus in den normalen Power-Modus setzen (mittels dem kleinen Schalter auf der Rückseite des Geräts). Denn wenn sonst kein anderer Windows-PC auf die Linkstation zugreift, dann schaltet die Linkstation sich einfach aus nach einer Weile, denn diese denkt ja, daß kein PC verbunden ist :)

Update 25/6: Die LinkStation im Alltag... Das NAS-Gerät ist nun fester Bestandteil meines kleinen Heimnetzwerks, auf welches permanent mindestens 3 Hosts zugreifen. Es werden Filme geschaut, Musik gehört, Dokumente und PDF Dateien gelesen... Aus Bequemlichkeitsgründen schiebe ich Dateien nur noch per FTP. Wenn man per FTP bzw. SFTP auf die LinkStation zugreifen möchte, gelten genau dieselben Restriktionen, welche man für den normalen Zugriff per Windows-Freigabe oder Samba-Share konfiguriert hat. Als FTP-Client nutze ich die Freeware FileZilla. Dies ermöglicht mir, komfortabel Dateien zu kopieren, verschieben, löschen und zu editieren. Auch funktioniert der FTP-Zugriff von "aussen", also vom Internet aus. Habs ausprobiert. Mußte nur die FTP-Ports im Router an die LinkStation weiterleiten.

Tipp: Man kann sich eine Verknüpfung auf den Desktop legen, um über FTP auf die Linkstation zuzugreifen. Dann kann man mit dem Windows-Explorer Dateien vom Rechner zur Linkstation schieben. Die Zieladresse für die Verknüpfung sieht dann so aus "(s)ftp://*IP Adresse (bzw. Netzwerkname) der Linkstation*. Fürs schnelle kopieren reicht das. Aber für komfortable FTP-Funktionen verweise ich nochmals auf den Filezilla FTP-Client.

Auch habe ich den integrierten BitTorrent-Client ausprobiert. Man muß hier allerdings auch die Ports für den Torrent-Client vom Router an die LinkStation weiterleiten. Das funktioniert jedenfalls. Die runtergeladenen Dateien werden in einem vorher definierten Ordner auf der LinkStation abgelegt. Das ist sehr komfortabel, da kein PC im Netzwerk für diese Aktionen "on" sein muß. Die LinkStation erledigt das selbständig.
Auch habe ich die mitgelieferte Backup-Software Memeo ausprobiert. Diese Software ist allerdings nicht für System-Backups geeignet, sondern eher für die Sicherung einzelner Dateien/Ordner. Um sein System zu sichern, verweise ich eher auf kommerzielle Software wie TrueImage oder freie Software wie Clonezilla. Ich nutze für diese Zwecke TrueImage, da auch Backups übers Netzwerk erlaubt sind.

Und wieder mal ein Update am 8/9: Habe diesmal die Funktion "Webaccess" getestet... Diese Funktion dient dem Zugriff auf vorher definierte Ordner über das Internet. Man muß im Webinterface der Linkstation unter Erweiterungen in die "Webaccess" Einstellungen gehen und dort diese Funktion erstmal aktivieren. Man hat dort die Möglichkeit, sich einen DNS-Namen über Buffalo oder einen individuellen DNS-Namen zu besorgen. Ich habe für Testzwecke auf die Dienste von no-ip.com zurückgegriffen... dieser Dienst ist kostenlos. Alternativ kann man auch seine eigene externe IP zum Zugriff auf den Webaccess nutzen. Bei den meisten Internet-Providern hat man aber dynamische IP-Adressen, hier müsste man also immer die IP anpassen, wenn diese sich mal wieder geändert hat. Ausserdem muß man einen internen NAS-Port und einen Port für den externen Zugriff definieren. Achtung: Der externe Port muss im Router dann an den internen NAS-Port weitergeleitet werden! Nach erfolgreicher Konfiguration hat man dann Zugriff übers Internet auf die freigegebenen Ordner der Linkstation.
Zur Info: Man kann in der Linkstation konfigurieren, ob man sich beim Webaccess einloggen muß oder ob anonymer Zugriff gestattet ist. Zum einloggen stehen dann die Benutzer zur Verfügung, welche man in der Linkstation konfiguriert und den freizugegenden Ordnern zugewiesen hat. Alternativ kann man für den Webaccess auch die bereits vergebenen Rechte des Ordners vererben... Das ist sehr praktisch :)
Ich muss zugeben, daß gerade die Konfiguration im Router auch für mich nicht so ganz einfach gewesen ist (bezüglich Port-Weiterleitung)... aber mit ein bisschen experimentieren kommt man sicherlich ans Ziel :)

Ich möchte noch der Rezension hinzufügen, daß ich aufgrund meiner Entscheidung gegen Raid 1 meine wichtigen Daten auch nochmals auf externe Datenträger kopiere. Man weiß ja nie :) Sollte vielleicht gesagt werden. Bei der Nutzung von Raid 0 oder ganz ohne Raid hat man Datenverlust beim Ausfall einer Platte (falls man keine Backups besitzt). Aber bis heute (24/9) kann ich sagen, daß das Gerät einwandfrei funktioniert. Platz ist wirklich da ohne Ende... bisher hab ich es bei weiten noch nicht geschafft, die erste Festplatte (1 GB) zu füllen. Und dann ist ja da noch die zweite :)

Zum integrierten Druckserver kann ich keine Auskunft geben. Ich denke, der funktioniert auch, aber ich habe schon einen Druckserver von Sitecom. Dieser unterstüzt auch Scannen übers Netzwerk. Ich glaube, daß kann die Linkstation nicht.

Update 30/10: Nochmals zurück zur Seitenaufbaugeschwindigkeit beim Webinterface der Linkstation. Subjektiv gesehen lädt die Seite schneller mit Chrome/Iron. Ich nutze sonst immer Opera. Mit Chrome/Iron ists jetzt auch nicht superflüssig, kleine Wartezeiten beim browsen im Webinterface sind auch hier vorhanden. Aber meiner Meinung nach nicht ganz so schlimm wie z.B. beim Opera Browser :)

Update 8/11: Möchte nochmals nachträglich der besseren Übersichtskeit halber die Negativ-Punkte zur Linkstation aufzählen:

1) Webinterface zur Konfiguration könnte etwas flüssiger sein... Dafür sind die Konfigurations-Seiten meines Erachtens nach übersichtlich gestaltet... Ich finde ziemlich schnell das, was ich suche (auch wenns schonmal ein bißchen Ladezeit mit sich bringt). Ist für mich aber kein Grund, dem Gerät dafür einen Minus-Punkt zu geben.

2) Die Linkstation unterstützt Gigabit-Ethernet. Allerdings leistet Gigabit mehr als max. 40MB/s. Gut, mit mehr wirbt Buffalo auch nicht. In der Praxis habe ich meistens so um die 30MB/s. Manchmal auch wird die Linkstation was schneller und Netmeter zeigt knapp 40MB/s an. Ist aber keine Konstante. Da Buffalo auch nicht mehr verspricht (die 40MB/s sind wohl gemessen worden unter optimalen Labor-Bedingungen, die man zuhause nicht hat), würde ich dafür auch keinen Minus-Punkt abziehen. Die Hersteller von Netzwerk-Hardware werben ja immer mit Geschwindigkeiten, die unter Praxis-Bedingungen gar nicht erreicht werden können. Da ist Buffalo keine Ausnahme.

3) Bei Änderungen der Konfiguration unterbricht die Linkstation laufende Verbindungen. Da Veränderungen aber nach der ersten Basis-Konfiguration nur noch sporadisch vorkommen (zumindest bei mir), fällt auch dieser Punkt nicht zu schwer ins Gewicht meiner Bewertung.

4) Mein Swiss-Flash USB-Stick wird nicht von der Linkstation erkannt. Weis der Teufel warum, aber meine externe USB-Festplatte wird ohne Probleme erkannt. Liegts an meinen USB-Stick oder an der Linkstation? Ich weiß nicht, wer der Übeltäter ist... also auch dafür keinen Punktabzug.

Update 19/2: Habe die Linkstation nun 3/4 Jahr im Einsatz und muß sagen, daß das Gerät nach wie vor seinen Dienst zu meiner Zufriedenheit verrichtet. Mir ist aber aufgefallen, daß mit der Zeit der Bootvorgang länger dauert. Ist zumindest mein subjektiver Eindruck. Ich habe bisher aber keinerlei Datenverlust erlebt und das Gerät läuft relativ leise.
Auch hab ich noch reichlich Speicherplatz zur Verfügung, obschon die Linkstation oft "gefüttert" wird :)

Achja, hatte mal nen kleinen Schrecken gehabt und zwar als ich im Webinterface der Linkstation die Festplatten des Geräts überprüfen lassen wollte. War einfach eine Routine-Operation, hab das nicht gemacht, weil ich ein Problem hatte. Auf jeden Fall haben die Deutschübersetzer des Webinterfaces gepatzt, denn nach dem Start der Operation wird als Status "Die Festplatte wird formatiert" (oder so ähnlich) ausgegeben :O Ich hab mir gedacht, daß das nicht sein kann... ich hab doch nicht versehentlich auf formatieren geklickt?!? Hab die Operation zu Ende laufen lassen und dann mit Erleichterung festgestellt, daß a) meine Daten noch da waren und b) der Status der Festlatten als "OK" ausgeben wurde :)
Gut, vielleicht haben die Leute bei Buffalo auch einen schrägen Humor... falls dem so wäre, dann haben die mich tatsächlich erschreckt.

Die Linkstation war ja mein erstes richtiges NAS und ich frage mich, wie ich vorher ausgekommen bin. Das Gerät wird mittlerweile an einem TP-Link WLAN-Router (N) mit Gigabit-LAN betrieben. Es ist sehr komfortabel, überall im Haus einen schnellen drahtlosen Zugriff auf den großen Netzspeicher zu haben.

Update 26/3: So, habe eine noch nicht getestete Funktion ausprobiert, nämlich die Backup Funktion. Es ist möglich, eine Kopie eines Ordners zu erstellen, entweder auf eine der beiden Festplatten der Linkstation oder auch auf externen Geräten.

Bei mir stellte sich demletzt folgendes Problem: Die Festplatte 1 war bereits über 90% gefüllt (im NAS Navigator war der Speicherplatzbalken schon rot gefärbt), die Festplatte 2 etwas über 20%. Ich dachte mir, daß ich meine Daten vielleicht mehr auf beide Festplatten verteilen sollte. Doch wie stelle ich das an? Mein erster Versuch war, einen neuen Ordner auf Festplatte 2 zu erstellen und dann einfach im Windows Explorer die Daten zu verschieben. Das geht zwar, jedoch geht eine solche Operation äusserst lahm von statten.

Ich dachte mir, daß das schneller gehen muss. Also hab ich mal weiter in den Einstellungen der Linkstation gesucht und unter "System" den Eintrag "Backup" gefunden. Hier habe ich gelernt, daß ich den Zielordner für das Backup erst mal als Backup-Ordner einrichten muß. Das macht man unter "Freigegebene Ordner" => "Ordereinrichtung". Man wählt den gewünschten Ordner aus (oder erstellt diesen hier) und aktiviert die Option "Festplattenbackup". Dann wieder zurück zu den Backupeinstellungen. Hier habe ich eine Backup-Aufgabe erstellt. Ich habe den zu kopierenden Ordner als Quellordner und den neu erstellten Ordner (auf Festplatte 2) als Zielordner eingestellt. Ebenfalls habe ich eingestellt, daß ein Backup-Log erstellt werden soll. Dann habe ich die Aufgabe ausführen lassen. Die Linkstation fängt sofort mit dem kopieren an. Anscheinend lässt sich diese Aufgabe nicht mehr anhalten, einmal gestartet. Ich habe nun die Einstellungen der Linkstation geschlossen und das Backup erstellen lassen. Die Linkstation lässt sich aber trotzdem weiter nutzen. Dies hat einige Stunden gedauert, da über 200 GB an Daten zu kopieren waren. Nach Beendigung der Operation habe ich dann auf Festplatte 1 den Quellordner für das Backup gelöscht. Voilà :)

Auch eine interessante Funktion ist die der automatischen Email-Benachrichtung für den Status der Linkstation und bei Fehlern. Man bekommt dann täglich (zu einer festgelegten Zeit) eine Email von der Linkstation gesendet, um über den Status der Linkstation zu berichten. Diese Informationen umfassen die Speicherplatzbeleg der beiden Festplatten und eventuelle Festplattenfehler. Im Falle von Lüfterproblemen und Festplattendefekten sendet die Linkstation sofort eine Email.
Das ganze funktioniert so: In die Einstellungen der Linkstation gehen, dann zu "System" und dann "Wartung"... Hier muß man erstmal die Email-Einstellungen konfigurieren. Man benötigt die Adresse eines SMTP-Servers, an welchem die Linkstation die Emails senden kann und natürlich eine Email-Adresse für den Empfang der Nachrichten. Auch kann man Einstellungen für die Authentifizierung beim SMTP-Server machen. Und schlußendlich kann man noch einstellen, welche Informationen einem die Linsktation mitteilen soll.
Um die erfolgreiche Konfiguration der Email-Benachrichtung zu testen, kann man dann eine Test-Email senden und danach seinen Posteingang prüfen :)

edit 29/4/11: Mittlerweile gibts die Firmware Version 1.41 zum download... Mir bewusste Änderungen sind die Unterstützung von Festplatten jenseits der 2TB, eine neue Version der Webaccess Software, ein paar Bugfixes und die Möglichkeit, in den Linkstation Einstellungen nach neuen Firmware Updates zu suchen.

edit 18/5/11: Das Update zur Firmware Version 1.41 scheint zurückgezogen worden zu sein. Buffalo bietet nun wieder die Version 1.40 an. Warum das so ist, weiß ich nicht. Hab mal eine Anfrage an den Buffalo-Support gesendet.

edit 21/5/11: Der Buffalo Support hat erfreulich schnell auf meine Anfrage geantwortet... also, das Update zur Firmware Version 1.41 wurde wieder entfernt, da es nicht mehr möglich wäre, in die Linkstation Einstellungen zu gelangen, nachdem das Gerät in den "EM-Modus" gefallen wäre. Auch wären die Freigaben nicht mehr verfübar in diesem Fall. Auf meine Frage hin, ob ich dann wieder auf die Firmware Version 1.40 downgraden solle, hat der Buffalo Support dies abgeraten. Ich solle auf eine baldig erscheinende korrigierte Firmware Version warten und diese dann installieren. Dann hoff ich mal, daß nicht ausgerechnet jetzt was passiert...

edit 09/06/11: Das FW Update 1.42 ist raus und der genannte Fehler wurde entfernt und weitere kleine Bugfixes sind auch enthalten. Ich installiere grade im Moment das Update. Ich muß aber auch sagen, daß ich seit der Installation der FW 1.41 keine Probleme bemerkt habe. Da hab ich ja nochmal Glück gehabt :)
Übrigens hat das Firmware Update geklappt. Alles läuft wie gehabt!

edit 05/07/11: Heute erhielt ich über den NAS Navigator per Popup die Mitteilung auf meinem Desktop, daß die Linkstation eine Benachrichtung für mich hätte. Ich schaute in den NAS Navigator und sah, daß das Linkstation Icon mit einem Fragezeichen versehen war. Beim näheren Betrachten sah ich dann, daß ein unbekannter Fehler vorlag. Ich öffnete die Einstellungen der Linkstation im Webbrowser und wurde sofort informiert (noch bevor ich mich einloggte), daß wohl eine neue FW zum Download bereit stünde.
Fein, dachte ich mir und suchte die Buffalo Download-Seiten auf um festzustellen, daß dort die FW 1.42 angeboten wird?!? Moment, diese FW nutz ich doch bereits? Auch fiel mir erst jetzt auf, daß die Info LED an der Linkstation orange leuchtete...

Ich habe dann mal sofort den Buffalo Support angeschrieben und gefragt, was es damit auf sich hat. Und die Kollegen haben erfreulich schnell geanwortet und das Rätsel gelöst: Es steht tatsächlich eine neue FW 1.43 zum Download bereit, allerdings nur auf amerikanischen Servern (für amerikanische Kundschaft). Auf den europäischen Servern kann man diese noch nicht runterladen. Jedoch ist die Update-Funktion der Linkstation an die amerikanischen Server gebunden. Aaaaaaaaaaaaaahso :) Übrigens rät der Buffalo-Support davon ab, eine amerikanische FW auf ein europäisches Gerät zu installieren und verweist auf möglichen Garantie-Verlust!

Dieses Verhalten der Linkstation ist übrigens neu... das scheint wohl mit der neuen Update-Funktion zu tun zu haben, welche seit FW 1.41 enhalten ist. Leider sehe ich keine Möglichkeit, diese (lästigen) Update-Benachrichtungen abzuschalten. Ja, alle 5 Minuten sehe ich dieses Popup auf meinem Desktop :| Man kann aber im NAS-Navigator die Fehlerbenachrichtung abstellen. Allerdings bekäme ich dann auch keine Meldungen mehr bei "richtigen" Fehlern.

Also Leute, keine Panik, wenn ihr diese Mitteilung der Linkstation auch erhaltet. Alles ist ok :)

Update 06/07/11: Das Update zur FW 1.43 ist über die Konfigurationseinstellungen der Linkstation abrufbar (aber noch nicht als Download über die Buffalo-Seiten). Man kann die Linkstation nun komfortabel über die Weboberfläche updaten. Habs grad probiert und es hat funktioniert. Das Update behebt anscheinend aber nur kleine Fehler... ist nichts weltbewegendes, neue Funktionen scheinen nicht dazu gekommen zu sein. Naja, war ja auch nur ein kleiner Versions-Sprung ;)

edit 28/7/11: Die Jungs von Buffalo waren fleißig und haben bereits eine aktualisierte FW veröffentlicht, welche sich im Gegensatz zur vorigen FW 1.43 auch über die Buffalo Downloadseiten runterladen lässt. Alternativ kann man natürlich auch zur komfortaben FW Aktualisierung per Webinterface greifen (so wie ich). Die neue FW-Version trägt die Versions-Nr 1.52, das Changelog finden Interessierte hier: (...)
Viel Spaß beim updaten :)

edit 22/8/11: Und schon wieder ein FW-Update, diesmal auf Version 1.54.

Die Änderungen finden sich hier =>(...)

Hat also nur mit Timemachine zu tun.

update 27/3/12: Heute habe ich eine Meldung vom NAS Navigator bekommen, es stünde wohl eine neue Firmware zum Download bereit. Die Info/Error LED der Linkstation leuchtete auch schön brav orange :) Nicht vergessen: Orange = Info, Rot = Fehler
Das Update bringt einige Bugfixes mit, nachzulesen auf der Buffalo-Webseite. Auch vor dem Update mittels Konfiguations-Seiten kann man ein Changlog lesen. Die Änderungen sind nichts weltbewegendes, aber es zeigt mir doch eins: Buffalo unterstützt immer noch die alte Linkstation mit Updates. Auch wenn schon ein Nachfolger existiert. Die alte Linkstation ist also immer noch nicht "tot" :) Ich nutze das NAS jetzt knapp 2 Jahre, überwiegend zu vollster Zufriedenheit. Wollte auch das mal erwähnen :)

edit 05/11/12: Zwischenzeitlich war ein Update auf FW 1.62 erschienen (im September), welches jedoch keine großen Änderungen mit sich brachte. Nun scheint abermals ein Update zur Verfügung zu stehen, welches weder über die Konfigurations-Seiten der Linkstation noch über die Download-Seiten von Buffalo erreichbar ist. Man erhält jedoch vom NAS-Navigator die Meldung und auch wenn man sich in die Konfigurations-Seiten einloggt, bekommt man den Hinweis. Ich habe gelernt, hier etwas geduldig zu sein. Beim letzten Mal wars so, daß das Update auf nem Buffalo-Server bereitsteht, welcher nicht die europäischen Kunden bedient. Die Linkstation merkt aber trotzdem, daß ein Update da ist und weist darauf hin. Für Europa war das Update aber später verfügbar. Also, keine Panik, wenn ihr das auch habt. Ihr könnt wie bereits beschrieben, die Benachrichtungen vom NAS-Navigator abschalten, wenn euch die ständigen Hinweise nerven. Dann bekommt ihr jedoch auch keine Fehlermeldungen der Linkstation übermittelt. Wollte das nur noch mal anmerken.

Niemals, aber auch niemals (!) das Update z.B. von der amerikanischen Buffalo-Seite ziehen! Buffalo weist darauf hin, daß das Garantieverlust bedeutet!

Übrigen läuft die Linkstation sprichwörtlich wie ein alter VW Bully :) Nach 2 1/2 Jahren immer noch keine schwerwiegenden Fehler erlebt, meine Daten waren immer sicher aufgehoben :) Da mir aber langsam und sicher der Speicherplatz knapp wird, überlege ich, mir eine weitere Linkstation zuzulegen. Nur diesmal die Pro mit 4TB :)

edit 06/11/12: Das FW-Update kann man nun von der Buffalo-Seite ziehen. Über die Konfig-Seiten der Linkstation gehts nach wie vor nicht. Das Update trägt die Versions-Nr 1.63. Laut Changelog wurde was an der Dateiübertragungs-Geschwindigkeit bei SMB getan (Wortlaut "Improves file transfer speed by SMB."). Das wird natürlich mal getestet :)

edit 03/04/13: Es ist zwar kein neues Firmware-Update mehr erschienen, allerdings hab ich die Linkstation nun schon fast 3 Jahre fehlerfrei im Betrieb. Klar, einige Eigenheiten hab ich kennengelernt in der Zeit. Aber das Ding funktioniert und läuft auch über die Gewährleistungs-Zeit hinaus. Für den Preis auf jeden Fall eine sehr gute Investition. Ich hab nun allerdings so langsam aber sicher die Platten voll und lege mir wohl ein neues NAS zu. Mal schauen, was für ein Gerät das sein wird. Ich könnte natürlich auch einfach größere Platten einbauen. Aber ich weiß natürlich nicht, wie lange die Linkstation noch "lebt" und ich muß ja für den Fall der Fälle die Daten sichern. Ein Graus wäre ja, wenn der Controller mal durchbrennt. Die Platten kann man nicht einfach in den Rechner einbauen und Windows liest die dann aus. Nein, die hat ein eigenes nicht Windows-kompatibles Dateisystem. Vielleicht könnte man mit ner Linus-Distri dran kommen... Also: Wir erinnern uns: Ein NAS ist keine (!) sichere Backup-Lösung. Daten sollen nur immer verfügbar sein im Netzwerk.
Aber die Linkstation macht nicht den Anschein, demnächst den Geist aufzugeben :) Nun ein bißchen dran denken tu ich schon...

edit 14/12/13: So, nach über 3 Jahren zuverlässiger Nutzung geht mir langsam der Speicherplatz flöten (schon desöfteren geschrieben, jetzt aber wirklich :D ). Die Linkstation funktioniert nach wie vor wie eine 1 und mein zweites NAS darf auch von Buffalo sein. Ich denke für den Heim-Bedarf ist das Gerät eine gute Wahl, auch wenns Leute gibt, die nicht zufrieden sind. Und das gibts immer. Die Erwartungen wurden vielleicht nicht erfüllt, oder das Gerät ging vorschnell kaputt. Ich kann das nicht behaupten. Ich dachte übrigens, 2TB wären viel. Pah, da kommen jetzt 8TB (8000GB!) :) Vielleicht nutz ich dann auch Raid 1 für die Festplattenspiegelung. Bei meiner jetzigen hab ich das nicht gemacht, weil ich dann nur noch 1TB Platz übrieg hätte. Das war mir defintiv zu wenig. Aber mit 4TB pro Platte ist das eine Überlegung wert.
Bin mal gespannt, ob es bis auf mehr Speicherplatz interessante Änderungen gibt. Etwas schnellere Konfig-Seiten wären auf jeden Fall toll. Funktionell gab es bisher eigentlich nix, was ich vermisste. Im Gegenteil, es gibt Funktionen, die ich noch nie getestet hab (obschon ich versucht hatte möglichst viele Funktionen zu testen). Aber für jede Anforderung war eine Lösung da bisher.
Und selbstverständlich bleibt die alte Linkstation auch in Zukunft aktiv. Sie soll nicht ausgetauscht, sondern unterstützt werden durch eine zweite Linkstation neuerer Generation :)

Leider wird es dann nicht die gleiche Erfahrung sein wie bei der alten Linkstation. Ich hatte am Anfang keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Ein bisschen Hintergrundwissen in PC-Technik hatte ich aber schon. Hat mir wahrscheinlich die Sache erleichtert. Aber das war eine wahre Forschungsreise, die ich wahrscheinlich mit der neuen Linkstation oder ist egal welchem NAS nicht mehr haben werde. Was hab ich mich nicht gefreut, als ich es geschafft hatte, Webaccess/FTP richtig zu nutzen; also daß andere Leute auf von mir vorgegebene Freigaben übers Internet zugreifen können. Oder als ich das erste Email von der Linkstation erhielt mit einem Status-Bericht :) Oder als ich den Torrent-Client richtig eingerichtet hatte und zum Test dann mal was runtergeladen hab... Diese und andere Funktionen kenne ich nun und werde diese wohl problemlos auch bei der neuen nutzen. Auch werden mich komische Status-Meldungen vom NAS-Navigator nicht mehr schocken... Vielleicht wirds dann auch ein bisschen langweilig ;)

Was ich übrigens immer noch blöd finde (und ich hoffe, bin aber nicht zu optimistisch daß die neue Linkstation das anders macht): Wenn man nur einen Rechner "on" hat im LAN und muß diesen neustarten, dann reagiert die Linkstation zu fix und fährt auch runter (wenn man Auto Power an hat). Denn diese denkt, daß der letzte Rechner ausgeschaltet wird und verfährt nach dem Motto: Der letzte macht das Licht aus... Wenn der Rechner dann neu gestartet ist, ist die Linkstation grad mal runtergefahren und erstmal "off". Diese schaltet sich aber nach einer Weile wieder ein und fährt hoch. Das dauert bekanntermaßen ja etwas. Wär schön, wenn die Linkstation ein paar Minuten warten könnte, bis diese runterfährt. Mein Rechner macht eigentlich recht zügig einen Neustart. Denn an und für sich ist "Auto Power" eine tolle Funktion. Diese hat in den 3 Jahren der Nutzung immer (!) funktioniert. Ich fahre den Rechner hoch und die Linkstation startet, ich fahre den Rechner runter, die Linkstation fährt mit runter. Natürlich nur in Verbindung mit installierten NAS Navigator. Deswegen läuft "Auto Power" ja auch nur unter Windows und Mac OS. Mein Tablet/Smartphone hat die Linkstation bisher nicht aufgeweckt. Es gibt zwar entsprechende Apps, die das möglich machen sollen und ich hab das auch probiert... aber nur mein Windows Rechner ist bisher dazu in der Lage.
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am 1. Juni 2010
Hatte mir vor ca. 2 Jahren Linksys NSLU2 gekauft und hatte meine zwei "alten" Festplatte daran betrieben. Jetzt sind die Platten voll, eine neue musste also her, um meine Bilder und Daten zu sichern. Dieses Mal gleich eine große und NAS-fähige. Nach langem Suchen stieß ich auf die Buffalo LinkStation Duo mit 2TB. Ein voller Erfolg. Das Handbuch ist zwar miserabel, aber dafür ist der webbasierte Zugriff genial! Man muss ein wenig herumspielen und klicken, bis die Leistung zum Vorschein kommt.

Hier meine Favoriten, positiv aufgefallen sind mir:
- RAID1, für sichere Datenspeicherung (werksseitig ist es auf RAID0 eingestellt, die Umformatierung dauert 1 Tag)
- webbasierte Einstellungen sehr komfortabel und einfach (Kopien, Backups laufen dann auch ohne PC)
- Webzugriff (http, ftp, sftp), in Kombination mit der Fritzbox einfach nur genial! alles funktioniert!
- Backup-Funktion macht das Kopieren (über Nacht) komfortabel (viel schneller als das Kopieren über PC).
- kinderleichte Benutzerverwaltung
- kinderleichte Ordnerverwaltung
- USB-Festplatte wird ohne Probleme erkannt (um z.B. Daten hin und her zu kopieren)
- inkl. CGI, php, MySQL und Mediaserver
- der Webserver funktioniert einwandfrei in Kombination mit der Fritzbox!
(Tipp: man kann seine eigene Homepage nun zu Hause auf der eigenen Platte lassen.)
- leise, man hört das Gerät kaum
- einfacher Anschluss: auspacken, anschließen und fertig!
- Preis-Leistung einfach top!
- spielt prima mit meiner Fritzbox 7270 zusammen! (bei Web-Zugriff und Webserver die Portfreigaben beachten!)

Negativ anzumerken ist einzig:
- Das Handbuch ist nicht der Hit. Wer sich ein wenig auskennt, den stört's nicht, bzw. die Weboberfläche ist fast selbst erklärend.

Das Gerät ist sehr zu empfehlen!!

An dieser Stelle nochmals auch der Riesendank an Amazon. Wie immer schnell, zuverlässig, sehr gut... und immer wieder bestelle ich gern bei Amazon!
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am 5. Juli 2010
Ich besitze nun das NAS seit ca. 3 Wochen und habe mit dem Teil so meine durchwachsenen Erfahrungen gemacht, die ich hier kurz zusammenfassen will:

*) Die Web-Konfigurationsoberfläche ist seeeehr langsam. Sobald man aber nebenbei auch noch Daten von einer anderen Festplatte auf das NAS kopiert und weiterkonfigurieren will, bricht sie vollends zusammen und wird fast unbedienbar.

*) Wird bei den freigegebenen Ordnern etwas umkonfiguriert (neuen Benutzer hinzufügen, oder Rechteänderung) werden alle Freigaben für einige Sekunden beendet und der Datenverkehr bricht zusammen. - Ich betreibe über das NAS eine Virtuelle Maschine, die das gar nicht mag, wenn die Verbindung ständig wegbricht!

*) Das NAS mag keine Sonderzeichen in Passwörtern(!!!) - Ich wollte es in mein Active Directory einbinden, was allerdings nicht gelang, da bei meinem Administratorpasswort Sonderzeichen verwendet werden. Da ich das Admin-Passwort nicht ändern will ist mir die Einbindung ins AD nicht möglich. Auch bei der Benutzerkonfiguration sind im Passwort keine Sonderzeichen erlaubt. - Sehr schwach!

*) Da ich die Station aus Performancegründen im Raid-0 Betrieb verwende, ist natürlich eine gute Datensicherung notwendig, da sonst beim Defekt einer Platte alles weg wäre. Ich habe also eine externe 1-TB HDU angeschlossen, auf welche ich die wichtigsten Daten sichern möchte. Auch das gestaltete sich nicht so einfach wie gedacht:

Zuerst wurde die USB Festplatte zwar erkannt, allerdings konnte ich nichts draufschreiben, obwohl ich bei den Berechtigungen die Schreibrechte vergeben habe. Musste dann feststellen, dass die externe Festplatte mit NTFS formatiert war und dies der Grund war, warum die Platte immer nur Read-Only gemountet wurde. -> In der Admin-Oberfläche bekommt man darüber keine Informationen und auch die Hilfe welche man aus der Web-Oberfläche heraus aufrufen kann und einen Link auf einer japanischen Homepage aufrufen soll funktioniert nie(!). Die beiliegende Dokumentation schweigt sich zur Datensicherung ohnehin komplett aus. Es wird nur erwähnt dass man eine machen sollte. Auf die Features der Link Station Datensicherung wird gar nicht eingegangen.

Ich habe also dann die Festplatte auf FAT32 umformatiert. Nun konnte ich zwar Backups für die Platte konfigurieren, die auch auf die externe USB-Platte geschrieben wurden, nur fiel mir auf, dass manche Files bei einem inkrementellen Backup auf dem Sicherungsträger wieder gelöscht und danach neu kopiert wurden, was nicht wirklich Sinn eines inkrementellen Backups ist.

Der Grund ist, dass die Files auf dem FAT32 Datenträger nicht mit korrekter Groß/Kleinschreibung abgelegt werden und daher die Files beim Vergleich für die inkrementelle Sicherung nicht widererkannt werden. Beim Sichern meiner digitalen Fotos (mehrere tausend) ist die Sicherung somit jedesmal eine Sache von mehreren Tagen(!!)

Da die Festplatte auch mit dem Linux-Filesystem EXT3 von der Link Station formatiert werden kann, bin ich gerade dabei dies zu versuchen, in der Hoffnung, dass die Filenamen dann nicht mehr verfälscht werden und die Sicherung besser klappt. Problem wiederum bei EXT3 - man kann die Daten hinterher nicht ohne weiteres am Windows-System auslesen sollte die Linkstation kaputt gehen. Selbst unter Linux wird, da Buffalo auch am EXT3 unverständlicherweise rumgepfuscht hat, das Mounten der Platte eine Herausforderung...

Die externe Festplatte wird im Moment gerade mit EXT3 formatiert, was sich nun schon über eine Stunde hinzieht. Die Linkstation ist während des Formatierzeitraums nicht erreichbar. Weder die Freigaben funktionieren, noch die Web-Administrationsoberfläche, die Bescheid geben könnte, wie lange das noch dauert.

Man merkt dem System schon sehr an, dass es eine Billigstlösung ist. Dafür dass die wichtige Datensicherung so schlecht gelöst ist, die Verbindung bei Konfigurationen wegbricht und die Passwörter keine Sonderzeichen erlauben, gibt es Abzug bei den Sternen.

Was noch aufgefallen ist:
*) Die Anbindung an die Playstation3 um MP3 Files und Videos abzuspielen funktionierte ohne Probleme. Die Buffalo Link Station wurder von der PS3 sofort als Medienserver erkannt (ebenso auch vom Media-Player)

*) Die Link Station bietet auch die Option eines Printservers, der auch nicht weiter dokumentiert ist. Ich habe dann über Internetforen herausgefunden, dass dieser nur Postscriptdrucker unterstützt. Das Teil ist also für 99% der User unbrauchbar.

*) Es wird auch ein Torrent-Client mitgeliefert, welcher Files während des Betriebs der Link Station im Hintergrund herunterladen kann. Meine Erfahrung damit ist, dass die Performance der Station extrem darunter leidet, sobald dieser verwendet wird. Also hier auch besser die Finger davon lassen. Die verbaute CPU scheint äußerst schwach dimensioniert zu sein.

Wer mit den oben angeführten Problemen leben kann und einen schnellen Speicher fürs Hausnetz zur zentralen Datenablage sucht wird mit der Link Station zu diesem Preis gut bedient. - Das Teil aber trotzdem an einen Giga-Switch hängen damit der schnelle Plattenzugriff auch wirklich genützt werden kann. - Gibt es schon für wenig Geld! - Für Netze mit mehr Usern würde ich das NAS allerdings nicht empfehlen.
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am 11. März 2011
Okay, das Gehäuse ist nun wirklich nicht gerade der Hit - aber irgendwo muss man ja sparen ;)

Ich habe das Geräte seit heute den ganzen Tag im Einsatz und experimentiere mit dem Gerät als MediaServer, Windows Netzwerk Gerät und über die Weboberfläche herum.

Dienste wie Webfreigaben, FTP, Torrent und Apache Server sowie SQL Datenbank habe ich bisher nicht ausprobiert.

Nachtrag: WebAccess, SFTP und Apache Server sowie MySQL habe ich inzwischen ausprobiert. Der WebAccess ist ganz gut gelungen (nach Update auf 1.50 FW). Der Apache / MySQL Dienst auf dem Device funktioniert soweit. Genauere Performance Daten und ob ein Zugriff z.B. auf das share möglich ist oder nur in das webroot muss ich noch testen. Der WebAccess lässt sich über SSL realisieren. Sehr praktisch, wenn man mal schnell an seine Daten von irgendwo anders heran kommen muss. Selbst an eine WAP / Mobile Oberfläche hat man gedacht.

Zugegeben, die Weboberfläche / Konfiguration ist wirklich nicht schnell, aber ich habe Erfahrungen mit einem ReadyNAS von Netgear gemacht - das Gerät war nicht nur bedeutend teurer sondern auch bedeutend langsamer! Okay... das war vor 3 Jahren und inzwischen hat sich bestimmt einiges getan.

Bisher habe ich meine Bildersammlung auf das NAS gepumpt, was ich momentan nur über WLAN mache - daher gibts auch noch keine Kritik zur Geschwindigkeit via LAN. Wenn ich meinen GigSwitch bekommen habe, dann kann ich zur Geschwindigkeit mehr Aussagen. Sicher wird auch dieses Gerät nie die theoretische Geschwindigkeit erreichen...

Nachtrag: Inzwischen habe ich das Gerät an den Gigswitch angeschlossen, der Dateitransfer liegt bei 10 MB/s.

Die Bedienung ist relativ gewöhnungsbedürftig, wenn man das Erste mal die Weboberfläche nutzt. Wichtig ist wirklich klicken, warten dann weitermachen. Teilweise kann das - je nach Auslastung des Gerätes - 5-10 Sekunden dauern. Normalerweise hat man aber auf der Weboberfläche später eh kaum mehr was verloren.

MediaServer klappt, wie es klappen soll. Wurde gleich erkannt. Auch Windows hat sich gleich das Gerät unter den Nagel gerissen.

Nachtrag: Inzwischen habe ich verschiedene Videos und Bandbreiten getestet. HD Stream funktionert ohne Ruckeln.

Die Software selber kann einem erspart bleiben, wenn man sich bissel selber mit Netzwerkfreigaben und Netwerk generell auskennt. Bei mir fliegt sie wieder runter.

Der Automodus hat sich mir noch nicht ganz erschlossen... wie wacht das Gerät wieder auf? Wake On LAN? Das wäre dumm, denn ich befürchte, dass beherrscht mein TV nicht, der das Gerät ja als MediaServer nutzen möchte.

Nachtrag: Der NAS wacht nur aus dem Automodus auf, wenn die Software installiert ist. Diverse WOL Versuche leider Fehlgeschlagen. Inzwischen habe ich das Power Management so eingestellt, dass das Gerät täglich von 15-03 Uhr läuft. Damit decke ich meinen Bedarf und spare 50% Strom.

Leise ist es auch, vergleichbar mit anderen externen Festplatten der 3,5"er Serie. Der Fan macht am Anfang einmal einen 100% Lauf, wenn das Gerät eingeschaltet wurde, ist dann aber kaum hörbar.

Nachtrag: Auch hier muss ich sagen, dass das Gerät beim Starten sehr stark am rattern ist. Die Schwäche liegt hier klar am dem dünnen, vibrationsstarken Gehäuse. Dieses auf dem Schreibtisch untergebracht kann einen um den Verstand bringen. Nach 15 Minuten ist wieder Ruhe, dann rattert es nur noch leise.

Alles im Allem bin ich mit dem Gerät recht zufrieden.

Was mir besonders gefallen hat: Die Festplatten sind bereits im RAID 1 konfiguriert. Somit kann es Laien nicht passieren, dass durch einen Defekt der einen HDD, die Daten verloren gehen.

Nachtrag: Inzwischen hatte ich bei der Direct-Copy Funktion (USB HDD eingesteckt, Funktionstaste gedrückt, Kopie im NAS angelegt) einmalig einen Komplettaufhang des NAS gehabt. Stundenlang auf OFF haben das Gerät nicht zum Herunterfahren überredet. Erst das Abziehen des Stromkabels hat für einen Neustart gesorgt. Hat es überlebt!
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am 17. März 2012
Habe das NAS jetzt seit 2 Monaten in Betrieb und am Montag geht es zurück:

Sehr viel positives gibt es leider nicht zu sagen:
+ Sehr günstig
+ Relativ leise
+ Platten vom Markenhersteller

Die negativen Eindrücke überwiegen leider:
- Unangenehm langsames Web interface: Man sollte sich zum Konfigurieren einen Baldriantee bereithalten. Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, aber das Interface bedient sich wie ein alter Atari.
- 260 MB Firmware ist übertrieben, Update funktioniert ohne ersichtlichen Grund erst im 3. Versuch.
- Wakeup Funktion funktioniert nur von lokalen PCs mit extra Software - absolut nicht praktikabel.
- Copy Funktion mit USB angeschlossenen Medien hat noch nie Funktioniert, egal mit was ich getestet habe. Problem im Netz (Foren) bekannt aber wird nicht gelöst.
- Raid 1 ist nach 1 Monat aus nicht nachvollziehbaren Gründen zusammengebrochen, nur durch Total-Formatierung wieder neu herstellbar. Vertrauensseitig ist das für ein Raid, dass ja totale Sicherheit bieten soll und alle Daten schützen soll, natürlich der SuperGAU. Nie wieder vertraue ich dem Ding was an.
- Boot-Sequenz Super langsam

Nachdem das RAID jetzt sporadisch immer wieder kaputt geht und der Zugriff über Ipad nur über Drittsoftware einfach möglich ist, geht das NAS jetzt zurück, ich versuche eine andere Marke.
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am 9. Februar 2010
Ich kann mich vorherigen negativen Äußerungen nicht anschließen. Gekauft habe ich nach langem hin und hier die Buffalo LS-WX, weil ich ein NAS wollte das RAID 1 unterstützt und dabei schnell ist (ca. 7-8 MB/sek. = für mich aussreichend, billige schaffen nur 2-3 MB/sek.) um von mehreren PCs aus auf meine Daten aller Art zugreifen zu können. Dabei war mir wichtig, auch Berechtigungen vergeben zu können. So hat meine Familie beispielsweise Lesezugriff auf Musik-Dateien, kann aber nichts daran verändern. Meine persönlichen Daten sind für andere gesperrt. Des weiteren sollte es stromsparend sein. Durch das automatische Booten und Herunterfahren der Linkstation mit dem PC ist dies einwandfrei mit WinXP + Software möglich. Gemessener Stromverbrauch im Standby 5 Watt und bei Betrieb 22 Watt.
Alle meine genannten Voraussetzungen kann das Gerät wunderwar erfüllen. Es ist bedienerfreundlich, leicht zu konfigurieren und den persönlichen Bedürfnissen einfach anzupassen. Möchte man es nur als normalen Netzwerkspeicher verwenden, muss man es nur mit der Software initialieren (Dauer 20 Sekunden) und man kann es sofort nutzen.
Im Grunde ist das Gerät sehr empfehlenswert. Für meine Verwendungszwecke habe ich bisher nichts negatives festgestellt.
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TOP 50 REZENSENTam 18. Dezember 2013
Ich besitze dieses NAS schon fast 3 Jahre und möchte neben meinen Erfahrungen am Ende der Rezension noch darauf eingehen, wie ich das Update auf 2 X 4 TB gemacht habe.

Vorbemerkung:
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Ich zog schon länger die Beschaffung einer größeren Festplatte in Erwägung. Bisher besitze ich diverse 2,5“ USB Laufwerke, eine 500 GB und eine 1 TB USB Festplatte. Hauptsächlich habe ich darauf selbst erstellte Videos im AVI-Format gespeichert. Eine mini DV oder Digital 8 Aufnahme benötigt im Rohformat ca. 13 GB Daten pro Stunde Spielzeit. Dazu gibt es natürlich noch Backups der daraus erzeugten DVDs und einige tausend digitale Fotos der unzähligen familiären Ereignisse der letzten Jahrzehnte. Mit meiner SAT-TV Karte habe ich etliche Aufnahmen im MPEG2 Format getätigt und nicht zuletzt bin ich gerade dabei, meine alten Schallplatten und CDs zu digitalisieren. Da kommen eine Menge Daten zusammen! Wie es der Zufall manchmal will, sah ich vor ca. 2 Jahren im Media Markt Flyer ein NAS-Laufwerk im Angebot: Die Buffalo Link Station Duo 2 TB für schlappe 199 EUR. Selbst Amazon konnte bei dem Preis damals nicht mithalten.

So fuhr ich schnell zum Media Markt und konnte eine der letzten 3 Laufwerke ergattern.

Eigentlich wollte ich ja nur eine weitere externe Festplatte kaufen, aber der Gedanke, endlich eine netzwerkfähige Komplettlösung zu haben, war zu verlockend.

Technische Daten:
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Auch wenn man die technischen Daten beim Hersteller nachlesen kann, möchte ich dennoch die wichtigsten Punkte kurz erwähnen:

-Kapazität: 2 Festplatten (Seagate) mit jeweils 1 TB und 7200 Umdrehungen/min
-10/100/1000 GBit LAN
-Hardware RAID 0 und 1
-Ein- und Ausschaltautomatik (per PC)
-Bittorrent Client
-PHP & MySQL Server (Somit könnte ich mein Blog auch auf meinem NAS Laufwerk hosten)
-SMB und FTP-Freigaben
-iTunes Unterstützung
-Direct Copy von USB Geräten über USB-Anschluss
-Integrierter DLNA-Server (Braucht man für den Zugriff von DLNA-zertifizierten Geräten wie z.B. viele der
aktuell am Markt erhältlichen Flachbild-TVs oder mein Samsung Galaxy S I9000)
-Stromverbrauch im Durchschnitt ca. 21 Watt
-Administrierbar über http-Weboberfläche

Lieferumfang:
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Im kleinen Karton ist eine ganze Menge Zubehör enthalten und es sind auch alle Kabel dabei, so dass nichts zugekauft werden muss:

-Buffalo Link Station Duo Laufwerk mit 2 Samsung Festplatten (jeweils 1 TB)
-Netzadapter mit Kabel
-Adapter mit zusätzlichem Ein-/Ausschalter (…den ich gleich an meine externe USB Festplatte ohne
Ein-/Ausschalter angeschlossen habe…)
-UK-Netzkabel (Wer es braucht)
-Netzwerkkabel (Flachkabel)
-Handbuch
-Installations-CD

Verarbeitung:
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Hier musste ich doch einige Mängel feststellen. Als ich das Laufwerk aus dem Karton nahm, klapperte es heftig. „Klar, da ist etwas kaputt“, dachte ich mir. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich versucht, die Frontblende abzunehmen, was mit etwas sanfter Gewalt auch gelang. Hierunter entdeckte ich die Ursache für die seltsamen Geräusche. Die beiden Seagate Festplatten sitzen etwas lose im Gehäuse und zur Herausnahme aus demselben ist oberhalb jeder Platte ein Blechnippel angebracht, an dem man sie herausziehen kann. Da auch diese ziemlich lose aufliegen, war der Grund somit gefunden. Das ganze Gehäuse ist aus Plastik und wirkt etwas billig. Insgesamt aber hinnehmbar, da man immer die Relation zum Preis sehen muss und eine besser verarbeitetes Laufwerk auch deutlich mehr kostet.

Inbetriebnahme:
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Die Inbetriebnahme ist relativ einfach: Nach Anschluss des Laufwerks ans Stromnetz (WICHTIG: Schalter auf der Rückseite auf ON, NICHT AUTO!) und am Switch installiert man von der CD den „NAS Navigator 2“ und ggf. noch die Zusatzsoftware (Sicherungstool, Handbuch etc.). Danach wird die Festplatte im Netz gesucht und nach kurzer Zeit gefunden. Hier gibt es leider auch schon den nächsten Negativpunkt: Die AUTO-Funktion soll dazu dienen, die Festplatte zeitgleich mit den Rechnern im Netz ein- oder auszuschalten. Das funktioniert auch tadellos. Wer jedoch z.B. eine Playstation 3 sein eigen nennt, kann diese Funktion nicht nutzen. Hierfür gibt es keinen NAS-Navigator. Daher bleibt dann nur, die Festplatte manuell ein- oder auszuschalten oder den Timer zu verwenden. Leider funktioniert der Timer nur im „ON“-Modus, so dass bei Rechnern mit installiertem „NAS Navigator 2“ das automatische Hoch- und Runterfahren des NAS Laufwerks nicht mehr möglich ist. Nach einigen Monaten fiel mir auf, dass der Einschalter nicht immer reagiert und man das Laufwerk temporär von der Stromversorgung trennen muss, bevor der Schalter reagiert.

Nun sollte man sich überlegen, ob man RAID 0, 1 oder gar kein RAID benutzen will. RAID 0 bedeutet, dass beide Festplatten zu einer einzigen zusammengefasst werden. Man hat die volle Kapazität und greift auf beide Festplatten so zu, als sei es eine einzige. Fällt jedoch nur eine Festplatte aus, sind alle Daten verloren. Das liegt daran, dass die Fragmente einer Datei auf beide Festplatten verteilt werden. RAID 1 spiegelt die Daten auf beide Festplatten, so dass man zwar Ausfallsicherheit hat, jedoch nur noch die Hälfte der Kapazität zur Verfügung steht. Es gibt NAS Laufwerke, die für RAID 1 die Auswahl von Teilbereichen zulassen, d.h. man kann z.B. 200 GB jeder Platte für RAID 1 nutzen und den Rest getrennt verwalten. Die Buffalo Link Station Duo kann das leider nicht. Da mein oberstes Ziel die maximale Kapazität war und immer noch ist, entschied ich mich für keine der beiden Lösungen. Ich verwalte beide Festplatten getrennt, da ich ja noch genug externe Datenträger besitze, um Backups zu „fahren“. Mit einem Tool wie z.B. Robocopy, lässt sich das Script gesteuert relativ schnell bewerkstelligen, da damit nur die Änderungen kopiert werden.

Die Betriebsgeräusche des Laufwerks sind trotz eines vorhandenen Ventilators relativ leise. Derzeit steht es noch unter meinem Schreibtisch und man hört es wirklich nur, wenn man sich darauf konzentriert.

Auch wenn die Festplatte den Auslieferungsstand Juli 2010 hatte, war nicht die aktuellste Firmware installiert. Daher hatte ich ein Update der Firmware auf die Version 1.34 durchgeführt, aktuell steht sie bei 1.68, welche für den Betrieb mit größeren Festplatten notwendig ist. Man bekommt sie auf der Herstellerwebseite zum Download angeboten. Nach Auspacken eines fast 180 MB großen ZIP-Files, startet man den Updater, der das Update der Firmware mit ein paar Dialogen vollautomatisch durchführt.

Verwaltung:
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Über den „NAS Navigator 2“ lässt sich der http-Link für die Verwaltungskonsole aufrufen. Das Standardpasswort sollte man aus Sicherheitsgründen gleich als erstes ändern. Es gibt hier nun eine Menge Einstellmöglichkeiten, von denen ich nur die für mich Wichtigsten erwähne:

Freigegebene Ordner: Hier kann man die Ordner festlegen, auf die von den angeschlossenen Rechnern aus zugegriffen werden darf. Für jeden Ordner lässt sich die Berechtigung pro User bzw. pro Usergruppe definieren (Lesen, Lesen und Schreiben). Das macht z.B. Sinn, um Aufnahmen mit Altersfreigaben nicht jedem Familienmitglied zukommen zu lassen. Auch die erlaubten Zugriffsmethoden sind hier konfigurierbar (Windows SMB, Apple, ftp, sftp, Disc Backup).

Benutzer/Gruppen: Hier lassen sich die Benutzer und Gruppen anlegen. So kann man zur Vereinfachung alle Benutzer mit gleicher Berechtigung auf einen Ordner (z.B. Musik) in einer Gruppe zusammenfassen.

Der Reiter Netzwerk erlaubt neben der Konfiguration der üblichen Netzwerkparameter den Betrieb als Webserver inkl.MySQL Server. Es ist sogar die Aufnahme in eine Domäne möglich.

Unter „System“ ->“Speicher“ legt man fest, in welchem Modus man das Laufwerk betreiben möchte: RAID 0, RAID 1 oder Normalmodus. Voreingestellt ist RAID 0. Für den Betrieb im Normalmodus musste ich das RAID 0 also erst einmal löschen (Auf „Array“ klicken und dann löschen). Unter „System“->“Einstellungen“ kann man den Namen des Laufwerks, sowie die Uhrzeit und das Datum manuell konfigurieren. Mit dem Network Time Protocol (NTP) sind Datum und Uhrzeit auch automatisch konfigurierbar. Den Timer kann man über „System“->“Energieverwaltung“ aktivieren.

Unter „Erweiterungen“->“MediaServer“ ist für die Nutzung von DLNA zunächst der MediaServer zu aktivieren, der sich zudem noch sehr detailliert konfigurieren lässt (Zugriffslisten, Medienliste etc.). „WebAccess“, „Bit Torrent“, „PrintServer“ und „Time Machine“ nutze ich nicht.

Glücklicherweise muss man hier nur einige wenige Male etwas konfigurieren, da das Web Front End extrem träge reagiert.

Überspielen der Daten:
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Als nächstes gilt es, die Daten auf die Festplatte zu bekommen. Bevor Daten aufgespielt werden, sollte man sich über die Struktur der Daten und Berechtigungen im Klaren sein.

Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Direct Copy über den USB Anschluss (Der USB Anschluss ist NICHT dazu geeignet, die Festplatte mit dem PC zu verbinden!!!)

Befüllen der Festplatte über das Netzwerk (Mit FTP-Tool wie Filezilla oder direkt über die Freigabe mit dem Windows Explorer)

Hier hängt viel von der Netzwerkbandbreite ab. Ich habe leider die bereits bestehende Telefonverkabelung (4-paarig) kombiniert als Netzwerk- und ISDN-Kabel über ein Patch Panel geschaltet. Damit sind nur 100 MBit möglich. Sofern man aber den Rechner und das NAS Laufwerk an einen 1 GBit Switch anschließt, spielt das keine Rolle. Ich übertrug zunächst die Daten über den vorhandenen 100 MBit Switch, was bei maximal 12 MByte/Sec. sehr lange dauerte. Daher erwarb ich noch einen günstigen Gigabit-Switch.

Rein theoretisch sollten damit 125 MByte/Sec. Übertragungsrate möglich sein. Praktisch schaffte ich nicht mehr als 40 MByte/Sec. Nach einiger Recherche im Netz stellte sich heraus, dass dies wohl normal ist und auch von der Größe der zu übertragenden Dateien abhängt.

Zugriff übers Netz:
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Der Zugriff übers Netz klappte problemlos von jedem Rechner aus. Man sollte lediglich den „NAS Navigator 2“ installieren, da damit auch die Konfiguration im Netz automatisch durchgeführt wird. Noch einfacher ist der Zugriff mit einem DNLA-fähigen Gerät. Beim Samsung Galaxy S I9000 genügt es, die App „AllShare“ zu starten und schon hat man Zugriff auf alle Medieninhalte. Schließt man dann noch das Galaxy an den Fernseher an, hat man einen voll funktionsfähigen Media Player. Mit meinem T-Mobile MDA Compact V funktionierte der Zugriff auch, war aber etwas umständlicher, aufgrund der fehlenden DLNA-Funktion.

Um Datenverluste auf lokalen Rechnern zu verhindern, speichern alle angeschlossenen Rechner ihre Daten wie z.B. Texte in jeweiligen Benutzerordnern auf dem Laufwerk. In Verbindung mit der Funktion „Offlinedateien“ der Microsoft Betriebssysteme können die Daten dann sowohl lokal als auch auf dem Server vorgehalten werden und sind bei Ausfall einer Komponente immer noch vorhanden. Gerade bei so wichtigen Daten wie Lebensläufen, Bewerbungsschreiben etc. sollte man darauf nicht verzichten.

Aufrüstung:
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Dieser Punkt beschäftigt mich schon sehr, sehr lange. Nach fast 3 Jahren sind 2 X 1 TB wirklich nicht mehr state of the art wie man so schön sagt. Als die ersten 2 TB Platten auf den Markt kamen, dachte ich darüber nach, auch als es die ersten 3 TB gab. Dann kam die Flutkatastrophe in Thailand und das Thema war wegen der hohen Festplattenpreise vergessen. Vor wenigen Tagen schlug ich dann zu und kaufte mir zwei 4 TB Festplatten. Auf der FAQ von Buffalo wird für dieses Modell nur eine 4 TB als empfehlenswert eingestuft, die HDS724040ALE640 bzw. auch H3IK40003272SE (Ist dasselbe Model, nur mit anderem Namen).

Die Aufrüstung im normalen Modus verlief sehr unspektakulär. Ich hatte schlimmes befürchtet. Zuerst sicherte ich die Daten auf der 2. Festplatte und baute die erste der beiden 4 TB Festplatten ein. Die Link Station fuhr danach problemlos wieder hoch und ich konnte die neue Festplatte in der Weboberfläche formatieren, was nur ein paar Minuten dauerte. Länger dauerte das Sichern der Daten der 1. Festplatte, insgesamt fast 30 Stunden! Danach tauschte ich auch diese problemlos aus.

Wenn man bedenkt, dass die Link Station Duo mit 2 X 4 TB gerade um ca. 480 EUR kostet und ich die beiden Festplatten für 320 EUR bekommen habe, ist die Ersparnis doch sehr groß.

Fazit:
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Ich besitze das Laufwerk nun schon fast 3 Jahre und bin immer noch sehr zufrieden. Sonst hätte ich es nicht auf 2 X 4 TB aufgerüstet. Es gibt aber auch negative Aspekte. Daher fasse ich die Vor- und Nachteile einmal kurz zusammen:

Positiv:

-Günstiger Preis
-Leise und kompakt
-Sehr vielseitig nutzbar (DLNA, WebServer, PrintServer etc.)

Negativ:

-Timer kann nicht zusammen mit dem „NAS Navigator 2“ genutzt werden.
-sehr träge Verwaltungsoberfläche
-Transferraten etwas niedrig (12 MB/Sec. schreiben und 45 MB/Sec. lesen), aber ausreichend für FullHD-
Material zu streamen
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am 4. Oktober 2013
Der Buffalo hat mir zunächst aufgrund seines attraktiven Preis-Leistungsverhältnisses gefallen. Allerdings hätte ich schon beim genauen Nachdenken erkennen müssen, dass man kein richtiges NAS erhält, sondern nur eine Netzwerkfestplatte, denn das Gerät kostet nur wenig mehr als zwei einzelne 3 TB 3,5“ Laufwerke.

Zunächst einmal zum Gerät selbst: die zwei Festplatten sind Markenprodukte und entsprechen dem erwarteten Standard. Das Gehäuse ist für den Preis gut verarbeitet und auch die Verpackung scheint ordentlich. Beim Auspacken musste ich feststellen, dass neuerdings wohl eine kleine Produktänderung vorgenommen worden ist, denn es wird ein Zwischenstecker mit Netzschalter mitgeliefert. Genau dieser Zwischenstecker war allerdings bei dem zweiten Gerät (mehr dazu später) gleich defekt, was das Augenmerk auf einen sehr massiven Mangel wirft: den Schalter an der Geräterückseite. Als Schaltzustände gibt es Ein, Aus und Auto, wofür das allerdings gut sein soll hat sich mir nicht erschlossen, denn bei beiden mir gelieferten Geräten funktionierte dieser Schalter nicht, also läuft das Gerät im Dauerbetrieb, wenn man nicht den Stecker zieht. Die angeblich in der Software enthaltene Funktion zum Ausschalten habe ich nicht gefunden.

Nun zum Betriebssystem: die Benutzeroberfläche im Browser ist übersichtlich und eigentlich intuitiv zu bedienen. Also wollte ich nach der obligatorischen Änderung des Passworts das im Lieferzustand als RAID 0 konfigurierte Gerät in ein sinnvolles RAID 1 umwandeln. Nach ca. 60min meldete das Gerät dann einen massiven Fehler und ich sollte eine Neuformatierung durchführen. Also Vorgang gestartet und siehe da es beginnt mit Schritt 1 von 4 und einer erwarteten Dauer von 1500min (nur für Schritt 1). Also das Gerät in Ruhe gelassen und am nächsten Morgen festgestellt, dass das Gerät tot ist. Der Fehlercode (rote Dauer-LED) deutet auf einen massiven Systemfehler hin und nichts geht mehr, kein Lüfter, kein Netzwerk nichts. Also zurück an Amazon (wie gewohnt guter und schneller Umtausch möglich) und Ersatz bestellt, der auch gleich am nächsten Tag kam.

Wieder Erstinstallation und RAID 1 versucht einzurichten. Wieder nach 60 min der Hinweis auf erforderliche Neuformatierung. Nach geschlagenen 4!!!!!! Tagen Formatieren (das hätte ein Taschenrechner schneller geschafft), nochmals versucht das Gerät auf RAID 1 zu bringen mit dem gleichen Ergebnis. Also Gerät zurück und nach einem anderen gesucht, denn dieses ist für mich völlig unbrauchbar.

Noch als kleine Anmerkung: die Geräte werden in unterschiedlichen Ländern gefertigt: das Erste kam aus den Niederlanden, das Zweite aus China. Die Verarbeitungsqualität war identisch.
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am 18. September 2010
Nach langer suche habe ich mich für das Buffalo NAS Laufwer entschieden.
Vorraussetzung war vor allem ein Gigabit anschluss.
Hierrüber wurde bisher noch nicht viel berichtet, daher war der kauf ein kleines Risiko.
Es ist mein erstes NAS, somit hatte ich noch keine Erfahrungen mit solchen Geräten.

Meine gegebenheiten: Laptop mit Win7 über Wlan 100Mbit 2,4Ghz an Fritzbox 7390, dahinter ein 1000er Netgear Switch, an dem switch angeschlossen das NAS laufwerk und eine WDTV Live Box.

Anschluss: Kabel ran und software installiert. Das Nas im RAID1 konfiguriert, somit steht mir 1TB zur verfügung.
Bis hierhin keine Probleme!

Die Lautstärke: Gerät befindet sich in TV nähe im Wohnzimmer. Das Gerät ist nicht das leiseste! wenn kein TV,Radio etc läuft ist es leise warzunehmen. micht stört es nicht!

Geschwindigkeit: Hier muss man jede einzelne komponente beachten Laptop, Switch, Router etc. (der schwächste siegt) bis auf das Laptop welcher laut Windows eine Übertragungsrate bei "WLAN" von 130MBit bietet, haben alle anderen Gigabit also 1000MBit
bei Wlan erreiche ich eine Übertragungsrate von ca. 8MB (senden und empfangen). dies ist ein Wert mit dem ich auch gerechnet habe!
Getestet habe ich ebenfalls den Gigabit LAN anschluss des Laptops! also sind somit alle angeschlossen Komponenten gleichwertig.
Hier kommt eine Übertragungsrate von ca. 25MB (senden und empfangen) zustande. hier hatte ich mir ein wenig mehr erhofft!!! Denke wenn das NAS direkt an der FritzBox angeschlossen ist und im RAID0 lauffen würde, sollten höhere Werte erzielt werden.

Software und Gerät: Das Webinterface ist nicht gerade sehr schnell, hier hat man "gefühlt" sehr lange ladezeiten. kein vergleich zur fritzbox oberfläche die wesentlich schneller arbeitet!
die Oberfläche finde ich etwas unübersichtlich und unstrukturiert. nach etwas übung findet man sich aber mehr oder weniger zurecht. ein Beispiel: Ordern erstellung; attribute für den Ordner und freigaben für nutzer und gruppen befinden sich auf einer seite, wie auch die möglichkeit den Ordner unter windows, apple, ftp, sftp und festplattenbackups einzurichten bzw darzustellen. die möglichkeit aber den Ordner für das Webinterface freizuschalten, also das man diesen auch von ausserhalb des internen netzwerk erreicht befindet sich auf einer anderen seite!
Über DYNDNS habe ich mir einen Fernzugriff eingerichtet. Hier funktioniert alles sehr gut, das Webinterface ist einfach und gut Strukturiert.

Über Positives kann ich allgemein nur sagen das Gerät macht fast alles was es soll! RAID1 läuft und die Geschwindigkeit ist OK. Fernzugriff von Extern auf die Daten über das webinterface funktioniert sehr gut!

Negatives ist mir einiges mehr aufgefallen.
- Wie bereits erwähnt ist die Einrichter/Einstellungsoberfläche nicht gerade gut strukturiert und übersichtlich.
- Die Auto ON/OFF funktion für das NAS funktionier nur wenn alle im Netzwerk angeschlossen/verbundenen Geräte den Buffalo NAS Navigator installieren. wenn also das Gerät im Auto Off Modus ist bekommt man es nur geweckt wenn auch die Software installiert ist. Soweit nicht weiter schlimm aber wie soll meine WDTV Live BOX das NAS Laufwerk wecken?! Daher muss ich das NAS im permanenten ON Modus verwenden.
-Das Gerät hat eine funktion Email benachritungen über den Gerätestatus lüfter, speicher, etc zu versenden. soweit ja ganz gut aber dies funktioniert leider bei mir nicht obwohl alle Daten korrekt eingetragen sind. in einigen Foren wird über dieses Problem diskutiert. das Gerät unterstütz wohl keine smtp authentifizierung obwohl dies einzustellen geht. wenn dies jemand hinbekommen hat wäre es toll wenn er mir schreiben würde!

Fazit:
Bei dem Gerät ist ein wenig üben und probieren erforderlich, da nicht alles selbsterklärend und logisch erscheint.
Ich bin mit dem Gerät soweit aber zufrieden.
Die bei "negatives" gennanten punkte Auto ON/OFF, langsames interface, und Email benachrichtigung sorgen für Punktabzug!
Andere NAS Geräte in dieser Preiskategorie haben vermutlich ähnliche oder andere Probleme.
22 Kommentare|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2011
Entschieden habe ich mich vor 6 Monaten für die Link Station Duo, da es ein recht günstiges NAS-System ist und die Produktdaten mich überzeugt haben.
Ursprünglich sollte es als Datensicherung, Multimediaserver und als Netzwerkspeicher, zum gemeinsamen Arbeiten an gleichen Dateien mit mehreren Computern, fungieren.
Die Inbetriebnahme lief noch recht problemlos und ich bekam das System zügig im RAID 1 Modus konfiguriert. Das formatieren der Festplatten und aufbauen des Raid hat allerdings nach anstoßen des Prozesses ziemlich lange (1 œ h) gedauert. Danach habe ich leider erst geprüft ob eine neue Firmware vorhanden ist und diese dann aufgespielt. Dabei wurde leider die Konfiguration wieder gelöscht, so dass ich das Raid-System neu aufbauen musste (wieder 1 1/2 h).
In der ersten Woche, in der ich das NAS in Betrieb hatte, habe ich dann die Daten eines Laptops darauf verschoben, da ich sie von da aus auf meinen neuen Rechner übertragen (kopieren) wollte. Das erwies sich allerdings als Fehler, denn nach dem aufspielen der Daten brach das Raid zusammen und ich konnte über das NAS nicht mehr auf die Dateien zugreifen. Der Buffalo-Support konnte mir auch nicht weiterhelfen. Erst mit dem Programm UFS-Explorer (käuflich erworben für ca. 50 ) und einem USB-Festplattenadapter konnte ich von einer der Festplatten die Daten auf meinen neuen Rechner (Windows 7) kopieren. Danach habe ich ein neues Firmwareupdate aufgespielt und das Raid neu aufgesetzt.
Anschließend habe ich das NAS für zwei Monate nur noch sporadisch genutzt, da ich ihm, ehrlich gesagt, nicht mehr getraut habe.
Im Laufe der letzten drei Monate habe ich es dann allerdings immer öfter benutzt und in der letzten Woche eine neue Firmware (1.41) aufgespielt. Dies geht nun erfreulicherweise ohne, dass die Daten des Systems verloren gehen (was eigentlich auch normal sein sollte).
Da ich erst nur ein 100 Mbit Netzwerk aufgebaut hatte, habe ich die schlechte Performance der Datenübertragung und des Mediastreamings auf dieses geschoben. Gestern habe ich dann einen D-Link DAP-1522 in das Netzwerk eingebaut um zwischen den Stationen eine Gigabit-Netzwerk aufzubauen. Das Multifunktionsgerät Samsung CLX-3175FN, das NAS und mein Rechner sind darüber verbunden und von da aus mit Wireless (N) zum Speedport Router und zum Netgear WN2000RPT, an dem nun die PS3 und der Sat-Receiver angeschlossen sind.
Das System läuft, trotz vieler unterschiedlicher Komponenten, stabil.
Allerdings musste ich gestern dann feststellen, dass sich mit dem Gigabit-Port der Linkstation lediglich eine Datenübertragung von 19 MB/s realisieren lässt (schreibend). Das ist viel zu wenig für ein angebliches Gigabit Netzwerk (Geworben wird mit einer Datenübertragung von mehr als dem Doppelten). Mit dem gleichen Kabel (am gleichen Port des DAP-1522) bekomme ich von Computer zu Computer Daten mit mehr als 60 MB/s übertragen.
Trotz der verhältnismäßig langsamen Übertragung kann ich jedoch in der Konstellation HD-Videos vom NAS auf der PS3 streamen.
Der AUTO"-Schalter funktioniert bei mir gut und das NAS-System fährt runter, wenn alle Rechner, auf denen der NAS-Navigator installiert ist, ausgeschaltet werden. Das ist allerdings bei der Nutzung als Medienserver für den iPod und die PS3 ungünstig, so dass ich dafür das NAS immer umstellen muss.
Leider ist das Web-Interface auch inkompatibel zum IE 8 und IE 9, so dass ich mit Firefox bzw. Chrome arbeiten muss.

Zusammenfassend:

+ recht günstiger Preis
+ einfach zu konfigurieren
+ übersichtliches Web-Interface
+ Medienserver funktioniert sehr gut
+ Festplatten können selbst getauscht werden

- nicht zuverlässig
- langsame Datenübertragung
- langsames Web-Interface
- aufgrund der Lüfterlautstärke nicht für das Wohnzimmer geeignet

Der NAS wird bei mir jetzt als Medienserver und Netzlaufwerk genutzt. Zur Datensicherung kommt er nicht mehr zum Einsatz, da der Datensupergau" am Anfang mir gereicht hat.
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