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Buddha (Penguin Lives)
 
 
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Buddha (Penguin Lives) [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Karen Armstrong
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Viking Adult (19. Februar 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0670891932
  • ISBN-13: 978-0670891931
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,7 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.735.394 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Karen Armstrong
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Writing a biography of the Buddha is not the same as writing one of most other people--even other founders of religions--as Karen Armstrong explains at the start of this excellent book, part of a series of lives of significant figures. Armstrong is a former nun who is now probably Britain's best-known popular writer on religion, the author of A History of God and The Battle for God amongst others.

Almost nothing is known about the Buddha's life as Siddhatta Gotama. The main source is the Pali Canon, a collection of texts made about a century after his death, though not written down until much later. This is a huge body of work which contains the Buddha's sermons and verses, rules for Buddhist monks, and philosophical analyses--but, apart from in passing, almost nothing about his life. In some of his discourses the Buddha illustrates a point with a personal anecdote; his "biography" has to be pieced together from these snippets. And Armstrong accepts that many of these may be mythological in nature, rather than historical in the factual sense we might wish for today. But does this matter? "The early Buddhists looked for significance, rather than historically accurate detail, in their scriptures."

Armstrong takes these snippets and puts them in order to tell Siddhatta Gotama's life story--but she does much more than that. The Buddha didn't spring out of nowhere. One of the most valuable things the author does in this book is to set him in his historical context of the changing religious ideas of the time. And in doing that she also gives an excellent explanation of what Buddhism is all about, in terms that a non-Buddhist can understand. Highly recommended. --David V Barrett -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Amazon.com's Best of 2001

Books on Buddhism may overflow the shelves, but the life story of the Buddha himself has remained obscure despite over 2,500 years of influence on millions of people around the world. In an attempt to rectify this, and to make the Buddha and Buddhism accessible to Westerners, the beloved scholar and author of such sweeping religious studies as A History of God has written a readable, sophisticated, and somewhat unconventional biography of one of the most influential people of all time. Buddha himself fought against the cult of personality, and the Buddhist scriptures were faithful, giving few details of his life and personality. Karen Armstrong mines these early scriptures, as well as later biographies, then fleshes the story out with an explanation of the cultural landscape of the 6th century B.C., creating a deft blend of biography, history, philosophy, and mythology.

At the age of 29, Siddhartha Gautama walked away from the insulated pleasure palace that had been his home and joined a growing force of wandering monks searching for spiritual enlightenment during an age of upheaval. Armstrong traces Gautama's journey through yoga and asceticism and grounds it in the varied religious teachings of the time. In many parts of the world during this so-called axial age, new religions were developing as a response to growing urbanization and market forces. Yet each shared a common impulse--they placed faith increasingly on the individual who was to seek inner depth rather than magical control. Taoism and Confucianism, Hinduism, monotheism in the Middle East and Iran, and Greek rationalism were all emerging as Gautama made his determined way towards enlightenment under the boddhi tree and during the next 45 years that he spent teaching along the banks of the Ganges. Armstrong, in her intelligent and clarifying style, is quick to point out the Buddha's relevance to our own time of transition, struggle, and spiritual void in both his approach--which was based on skepticism and empiricism--and his teachings.

Despite the lack of typical historical documentation, Armstrong has written a rich and revealing description of both a unique time in history and an unusual man. Buddha is a terrific primer for those interested in the origins and fundamentals of Buddhism. --Lesley Reed


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Viel Aha, wenig Om. 6. Juni 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Denn Karen Armstrongs Buch unterscheidet sich grundlegend von den häufig auf „Lebenshilfe“ geeichten Buddhismus Büchern, die oft in den Esoterik-Ecken der Buchhandlungen schlummern – umzingelt von „Sun Tzu für Manager“ oder „Weck das Innere Kind in dir“.

Der, laut Klappentext renommierten Religionswissenschaftlerin, ging es nicht darum, ein weiteres Mal die grundsätzlichen Vorstellungen des Buddhismus zu erklären – wieso also Leben Leiden heißt oder warum Begierden der Anfang allen Übels sind. Ihr ging es um eine fundierte Biographie Buddhas aka Gotama aka Sakyamoni, der uns inzwischen in jedem China Restaurant zu lächelt, und der uns doch fremder ist als der Geschmack von Schwalbennestern. Denn was Buddha sonst noch so getan hat, außer unter Bodhi-Bäumen herumzusitzen und die Erleuchtung zu erlangen, wissen hierzulande wahrscheinlich die wenigsten. Zum Beispiel hat er niemals „entdeckt“, das Leben Leiden ist oder Begierden die Wurzeln allen Übels sind. Er hat es nur bestätigt. Diese Vorstellungen waren um 500 vor Christus spiritueller Mainstream.

Der große Verdienst von Armstrong ist, dass sie seine Lehre in ihren zeitgeschichtlichen und kulturellen Kontext einordnet. Dabei macht sie keinen Hehl daraus, dass sich das Versprechen einer Biografie nicht hundertprozentig einlösen lässt. Dazu liegen zu wenige historische Quellen vor – und der biografische Gedanke ist im asiatischen Raum exotisch. Buddha wird dort eher als „Prinzip“ wahrgenommen.

Zunächst gibt Armstrong Buddha eine Sprache und beschreibt, welchen Dialekt der Religionsstifter sprach. Ehrlich gesagt: Für mich war Buddha immer nur ein schweigsamer, versonnen lächelnder, wohlgenährter Glatzkopf, der Gedanken absonderte, die heute in Daila Lama Büchern kondensieren. Ich kam nie auf die Idee, dass es natürlich auch Quelltexte gibt. Die Ersten wurden 50 Jahre nach seinem Tod verfasst – und auf dem ersten Konzil hundert Jahre nach seinem Tod kanonisiert.

Ich fand es spannend, dass die buddhistischen Schriften kanonisiert wurden – so wie die Christlichen. Das ist wenig erhellend für das Ideen-Verständnis – jedoch notwendig um ein Gespür, für die Kultur dahinter zu bekommen. Das mag mit meiner persönlichen Buddhismus Rezeption zusammenhängen, die eher vom „easy go“, besagter Buddhismus-Literatur geprägt war: nie hätte ich mir träumen lassen, das hinter dem Om-seufzenden „Wellness-Spirit“ Konzile, Dispute und Organisation stehen.

Armstrongs Buch schildert detailliert den Weg von der individuellen Erleuchtungserfahrung Gotamas, bis hin zur Fundamentierung einer Weltreligion, die bereits zu Buddhas Lebzeiten ein „spiritueller Hit“ war. Dieser Weg war nicht frei von Anfeindungen. Ähnlich wie die Idee einer individuellen Erlösung durch „Gottes Sohn“ nicht im luftleeren Raum reifte, blühte auch die Idee einer individuellen Erlösung durch das Üben einer Methode – nämlich der von Buddha entdeckten – nicht in einem Vakuum. Es gab Anfeindung vom Brahma-Establishment, es gab Proteges und es gab, mit zunehmendem Einfluss seiner Lehre interne Machtkämpfe. Auch der Buddhismus hat seinen „Judas“: Buddhas Schwager Devadatta. Auch Buddha hatte seine „Apostel“: Sariputta und Mogallana – die Begründer der beiden Hauptströmungen Theravada- und Mahajana-Buddhismus und seine tragischen Gestalten – wie zum Beispiel Ananda, der die Predigten seines Lehrers verstand, aber am Ende seines Lebens, im hohen Alter, einsehen musste, dass er nichts gelernt hatte und weit weniger in der Meditation talentiert war, als seine Mönchsbrüder. Armstrong erweckt durch viele, oft gleichnishafte Geschichten, aus unterschiedlichsten buddhistischen Quellen, das unmittelbare Umfeld Buddhas zum Leben. Das hört sich vielleicht albern an: aber plötzlich wurde mir klar, das eine Idee „aus sich heraus“ natürlich überzeugend sein muss – aber durch ihre Entwicklung, die durch sie verursachten Ereignisse, durch ihre Verfechter noch liebenswerter, lebendig wird.

Diese Geschichte ist im Fall des Buddhismus auch ambivalent. So wäre ihm beispielsweise unsere Vorstellung von Familie – laut Armstrong – ein Graus. Es ist unmöglich im Netz alltäglicher Verpflichtungen „Erleuchtung“ zu erlangen. Konsequenterweise nannte Gotama seinen Sohn Rahula, was „Fußfessel“ bedeutet. Dies bedeutet auch, dass man sich als buddhistischer Laie keine Hoffnung machen muss: Erlösung kann man nur als Mönch erlangen – und Frauen übrigens, sind Mönche zweiter Klasse. Inwieweit diese Form von Diskriminierung – Buddhas Zugeständnis an seine Zeit war, später hinzugedichtet wurde oder was auch immer, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Noch einmal: Für das Ideen-Verständnis ist dies nicht wichtig zu wissen – für das Kulturverständnis schon.

Bei aller Schilderung äußerer Ereignisse, kommt die Beschreibung des Gedankengebäudes nicht zu kurz. Denn das eine ist ohne das andere nur sehr ungenau zu erfassen. Mit ein Grund, weshalb Armstrong ihrem Buch einen Text Buddhas voranstellt: „Wer mich sieht, sieht den dhamma (die Lehre), und wer den dhamma sieht, sieht mich“.

Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der sich für das Thema interessiert. Idealerweise als Zweitlektüre, zu einem Einstieg, der sich primär mit der Ideenlehre beschäftigt. Hier ist meiner Meinung nach „Buddhismus kurz und bündig“ von Steve Hagen das Beste – bitte nicht von dem nach Esoterik riechenden Cover abschrecken lassen. Zugegeben viel Om, aber wenig blabla – bei Hagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Jeder, der sich mit dem Buddhismus schon einmal auseinandergesetzt hat, sollte sich dieses Buch tunlichst ersparen. Übersetzung und Lektorat sind hier nämlich gründlich missglückt. So findet man den Buddha auf "Predigtreise", wobei er gleich noch seine "zentralen Doktrinen" verkündet. Und unter dem Bodhibaum hat er nicht etwa vollkommenen Gleichmut, sondern "Unanfechtbarkeit" erlangt. Dass sich immer wieder christliche Terminologie in den Text mischt, halte ich bei dem aktuellen Stand buddhistischer Textrezeption für schlicht unverzeihlich. Und dass "tibetanische Texte" am Ende zur "ältesten Sammlung von Sanskrittexten" werden, gibt einem mitdenkenden Leser vielleicht doch einigen Knobelstoff. Dem Lektorat sind solche Feinheiten schlicht entgangen.

Darüber hinaus ist die Fachterminologie in weiten Teilen einfach falsch übersetzt, so wird "ahimsa", die Lehre vom Nicht-Schaden, ins Englische übertragen mit "harmlessness", im Glossar tatsächlich mit "Harmlosigkeit" wiedergegeben. Diese Stilblüte wird wohl auch noch künftig kolportiert werden.

Bei den nicht eingedeutschten Fachbegriffen wird die Wahl des Pali, von der Autorin getroffen, nicht durchgehalten. Auch die Schreibweise der dann doch auftauchenden Sanskritbegriffe ist uneinheitlich. Da steht dann Purusa neben Upanischad. Da hätte der Verlag doch mal lieber einen Indologen konsultiert, wenn er sich schon an solche Projekte macht.

Was mir aber an Armstrongs Buch am wenigsten gefällt, ist der Versuch, historisch zu erscheinen, der sich bei der Biografie des Buddha nun einmal nicht einlösen lässt. Daher wird aus ihrem Buch eine wenig kenntnisreiche Einführung in den Buddhismus - das ist in Deutschland überflüssig und wurde von kundigen Geistern schon deutlich besser gemacht. Denn das Leben des Buddha besteht tatsächlich in erster Linie aus Legenden. Hätte sie sich darauf beschränkt, dann hätten wenigstens Buddhisten ihren Spaß beim versuchten Nachvollzug der Wege ihres Religionsgründers.

Dem Verlag kann man nur die Anschaffung von zentralen Referenzwerken wie z.B. das Lexikon östlicher Weisheitslehren aus dem Barth-Verlag empfehlen. Dort hätte man sich schnell und kostengünstig über die zentrale Begrifflichkeit informieren können. Vielleicht hätte den Bearbeitern auch eine Lektüre anderer Buddha-Biografien gut getan???

So bleibt über das Buch nur eines zu sagen: Es ist zwar an vielen Stellen falsch übersetzt, liest sich aber hübsch. Wem das genügt ...

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Format:Gebundene Ausgabe
Vorab: Diese Biographie über den Buddha verdient viele Leser.
Karen Armstrong schreibt als Wissenschaftlerin und als religiös hochinteressierter Mensch. Sie berichtet über die Quellenlage, die historischen Fakten und die politischen Hintergründe aber vor allem auch über die umfassende Gedankenwelt des Buddhismus. Gerade in diesem letzten Punkt ist das Buch nach meinem Empfinden besser, lebendiger als viele andere Werke zum gleichen Thema. Karen Armstrong erzählt mit ihren eigenen Worten packend und verständlich darüber, was den Buddha anfangs getrieben hat, was er gesucht und nach langen Jahren schließlich gefunden hat. Buddhismus wird hier zu einer Sache, die ohne weiteres in unserer Sprache nacherzählt und von uns nachempfunden werden kann. Schade ist, dass mindestens ein zentraler buddhistischer Begriff, nämlich die Leerheit, nicht behandelt wird. Gerne hätte ich dazu eine genauso kluge, authentische Erläuterung wie zu anderen Begriffen gelesen. Schade vielleicht auch, dass etwas viel Gewicht den phantastisch-ausschmückenden Quellen zugemessen wurde.
Aber trotzdem: Es hat gut getan, dieses Buch zu lesen.
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