Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares [Gebundene Ausgabe]

Fernando Pessoa , Inés Koebel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, Februar 2006 --  
Taschenbuch EUR 12,95  

Kurzbeschreibung

Februar 2006
"Sein Werk ist ein Schritt auf das Unbekannte zu. Es ist eine Passion." Oktavio Paz

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 574 Seiten
  • Verlag: Ammann Verlag; Auflage: 5., veränd. Aufl. (Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250104507
  • ISBN-13: 978-3250104506
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 16,9 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 381.305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 24.05.2003
Ausführlich erläutert Georges Güntert in seiner Besprechung die Entstehungsgeschichte dieser Neufassung des "Buches der Unruhe", das eine lose Sammlung von Fragmenten aus Fernando Pessoas literarischem Nachlass vereinigt und die 1985 erschienene Ausgabe um weitere identifizierte Texte erweitert. Für Güntert hat sich die jahrzehntelange Arbeit der Entzifferung definitiv gelohnt, erleichtere sie dem Leser doch erheblich den Zugang zu diesem "Zufallsbuch seines Nachsinnens", wie Pessoa seine erste Fassung genannt hatte. Das Bild, das sich in dieser "Autobiografie ohne Fakten" von Pessoa (in Gestalt des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares) auftut, hat Güntert dabei tief beeindruckt. Fasziniert schildert er Pessoas Weltbild aus Wolken, Nebelschwaden und Meeresgeruch - "ein sich in nichts auflösendes Traumgebilde". Dabei können sich durchaus Abgründe auftun, "wenn dieser Träumer die Welt bewusst betrachtet", versichert der Rezensent: Denn dann werden wir alle zu Buchhaltern, schließen die Bilanz, "und der unsichtbare Saldo spricht immer gegen uns".

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 31.05.2003
Vor zwanzig Jahren erschien Pessoas Hauptwerk - das, wie Joachim Sartorius einen vielleicht ein wenig übertreibenden Freund zitiert, "lebensprägend für eine Generation" wurde - erstmals in deutscher Sprache. Nun eine Neuausgabe, um 260 Seiten ergänzt, die nichts entscheidend Neues hinzufügen, aber Ergänzungen liefern, die der Rezensent nicht mehr missen möchte. Eine Dramaturgie hat die ganz nach innen gewendete Geschichte des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares ohnehin nicht, die Eintragungen des Protagonisten in sein "Buch der Unruhe" verbinden sich, so Sartorius, nach Art der "Kacheln eines portugiesischen Innenhofes", messen, nach und nach, den "inneren Raum" des Weltverhältnisses von Soares aus. Und dieses Verhältnis ist geprägt von einem düsteren Gefühl der Nichtzugehörigkeit, es geht um ein Leben, das tot scheint, einen Tod im Leben, um "nichtige Wirklichkeit". Diese Notate, zu sich selbst gesprochen, fügen sich nichtsdestoweniger, befindet Sartorius, zu einem "bewegenden, niederziehenden, großartigen Buch". In seiner neuen Form hat es nichts verloren und nur gewonnen, die alte "Magie", der "schimmernde Magnetismus", den der Rezensent erinnerte, ist geblieben und um Eintragungen gleicher Güte ergänzt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.06.2003
Für Rezensent Richard Kämmerlings rückt Portugal mit diesem, 1982 zuerst aus Pessoas Nachlass herausgegebenem Buch, vom Rand ins Zentrum der europäischen Moderne. Pessoas Lissabon sieht er "in der fiktiven Topografie" seitdem "neben dem Dublin des James Joyce, dem Prag Kafkas, dem Wien Musils, dem Triest Svevos" liegen. Der Herausgeber und Übersetzer der deutschen Erstausgabe von 1985 sei freilich mit dem Textkorpus wenig zimperlich umgegangen und habe weniger als die Hälfte des Textes darin aufgenommen, die dem Rezensenten deshalb eher als "Handorakel der Weltverachtung für die Manteltasche" erschien. Angesichts der Neuedition reibt er sich nun ungläubig die Augen und sieht den (auch durch weitere Zuordnung von Nachlassfragmenten) Pessoa-Kontinent in seiner Ausdehnung "schlichtweg verdoppelt". Es handelt sich seinem Eindruck zufolge um ein "völlig neues, umfangreiches Werk", dessen "Längen- und Breitengrade, dessen Höhenkämme und Küstenzüge" er allererstens zu vermessen findet. Als "Steinbruch, als Fundgrube von Beobachtungsfragmenten, Gedankensplittern und Aphorismen" findet der begeisterte Rezensent das Buch so unerschöpflich wie das Leben selbst.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Perlentaucher.de

Werbetext

»Wir alle, die wir träumen und denken, sind Hilfsbuchhalter, wir führen Buch und erleiden Verluste.« Fernando Pessoa -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
80 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was bedeutet es Mensch zu sein? 16. Mai 2006
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Fernando Pessoa, ein portugiesischer Schriftsteller, der als Buchhändler gearbeitet hat,ist 1935 mit 47 Jahren gestorben. Dieses Buch, "Das Buch der Unruhe", ist einfach hinreißend, es ist poetisch klug, melancholisch, bekümmert, heiter, elegisch, schwermütig, ja geradezu phantastisch.

Der Autor schreibt betrüblich über den Sinn und Unsinn der Liebe, über die Würdigkeit, Abneigung und widerwilligen Überdruss. Er reflektiert darüber, ob die Realität unsere Begierden befriedigt, über das Sein in Halbschattenprivilegien". Es geht um Morgenlicht und Abenddämmerung, es geht um die omnipräsente Natur, um Wasser und azurnes Himmelblau.

Wir haben Bücher, die beginnen vorne und enden hinten. Dieses Buch kann man hier und dort aufmachen und genussvoll lesen, das geht. Es gibt eigentlich keinen durchgehenden roten Faden. Immer wieder ist man gebannt und fasziniert, wie Fernando Pessoa, über das Menschsein schreibt, Mensch sein in den unterschiedlichsten Lebenslagen.

Es hat eine Klarheit der Sprache, die geradezu phantastisch ist, gerade auch im Zusammenhang damit, welche reiche Phantasie sie hat. Es ist sprachlich makellos, von umwerfender Klugheit getragen.

Ein "Menschseinbuch", das eigentlich auf jeden Nachtisch gehört. Ich empfehle dieses Buch mit Nachdruck aus vielen Gründen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen überwältigend 3. Dezember 2008
Format:Taschenbuch
Wenn ich nur ein einziges Buch aus einem brennenden Haus retten oder auf eine einsame Insel mitnehmen könnte -' es wäre dieses. Die Wortgewandtheit des Autors ist gewaltig, überwältigend. Auf jeder Seite Gedanken, die man selbst zwar schon gedacht haben mag, aber in der Form nie formulieren oder zu Papier hätte bringen können. Reflexionen über Parkanlagen, Grammatik, immer wieder Einsamkeit und Träume -' seit meinen lang vergangenen Studientagen habe ich nicht mehr so viele Stellen angestrichen und Eselsecken geknickt wie im Buch der Unruhe.
Und auch wenn einen die Melancholie bisweilen übermannt, so sind selbst die dunkelsten Momente doch immer auch erhellend. Ein Buch, das ich am liebsten vor einem prasselnden Kaminfeuer lesen würde, wenn ich denn einen Kamin hätte.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
57 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autobiographie ohne Ereignisse 20. Februar 2006
Von tabacaria
Format:Gebundene Ausgabe
DAS BUCH DER UNRUHE von Fernando Pessoa ist eines der berühmtesten Werke der literarischen Moderne. Pessoa selbst nennt es eine "Autobiographie ohne Ereignisse". Was er beschreibt sind Gedanken, Beobachtungen, Reflexionen und Träume. Trotzdem wendet er sich vom Leben nicht ab, selbst dann nicht, wenn er schreibt: "Die Literatur ist die angenehmste Art, das Leben zu ignorieren." Was er entdeckt ist ein anderes Leben, das Leben des Geistes. DAS BUCH DER UNRUHE ist somit nicht allein ein Ausdruck der Verzweiflung, sondern zugleich eine Beschwörung der Freude: der Freude am Denken, am Träumen, am Schreiben. Die vorliegende Ausgabe wurde herausgegeben von Richard Zenith und übersetzt und revidiert von Ines Koebel. Es handelt sich um eine vollständige Übersetzung der portugiesischen Neuausgabe aus dem Jahr 1998.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Vorsicht geboten!
Pessoa litt eindeutig an einer dissoziativen Störung. Ob er sie bewusst wollte, indem er sich abgekapselt hat, bleibt offen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Steppenwolf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichts für schnelle Leser
Dieses Buch ist so voller sprachlicher Essenz, dass man es nur in kleinen Dosen genießen sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Harald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Virtuose Aufbereitung eines Traum-Radikalen
Es ist das Buch für die verdammte Ewigkeit auf der verdammten Insel, man kann es immer wieder lesen und man kann einsteigen im Buch, wo man will. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Dr. Rudolf Pichler veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Unbehagliche Lektüre
Es gibt Bücher, zu denen man erwartungsvoll greift, und es gibt solche, zu denen man sich aufrafft. Das Buch der Unruhe gehört zu den letzteren. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von K. Schneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tagebuch eines Träumers
Fernando Pessoa hatte offenbar eine vielfach gespaltene Persönlichkeit - über 70 Heteronyme sind heute bekannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2011 von Rolf Dobelli
1.0 von 5 Sternen "Wir nehmen das Aschgrau"
Für langzeitarbeitslose Geisteswissenschaftler, unglücklich Verliebte und unheilbar Lungenkranke ist das "Buch der Unruhe" sicherlich ein motivierender Begleiter auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2011 von Zuckerfee
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel für die Freunde der Philosophie
Pessoa lesen, ist wie durch ein verregnetes Fenster schauen. Eine Meditation. Aber nicht nur. Denn zwischen den herabperlenden Tropfen kann man klare Welten sehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2010 von Edgar
5.0 von 5 Sternen ein jahrhundert-buch...eine bibel...ein einsamer kontinent i.d....
...wie es auch auf der paperback-ausgabe, aber dennoch in leinen gebunden auf dem rückdeckel steht, ohne zweifel!

genie oder wahnsinn fragt irgendwo das netz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2010 von apachee
5.0 von 5 Sternen Eine Biographie ohne Daten
Es gibt eine kleine Rahmengeschichte, mit der sich Pessoa vom Inhalt dieses Buches etwas distanziert. Der Autor heisst gemäss dieser Rahmenschichte Bernardo Soares. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2010 von H. J. Klaus
4.0 von 5 Sternen Das Buch der Unruhe
Das Buch hat mich sehr fasziniert, allerdings sollte man sich nach jedem Abschnitt (Fragment) die Zeit nehmen und sich Gedanken darüber machen, was der Autor mit seinen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2010 von Balou
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar