Kurzbeschreibung
Die im Buch der lächerlichen Liebe versammelten Erzählungen sind noch in den sechziger Jahren in Prag entstanden. In seinen Erzählungen spannt Kundera die komischsten Paare zusammen, die schließlich in grotesken Situationen die Absurdität unserer Beziehungen erkennen müssen. Das Buch der lächerlichen Liebe erzählt von den in Sehnsüchte und Begierden verstrickten Helden mit dem Witz und der Passion, die Milan Kundera berühmt gemacht haben.
»Dann war alles vorbei. Der junge Mann löste sich von der jungen Frau, griff nach der langen Schnur über dem Bett und löschte das Licht. Er wollte ihr Gesicht nicht sehen. Er wußte, daß das Spiel aus war, hatte aber keine Lust, in das gewohnte Verhältnis zurückzukehren; er fürchtete diese Rückkehr. Er lag neben ihr im Dunkeln, und zwar so, daß ihre Körper sich nicht berührten.«
»Dann war alles vorbei. Der junge Mann löste sich von der jungen Frau, griff nach der langen Schnur über dem Bett und löschte das Licht. Er wollte ihr Gesicht nicht sehen. Er wußte, daß das Spiel aus war, hatte aber keine Lust, in das gewohnte Verhältnis zurückzukehren; er fürchtete diese Rückkehr. Er lag neben ihr im Dunkeln, und zwar so, daß ihre Körper sich nicht berührten.«
Der Verlag über das Buch
In Sehnsüchte und Begierden verstrickt sind Kunderas Helden in den miteinander verknüpften Geschichten. Die Macht der Gefühle erweist sich jedoch zuletzt stets als Maskierung und die Liebe als lächerliches Spiel, bei dem es zuweilen um Kopf und Kragen geht.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
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Autorenporträt
Milan Kundera wurde 1929 in Brünn / Tschechoslowakei geboren. Er studierte zunächst Musik, Filmwissenschaften und Literatur in Prag. 1953 veröffentlichte er sein erstes Buch und trat Mitte der fünfziger Jahre auch als Übersetzer, Essayist und Theaterautor an die Öffentlichkeit. 1975 ging er ins Exil nach Paris, wo er heute noch lebt.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Dann war alles vorbei. Der junge Mann löste sich von der jungen Frau, griff nach der langen Schnur über dem Bett und löschte das Licht. Er wollte ihr Gesicht nicht sehen. Er wußte, daß das Spiel aus war, hatte aber keine Lust, in das gewohnte Verhältnis zurückzukehren; er fürchtete diese Rückkehr. Er lag neben ihr im Dunkeln, und zwar so, daß ihre Körper sich nicht berührten ..."