Der Film berichtet von der Gefangenschaft von fünf Männern, die 1977 während des Militärputsches in Argentinien aufgegriffen und verschleppt wurden. Ihre Unterbringung findet nicht in offiziellen und bekannten Gefängnissen statt, sondern in einsam gelegenen Gebäuden fernab jeder Rechtsprechung. Direkte körperliche Gewalt, Entzug von Nahrung und Wasser sowie diverse Folterwerkzeuge sind die Instrumentarien ihrer Peiniger. Das Leiden erstreckt sich über Jahre. Nicht alle überleben diese Torturen. Die Männer beschließen eine Flucht und planen diese akribisch. Sie müssen schnell sein. Nach ihrer Entdeckung, werden auch Suchhunde eingesetzt. Das Gelände ist weitläufig und es ist schwierig zu sagen, wo der nächste Ort ist und ob ihnen dort geholfen wird.
Die Schreckensherrschaft der Militärdiktatur dauerte bis in die Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts an. Zehntausende Menschen wurden verschleppt, gefoltert und getötet. Nach der Schreckensherrschaft gab es eine großzügige Amnestie für den Handlanger des Bösen. Der Film macht an fünf Einzelschicksalen deutlich, was solch eine Gefangennahme mit sich brachte.