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Buch der Lieder. [Taschenbuch]

Heinrich Heine
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 321 Seiten
  • Verlag: Insel, Frankfurt (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458336575
  • ISBN-13: 978-3458336570
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.767.157 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Buch der Lieder
OA 1827 Form Gedichtsammlung Epoche Nachklassik
Die Sammlung seiner frühen Gedichte – vor allem die volksliedhaften Gedichte – im Buch der Lieder begründete wesentlich den Ruhm des Lyrikers Heinrich Heine. Sie markiert das Ende der klassisch-romantischen Epoche in der Lyrik.
Inhalt: Zentrales Thema der Gedichte ist die Liebe, die in unzähligen Variationen, aber immer als unglückliche beschrieben wird: nicht erwidert oder aussichtslos. Die Angebetete stellt sich in den unterschiedlichsten Gestalten dar, erscheint mal als verlockende Kindfrau, mal als unnahbare Göttin, mal als »Dame, schön und hold«, mal als »banges, bekümmertes Weib«.
Aufbau: Die Sammlung besteht aus fünf Zyklen, die teilweise vorab in Zeitschriften erschienen waren: Junge Leiden, Lyrisches Intermezzo, Die Heimkehr, Aus der Harzreise, Die Nordsee.
Die konventionellen Jungen Leiden umfassen die Gattungen Lieder, Romanzen und Sonette. Sprachlich zwischen mittelalterlicher Minnelyrik und Barockmetaphern schwankend, klingt aber auch hier schon kritische Distanz und Ironie an. Diese verstärken sich im Lyrischen Intermezzo und in der Heimkehr, die geprägt sind vom liedhaften Gedicht. Heine greift hier nicht nur in seiner Metrik auf das Volkslied zurück, sondern zitiert wörtlich Zeilen und Strophen. Der Widerspruch zwischen Sentimentalität und Ironie wird hier besonders deutlich. Die Nordsee-Zyklen zeichnen sich durch die freien Rhythmen und ihren großen Umfang aus.
Wirkung: Erst zehn Jahre nach der Erstausgabe erschien die zweite Auflage, weitere folgten in kürzer werdenden Abständen. Der Erfolg beruhte vor allem auf den Volksliedern mit ihren romantischen Anklängen, die alles durchdringende Ironie wurde häufig nicht wahrgenommen. Einige deutsche Komponisten vertonten zahlreiche Gedichte Heines, z. B. Johannes Brahms, Franz Liszt, Franz Schubert, Robert Schumann und Richard Wagner. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

"Wenn es um Heine ging, wurde in Deutschland seit eh und je scharf geschossen. Ein geborener Provokateur war er und ein ewiger Ruhestörer ... Er ging ins Exil, um nie in Deckung gehen zu müssen. Seine Biographie reicht vom jüdischen Mittelalter bis zur europäischen Neuzeit, sein Werk führt von der deutschen Romantik zur Moderne der Deutschen ... Stets setzte er sich zwischen alle Stühle. Und fast will es scheinen, als sei da immer noch sein Platz. Aber es spricht nicht gegen Heine, dass sein Werk uns immer wieder beunruhigt. Dass es noch ist, was es war: eine Provokation und eine Zumutung."
Marcel Reich-Ranicki -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wunderbares Buch! 12. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Heine ist einer der größten Dichter, der jemals gelebt hat! Seine Gedichte sind teils voller Ironie, die die Liebe im allgemeinen und die Romantik im besonderen auf eine höchst amüsante Weise karikiert oder verspottet, und die teils bewegend von tiefen und ehrlich Emotionen sprechen. Die Gedichte sind alle leicht zu lesen und durchgehend in einer sehr schönen Sprache gehalten.
"Das Buch der Lieder" ist ein wunderbares Buch und jedem Menschen zu empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Heinrich Heine, der deutsche Dichter der Romantik, legt uns hier sein wahrscheinlich schönstes Buch vor. In unzähligen Variationen erforscht und durchleidet Heine das wohl intensivste Gefühl des Menschen. Die Angebetete stellt sich dabei in den unterschiedlichsten Gestalten dar, erscheint mal als verlockende Kindfrau, mal als unnahbare Göttin, mal als Dame, "schön und hold", mal als "banges, bekümmertes Weib".
Durch alle Stadien der Liebe, von der ersten Verliebtheit in Kindertagen zum besinnungslosen Taumel der Jugend, über Enttäuschungen, Wirrungen und Verwirrungen des Herzens hindurch, bis hin zur völligen Taubheit desselben, verzaubert uns Heine mit jeder Zeile, jedem Vers auf´s Neue und hinterlässt bei seinen Lesern nichts als ein tiefes Säufzen der eigenen Seele. Heines Gedichte erweichen selbst versteinerte Herzen, angesichts der ehrlichen wie auch hoffnungslosen Zuneigung des Liebenden, und malt uns so ein Bild von der Zerbrechlichkeit der (meist ungleichen) Liebe. Die Eindringlichkeit seiner Verse ist unübertroffen und für mich der unumstritten beste Dichter, nicht nur der Liebeslyrik.
Heinrich Heine ist der Dichter der Echten, der Wahren, aber auch der unerfüllten, unerwiderten und hoffnungslosen Liebe. Ein MUSS für alle Liebenden!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Heinrich Heine, der deutsche Dichter der Romantik, legt uns hier sein wahrscheinlich schönstes Buch vor. In unzähligen Variationen erforscht und durchleidet Heine das wohl intensivste Gefühl des Menschen.

Die Angebetete stellt sich dabei in den unterschiedlichsten Gestalten dar, erscheint mal als verlockende Kindfrau, mal als unnahbare Göttin, mal als Dame, "schön und hold", mal als "banges, bekümmertes Weib".

Durch alle Stadien der Liebe, von der ersten Verliebtheit in Kindertagen zum besinnungslosen Taumel der Jugend, über Enttäuschungen, Wirrungen und Verwirrungen des Herzens hindurch, bis hin zur völligen Taubheit desselben, verzaubert uns Heine mit jeder Zeile, mit jedem Vers und hinterlässt bei seinen Lesern nichts als ein tiefes Säufzen der eigenen Seele. Heines Gedichte erweichen selbst versteinerte Herzen, angesichts der ehrlichen wie auch hoffnungslosen Zuneigung des Liebenden, und malt uns so ein Bild von der Zerbrechlichkeit der (meist ungleichen) Liebe. Die Eindringlichkeit seiner Verse ist unübertroffen und für mich der unumstritten beste Dichter, nicht nur der Liebeslyrik.

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