Mitten im Herzen von Paris, nahe dem Place De La Concorde in der Rue Boissy D'Anglas 8 liegt eine Bar, die ihre Gäste mit exotischem Design und ausgesprochen exquisiten Sounds seit Jahren in fremde Welten entführt.
In der Buddha Bar findet man auch musikalisch zum Weltfrieden, denn das Ambiente wird seit Jahren mit entspannten Downbeats und kontemplativen Klanglandschaften, die aus den verschiedensten Ländern der Welt stammen, beschallt.
Die Buddha Bar-Compilations 1-3 wählte noch Claude Challe aus; im Jahre 2002 nahm sich David Visan, der Sohn des Buddha Bar-Chefs der Sache selbst an.
In bester Buddha Bar Tradition trug der gebürtige Inder eine bunte Vielfalt an relaxten und ethnisch eingefärbten Songs aus der ganzen Welt zusammen und verschmolz sie zu einer kosmopolitischen Doppel-CD.Die Kollektion der Stücke ist von einer eleganten exotischen Aura umgeben und wird - in Synthesizer-Klangflächen eingehüllt - niemals aufdringlich. David Visan verarbeitete Einflüsse aus der ganzen Welt, die sich nahtlos zusammenfügen. Beschwörende Melodien, die sinnlichen orientalischen Fantasielandschaften entspringen, wechseln ab mit elektronischen Sequenzen, die, eingebettet in Percussion-Passagen, an Stammestrommeln erinnern. Es erscheint überhaupt nicht problematisch, wenn irischer Folk mit chinesischen Elementen angereichert wird, französischer Chanson auf Zigeunermusik trifft oder arabische Gesänge sich auf Flamenco-Gitarren legen, wie in dem Stück No. 4 CD 1 Moonrise von Nintin Sawhney. Was fremd klingt, passt erstaunlicherweise optimal zusammen. Dem Hörer wird bewusst, wie klein die Welt durch die Musik werden kann, wie viele Ähnlichkeiten sich in allen Kulturen doch finden.Auf Track 05 A window of my dreams CD 1 z.B. singt die Sopranistin Tali Amar Albinonis Adagio. Nash Didan bindet das ganze in orientalische Rhythmen und lässt dazu Panflöten sowie einen russischen Männerchor im Hintergrund erschallen. Weiterhin hören wir griechische Liebeslieder, kubanischen Son oder beschauliche Ambientsounds. Der fliegende Teppich ist startklar, und der Zuhörer kann unbeschwert abheben! Von dem Salsa-Star Celia Cruz bis zu der Electronica-Tango-Gruppe Gotan Project darf hier jeder etwas beisteuern, wenn es darum geht, Stressphänomene zu reduzieren und zur ganzheitlichen Balance beizutragen; wie etwa das Tibet Project mit seinen warmen Klängen oder Usual Masters mit dem entrückten Finale No. 14 CD 2 "Nocturne In Paris". David Visan stellte die Songs mit viel Liebe zum Detail zusammen. Gewidmet ist sie dem kürzlich verstorbenen Beatle George Harrison, einem Vorreiter der Verschmelzung der Musik der Weltkulturen.