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Buch der Erinnerung Taschenbuch – 1. Oktober 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1024 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 4 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499225816
  • ISBN-13: 978-3499225819
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 4,8 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein gewaltiges Vorhaben und ein gewaltiges Ergebnis: Mit seinem ´Buch der Erinnerung´ hat der ungarische Schriftsteller Peter Nádas nichts Geringeres als eine innere Geschichte unseres von Ideologien gezeichneten Jahrhunderts versucht. (FAZ)

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Buch der Erinnerung
OT Emlékiratok könyve OA 1986 DE 1991Form Roman Epoche Moderne
Das Buch der Erinnerung von Péter Nádas, ein Meilenstein der ungarischen Nachkriegsliteratur, zeichnet ein Bild des 20. Jahrhunderts, indem es die Erschütterungen und Wechsellagen seiner äußeren Geschichte mit einer eindringlichen Beschreibung und Analyse des Gefühlslebens in Verbindung bringt. Es dokumentiert das Lebensgefühl eines Intellektuellen in der Auseinandersetzung mit einem menschenfeindlichen System.
Entstehung: Elf Jahre lang arbeitete Nádas an seinem über 1300 Seiten starken Roman. Wie er in einem Vorspann zur deutschen Ausgabe mitteilte, war es sein Anliegen, parallele Erinnerungen verschiedener Personen zu verschiedenen Zeiten so niederzuschreiben, als wären alle diese Personen er, ohne dass er es wirklich wäre.
Inhalt: Im Mittelpunkt des Romans steht ein etwa 30-jähriger ungarischer Schriftsteller. Dieser namenlose Ich-Erzähler befindet sich Anfang der 1970er Jahre in Ostberlin. Er durchlebt eine Krise, da sein geliebter Freund Melchior, ein deutscher Schriftsteller, in den Westen geflohen ist. Der Erzähler kehrt daraufhin nach Ungarn zurück und beginnt mit der Aufzeichnung seiner Erinnerungen. Um sich des eigenen Schicksals bewusst zu werden, entwirft er einen Roman um einen Schriftsteller, der sich zu Beginn des Jahrhunderts in Berlin und im Ostseebad Heiligendamm aufhält. Dieser Erzählstrang, aus der Perspektive der Hauptfigur ebenfalls in Ich-Form erzählt, ist die zweite Ebene des Romans. Die dritte führt in das Budapest der 1950er Jahre und schildert die schreckliche Kindheit des ersten Erzählers in einer großbürgerlichen Familie während der Zeit der stalinistischen Diktatur Rákosis.
Der aus Ostberlin nach Budapest zurückgekehrte Erzähler stirbt schließlich eines gewaltsamen Todes; er wird von Motorradfahrern vorsätzlich überfahren. Krisztian, ein alter Schulfreund des Erzählers, nimmt das Erinnerungsbuch an sich, betrachtet die dort geschilderte, gemeinsam verbrachte Kindheit aus seiner Perspektive und sinniert über die Existenz und Identität seines toten Freundes.
Struktur: Das Buch besitzt einen äußerst komplexen Aufbau, der vom Leser ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft fordert. Es führt in ein Labyrinth aus Raum und Zeit, in dem sich die unterschiedlichen Ebenen vielfach verbinden und überlagern. Es tritt eine Fülle von Personen auf, deren Lebenskreise sich berühren und schneiden. Den Kern des Romans bildet die Verknüpfung zweier Biografien: die des ungarischen Schriftstellers, der seine Vergangenheit erforscht, und jene des jungen Deutschen, der ein Produkt der Fantasie der Hauptfigur ist.
Der Text ist in drei Haupt-Erzählstränge gegliedert, in denen ein jeweils anderer Ich-Erzähler an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten auftritt. Diese parallelen Erinne- rungen sind jedoch nicht einander nachgestellt, sondern ineinander verschachtelt. Auch innerhalb der einzelnen Erzählstränge wird die Handlung immer wieder von akribisch und minutiös geschilderten Episoden, Bildern und Befindlichkeiten unterbrochen. Selbst auf der Ebene der einzelnen Sätze – lange Sätze, die kunstvoll komponiert und verschachtelt sind – wird dieses Prinzip des Unterbrechens und Hinhaltens angewendet. Inhalt und Sprache des Texts entsprechen dem Wesen des Erinnerns, sie folgen dem unberechenbaren Strom der Erinnerungen.
Wirkung: Das Buch der Erinnerung begründete Nádas’ internationalen Ruf als Schriftsteller und wurde mit zahlreichen renommierten Literatur-Preisen ausgezeichnet. R. F.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Proust am 8. September 2007
Format: Taschenbuch
Mit seinem opulenten Werk ist es dem ungarischen Schriftsteller Peter Nadas gelungen, einen Meilenstein der europäischen Prosa zu schreiben, einen Entwicklungs- und Bildungsroman und vor allem einen Liebesroman von höchster sprachlicher und emotionaler Intensität und Modernität. Nadas erzählt in seinem Roman von einem jungen Ungarn, dem Ich-Erzähler, der sich in Ost-Berlin in den Deutschen Melchior verliebt, also die Geschichte einer homosexuellen Liebe in Ost-Berlin der 70er Jahre. Das ist der eine Teil dieses Buches, die Erinnerungen an diese intensive Liebe. Der andere Teil handelt von den Kindheitserinnerungen des Ich-Erzählers in dem kommunistischen Ungarn der 50er und 60er Jahre. Der dritte Teil dreht sich um einen fiktiven Ich-Erzähler, ebenfalls aus Ungarn stammend, der über seine inneren Konflikte und Erlebnisse Ende des 19. Jahrhunderts erzählt. Im vorletzten Kapitel "Es gibt kein Weiter" berichtet der ehemalige Jugendfreund Kristian über das tragische Ende des Ich-Erzählers.
Peter Nadas versucht in seinen Erinnerungen, anders als man vielleicht von einem Schriftsteller, der in einem Land geprägt von politischen Ideologien aufgewachsen ist, denken könnte, nicht die äußere, politische Welt zu erforschen, zu ergründen und zu hinterfragen, sondern in entgegensetzter Richtung sich auf seine innere Welt, seinen Körper zurückzuziehen und nimmt im wahrsten Sinne des Wortes dafür seinen Körper unter die Lupe. Nicht auf die Außenwelt kommt es ihm an, sondern auf seine Empfindungen und Selbsterkenntnisse. Er bezeichnet sich selber als einen Anarchisten des Körpers, "außer meinem Körper gibt es keinen Gott".
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wilhelm Kesting am 29. August 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses "Buch der Erinnerung" von Péter Nádas zu lesen und zu verarbeiten ist wahrlich ein Mammutunterfangen und m.E.für die vordergründig interessierte Mehrzahl der Leser nicht so ohne weiteres zu bewältigen. Wer es trotzdem schafft, sich in diese, sich auf ständig verschiebenden Zeitachsen und Orten bewegende Handlung hineinzudenken, ist sicher bestens gerüstet, um anschließend die "Parallelgeschichten" anzugehen. Ein großes Werk und sicher nur vergleichbar mit den literarischen Heroen Proust und Musil, um hier nur zwei Namen aufzuführen. Dem Inhaltverzeichnis folgend habe ich das Geschehen in 19 Handlungssträngen in kurzen Sätzen schriftlich fixiert,um den Überblick, den ich zwischenzeitlich zu verlieren drohte, zu wahren. Es würde diese Rezension sicher sprengen und wäre aus Platzgründen auch nicht vertretbar, diese meine Lesehilfe hier aufzuführen.
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Von Jürgen Müller am 4. Januar 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Zeit, in der dieses über 1000 Seiten lange Gesellschaftsgemälde spielt (in Ungarn und der DDR in den 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts) hat mich sehr interessiert. Probleme hatte ich anfangs mit dem Stil des Autors. Er schreibt seitenlange Schachtelsätze und trennt sie lediglich durch Komma und Semikolon ab. Allenfalls vor Abschnitten beendet er sie durch einen Punkt. Das bewirkt, dass man - auch bei langen Einschüben mit Bindestrich - sehr oft den "Faden verliert". Das scheint ein Stilmerkmal von Nádas in diesem Buch zu sein, da er in anderes Werken darauf verzichtet.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Henkel am 28. Februar 2000
Format: Taschenbuch
"Er aber redete vom Tempel seinen Leibes." Dieser dem Roman vorangestellte Satz aus dem Johannesevangelium ist eine Kurzbeschreibung dessen,was Péter Nádas versucht.Es ist ein Versuch einzudringen in den oszillierenden Mikrobereich von Emotionen. Oszillierend deshalb, weil er das von außen betrachtet einfache aufeinander Zugehen zerlegt in diese vielen kleinen ambivalenten Aufeinanderzu- und Voneinanderwegbewegungen, die einander wie in einem Tanz gegenseitig bedingen und einen gemeinsamen intimen Raum entstehen lassen. Diese Annäherungen beinhalten die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit des Augenblicks und ein Teil dieser Intimität ist schon im Moment ihres Entstehens jene zerstörerische Kraft, die sich später in einander Fremdwerden oder auch in erbitterte Feindschaft verwandeln wird. In diesem Nichtaushaltenkönnen des sich Öffnens, des Ineinanderfließens, der Aufgabe von schützender Selbstkontrolle bestehen die Zusammenhänge zu den herrschenden politischen Verhältnissen, die bis in die intimsten Bereiche menschlichen Handelns hineinreichen und sie bestimmen. Péter Nádas schreibt von diesem Tempel seines Leibes mit einer tabubrechenden Schamlosigkeit, die neu ist und tief berührt. Vielleicht ist es das Wagnis dieses verletzlichen, entwaffneten Offenseins, das den Roman gegen Ende ein wenig ausfransen läßt, als gäbe der Autor uns Lesern die Zeit und die Möglichkeit unsere Kleider zusammenzusuchen und uns so aus dem Zentrum unserer eigenen Erinnerung zu entfernen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Henkel am 5. März 2000
Format: Gebundene Ausgabe
"Er aber redete vom Tempel seines Leibes." Dieser dem Roman vorangestellte Satz aus dem Johannesevangelium ist eine Kurzbeschreibung dessen, was Péter Nádas versucht. Es ist ein Versuch einzudringen in den oszillierenden Mikrobereich von Emotionen. Oszillierend deshalb, weil er das von außen betrachtet einfache aufeinander Zugehen zerlegt in diese vielen kleinen ambivalenten Aufeinanderzu- und Voneinanderwegbewegungen, die einander wie in einem Tanz gegenseitig bedingen und einen gemeinsamen intimen Raum entstehen lassen. Diese Annäherungen beinhalten die Zerbrechlichkeit und die Vergänglichkeit des Augenblicks und ein Teil dieser Intimität ist schon im Moment ihres Entstehens jene zerstörerische Kraft, die sich später in einander Fremdwerden oder auch in erbitterte Feindschaft verwandeln wird. In diesem Nichtaushaltenkönnen des sich Öffnens, des Ineinanderfließens, der Aufgabe von schützender Selbstkontrolle bestehen die Zusammenhänge zu den herrschenden politischen Verhältnissen, die bis in die intimsten Bereiche menschlichen Handelns hineinreichen und sie bestimmen. Péter Nádas schreibt von diesem Tempel seines Leibes mit einer tabubrechenden Schamlosigkeit, die neu ist und tief berührt. Vielleicht ist es das Wagnis dieses verletzlichen, entwaffneten Offenseins, das den Roman gegen Ende ein wenig ausfransen läßt, als gäbe der Autor uns Lesern die Zeit und die Möglichkeit unsere Kleider zusammenzusuchen und uns so aus dem Zentrum unserer eigenen Erinnerung zu entfernen.
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