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Das Buch der verlorenen Dinge
 
 
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Das Buch der verlorenen Dinge [Taschenbuch]

John Connolly , Claudia Feldmann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (3. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548609228
  • ISBN-13: 978-3548609225
  • Originaltitel: The Book of Lost Things
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.376 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Connolly
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hinreißend! Der Autor spielt mit vielen bekannten Märchen und Legenden und lässt sie geschickt in seine eigene Geschichte einfließen.« The Independent

»Ein außergewöhnliches Buch zur Stärkung des Selbstwertgefühls, spannend, märchenhaft und für das echte Leben gewinnbringend zugleich.« 09/2008 literature.de

»Eine spannende Geschichte für Jung und Alt ... Davids Erlebnisse mit dem Buch der verlorenen Dinge kann man als Märchen lesen, als Fantasyroman oder als Traumgeschichte eines ist dieser Roman auf jeden Fall: bewegend, fesselnd und weise wie es Märchen sind.« 23.09.08/ NDR 1

»Ein großartiger Roman, eine Mischung aus Märchen und Spannung. Insgesamt eine Metapher über das Erwachsenwerden mit all seinen Tücken, verpackt in eine fesselnde und rührende Geschichte. Ein außergewöhnliches Buch!« 16.09.08/ www.unterhaltung-themenguide.de

»John Connolly spielt federleicht mit Märchen und Mythen, schreibt sie um, wandelt sie ab, erfindet sie neu. Das ist grausam und blutig, lustig und versöhnlich.« OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG/ 23.10.08

»Das spannungsgeladene Buch kreist in archaischen Mustern um die Macht des Erzählens, um Liebe und Verrat, Eifersucht und Mut. Kurz: um die Gefahren des Erwachsenwerdens.« SAARBRÜCKER ZEITUNG/ 06.11.08 Ruth Rousselange

SAARBRÜCKER ZEITUNG/ 06.11.08 Ruth Rousselange

»Das spannungsgeladene Buch kreist in archaischen Mustern um die Macht des Erzählens, um Liebe und Verrat, Eifersucht und Mut. Kurz: um die Gefahren des Erwachsenwerdens.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
72 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eis~lilie
Format:Taschenbuch
Inhalt:

Die Geschichte spielt im London des 2. Weltkriegs. David, zu Beginn 12 Jahre alt und ein Bücherwurm, verliert seine Mutter durch eine Krebserkrankung. Sein Vater aber lässt sich die Trauer durch eine neue Frau versüßen, mit der er auch schnell Nachwuchs zeugt. David, der noch in der Trauer um seine Mutter gefangen ist, stößt die neue Familie von sich, trotz aller Annäherungsversuche. Im neuen Haus der Familie geschehen seltsame Dinge und David wird Stück für Stück in eine fremde, märchenhafte und zugleich grausame Welt gelockt, wo sein eigentliches Abenteuer beginnt.

Persönliche Eindrücke:

"Das Buch der verlorenen Dinge" erzählt von der Flucht aus der Realität, von Wunschvorstellungen, Rachegelüsten, dem Guten und dem abgrundtief Bösen in jedem Einzelnen von uns. John Connolly strickt mit Absicht eine vorhersehbare Handlung, denn nicht das Ziel steht im Vordergrund, sondern Davids Weg dorthin. Der Leser gewinnt einen manchmal erschreckenden Einblick in die Psyche des Menschen und wird mit dessen Urängsten konfrontiert.

Die Figuren sind stereotypisch, denn an ihnen soll David wachsen. Er wandelt sich vom trotzigen Kind zum verantwortungsbewussten jungen Mann und seine Schritte ins Erwachsenenleben sind mitunter grausam und verstörend. Zwischen den Zeilen lesen ist in Connollys Werk von großer Bedeutung, denn jeder von uns kann sich in ihnen wiederfinden. "Das Buch der verlorenen Dinge" erinnert uns daran, wer wir sind und wie wir mit dem umgehen können, was uns gegeben ist.

Die deutsche Taschenbuchausgabe:

Die deutsche Übersetzung ist gut und solide, nur ab und zu blitzt die englische Syntax durch. Allerdings haben die Lektoren das ein oder andere Mal geschlafen. Teils eine ganze Seite kein einziger Absatz, übersehene Grammatik- und Flüchtigkeitsfehler. Deshalb einen Stern Abzug.

Eine Warnung an die Eltern:

Dieses Buch stand in der Buchhandlung im Regal "ab 10 Jahren", hat aber dort absolut nichts zu suchen. Vergleichbar ist die Mischung an Mystik und Gewalt mit dem Film "Pans Labyrinth". Das Einzige, was an Connollys Geschichte kindlich ist, ist die Sprache, da die Handlung aus Davids Sicht erzählt wird. Die mehr oder weniger indirekt beschriebenen Themen sind aber alles andere als kindgerecht: Zwangsneurosen, Hetero- und Homosexualität, Pädo- und Zoophilie, Blutvergießen, Folter, Tod und Sterben. Auch wenn manches nur angedeutet wird, Kinder verstehen oft mehr als man ihnen für ihr Alter zutraut und einige Inhalte könnten sie verstören.

Fazit:

Ein wirklich gelungenes Buch, das jedem von uns den Spiegel vorhält.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sendorra
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Meinungen zu diesem Buch gehen offensichtlich weit auseinander. Die Einen lieben es, die Anderen hassen es. Mich hat es verzaubert. Es hat mich entführt, entsetzt, schockiert, zu Tränen gerührt und zu herzhaftem Lachen gereizt.

Connollys Worte zogen mich von der ersten Seite an in ihren Bann. Ich kann mich an kein Buch erinnern, bei dem mir schon im ersten Kapitel dicke Tränen die Wangen herabkullerten. Dabei ist der Anfang weder sonderlich überraschend noch besonders gefühlsduselig geschrieben. Ein Junge, dessen Mutter stirbt. Das kennen wir. Das ist nichts Neues. Doch irgendetwas nahm mich gefangen. Rührte mich zutiefst. David gewann meine Sympathie, mein Mitgefühl. Er kam mir nahe.

Die Geschichte ist eine typische coming-of-age-Story - könnte man meinen. Ein tieftrauriger, verletzter, verstörter, trotziger Junge erlebt Abenteuer, begegnet Gefahren, lernt zu vertrauen und Dinge zu hinterfragen, um sich am Ende zu finden und die Wahrheit zu erkennen.
Sein Weg führt ihn durch eine Märchenwelt. Die Märchen wirken vertraut: Rotkäppchen Schneewitchen, Dornröschen, Hänsel und Gretel. Doch es sind nicht die Gutenachtgeschichten, die wir unseren Kindern heutzutage erzählen. Nein, sie sind blutig, bitterböse und brutal. Sehr explizit und oft an der Grenze des guten Geschmacks oder darüber hinaus. So waren Märchen wahrscheinlich, bevor wir sie mit Blümchen bestreuten und in Zuckerwatte packten. Geschichten, die Kinder wirklich davon abhalten, in den Wald zu gehen. Die Angst machen und verstören. Cinderellas little Horrorshop.

Dieser Horrorshop spiegelt auf phantastische Weise die Realität. Das Leben ist nicht fair (um ein anderes großartiges Buch zu zitieren). Das Leben ist oft blutig, bitterböse und brutal. Es gibt Menschen, die Hunger leiden, die gemein sind, die von Krankheiten gefressen werden oder sich gegenseitig umbringen. Es gibt Männer (und Frauen), die Kinder entführen und töten. Es gibt Männer (und Frauen), die schlimmere Dinge mit Kindern tun. Das ist (leider) die Realität. Und David verarbeitet sie auf seine Weise.

Dieses Buch ist KEIN Kinderbuch. Allenfalls ein Jugendbuch für Jungs und Mädchen ab zwölf. Kinder vertragen mehr als übervorsichtige Eltern ihnen zutrauen, verstehen viel mehr und haben einen offeneren Blick auf die Welt. Allerdings sind einige Bilder des Buchs wirklich verstörend. Besonders wenn kleine phantasiebegabte Köpfe sie sich farbenprächtig ausmalen. Doch wenn mutige Eltern ihren abenteuerlustigen Kindern dieses Buch vorlesen, bereit sind unangenehme Fragen zu beantworten und aufmerksam beobachten, ob vielleicht die ein oder andere Szene zensiert vorgelesen werden sollte ' dann ist es ein lehrreiches Buch für Vorleser und Zuhörer. Trotz der Horrorelemente ' die Geschichte atmet Moral. Ohne Zaunpfähle. Dafür mit Herz und Verstand.
Die kleine Schrift, die wenigen Absätze und die Dicke des Buches dürften viele Kinder ohnehin von der Lektüre abhalten.

Jeder halbwegs erfahrene Leser wird schnell erkennen, auf was die Erzählung hinausläuft. Sie ist vorhersehbar. Die Idee ist nicht neu und schon viele Autoren und Drehbuchschreiber haben sich an ihr versucht. Viele Geschichten sind sehr gut, wie "Alice im Wunderland" (Buch), "Pans Labyrinth" (Film), "Die Reise ins Labyrinth" (Film) oder "Coraline" (Buch), um nur einige zu nennen. "Das Buch der verlorenen Dinge" braucht sich vor diesen aber nicht zu verstecken.

Claudia Feldmann hat die Geschichte mit Verstand übersetzt.

Ein wunderbares Buch. Ein verstörendes Buch. Es brachte mich zum Lachen und zum Weinen und dazu, ungläubig den Kopf zu schütteln. Anderen wird es Alpträume bescheren. Und wieder andere werden sich langweilen, weil sie dem Zauber der Worte nicht erliegen und die Grundidee nichts Neues ist. Wer sich aber darauf einlässt, den erwartet ein phantastisches Lesevergügen.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sisafri
Format:Gebundene Ausgabe
2005 legte John Connolly, nachdem er "The Black Angel" abgeschlossen hatte, eine Schreibpause in seiner Serie um den Privatermittler Charlie Parker ein und schrieb in diesem Jahr stattdessen einen klassischen Fantasyroman, in dem er viele Elemente aus der europäischen Mythologie und traditionellen, meist deutschen Volksmärchen verwebt.

England in den ersten Jahren des zweiten Weltkriegs:
David hat seine Mutter verloren (sie starb an einer schweren Krankheit, vermutlich Krebs) und kann es nicht verwinden, dass sein Vater schon allzubald nach ihrem Tod erneut heiratet und es bald einen zweiten kleinen Jungen, Georgie, in der Familie gibt. Schon das ist eine Märchensitutation. In Märchen sind damit oft Mädchen konfrontiert, doch Connolly verdreht in seiner Geschichte wiederholt bewusst die Geschlechterrollen, um einen neuen Blick auf alte Stereotype zu schaffen.
Frustriert, eifersüchtig und missmutig verkriecht sich David in seine Bücher, bis eines Nachts ein deutscher Flieger ausgerechnet in einer dunklen, verborgenen Ecke ihres Gartens abstürzt, in die sich David bislang nicht hineinwagte. Die Neugier treibt den Jungen zu dem Wrack und damit durch die geheimnisvolle, verwachsene Mauerspalte.
Dort findet er sich in einer anderen Welt wieder, die aus fantastischen Dingen und Personen besteht, von denen er in den letzten Wochen gelesen hatte. Das erinnert zwar an die Welt von Narnia, aber Connollys Welt ist - ähnlich wie seine Kriminalromane - ungleich düsterer und vielschichtiger als die Schwarz/Weiß-Welt Aslans und der Eishexe. So kann David nicht immer einschätzen, ob die Wesen, die ihm begegnen, gut oder schlecht sind. Und die meisten davon sind auch irgendwo in der Mitte.
Die Geschichte mündet nun in die klassische "Fahrt" eines Helden, eine Methapher des Erwachsenwerdens, bei der David viele, oft sehr bedrohliche und lebensgefährliche Situationen meistern muss und dabei lernt, anderen zu vertrauen und eigenen Mut zu entwickeln. Auch lernt der Junge, dass man manchmal Opfer bringen und selbst Gewalt anwenden muss, um am Ende das eigentliche Böse zu vernichten (hier zeigt sich eine Parallele zu der Kriegslage der wirklichen Welt).
Zudem wird David mit seinen eigenen dunklen Seiten konfrontiert, zum einen als er einem edlen Ritter fast die Freundschaft kündigt, bloß weil ihm jemand einflüsterte, der Mann sei homosexuell und damit pervers; zum anderen als David schließlich erkennt, dass seine Hassgefühle gegenüber dem kleinen Bruder ziemlich schäbig und dumm waren und beinahe die ganze Familie zerstört hätten.

Ein großartiger Märchenroman, der in vielen das ist, was "Tintenherz" und seinen Nachfolgern leider fehlte - nämliche eine wirkliche Spielerei mit den Gestalten der Bücher und unseres kollektiven Bewusstseins und den Botschaften, die sich in den alten Geschichten verbergen.
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England während des zweiten Weltkriegs: Das Leben des zwölfjährigen David verändert sich schlagartig, als seine Mutter nach langer Krankheit stirbt. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von JennaStrack veröffentlicht
kein Kinderbuch!
Das Buch habe ich geradezu verschlungen, sehr spannend und fantasievoll geschrieben.Schade, dass der Autor nicht mehr solcher Bücher verfasst hat. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Judogisi veröffentlicht
Märchenhaft, ungeschminkt und gruselig
Ich habe das Buch vor 3 Jahren gelesen und kein vergleichbares gefunden.
Dieses Buch erzählt die ungeschminkte Warheit über die menschlichen Abgründe verpackt... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sina veröffentlicht
Der Buchrücken verspricht was die Story nicht halten kann
Der Leser begleitet den 12jährigen David in eine Fantasy-Welt, in der Realität und Wirklichkeit miteinander verschmelzen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Katja veröffentlicht
Es war einmal.....
...denn so sollten alle Geschichten beginnen.
So eröffnet das Buch der verlorenen Dinge. Über den Inhalt wurde schon viel geschrieben, daher will ich mich hier auf... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Christian Brodmerkel veröffentlicht
Magisch
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Vor 9 Monaten von Corinna veröffentlicht
Auf keinen Fall für Kinder geeignet!
Da schon genug über den Inhalt geschrieben wurde, spare ich mir hier diesen Teil.

Als ich das Buch gekauft habe, dachte ich noch die negativen Reaktionen darauf... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Katha veröffentlicht
Tolle Idee - schlecht umgesetzt
Die Idee, die dem Buch zu Grunde liegt ist wirklich toll und aus diesem Grund hab ich mir das Buch auch gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Sarah veröffentlicht
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