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Buffalo Child [Kindle Edition]

Arkady Fiedler
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mein Name ist Buffalo Child. Ich gehöre dem stolzen und kriegerischen Stamm der Blackfeet an. Meine Heimat zählte schon immer zu den schönsten Gegenden dieser Welt. Es sind die Prärien am Fuße der Rocky Mountains, dort, wo diese von der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten durchschnitten werden …

Pelztiere, besonders Biber, gab es früher bei uns so viele, dass sich alle Nachbarstämme, die Cree, die Assiniboine, die Sioux und die Crow, in unsere Jagdgebiete einschlichen und wir uns unaufhörlich auf dem Unreinen Pfad mit ihnen befanden. Schlimmer erging es uns mit den weißen Jägern, die seit über einem Jahrhundert bei uns eingedrungen waren und ausgezeichnete Feuerwaffen besaßen. Doch wusste sich unser Volk auch gegen sie zu helfen. Gegen die andere mörderische Waffe aber, die der Weiße Mann bei uns eingeschleppt hatte, waren wir machtlos: gegen die Schwarzen Pocken.
Geschwächt, wenn auch nicht weniger kriegerisch, gingen wir aus dieser Plage hervor. Die Gier des Weißen Mannes bekamen wir jetzt nicht mehr so sehr zu spüren. Wir lebten einfach zurückgezogener in einer gewissen Entfernung von seinen Pfaden …

Eigentlich begann die traurige Ära des Weißen Mannes bei uns um das Jahr 1880, als die großen Bisonherden, unsere hauptsächlichste Nahrung, erschreckend rasch unter den Gewehren der amerikanischen Jäger dahin schmolzen.
Ich wurde gerade an der Scheide dieser beiden großen Zeitabschnitte der Prärie, der indianischen Epoche und der Zeit des Weißen Mannes, geboren. Meine Jugend war noch eine unermesslich glückliche, wenn auch sehr abenteuerlich …

Auch mich verschlug es, als ich älter wurde, in die Carlisle Indian Industrial School nach Pennsylvania …

Bis heute begleiten mich die Worte meines älteren Bruders Mighty Voice: „Verliere nicht in der Welt des Weißen Mannes dein indianisches Herz!“
Ich habe es nicht verloren …

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Mein Name ist Buffalo Child. Ich gehöre dem stolzen und kriegerischen Stamm der Blackfeet an. Meine Heimat zählte schon immer zu den schönsten Gegenden dieser Welt. Es sind die Prärien am Fuße der Rocky Mountains, dort, wo diese von der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten durchschnitten werden Pelztiere, besonders Biber, gab es früher bei uns so viele, dass sich alle Nachbarstämme, die Cree, die Assiniboine, die Sioux und die Crow, in unsere Jagdgebiete einschlichen und wir uns unaufhörlich auf dem Unreinen Pfad mit ihnen befanden. Schlimmer erging es uns mit den weißen Jägern, die seit über einem Jahrhundert bei uns eingedrungen waren und ausgezeichnete Feuerwaffen besaßen. Doch wusste sich unser Volk auch gegen sie zu helfen. Gegen die andere mörderische Waffe aber, die der Weiße Mann bei uns eingeschleppt hatte, waren wir machtlos: gegen die Schwarzen Pocken. Geschwächt, wenn auch nicht weniger kriegerisch, gingen wir aus dieser Plage hervor. Die Gier des Weißen Mannes bekamen wir jetzt nicht mehr so sehr zu spüren. Wir lebten einfach zurückgezogener in einer gewissen Entfernung von seinen Pfaden Eigentlich begann die traurige Ära des Weißen Mannes bei uns um das Jahr 1880, als die großen Bisonherden, unsere hauptsächlichste Nahrung, erschreckend rasch unter den Gewehren der amerikanischen Jäger dahin schmolzen. Ich wurde gerade an der Scheide dieser beiden großen Zeitabschnitte der Prärie, der indianischen Epoche und der Zeit des Weißen Mannes, geboren. Meine Jugend war noch eine unermesslich glückliche, wenn auch sehr abenteuerlich Auch mich verschlug es, als ich älter wurde, in die Carlisle Indian Industrial School nach Pennsylvania Bis heute begleiten mich die Worte meines älteren Bruders Mighty Voice: Verliere nicht in der Welt des Weißen Mannes dein indianisches Herz! Ich habe es nicht verloren

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der große Schwindel 8. Februar 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Güte, selbst in Wikipedia steht schon seit langem ein großer Artikel, dass es sich bei Chief Buffalo Long Lance um einen Schwindler handelt, dem jahrzehntelang deutsche Hobbyisten auf dem Leim gegangen sind. Ja ja ...Indianer, die ihre Kinder mit brennenden Tannennadeln und morgens mit Schlägen abgehärtet haben .... völliger Blödsinn. Buffalo Child hieß mit bürgerlichen Namen Sylvester Clark Long und war in Nord Carolina geboren worden, mit europäischen, schwarzen und indianischen Vorfahren. Er schloss sich einer Wild-West-Show an und lernte dort von den indianischen Darstellern gerade so viel Cherokee, dass er sich die Aufnahme in die Carlisle Indian Industrial School erschleichen konnte und dort eine Ausbildung erhielt. Er arbeitete dann in Kanada und schloss sich 1916 der Canadian Expedition Force an, mit der er im ersten Weltkrieg kämpfte und auch verwundet wurde. Dann arbeitete er weiterhin als Journalist. Er vertrat stark die Interessen der Blackfeet und anderer indianischer Völker und wies auf die schlechten Lebensbedingungen hin. Fortan gab er sich als "Blackfoot" aus und spielte unter anderem auch in mehreren Filmen mit. Seine Popularität nutzte er tatsächlich, um die Lebensumstände von Natives zu verbessern. Als der Schwindel aufflog, wurde er geächtet und so starb er angeblich an Selbstmord 1932. Ich halte dieses Buch durchaus für ein lesbares Zeitdokument. Wissen über Blackfeet kann man nur bedingt herausziehen, weil sich der Autor mehr mit den damaligen Lebensumständen befasst hat, die Geschichten der Vergangenheit der Blackfeet aber zum Teil von Gerstäcker und anderen Autoren abgeschrieben hat ... oder sich einfach ausgedacht hat. Lesen Sie weiter... ›
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Neufassung eines historischen Dokuments! 20. März 2012
Von B. H.
Format:Gebundene Ausgabe
Im eigentlichen Sinne ist auch die erste Fassung dieses Buches, welche von Arkady Fiedler bereits in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts verfasst wurde, nicht die Originalfassung. Buffalo Child selbst, der Mann, dessen Leben hier autobiographisch erzählt wird, hat die erste Version bereits Ende der zwanziger Jahre selbst veröffentlicht. Damals allerdings in den Vereinigten Staaten, und sein Verleger verlangte kategorisch die Streichung aller Passagen, welche die Amerikaner in einem schlechten Licht darstellten. So war diese Ur-Fassung nur noch ein Rudiment des ursprünglichen Manuskripts.
Arkady Fiedler ist es dann zu verdanken, dass die uns jetzt vorliegende Fassung veröffentlicht wurde. Mit viel Fleiß und der Hilfe der Verwandten des Buffalo Child, gelang es ihm, ein Werk zu verfassen, das dem eigentlichen Original wohl sehr nahe kommt und uns einen tiefen Einblick in die Lebensumstände und die Gedankenwelt der Bewohner der Prärien erlaubt.

Buffalo Childs Erinnerungen, die er selbst niedergeschrieben hat, reichen zurück in eine Zeit, als der Rote Mann noch, einigermaßen, frei über die Prärien streifte, das ursprüngliche, nomadische Leben noch nicht gänzlich aufgegeben hatte, wenn sich auch die fortschreitende Zivilisation und Besiedlung durch die Weißen zu einem immer größeren Problem entwickelte.
Das Leben der Indianer der nördlichen Prärien nimmt auf den gut 290 Seiten des Buches Gestalt an, man sieht sie förmlich auf die Bisonjagd gehen, frei über die Prärie streifen oder im Kampf mit ihren Feinden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichte von Buffalo Child erzählt von dem Ende der indigenen Prärie-Völker. Eindrucksvoll beschreibt Buffalo Child den Mut, Stolz, die Traditionen, Überlieferungen und die Stärke seines Volkes, den Blackfeet. In einer gekonnten Mischung aus Befremdung und Sympathie taucht man beim Lesen in jene leider für immer verschwundene Welt der Tipis, Sonnentänze und der großen Kriege ein und erlebt hautnah, wie die Long Knives durch Ignoranz und Gier diesem Leben ein Ende bereiteten. Die beiden Lebenswelten, Kulturen, die aufeinander treffen, begegnen sich manchmal mit Faszination und Interesse, so wie die Begegnung des jungen Buffalo Child und den weißen Siedlerjungen Fred, Sohn des gefürchteten Major Eisenfaust, viel häufiger jedoch mit Geringschätzung, wie die Begebenheiten rund um das Verhalten der Händler und Soldaten beschreiben.

Die Geschichte von Buffalo Child ist wie gemacht für lange Abende unter der Bettdecke oder am Lagerfeuer, um in jedem kleinen oder großen Krieger die Sehnsucht nach den unendlichen Weiten der Prärie zu wecken, nach einem struppigen, treuen Mustang als Freund und Pfeil und Bogen, die jedes Abenteuer in einen Sieg verwandeln.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene Wiederveröffentlichung 7. Mai 2012
Von Mario Koch TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der polnische Zoologe und Ethnologe Arkady Fiedler (1894-1985) hat sich vor allem als Autor von Abenteuer- und Reiseromanen einen Namen gemacht. Seine zumindest im Osten Deutschlands bekanntesten Bücher sind "Die Insel der Verwegenen" und "Orinoko" sowie "Der kleine Bison". Letzteres Buch erschien bereits 1952 in deutscher Sprache.
Nun ist es dem Persimplex Verlag gelungen, sich mit dem Sohn des verstorbenen Schriftstellers auf eine Neuauflage dieses beliebten Kinderbuchklassikers zu einigen. Dabei wurde noch einmal eine Menge Arbeit in dieses schöne Projekt gesteckt. Denn aufgrund mehrfacher Übersetzungen in den Vorjahren (wobei munter zwischen Englisch, Deutsch und Polnisch hin und hergewechselt worden war) gab es einige Ungereimtheiten, die nun in mühevoller Arbeit korrigiert werden mussten.
Jetzt liegt ein umfangreiches Buch über die Geschichte der Blackfeet vor, das an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Außerdem hat sich Arkady Fiedler zusammen mit der Familie des ursprünglichen Verfassers (nämlich Buffalo Child selbst) intensiv mit seinem Thema auseinandergesetzt und vermittelt dem Leser ein authentisches Bild der Situation in den nördlichen Prärien zu jener Zeit, als die weißen Siedler dort immer stärker in Erscheinung traten und als die Zeit der großen Bisonherden zu Ende ging, weil diese von weißen Jägern abgeschlachtet worden waren. Held der Geschichte ist ein zehnjähriger Junge, dessen Erlebnisse vor dem reellen historischen Hintergrund spannend erzählt werden.
Michael Franke hat das Buch mit seinen Bildern illustriert und vermittelt dem Leser seine Vorstellung vom Leben der Blackfeet. Was wohl vor allem als Kinderbuch gedacht ist, lohnt sich auch für Erwachsene - zumindest diejenigen, die damals die erste Version gelesen haben werden sich freuen, hier eine gelungene Neuauflage in den Händen zu halten.
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