Bryan Adams

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.


Biografie

Er gehört zu den gefeiertsten Singer/Songwritern der Welt. Überdies ist Bryan Adams Kanadas Botschafter Nummer 1. In seiner über vier Jahrzehnte umfassenden Karriere hat Bryan Adams mit seiner unverwechselbarer Stimme und seinem unverwechselbarem Sound mehr als 65 Millionen Tonträger verkauft und sämtliche wichtigen Musikpreise erhalten. Er gastierte mit seinen live Shows auf allen sechs Kontinenten und geht noch immer wortwörtlich neue Wege, denn er trat als erster Künstler des Westens sowohl in Pakistan als auch Vietnam auf. In mehr als vierzig Ländern stand er schon auf Platz Nummer 1 der ... Lesen Sie mehr

Er gehört zu den gefeiertsten Singer/Songwritern der Welt. Überdies ist Bryan Adams Kanadas Botschafter Nummer 1. In seiner über vier Jahrzehnte umfassenden Karriere hat Bryan Adams mit seiner unverwechselbarer Stimme und seinem unverwechselbarem Sound mehr als 65 Millionen Tonträger verkauft und sämtliche wichtigen Musikpreise erhalten. Er gastierte mit seinen live Shows auf allen sechs Kontinenten und geht noch immer wortwörtlich neue Wege, denn er trat als erster Künstler des Westens sowohl in Pakistan als auch Vietnam auf. In mehr als vierzig Ländern stand er schon auf Platz Nummer 1 der Charts. Auftritte bei Veranstaltungen wie „Live Aid“, „The Concert For Freedom for Nelson Mandela“ sowie für Greenpeace und Amnesty International sind nur Auszüge seiner Tätigkeiten als Live Künstler. Auch als Fotograf hat Bryan Adams sich einen Namen gemacht.
Die Solo-Musikkarierre von Bryan Adams begann mit seinem Debütalbum „Bryan Adams“, das im Februar 1980 auf A&M Records erschien. Vorher war er mehrere Jahre auf Tour gegangen, hatte Demobänder aufgenommen und sich den Lebensunterhalt als Studiomusiker verdient. Der Durchbruch kam, als sich Bryan Adams mit Drummer Jim Vallance als Songschreiber-Partner zusammentat.
Das erste Album wurde anfangs in den USA nicht veröffentlicht; allerdings gab’s mit „Hiding from Love“ eine Single-Auskoppelung, die bis auf Platz 43 in den Dance-Charts kam. Daraufhin stellte Adams eine Backup-Band zusammen und ging zum ersten Mal als Solokünstler in Kanada auf Tour. Vier Monate lang bespielte er Clubs und Colleges. Aus der Tour entstand das zweite Album, „You Want It, You Got It“, das in nur zwei Wochen in New York aufgenommen und im Frühling 1981 veröffentlicht wurde. Es war gleichzeitig die erste offizielle Albumveröffentlichung in den Staaten. Dort tourte Bryan Adams sechs Monate durch’s Land, war Vorgruppe der Kinks und von Foreigner und hatte sein Album im Januar 1982 in die Billboard-Charts geschoben, wo es sich bis auf Platz 118 vorarbeiten konnte. 13 Wochen blieb das Album in den Charts. Auch mit der Singleauskoppelung „Lonely Nights“ schaffte es Bryan Adams erstmals in die Hot 100; die Spitzennotierung war Platz 84, die Spitzennotierung in den Mainstream Rockcharts war Nummer 3.
Sein drittes Album „Cuts Like a Knife“ wurde im Januar 1983 veröffentlicht. Die Singleauskoppelung „Straight from the Heart" gab die Richtung vor, in die es nun gehen sollte. Die Single eroberte sich einen Spitzenplatz unter den Top Ten der US Hot 100; der Karriere von Bryan Adams stand endgültig nichts mehr im Weg. Der Erfolg ebnete den Weg für das Albums, das ebenfalls in die Top Ten kam, mit Platin ausgezeichnet wurde und mit den Auskoppelungen „Cuts Like a Knife“ und „This Time“ für weitere Top-40-Erfolge sorgte. Der Erfolg des Albums basierte auch auf den vielen Tourneedaten, die Bryan Adams absolvierte. Los ging’s in Kanada, weiter in den Staaten als Vorgruppe von Journey und von dort nach Europa. Nach einigen Konzerten in Japan spielte er bereits wieder in seinem Heimatland.
„Reckless“ hieß das vierte Album, das zum 25. Geburtstag von Bryan Adams am 5. November 1984 in die Läden kam. Vorher hatte die Singleauskoppelung „Run to You“ bereits die US Top Ten erreicht. Danach kamen fünf (!) weitere Auskoppelungen in die Top 20:
„Somebody", „Heaven" (ging auf Nummer 1), „Summer of '69" (kam in die Top Ten), „One Night Love Affair" und „It’s Only Love“, ein Duett mit Tina Turner. Das Album „Reckless“ schaffte es in die USA auf die Nummer 1, verkaufte sich dort fünf Millionen mal und zusätzliche drei Millionen mal im Rest der Welt. Außerdem konnte Bryan Adams nun seine zwei ersten Nominierungen für den Grammy einstreichen, als Best Male Rock Performance für das Album und als Best Rock Performance eines Duos oder einer Band für „It’s Only Love“. Wie üblich unterstützte Adams auch dieses Veröffentlichung mit vielen Tourneegigs: Die „World Wide Tour in '85" ging los im Dezember 1984 und dauerte bis zum November 1985. Dieses Jahr feiert das Album übrigens 30 Jähriges Jubiläum, was Bryan zum Anlass nimmt, mit den „Reckless“-Songs im Dezember erneut auf Tour zu gehen.
Eines weiteres Highlight dieses Jahres: Bryan Adams eröffnete den amerikanischen Teil des Live Aid-Konzerts, das am 13. Juli in Philadelphia stattfand.
Im März 1987 kam das fünfte Album auf den Markt, „Into the Fire“. Vorab hatte sich die Singleauskoppelung „Head of the Night“ zum fünften Top-Ten-Hit von Bryan Adams in den USA entwickelt. Auch das Album kam dort in die Top Ten. In den USA verkaufte es eine Million Tonträger, im Rest der Welt eine weitere Million. Außerdem gab’s mit „Hearts on Fire“ und „Victim of Love“ zwei weitere Singleauskoppelungen, die zu Hits in den Top 40 wurden. Die weltweit laufende Tournee zur Promotion des Albums lief über ein Jahr, und wurde – bei einem der letzten Gigs im belgischen Werchter – auch als TV-Special aufgezeichnet. „Bryan Adams: Live in Belgium“ lief im folgenden Jahr im kanadischen Fernsehen. Ein Konzeptalbum namens „Live! Live! Live!“, das bei der belgischen Show im Jahr 1988 entstand, kam ursprünglich nur in Japan auf den Markt, gewann dann jedoch ein breiteres Publikum.
Im Gegensatz zu seinen sonstigen Gepflogenheiten ging Bryan Adams diesmal nicht lange auf Tournee, sondern siedelte nach England über, um sich mit dem Songschreiber und Produzenten Robert John „Mutt“ Lange auf sein neues Album einzuspielen. Im Juni 1991 ging Bryan Adams wieder auf Europatournee, mittlerweile als gleichberechtigter Headliner von ZZ Top. Zur Tour gab's die neue Single „(Everything I Do) I Do it for You“, die sich in den amerikanischen Charts sieben Wochen an der Spitze hielt (ein Rekord, den eine andere Single acht lange Jahre vorher aufgestellt hatte). International hatte die Single noch größeren Erfolg und war in England 16 Wochen an der Chartspitze, was vorher noch niemand geschafft hatte.
„Waking Up the Neighbours“ kam dann im September 1991 auf den Markt, und jetzt ging’s für Bryan Adams wieder los mit einer Endlostournee, die bis zum Juli 1993 dauerte. Neben „(Everything I Do) I Do it for You“ kam auch „Can't Stop This Thing We Started" in die US Top Ten und drei Auskoppelungen schafften es in die Top 40: „There Will Never Be Another Tonight", „Do I Have to Say the Words?" and „Thought I'd Died and Gone to Heaven". Das Album „Waking Up the Neighbours“ verkaufte sich vier Millionen mal in den USA und sechs Millionen mal im Rest der Welt, brachte Adams eine Nominierung für den Grammy ein und erstmals auch eine Nominierung für den Oscar als Bester Song. Auch in Deutschland lief es für Bryan Adams im Jahr 1991 brilliant: Das Album „Waking Up The Neighbours“ schoss an die Spitze der deutschen Albumcharts und die Singleauskopplung „(Everything I do) I Do It For You“ erreichte ebenfalls die #1 der deutschen Singlecharts.
Bryan Adams bereitete sich bereits auf sein nächstes Studioalbum vor und brachte zwischendrin im November 1993 eine Sammlung seiner Hits heraus, „So Far So Good“, eine Kompilation, die ihm ein weitere Spitzenposition in den deutschen Albumcharts verschaffte. Auf dem Album war auch ein neuer Adams/Lange-Track, „Please Forgive Me“, der es in die Top Ten schaffte. „All For Love“, der Titelsong zum Film „Die Drei Musketiere“, wurde mit Rod Stewart und Sting aufgenommen und kam im Januar 1994 an die Spitze der amerikanischen und deutschen Charts. Im gleichen Monat startete Bryan Adams eine ambitionierte Tournee nach Fernost und spielte dort in Ländern wie Vietnam, die selten Rock-Besuch aus dem Westen bekamen. Den größten Teil des Jahres 1994 hielt Bryan Adams den Ball flach. Ausnahme: „Rock Steady“, ein Song, den er für Bonnie Raitts Live-Album „Road Tested“ geschrieben hatte. Er performte den Song, der auch eine Chartnotierung erhielt, als Duett mit ihr und beide kassierten dafür eine Chart-Platzierung.
Anfang 1996 war es Zeit für das nächste Album, „18 'Til I Die“. Die irgendwie Flamenco-ähnliche Ballade „Have You Ever Really Loved a Woman?" aus dem Film „Don Juan de Marco“ mit Johnny Depp und Marlon Brando entpuppte sich als nächster Nummer Eins-Hit und bescherte Bryan Adams neben einer Grammy-Nominierung für Best Male Pop Vocal Performance seine zweite Oscarnominierung für den Besten Song. 18 Monate Tour folgten. In den USA erhielt das Album bald Platin und die Auskoppelung „Let’s Make A Night To Remember" schaffte es kurzzeitig in die Top 40. Aus dem Album ging auch der Song „The Only Thing That Looks Good On Me Is You" hervor. Für die beliebte Reihe „Unplugged“ auf MTV ließ Bryan Adams einen Auftritt mitschneiden, der im Dezember als Album auf den Markt kam.
Das Nachfolgealbum war sein neues Studioalbum. „On a Day Like Today“, das im Oktober 1998 veröffentlicht wurde.
In Großbritannien kam die Scheibe, auf der auch das Duett „When You’re Gone“ mit Melanie C enthalten war, im Dezember 1998 auf Platz 3 der Charts und hielt sich zehn Wochen in den Top 10. Nächster Top-Ten-Eintrag: Der Dance-Remix von „Cloud Number Nine“. In Kanada stieg das Album im November 1998 auf Platz 3. Ein Jahr später brachte Bryan Adams sein zweites Album mit Hits heraus. Der Titelsong kam überall in Europa sowie in Kanada in die Charts.
Im Frühjahr 2002 kam es zu einer Zusammenarbeit mit Hans Zimmer zum ersten OST für den Zeichentrickfilm „Spirit – Der wilde Mustang“ aus dem Hause DreamWorks. Der Soundtrack kam in die US Top 40 und Adams und Zimmer wurden dafür mit einer Nominierung für den Golden Globe belohnt.
Im September 2004 wurde „Room Service“ in Kanada und in Europa veröffentlicht. In den Europäischen Top 100 Albumcharts von Billboard, sowie in den deutschen Albumcharts, kam die Scheibe direkt auf Platz 1. Im Frühling 2005 ging das Album dann in den USA an den Start.
Im Herbst 2005 feierte Bryan Adams sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit dem Doppelalbum „Anthology“, der umfangreichsten Retrospektive seiner vielfach mit Platin ausgezeichneten Karriere. 36 Songs sind auf den zwei CDs vereint, ausgewählt aus den Jahren zwischen 1980 bis 2005 und das Beste, was einer der beliebtesten Sänger unserer Zeit zu bieten hat.
2006 wurden zwei seiner Songs in großen Kinofilmen gefeatured: „Never Let Go“ in „The Guardian“ mit Kevin Kostner und Ashton Kutcher sowie „Never Goona Break My Faith“, den Adams für den Film „Bobby“ schrieb und von Aretha Franklin und Mary J Blige gesungen wurde. Der Song wurde schließlich 2007 sogar für einen Golden Globe nominiert.
Im selben Jahr war Bryan Adams der erste westliche Künstler, der in Pakistan auftrat (im Rahmen eines Benefizkonzertes für die Erdbebenhilfe).
Im Jahr 2007 wurde Bryan Adams in den Wembley Square of Fame aufgenommen. Diese Auszeichnung lief parallel zu seinem 25. Auftritt in Wembley und dem Jahrestag seiner ersten Performance dort; im Sommer 1987 war er Headliner beim Konzert der Prince’s Trust Charity.
Das Frühjahr 2008 brachte Bryan Adam’s elftes Studioalbum „11“ und eine ungewöhnliche Tournee mit sich: 11 Konzerte in 11 Städten, 11 Ländern und in 11 Tagen. Doch nicht nur die Anzahl ist außergewöhnlich, auch die Orte, an denen die Konzerte gespielt wurden, sind besonders. So bespielte Adams seine Fans zum Beispiel in der St. James Church in London oder auf der hamburgischen Reeperbahn im St. Pauli Theater. Das Album schoss in Deutschland in die Top 10 der Charts.
Im Herbst 2008 trat Adams bei einem Friedenskonzert in Georgien auf.
2009 würde der Künstler mit der Abbildung auf einer Kanadischen Briefmarke geehrt. Im selben Jahr schrieb, produzierte und sang er den Song „You’ve Been A Friend To Me“ für den Disney Film „Old Dogs“.
Nur zwei Jahre später, im Jahr 2010, veröffentlichte Adams das akustisches Live-Album „Bare Bones“, auf dem zahlreiche Hits des Kanadiers von verschiedenen Live-Konzerten seiner Tour im selben Jahr zusammengetragen werden. Zwei Jahre später folgte die CD/ DVD Veröffentlichung mit der Aufzeichnung des Live-Auftritts in Sydney im Rahmen der Bare Bones Tour –„Live at Sydney Opera House“.
Ebenfalls 2010 fanden im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele statt wo Bryan Adams mit Nelly Furtado „Bang The Drum“ bei der Eröffnungszeremonie performte. Sein Song „One World, One Flame“ wurde zur selben Zeit veröffentlicht und von der ARD als Titelsong für ihre Berichterstattung rund um die Olympiade eingesetzt wurde. Im Februar war Bryan Adams der erste internationale Künstler, der jemals in Nepal auftrat.
In den vergangenen 5 Jahren brachte Bryan Adams nicht nur 3 Alben heraus, er erhielt u.a. auch die Auszeichnung der „Goldenen Feder“ im Jahr 2009, ein Medienpreis der BAUER Verlagsgruppe, der speziell an Leute geht, die es geschafft haben, sich dauerhaft in den Medien zu etablieren. Das Bryan Adams nach über 25 Jahren Karriere und unvergesslichen Songs ein würdiger Preisträger ist, steht außer Frage. 2011 wurde Bryan Adams mit einem Stern auf dem „Walk Of Fame“ in Hollywood verewigt, auch in seiner Heimat Kanada wurde er auf dem „Canadian Walk Of Fame“ geehrt, allerdings schon 1998. Des Weiteren wurde er mit dem „Order Of Canada“ und „Order Of British Columbia“ preisgekrönt.
Dieses Jahr veröffentlich Bryan Adams sein neues Album „Tracks Of My Years“, eine Kollektion zeitloser Klassiker aus den 1950ern, 60ern und 70er, darunter auch Neuaufnahmen zweier eigener Songs. Die musikalischen Einflüsse auf „Tracks Of My Years“ sind sehr breit gefächert und reichen z.B. von Chuck Berry's "Rock & Roll Music“ über Ray Charles' "I Can't Stop Loving You" bis hin zu „Anytime At All“ von den Beatles. Einen komplett neuen Song wird das Album aber auch beinhalten: „She Knows Me“, eine Nummer, die mit Jim Vallance einen Co-Writer hat, der schon viele Hits (u.a. „Heaven“, „Summer Of 69“ und „Cuts Like A Knife“) zusammen mit Adams schrieb.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Er gehört zu den gefeiertsten Singer/Songwritern der Welt. Überdies ist Bryan Adams Kanadas Botschafter Nummer 1. In seiner über vier Jahrzehnte umfassenden Karriere hat Bryan Adams mit seiner unverwechselbarer Stimme und seinem unverwechselbarem Sound mehr als 65 Millionen Tonträger verkauft und sämtliche wichtigen Musikpreise erhalten. Er gastierte mit seinen live Shows auf allen sechs Kontinenten und geht noch immer wortwörtlich neue Wege, denn er trat als erster Künstler des Westens sowohl in Pakistan als auch Vietnam auf. In mehr als vierzig Ländern stand er schon auf Platz Nummer 1 der Charts. Auftritte bei Veranstaltungen wie „Live Aid“, „The Concert For Freedom for Nelson Mandela“ sowie für Greenpeace und Amnesty International sind nur Auszüge seiner Tätigkeiten als Live Künstler. Auch als Fotograf hat Bryan Adams sich einen Namen gemacht.
Die Solo-Musikkarierre von Bryan Adams begann mit seinem Debütalbum „Bryan Adams“, das im Februar 1980 auf A&M Records erschien. Vorher war er mehrere Jahre auf Tour gegangen, hatte Demobänder aufgenommen und sich den Lebensunterhalt als Studiomusiker verdient. Der Durchbruch kam, als sich Bryan Adams mit Drummer Jim Vallance als Songschreiber-Partner zusammentat.
Das erste Album wurde anfangs in den USA nicht veröffentlicht; allerdings gab’s mit „Hiding from Love“ eine Single-Auskoppelung, die bis auf Platz 43 in den Dance-Charts kam. Daraufhin stellte Adams eine Backup-Band zusammen und ging zum ersten Mal als Solokünstler in Kanada auf Tour. Vier Monate lang bespielte er Clubs und Colleges. Aus der Tour entstand das zweite Album, „You Want It, You Got It“, das in nur zwei Wochen in New York aufgenommen und im Frühling 1981 veröffentlicht wurde. Es war gleichzeitig die erste offizielle Albumveröffentlichung in den Staaten. Dort tourte Bryan Adams sechs Monate durch’s Land, war Vorgruppe der Kinks und von Foreigner und hatte sein Album im Januar 1982 in die Billboard-Charts geschoben, wo es sich bis auf Platz 118 vorarbeiten konnte. 13 Wochen blieb das Album in den Charts. Auch mit der Singleauskoppelung „Lonely Nights“ schaffte es Bryan Adams erstmals in die Hot 100; die Spitzennotierung war Platz 84, die Spitzennotierung in den Mainstream Rockcharts war Nummer 3.
Sein drittes Album „Cuts Like a Knife“ wurde im Januar 1983 veröffentlicht. Die Singleauskoppelung „Straight from the Heart" gab die Richtung vor, in die es nun gehen sollte. Die Single eroberte sich einen Spitzenplatz unter den Top Ten der US Hot 100; der Karriere von Bryan Adams stand endgültig nichts mehr im Weg. Der Erfolg ebnete den Weg für das Albums, das ebenfalls in die Top Ten kam, mit Platin ausgezeichnet wurde und mit den Auskoppelungen „Cuts Like a Knife“ und „This Time“ für weitere Top-40-Erfolge sorgte. Der Erfolg des Albums basierte auch auf den vielen Tourneedaten, die Bryan Adams absolvierte. Los ging’s in Kanada, weiter in den Staaten als Vorgruppe von Journey und von dort nach Europa. Nach einigen Konzerten in Japan spielte er bereits wieder in seinem Heimatland.
„Reckless“ hieß das vierte Album, das zum 25. Geburtstag von Bryan Adams am 5. November 1984 in die Läden kam. Vorher hatte die Singleauskoppelung „Run to You“ bereits die US Top Ten erreicht. Danach kamen fünf (!) weitere Auskoppelungen in die Top 20:
„Somebody", „Heaven" (ging auf Nummer 1), „Summer of '69" (kam in die Top Ten), „One Night Love Affair" und „It’s Only Love“, ein Duett mit Tina Turner. Das Album „Reckless“ schaffte es in die USA auf die Nummer 1, verkaufte sich dort fünf Millionen mal und zusätzliche drei Millionen mal im Rest der Welt. Außerdem konnte Bryan Adams nun seine zwei ersten Nominierungen für den Grammy einstreichen, als Best Male Rock Performance für das Album und als Best Rock Performance eines Duos oder einer Band für „It’s Only Love“. Wie üblich unterstützte Adams auch dieses Veröffentlichung mit vielen Tourneegigs: Die „World Wide Tour in '85" ging los im Dezember 1984 und dauerte bis zum November 1985. Dieses Jahr feiert das Album übrigens 30 Jähriges Jubiläum, was Bryan zum Anlass nimmt, mit den „Reckless“-Songs im Dezember erneut auf Tour zu gehen.
Eines weiteres Highlight dieses Jahres: Bryan Adams eröffnete den amerikanischen Teil des Live Aid-Konzerts, das am 13. Juli in Philadelphia stattfand.
Im März 1987 kam das fünfte Album auf den Markt, „Into the Fire“. Vorab hatte sich die Singleauskoppelung „Head of the Night“ zum fünften Top-Ten-Hit von Bryan Adams in den USA entwickelt. Auch das Album kam dort in die Top Ten. In den USA verkaufte es eine Million Tonträger, im Rest der Welt eine weitere Million. Außerdem gab’s mit „Hearts on Fire“ und „Victim of Love“ zwei weitere Singleauskoppelungen, die zu Hits in den Top 40 wurden. Die weltweit laufende Tournee zur Promotion des Albums lief über ein Jahr, und wurde – bei einem der letzten Gigs im belgischen Werchter – auch als TV-Special aufgezeichnet. „Bryan Adams: Live in Belgium“ lief im folgenden Jahr im kanadischen Fernsehen. Ein Konzeptalbum namens „Live! Live! Live!“, das bei der belgischen Show im Jahr 1988 entstand, kam ursprünglich nur in Japan auf den Markt, gewann dann jedoch ein breiteres Publikum.
Im Gegensatz zu seinen sonstigen Gepflogenheiten ging Bryan Adams diesmal nicht lange auf Tournee, sondern siedelte nach England über, um sich mit dem Songschreiber und Produzenten Robert John „Mutt“ Lange auf sein neues Album einzuspielen. Im Juni 1991 ging Bryan Adams wieder auf Europatournee, mittlerweile als gleichberechtigter Headliner von ZZ Top. Zur Tour gab's die neue Single „(Everything I Do) I Do it for You“, die sich in den amerikanischen Charts sieben Wochen an der Spitze hielt (ein Rekord, den eine andere Single acht lange Jahre vorher aufgestellt hatte). International hatte die Single noch größeren Erfolg und war in England 16 Wochen an der Chartspitze, was vorher noch niemand geschafft hatte.
„Waking Up the Neighbours“ kam dann im September 1991 auf den Markt, und jetzt ging’s für Bryan Adams wieder los mit einer Endlostournee, die bis zum Juli 1993 dauerte. Neben „(Everything I Do) I Do it for You“ kam auch „Can't Stop This Thing We Started" in die US Top Ten und drei Auskoppelungen schafften es in die Top 40: „There Will Never Be Another Tonight", „Do I Have to Say the Words?" and „Thought I'd Died and Gone to Heaven". Das Album „Waking Up the Neighbours“ verkaufte sich vier Millionen mal in den USA und sechs Millionen mal im Rest der Welt, brachte Adams eine Nominierung für den Grammy ein und erstmals auch eine Nominierung für den Oscar als Bester Song. Auch in Deutschland lief es für Bryan Adams im Jahr 1991 brilliant: Das Album „Waking Up The Neighbours“ schoss an die Spitze der deutschen Albumcharts und die Singleauskopplung „(Everything I do) I Do It For You“ erreichte ebenfalls die #1 der deutschen Singlecharts.
Bryan Adams bereitete sich bereits auf sein nächstes Studioalbum vor und brachte zwischendrin im November 1993 eine Sammlung seiner Hits heraus, „So Far So Good“, eine Kompilation, die ihm ein weitere Spitzenposition in den deutschen Albumcharts verschaffte. Auf dem Album war auch ein neuer Adams/Lange-Track, „Please Forgive Me“, der es in die Top Ten schaffte. „All For Love“, der Titelsong zum Film „Die Drei Musketiere“, wurde mit Rod Stewart und Sting aufgenommen und kam im Januar 1994 an die Spitze der amerikanischen und deutschen Charts. Im gleichen Monat startete Bryan Adams eine ambitionierte Tournee nach Fernost und spielte dort in Ländern wie Vietnam, die selten Rock-Besuch aus dem Westen bekamen. Den größten Teil des Jahres 1994 hielt Bryan Adams den Ball flach. Ausnahme: „Rock Steady“, ein Song, den er für Bonnie Raitts Live-Album „Road Tested“ geschrieben hatte. Er performte den Song, der auch eine Chartnotierung erhielt, als Duett mit ihr und beide kassierten dafür eine Chart-Platzierung.
Anfang 1996 war es Zeit für das nächste Album, „18 'Til I Die“. Die irgendwie Flamenco-ähnliche Ballade „Have You Ever Really Loved a Woman?" aus dem Film „Don Juan de Marco“ mit Johnny Depp und Marlon Brando entpuppte sich als nächster Nummer Eins-Hit und bescherte Bryan Adams neben einer Grammy-Nominierung für Best Male Pop Vocal Performance seine zweite Oscarnominierung für den Besten Song. 18 Monate Tour folgten. In den USA erhielt das Album bald Platin und die Auskoppelung „Let’s Make A Night To Remember" schaffte es kurzzeitig in die Top 40. Aus dem Album ging auch der Song „The Only Thing That Looks Good On Me Is You" hervor. Für die beliebte Reihe „Unplugged“ auf MTV ließ Bryan Adams einen Auftritt mitschneiden, der im Dezember als Album auf den Markt kam.
Das Nachfolgealbum war sein neues Studioalbum. „On a Day Like Today“, das im Oktober 1998 veröffentlicht wurde.
In Großbritannien kam die Scheibe, auf der auch das Duett „When You’re Gone“ mit Melanie C enthalten war, im Dezember 1998 auf Platz 3 der Charts und hielt sich zehn Wochen in den Top 10. Nächster Top-Ten-Eintrag: Der Dance-Remix von „Cloud Number Nine“. In Kanada stieg das Album im November 1998 auf Platz 3. Ein Jahr später brachte Bryan Adams sein zweites Album mit Hits heraus. Der Titelsong kam überall in Europa sowie in Kanada in die Charts.
Im Frühjahr 2002 kam es zu einer Zusammenarbeit mit Hans Zimmer zum ersten OST für den Zeichentrickfilm „Spirit – Der wilde Mustang“ aus dem Hause DreamWorks. Der Soundtrack kam in die US Top 40 und Adams und Zimmer wurden dafür mit einer Nominierung für den Golden Globe belohnt.
Im September 2004 wurde „Room Service“ in Kanada und in Europa veröffentlicht. In den Europäischen Top 100 Albumcharts von Billboard, sowie in den deutschen Albumcharts, kam die Scheibe direkt auf Platz 1. Im Frühling 2005 ging das Album dann in den USA an den Start.
Im Herbst 2005 feierte Bryan Adams sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit dem Doppelalbum „Anthology“, der umfangreichsten Retrospektive seiner vielfach mit Platin ausgezeichneten Karriere. 36 Songs sind auf den zwei CDs vereint, ausgewählt aus den Jahren zwischen 1980 bis 2005 und das Beste, was einer der beliebtesten Sänger unserer Zeit zu bieten hat.
2006 wurden zwei seiner Songs in großen Kinofilmen gefeatured: „Never Let Go“ in „The Guardian“ mit Kevin Kostner und Ashton Kutcher sowie „Never Goona Break My Faith“, den Adams für den Film „Bobby“ schrieb und von Aretha Franklin und Mary J Blige gesungen wurde. Der Song wurde schließlich 2007 sogar für einen Golden Globe nominiert.
Im selben Jahr war Bryan Adams der erste westliche Künstler, der in Pakistan auftrat (im Rahmen eines Benefizkonzertes für die Erdbebenhilfe).
Im Jahr 2007 wurde Bryan Adams in den Wembley Square of Fame aufgenommen. Diese Auszeichnung lief parallel zu seinem 25. Auftritt in Wembley und dem Jahrestag seiner ersten Performance dort; im Sommer 1987 war er Headliner beim Konzert der Prince’s Trust Charity.
Das Frühjahr 2008 brachte Bryan Adam’s elftes Studioalbum „11“ und eine ungewöhnliche Tournee mit sich: 11 Konzerte in 11 Städten, 11 Ländern und in 11 Tagen. Doch nicht nur die Anzahl ist außergewöhnlich, auch die Orte, an denen die Konzerte gespielt wurden, sind besonders. So bespielte Adams seine Fans zum Beispiel in der St. James Church in London oder auf der hamburgischen Reeperbahn im St. Pauli Theater. Das Album schoss in Deutschland in die Top 10 der Charts.
Im Herbst 2008 trat Adams bei einem Friedenskonzert in Georgien auf.
2009 würde der Künstler mit der Abbildung auf einer Kanadischen Briefmarke geehrt. Im selben Jahr schrieb, produzierte und sang er den Song „You’ve Been A Friend To Me“ für den Disney Film „Old Dogs“.
Nur zwei Jahre später, im Jahr 2010, veröffentlichte Adams das akustisches Live-Album „Bare Bones“, auf dem zahlreiche Hits des Kanadiers von verschiedenen Live-Konzerten seiner Tour im selben Jahr zusammengetragen werden. Zwei Jahre später folgte die CD/ DVD Veröffentlichung mit der Aufzeichnung des Live-Auftritts in Sydney im Rahmen der Bare Bones Tour –„Live at Sydney Opera House“.
Ebenfalls 2010 fanden im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele statt wo Bryan Adams mit Nelly Furtado „Bang The Drum“ bei der Eröffnungszeremonie performte. Sein Song „One World, One Flame“ wurde zur selben Zeit veröffentlicht und von der ARD als Titelsong für ihre Berichterstattung rund um die Olympiade eingesetzt wurde. Im Februar war Bryan Adams der erste internationale Künstler, der jemals in Nepal auftrat.
In den vergangenen 5 Jahren brachte Bryan Adams nicht nur 3 Alben heraus, er erhielt u.a. auch die Auszeichnung der „Goldenen Feder“ im Jahr 2009, ein Medienpreis der BAUER Verlagsgruppe, der speziell an Leute geht, die es geschafft haben, sich dauerhaft in den Medien zu etablieren. Das Bryan Adams nach über 25 Jahren Karriere und unvergesslichen Songs ein würdiger Preisträger ist, steht außer Frage. 2011 wurde Bryan Adams mit einem Stern auf dem „Walk Of Fame“ in Hollywood verewigt, auch in seiner Heimat Kanada wurde er auf dem „Canadian Walk Of Fame“ geehrt, allerdings schon 1998. Des Weiteren wurde er mit dem „Order Of Canada“ und „Order Of British Columbia“ preisgekrönt.
Dieses Jahr veröffentlich Bryan Adams sein neues Album „Tracks Of My Years“, eine Kollektion zeitloser Klassiker aus den 1950ern, 60ern und 70er, darunter auch Neuaufnahmen zweier eigener Songs. Die musikalischen Einflüsse auf „Tracks Of My Years“ sind sehr breit gefächert und reichen z.B. von Chuck Berry's "Rock & Roll Music“ über Ray Charles' "I Can't Stop Loving You" bis hin zu „Anytime At All“ von den Beatles. Einen komplett neuen Song wird das Album aber auch beinhalten: „She Knows Me“, eine Nummer, die mit Jim Vallance einen Co-Writer hat, der schon viele Hits (u.a. „Heaven“, „Summer Of 69“ und „Cuts Like A Knife“) zusammen mit Adams schrieb.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Er gehört zu den gefeiertsten Singer/Songwritern der Welt. Überdies ist Bryan Adams Kanadas Botschafter Nummer 1. In seiner über vier Jahrzehnte umfassenden Karriere hat Bryan Adams mit seiner unverwechselbarer Stimme und seinem unverwechselbarem Sound mehr als 65 Millionen Tonträger verkauft und sämtliche wichtigen Musikpreise erhalten. Er gastierte mit seinen live Shows auf allen sechs Kontinenten und geht noch immer wortwörtlich neue Wege, denn er trat als erster Künstler des Westens sowohl in Pakistan als auch Vietnam auf. In mehr als vierzig Ländern stand er schon auf Platz Nummer 1 der Charts. Auftritte bei Veranstaltungen wie „Live Aid“, „The Concert For Freedom for Nelson Mandela“ sowie für Greenpeace und Amnesty International sind nur Auszüge seiner Tätigkeiten als Live Künstler. Auch als Fotograf hat Bryan Adams sich einen Namen gemacht.
Die Solo-Musikkarierre von Bryan Adams begann mit seinem Debütalbum „Bryan Adams“, das im Februar 1980 auf A&M Records erschien. Vorher war er mehrere Jahre auf Tour gegangen, hatte Demobänder aufgenommen und sich den Lebensunterhalt als Studiomusiker verdient. Der Durchbruch kam, als sich Bryan Adams mit Drummer Jim Vallance als Songschreiber-Partner zusammentat.
Das erste Album wurde anfangs in den USA nicht veröffentlicht; allerdings gab’s mit „Hiding from Love“ eine Single-Auskoppelung, die bis auf Platz 43 in den Dance-Charts kam. Daraufhin stellte Adams eine Backup-Band zusammen und ging zum ersten Mal als Solokünstler in Kanada auf Tour. Vier Monate lang bespielte er Clubs und Colleges. Aus der Tour entstand das zweite Album, „You Want It, You Got It“, das in nur zwei Wochen in New York aufgenommen und im Frühling 1981 veröffentlicht wurde. Es war gleichzeitig die erste offizielle Albumveröffentlichung in den Staaten. Dort tourte Bryan Adams sechs Monate durch’s Land, war Vorgruppe der Kinks und von Foreigner und hatte sein Album im Januar 1982 in die Billboard-Charts geschoben, wo es sich bis auf Platz 118 vorarbeiten konnte. 13 Wochen blieb das Album in den Charts. Auch mit der Singleauskoppelung „Lonely Nights“ schaffte es Bryan Adams erstmals in die Hot 100; die Spitzennotierung war Platz 84, die Spitzennotierung in den Mainstream Rockcharts war Nummer 3.
Sein drittes Album „Cuts Like a Knife“ wurde im Januar 1983 veröffentlicht. Die Singleauskoppelung „Straight from the Heart" gab die Richtung vor, in die es nun gehen sollte. Die Single eroberte sich einen Spitzenplatz unter den Top Ten der US Hot 100; der Karriere von Bryan Adams stand endgültig nichts mehr im Weg. Der Erfolg ebnete den Weg für das Albums, das ebenfalls in die Top Ten kam, mit Platin ausgezeichnet wurde und mit den Auskoppelungen „Cuts Like a Knife“ und „This Time“ für weitere Top-40-Erfolge sorgte. Der Erfolg des Albums basierte auch auf den vielen Tourneedaten, die Bryan Adams absolvierte. Los ging’s in Kanada, weiter in den Staaten als Vorgruppe von Journey und von dort nach Europa. Nach einigen Konzerten in Japan spielte er bereits wieder in seinem Heimatland.
„Reckless“ hieß das vierte Album, das zum 25. Geburtstag von Bryan Adams am 5. November 1984 in die Läden kam. Vorher hatte die Singleauskoppelung „Run to You“ bereits die US Top Ten erreicht. Danach kamen fünf (!) weitere Auskoppelungen in die Top 20:
„Somebody", „Heaven" (ging auf Nummer 1), „Summer of '69" (kam in die Top Ten), „One Night Love Affair" und „It’s Only Love“, ein Duett mit Tina Turner. Das Album „Reckless“ schaffte es in die USA auf die Nummer 1, verkaufte sich dort fünf Millionen mal und zusätzliche drei Millionen mal im Rest der Welt. Außerdem konnte Bryan Adams nun seine zwei ersten Nominierungen für den Grammy einstreichen, als Best Male Rock Performance für das Album und als Best Rock Performance eines Duos oder einer Band für „It’s Only Love“. Wie üblich unterstützte Adams auch dieses Veröffentlichung mit vielen Tourneegigs: Die „World Wide Tour in '85" ging los im Dezember 1984 und dauerte bis zum November 1985. Dieses Jahr feiert das Album übrigens 30 Jähriges Jubiläum, was Bryan zum Anlass nimmt, mit den „Reckless“-Songs im Dezember erneut auf Tour zu gehen.
Eines weiteres Highlight dieses Jahres: Bryan Adams eröffnete den amerikanischen Teil des Live Aid-Konzerts, das am 13. Juli in Philadelphia stattfand.
Im März 1987 kam das fünfte Album auf den Markt, „Into the Fire“. Vorab hatte sich die Singleauskoppelung „Head of the Night“ zum fünften Top-Ten-Hit von Bryan Adams in den USA entwickelt. Auch das Album kam dort in die Top Ten. In den USA verkaufte es eine Million Tonträger, im Rest der Welt eine weitere Million. Außerdem gab’s mit „Hearts on Fire“ und „Victim of Love“ zwei weitere Singleauskoppelungen, die zu Hits in den Top 40 wurden. Die weltweit laufende Tournee zur Promotion des Albums lief über ein Jahr, und wurde – bei einem der letzten Gigs im belgischen Werchter – auch als TV-Special aufgezeichnet. „Bryan Adams: Live in Belgium“ lief im folgenden Jahr im kanadischen Fernsehen. Ein Konzeptalbum namens „Live! Live! Live!“, das bei der belgischen Show im Jahr 1988 entstand, kam ursprünglich nur in Japan auf den Markt, gewann dann jedoch ein breiteres Publikum.
Im Gegensatz zu seinen sonstigen Gepflogenheiten ging Bryan Adams diesmal nicht lange auf Tournee, sondern siedelte nach England über, um sich mit dem Songschreiber und Produzenten Robert John „Mutt“ Lange auf sein neues Album einzuspielen. Im Juni 1991 ging Bryan Adams wieder auf Europatournee, mittlerweile als gleichberechtigter Headliner von ZZ Top. Zur Tour gab's die neue Single „(Everything I Do) I Do it for You“, die sich in den amerikanischen Charts sieben Wochen an der Spitze hielt (ein Rekord, den eine andere Single acht lange Jahre vorher aufgestellt hatte). International hatte die Single noch größeren Erfolg und war in England 16 Wochen an der Chartspitze, was vorher noch niemand geschafft hatte.
„Waking Up the Neighbours“ kam dann im September 1991 auf den Markt, und jetzt ging’s für Bryan Adams wieder los mit einer Endlostournee, die bis zum Juli 1993 dauerte. Neben „(Everything I Do) I Do it for You“ kam auch „Can't Stop This Thing We Started" in die US Top Ten und drei Auskoppelungen schafften es in die Top 40: „There Will Never Be Another Tonight", „Do I Have to Say the Words?" and „Thought I'd Died and Gone to Heaven". Das Album „Waking Up the Neighbours“ verkaufte sich vier Millionen mal in den USA und sechs Millionen mal im Rest der Welt, brachte Adams eine Nominierung für den Grammy ein und erstmals auch eine Nominierung für den Oscar als Bester Song. Auch in Deutschland lief es für Bryan Adams im Jahr 1991 brilliant: Das Album „Waking Up The Neighbours“ schoss an die Spitze der deutschen Albumcharts und die Singleauskopplung „(Everything I do) I Do It For You“ erreichte ebenfalls die #1 der deutschen Singlecharts.
Bryan Adams bereitete sich bereits auf sein nächstes Studioalbum vor und brachte zwischendrin im November 1993 eine Sammlung seiner Hits heraus, „So Far So Good“, eine Kompilation, die ihm ein weitere Spitzenposition in den deutschen Albumcharts verschaffte. Auf dem Album war auch ein neuer Adams/Lange-Track, „Please Forgive Me“, der es in die Top Ten schaffte. „All For Love“, der Titelsong zum Film „Die Drei Musketiere“, wurde mit Rod Stewart und Sting aufgenommen und kam im Januar 1994 an die Spitze der amerikanischen und deutschen Charts. Im gleichen Monat startete Bryan Adams eine ambitionierte Tournee nach Fernost und spielte dort in Ländern wie Vietnam, die selten Rock-Besuch aus dem Westen bekamen. Den größten Teil des Jahres 1994 hielt Bryan Adams den Ball flach. Ausnahme: „Rock Steady“, ein Song, den er für Bonnie Raitts Live-Album „Road Tested“ geschrieben hatte. Er performte den Song, der auch eine Chartnotierung erhielt, als Duett mit ihr und beide kassierten dafür eine Chart-Platzierung.
Anfang 1996 war es Zeit für das nächste Album, „18 'Til I Die“. Die irgendwie Flamenco-ähnliche Ballade „Have You Ever Really Loved a Woman?" aus dem Film „Don Juan de Marco“ mit Johnny Depp und Marlon Brando entpuppte sich als nächster Nummer Eins-Hit und bescherte Bryan Adams neben einer Grammy-Nominierung für Best Male Pop Vocal Performance seine zweite Oscarnominierung für den Besten Song. 18 Monate Tour folgten. In den USA erhielt das Album bald Platin und die Auskoppelung „Let’s Make A Night To Remember" schaffte es kurzzeitig in die Top 40. Aus dem Album ging auch der Song „The Only Thing That Looks Good On Me Is You" hervor. Für die beliebte Reihe „Unplugged“ auf MTV ließ Bryan Adams einen Auftritt mitschneiden, der im Dezember als Album auf den Markt kam.
Das Nachfolgealbum war sein neues Studioalbum. „On a Day Like Today“, das im Oktober 1998 veröffentlicht wurde.
In Großbritannien kam die Scheibe, auf der auch das Duett „When You’re Gone“ mit Melanie C enthalten war, im Dezember 1998 auf Platz 3 der Charts und hielt sich zehn Wochen in den Top 10. Nächster Top-Ten-Eintrag: Der Dance-Remix von „Cloud Number Nine“. In Kanada stieg das Album im November 1998 auf Platz 3. Ein Jahr später brachte Bryan Adams sein zweites Album mit Hits heraus. Der Titelsong kam überall in Europa sowie in Kanada in die Charts.
Im Frühjahr 2002 kam es zu einer Zusammenarbeit mit Hans Zimmer zum ersten OST für den Zeichentrickfilm „Spirit – Der wilde Mustang“ aus dem Hause DreamWorks. Der Soundtrack kam in die US Top 40 und Adams und Zimmer wurden dafür mit einer Nominierung für den Golden Globe belohnt.
Im September 2004 wurde „Room Service“ in Kanada und in Europa veröffentlicht. In den Europäischen Top 100 Albumcharts von Billboard, sowie in den deutschen Albumcharts, kam die Scheibe direkt auf Platz 1. Im Frühling 2005 ging das Album dann in den USA an den Start.
Im Herbst 2005 feierte Bryan Adams sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit dem Doppelalbum „Anthology“, der umfangreichsten Retrospektive seiner vielfach mit Platin ausgezeichneten Karriere. 36 Songs sind auf den zwei CDs vereint, ausgewählt aus den Jahren zwischen 1980 bis 2005 und das Beste, was einer der beliebtesten Sänger unserer Zeit zu bieten hat.
2006 wurden zwei seiner Songs in großen Kinofilmen gefeatured: „Never Let Go“ in „The Guardian“ mit Kevin Kostner und Ashton Kutcher sowie „Never Goona Break My Faith“, den Adams für den Film „Bobby“ schrieb und von Aretha Franklin und Mary J Blige gesungen wurde. Der Song wurde schließlich 2007 sogar für einen Golden Globe nominiert.
Im selben Jahr war Bryan Adams der erste westliche Künstler, der in Pakistan auftrat (im Rahmen eines Benefizkonzertes für die Erdbebenhilfe).
Im Jahr 2007 wurde Bryan Adams in den Wembley Square of Fame aufgenommen. Diese Auszeichnung lief parallel zu seinem 25. Auftritt in Wembley und dem Jahrestag seiner ersten Performance dort; im Sommer 1987 war er Headliner beim Konzert der Prince’s Trust Charity.
Das Frühjahr 2008 brachte Bryan Adam’s elftes Studioalbum „11“ und eine ungewöhnliche Tournee mit sich: 11 Konzerte in 11 Städten, 11 Ländern und in 11 Tagen. Doch nicht nur die Anzahl ist außergewöhnlich, auch die Orte, an denen die Konzerte gespielt wurden, sind besonders. So bespielte Adams seine Fans zum Beispiel in der St. James Church in London oder auf der hamburgischen Reeperbahn im St. Pauli Theater. Das Album schoss in Deutschland in die Top 10 der Charts.
Im Herbst 2008 trat Adams bei einem Friedenskonzert in Georgien auf.
2009 würde der Künstler mit der Abbildung auf einer Kanadischen Briefmarke geehrt. Im selben Jahr schrieb, produzierte und sang er den Song „You’ve Been A Friend To Me“ für den Disney Film „Old Dogs“.
Nur zwei Jahre später, im Jahr 2010, veröffentlichte Adams das akustisches Live-Album „Bare Bones“, auf dem zahlreiche Hits des Kanadiers von verschiedenen Live-Konzerten seiner Tour im selben Jahr zusammengetragen werden. Zwei Jahre später folgte die CD/ DVD Veröffentlichung mit der Aufzeichnung des Live-Auftritts in Sydney im Rahmen der Bare Bones Tour –„Live at Sydney Opera House“.
Ebenfalls 2010 fanden im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele statt wo Bryan Adams mit Nelly Furtado „Bang The Drum“ bei der Eröffnungszeremonie performte. Sein Song „One World, One Flame“ wurde zur selben Zeit veröffentlicht und von der ARD als Titelsong für ihre Berichterstattung rund um die Olympiade eingesetzt wurde. Im Februar war Bryan Adams der erste internationale Künstler, der jemals in Nepal auftrat.
In den vergangenen 5 Jahren brachte Bryan Adams nicht nur 3 Alben heraus, er erhielt u.a. auch die Auszeichnung der „Goldenen Feder“ im Jahr 2009, ein Medienpreis der BAUER Verlagsgruppe, der speziell an Leute geht, die es geschafft haben, sich dauerhaft in den Medien zu etablieren. Das Bryan Adams nach über 25 Jahren Karriere und unvergesslichen Songs ein würdiger Preisträger ist, steht außer Frage. 2011 wurde Bryan Adams mit einem Stern auf dem „Walk Of Fame“ in Hollywood verewigt, auch in seiner Heimat Kanada wurde er auf dem „Canadian Walk Of Fame“ geehrt, allerdings schon 1998. Des Weiteren wurde er mit dem „Order Of Canada“ und „Order Of British Columbia“ preisgekrönt.
Dieses Jahr veröffentlich Bryan Adams sein neues Album „Tracks Of My Years“, eine Kollektion zeitloser Klassiker aus den 1950ern, 60ern und 70er, darunter auch Neuaufnahmen zweier eigener Songs. Die musikalischen Einflüsse auf „Tracks Of My Years“ sind sehr breit gefächert und reichen z.B. von Chuck Berry's "Rock & Roll Music“ über Ray Charles' "I Can't Stop Loving You" bis hin zu „Anytime At All“ von den Beatles. Einen komplett neuen Song wird das Album aber auch beinhalten: „She Knows Me“, eine Nummer, die mit Jim Vallance einen Co-Writer hat, der schon viele Hits (u.a. „Heaven“, „Summer Of 69“ und „Cuts Like A Knife“) zusammen mit Adams schrieb.

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