Als ich diesen Dokumentarfilm vor einigen Monaten das erste Mal im Fernsehen sah, war ich schon tief beeindruckt. Immer wieder hörte oder las ich dann etwas über den Film, so dass ich beschloss ihn zu kaufen. Der Dok.-Film selbst und das mehrstündige Bonusmaterial sind das Beste was ich seit langem gesehen habe. Wunderschöne Landschaftsbilder, charismatische Personen, zutiefst bewegende Filmszenen...
Was für eine beeindruckende Person dieser buddhistische Mönch ist. Ebenso unbeugsam und stark, wie gütig und großherzig. Sicher, die Bilder der glücklichen, spielenden Kinder, die Weisheiten des buddhistischen Mönchs und die gekonnten Inszenierungen liegen stark an der Grenze zur ,,kitchigen Gefühlsduseleien". Aber man kann diesen Dokumentarfilm eine sehr wichtige Lehre entnehmen. Man fragt sich, warum macht der ehemalige, erfolgreiche Thaiboxer das? Weil er glücklich damit ist! Wer aufmerksam zuhört und zuschaut, kann deutlich erkennen, dass er sein Glück weder als erfolgreicher Thaiboxer noch mit Geld und Wohlstand oder anderen ,,weltlichen" Dingen fand, sondern in dem Glück und der Liebe die er diesen Kindern gibt.
Was hat man(n) nicht schon alles versucht um ,,Das Glück" zu finden: immer schönere, jüngere Frauen; teure und schnellere Autos - sein Leben aufgeputscht mit Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln. Aber das Glück stellt sich so nicht ein, man(n) sucht nach der nächsten ,,Stufe" und ist nie richtig glücklich und zufrieden.
Dieser Mönch hat anscheinend sein Glück gefunden: er hilft anderen. Dafür erntet er Dankbarkeit und vielleicht auch Liebe. Wenn nicht, hat er es für sein ,,Seelenheil", ,,Karma" -oder wie immer man es nennen möchte- getan. Die Grundidee des Buddhismus.