Das Coverbild erinnert sehr an den Morgen nach einer stark alkoholischen Nacht und bringt den Leser zum Schmunzeln. Leider gibt der Inhalt des Buches nicht so viel her wie das Cover. Die Einleitung ist noch recht interessant, wenn auch etwas kurz gefasst, doch danach geht es bei den Rezepten stark bergab.
Die meisten Rezepte sind zwar einfach beschrieben, aber allein beim Lesen dürfte es dem ein oder anderen den Magen verstimmen. Die Rezeptideen sind doch sehr abenteuerlich und sorgen eher für eine schnelle Entkaterung auf der Toilette als durch Erholung. Das Kapitel über American Breakfast ist recht interessant und auch schmackhaft, allerdings fehlen einfach weitere Ideen. Es hat den Anschein, als wären bei diesem Teil des Buches nur die Klischeehaften Bestandteile des amerikanischen Frühstücks genannt worden, allerdings kann man aus einem American Breakfast noch um einiges mehr machen.
Auch die Rezepte des Brunchbereiches sind sehr dürftig ausgefallen. Wenn man mit diesem Buch Brunch machen möchte, wiederholt es sich jedes dritte Mal mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Das sollte bei einem Kochbuch nicht der Fall sein. Sparsam ist der Autor auch mit den Fotos zu den Rezepten umgegangen. So findet man zwar einige Abbildungen in diesem Buch, allerdings nur sehr spärlich bei ungefähr jedem dritten Gericht, wo doch das Auge mit aussucht.
Fazit:
6,90 Euro (Verlagspreis) ist nicht viel Geld, aber für diese 64 Seiten ist es eindeutig zu viel. Die Rezepte sind teilweise ungenießbar. Dazu kommt, dass man keine große Auswahlmöglichkeit hat, wenn man mit diesem Buch arbeiten möchte und nur die Basics beschrieben hat. Schwach für ein Frühstücksbuch, wo doch laut Autor das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist!