Aus der Amazon.de-Redaktion
Tibet, ehemals unabhängig, heute aber Verwaltungsgebiet im Südwesten Chinas, ist ein Land voller Geheimnisse, kulturellen Sehenswürdigkeiten und einer beeindruckenden Natur. Mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 4.500 Metern ist Tibet die höchstgelegene Region der Erde und wird deshalb auch als "Dach der Welt" bezeichnet. Darüber hinaus ist es eine der abgeschiedensten Gegenden der Erde, da es auf drei Seiten von gigantischen Bergmassiven umgeben ist. Eines davon ist der Himalaya im Süden. In dem Bildband von Peter von Ham und Aglaja Stirn wird "Buddhas Bergwüste", die Landstriche Kinnaur, Spiti, Lahaul, Changthang und Nubra, vorgestellt. Auf fast 200 Seiten erwartet Sie eine wahre Pracht an wunderschönen Aufnahmen dieser herrlichen Landschaft. Aber nicht nur die Natur ist perfekt in Szene gesetzt, sondern auch die Fotos von den Menschen und der außergewöhnlichen Kultur dieses Landes sind absolut meisterhaft. überwiegend sind es großformatige Bilder, die durch Brillanz, Farbpracht und gelungene Kontraste bestechen. Die Abbildungen zeigen nicht nur die Panoramen der Bergwelt Tibets, sondern gewähren auch einen Einblick in den Alltag, die Gewohnheiten und Lebensräume der Bewohner sowie ihre Kultur und Religion. Da sieht man den Tso Moriri-See, der durch das Abendlicht in ein magisches Blau getaucht ist, das runzelige Gesicht einer alten Kinnauri-Frau, das geprägt ist von den Mühen der harten Feldarbeit an den steilen Berghängen, einen kleinen Jungen, der bereits als junger Mönch der Gelug-pa-Sekte studiert, die Nubra-Frauen, die in ihren farbenfrohen Festtagstrachten das Ende des dreijährigen Meditationsrückzuges ihres höchsten Geistlichen feiern oder die Morgenandacht in Kye, bei der die Lamas ihre Riten zelebrieren. Etwas gruselig, aber faszinierend mutet die Aufnahme der Mumie eines Lamas -- ob Dalai- oder Pantschen-Lama, wird nicht erwähnt -- an... Die gesamte Gestaltung des Bildbandes mit den Beschreibungen zu den jeweiligen Fotos ist sehr geschmackvoll und professionell gemacht. Der dazugehörende Text -- in einer angenehmen Schrift übrigens -- ist interessant geschrieben und vermittelt viel Hintergrundinformation über die fremde Region am Himalaya. Der recht hohe Preis von 107,- DM schreckt nur auf den ersten Blick ab -- wenn man die ersten Seiten durchgeblättert hat, wird man feststellen, daß die Anschaffung absolut lohnenswert ist! -Corinna Frese
Der Autor über sein Buch
Kinnaur,Spiti,Tabo,Lahaul,Tso Moriri,Nubra/Bildband zum Film
Verborgen zwischen den eisigen Gipfeln des Westhimalaya liegen auf Höhen zwischen 3000 und 4500 m Täler, die zu den faszinierendsten Regionen der Erde zählen. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch nur im Sommer passierbare Pässe und seit 40 Jahren den Blicken westlicher Besucher verborgen geblieben, hat sich in den Gebieten Kinnaur, Spiti, Lahaul, Changthang und Nubra ein bislang nahezu voellig unbekanntes Kulturerbe erhalten, das über die Jahrhunderte die Traditionen des alten Tibet in eigenen regionalen Auspraegungen bis heute unverfälscht bewahren konnte. Magische Trance Rituale, animistische Gottesvorstellungen, tausendjährige buddhistische Kultstaetten (z.B. die Klöster von Tabo, Lhalung, Nako, Pooh oder Charang), gefüllt mit beispielloser, noch ganz indisch geprägter Kunst und ein reiches folkloristisches Brauchtum, eingebettet in grandiose Hochgebirgswuesten erhabener Schönheit, Weite und Leere sind die Höhepunkte dieser erstmaligen, umfassenden und einzigartigen Bilddokumentation, deren Erstellung mehr als fünf Jahre Forschungsarbeit beanspruchte. Der 230 grossformatige Farbfotos umfassende Bildband in der ADEVA-typischen, hervorragenden Druckqualität begleitet die Fernsehdokumentation gleichen Namens, die von den Autoren fachlich betreut wurde und deren Einschaltquote bei Erstausstrahlung mit 200.000 Zuschauern die Erwartungen des Senders um das Doppelte übertraf.
Verborgen zwischen den eisigen Gipfeln des Westhimalaya liegen auf Höhen zwischen 3000 und 4500 m Täler, die zu den faszinierendsten Regionen der Erde zählen. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch nur im Sommer passierbare Pässe und seit 40 Jahren den Blicken westlicher Besucher verborgen geblieben, hat sich in den Gebieten Kinnaur, Spiti, Lahaul, Changthang und Nubra ein bislang nahezu voellig unbekanntes Kulturerbe erhalten, das über die Jahrhunderte die Traditionen des alten Tibet in eigenen regionalen Auspraegungen bis heute unverfälscht bewahren konnte. Magische Trance Rituale, animistische Gottesvorstellungen, tausendjährige buddhistische Kultstaetten (z.B. die Klöster von Tabo, Lhalung, Nako, Pooh oder Charang), gefüllt mit beispielloser, noch ganz indisch geprägter Kunst und ein reiches folkloristisches Brauchtum, eingebettet in grandiose Hochgebirgswuesten erhabener Schönheit, Weite und Leere sind die Höhepunkte dieser erstmaligen, umfassenden und einzigartigen Bilddokumentation, deren Erstellung mehr als fünf Jahre Forschungsarbeit beanspruchte. Der 230 grossformatige Farbfotos umfassende Bildband in der ADEVA-typischen, hervorragenden Druckqualität begleitet die Fernsehdokumentation gleichen Namens, die von den Autoren fachlich betreut wurde und deren Einschaltquote bei Erstausstrahlung mit 200.000 Zuschauern die Erwartungen des Senders um das Doppelte übertraf.
Über den Autor
Peter van Ham ist Indien durch viele Reisen zur zweiten Heimat geworden. 1996 gelang es ihm zusammen mit Aglaja Stirn als erster westlicher Besucher, die im Nordosten gelegenen indischen Bundesstaaten nach einer jahrzehntelangen Sperre für ausländische Besucher mit einer Sondergenehmigung zu bereisen.Aglaja Stirn ist Indien durch viele Reisen zur zweiten Heimat geworden. 1996 gelang es ihr zusammen mit Peter van Ham, als erste westliche Besucherin, die im Nordosten gelegenen indischen Bundesstaaten nach einer jahrzehntelangen Sperre für ausländische Besucher mit einer Sondergenehmigung zu bereisen.