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Buch über den Friedhof [Gebundene Ausgabe]

Samko Tále , Ines Sebesta
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

15. März 2010
Der Held des Buches lebt in der an der ungarischen Grenze gelegenen Kleinstadt Komárno, er misst 152 Zentimeter, heißt Samko und trinkt Kefir. Und er hat "eine Krankheit, bei der man nicht mehr wächst" und das kleinstädtische Leben mit den Augen eines 10-jährigen Kindes betrachtet.
Als der alte Gusto Rúhe ihm wahrsagt, er wird ein "Buch über den Friedhof" schreiben, stürzt Samko sich in die Arbeit. Was dabei herauskommt, ist ein charmant-komischer Roman, in dem der Held Samko ähnlich seinem tschechischen Bruder Schwejk viele drastische Geschichten über seine Mitmenschen erzählt und wer möchte, kann dieses Buch bis zum Ende als unterhaltsame Kindermund-Lektüre lesen. Doch zu dem auf den ersten Blick so kauzig-komisch wirkenden kleinen Mann gehören seelische Abgründe -
Samko Tále ist das Pseudonym Daniela Kapitákovás, mit dem die Autorin gleichzeitig eine Maske und einen Vermittler erschaffen hat, der ausspricht, was sonst tabu ist weil es schockieren würde. Denn er, der mental
Retardierte, ist unantastbar, selbst während er hingebungsvoll observiert und denunziert. Der bis zur Grausamkeit Naive ist stets hörig, um nicht selbst "reingerissen" zu werden. Seine abgöttische Liebe zur Kommunistischen Partei bricht ebenso ungebremst aus ihm hervor wie der Hass auf alles Andersartige, wie auf die vielen Ungarn in Komárno, "die nicht nur unter sich Ungarisch reden" oder auf die "Zigeunerratte" Angelika Edeöová. Was muss sie ihm auch immer seine Schachteln klauen! Und warum macht seine Schwester Ivana immer so viel Krach auf dem Klavier und zieht sich "auf den Schallplatten" solche Sachen an, dass man sich schämen muss?! Dank der Erzählkunst Daniela Kapitá?ovás ist in diesem Roman, dessen Handlung in der Nachwende-Slowakei endet, Witziges nie nur witzig und Abstoßendes nie nur abstoßend. Und was, wenn in jedem von uns etwas von Samko Tále steckt? Trinken Sie Kefir? In Komárno gibt es einen Friedhof. Er ist sehr schön. Er ist groß und geräumig. Er hat viele Gräber. Die Gräber sind sehr schön. Sie liegen zwischen kleinen Gassen. Und anderswo. Dort gibt es Grabsteine und Kreuze. Sie haben Namen. Auf den Friedhof gehen Leute. Manche Leute gehen vormittags hin und andere nachmittags. Manche haben kleine Harken dabei. Und anderes. Der Friedhof hat zwei Tore. Durch das eine kommen die Leute, durch das andere die Leichen.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Wieser Verlag (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3851298632
  • ISBN-13: 978-3851298635
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.725.668 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen Der Forrest Gump der Slowakei 8. Februar 2011
Von Klara Fall HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Samko Tále lebt in der slowakischen Kleinstadt Komárno, die nahe an der ungarischen Grenze liegt und verdient sein Geld mit dem Einsammeln von alten Pappen, die er an einen Altpapierhändler weiterverkauft. Samko ist 1,52 Meter groß und leidet an einer Krankheit, "bei der man nicht mehr wächst" - und am liebsten trinkt er Kefir.
Als der alte Gusto Rúhe ihm wahrsagt, dass er ein "Buch über den Friedhof" schreiben wird, macht sich Samko gleich ans Werk. Der erste Versuch gerät noch ziemlich kurz - nur eine Seite. Doch der Regen und ein reparaturbedürftiger Wagen lassen Samko noch einmal zum Schriftsteller werden: Es entsteht das zweite Buch über den Friedhof, in dem der kleine Mann den Kosmos Komárno vor unseren Augen entstehen lässt. In Kindermundmanier und völlig ungefiltert schildert Samko das Leben in der slowakischen Kleinstadt. Er nimmt absolut kein Blatt vor den Mund und spricht das aus, was keiner laut zu sagen wagt. In seiner naiv-kindlichen Erzählweise wirkt er zunächst ungeheuer putzig aber man erschrickt über die Inhalte, die der "Zurückgebliebene" vermittelt. Blanker Hass und Rassismus, Homophobie und Denunziantentum sind nur einige seiner negativen Charaktereigenschaften. Gleichzeitig beteuert Samko stets seine positiven Eigenschaften: Er ist arbeitsam und gut und alle schätzen ihn sehr. Neben antiziganistischen Parolen findet man gleich Beteuerungen kein Rassist zu sein: "Ich bin überhaupt nicht rassistisch, denn ich bin sehr gut.
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