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Die Bruderschaft vom Heiligen Gral 01. Der Fall von Akkon
 
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Die Bruderschaft vom Heiligen Gral 01. Der Fall von Akkon [Gebundene Ausgabe]

Rainer M. Schröder
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ja, Akkon ist wirklich eine verfluchte Stadt. Sie ist die letzte Festung des Christentums inmitten einer von Muslimen bedrohten Welt im Palästina des Jahres 1291. Denn das einstmals eroberte Jerusalem ist unweigerlich an die Mamelucken verloren, die Wahrheit Gottes zurückgedrängt. So jedenfalls sehen es die Kreuzritter Gerolt von Weißenfels aus Trier, der Franzose Maurice von Montfontaine, der Schotte McIvor von Conneleagh und Tarik el-Kharim, der von missionierten Beduinen abstammt. Längst ist Akkon belagert und steht vor dem Fall. Die Freunde wollen bis zum letzten Blutstropfen kämpfen und als Märtyrer sterben. Aber der Orden der Tempelritter hat ihnen eine andere, fast ebenso ausweglose Aufgabe zugedacht. Die vier Ritter sollen den Heiligen Gral vor den Heiden retten -- jene geheimnisvolle Reliquie eines Kelches also, in der Joseph von Arimathäa das Blut von Christus aufgefangen haben soll. Ein Abenteuer auf Leben und Tod beginnt ...

Die Bruderschaft vom Heiligen Gral ist der erster Band zur Trilogie über das sagenhafte Geheimnis der Tempelritter, den der renommierte Autor geschichtlicher, teils auch religiös angehauchter Geschichten Rainer M. Schröder (Das Geheimnis der weißen Mönche, Das Geheimnis des Kartenmachers, Die Lagune der Galeeren, Land des Feuers, Land der Sehnsucht) vorgelegt hat. Der legendäre Kelch der Christenheit hat schon viele Autoren und Filmemacher bis hin zu Steven Spielberg (namentlich bei Indiana Jones) fasziniert. Und tatsächlich lassen sich mit dem Stoff aufs Wundervollste geschichtliche Fakten mit Fantasy-Elementen verknüpfen. Schröder macht das auf eine besonders faszinierende Art und Weise, die vielleicht sogar ausgewiesene Schulmuffel für Geschichte begeistern kann. Aber vor allem für Geschichts-Freaks, die sich von phantastischen Elementen nicht abschrecken lassen, ist Die Bruderschaft vom Heiligen Gral ein wirkliches Muss. Empfohlen ab 12 Jahren, aber auch für Erwachsene geeignet. --Isa Gerck

Kurzbeschreibung

Die Gralslegende, Königsdisziplin der Fantasyliteratur, und Rainer M. Schröder, Großmeister des historischen Abenteuerromans - eine machtvolle Kombination! Gleich dieser erste Band der geplanten Trilogie übertrifft alles, was man von einer solchen «t;magischen Verbindung»t; erwarten durfte: Überwältigende historische Kulisse, faszinierende Mystik, großartige Abenteuer und Spannung bis zur allerletzten Seite!

Umschlagtext

Palästina im Jahr 1291, die Herrschaft der Kreuzfahrer im Heiligen Land steht vor ihrem Untergang. Letzte christliche Bastion ist die Hafenstadt Akkon am Mittelmeer, doch es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann das übermächtige Heer der muslimischen Belagerer den Widerstand der wenigen verbliebenen Ordensritter brechen wird. Unter den todesmutigen Verteidigern der Festung befinden sich auch vier junge Tempelritter: der Trierer Gerolt von Weißenfels, der Franzose Maurice de Montfontaine, Tarik el-Kharim, Nachfahre christlicher Beduinen, und der hünenhafte Schotte McIvor von Conneleagh. Die Freunde sind fest entschlossen, bis zum letzten Atemzug zu kämpfen - doch der Orden hat ihnen eine andere Pflicht bestimmt, die ihr Leben für immer verändern wird: Die Rettung des heiligen Grals! Ausgerechnet im belagerten Akkon befindet sich der legendäre Kelch des letzten Abendmals, in dem Joseph von Arimathäa am Kreuz Christi Blut aufgefangen haben soll. Seit Jahrhunderten im verborgenen Besitz der Templer, ist es nun an den vier Gefährten, den kostbarsten Schatz der Christenheit vor den anstürmenden Feinden zu retten. In einer geheimen Zeremonie werden die Vier zu Gralshütern geweiht. Die Verantwortung für das Schicksal der Menschheit lastet nun auf ihren Schultern, denn in den falschen Händen könnte der Gral zum verheerenden Teufelswerkzeug werden! Im letzten Moment gelingt es den jungen Rittern, das Heiligtum aus der untergehenden Stadt zu bringen. Übermenschliche Anstrengungen und scheinbar unlösbare Aufgaben liegen noch vor ihnen - doch in ihnen wachsen auch die magischen Kräfte heran, die sie bei ihrer heiligen Weihe erhalten haben&dots;

Über den Autor

Rainer M. Schröder, 1951 in Rostock geboren, lebt nach vielseitigen Studien und Tätigkeiten in mehreren Berufen seit 1977 als freischaffender Schriftsteller in Deutschland und Amerika. Veröffentlichungen zahlreicher Abenteuerromane, die ihn zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautoren machten.

Auszug aus Bruderschaft vom Heiligen Gral von Rainer M. Schröder, Ashley Carrington. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Reglos stand er auf dem Verfluchten Turm von Akkon. Die von Zinnen gesäumte Plattform erhob sich hoch über der breiten Festungsmauer der zweiten, inneren Wallanlage. Auf den offenen Handflächen seiner weit ausgestreckten Arme hielt er das von Meisterhand geschmiedete Damaszenerschwert, bei dem die Enden der breiten Parierstange über dem Griffstück sowie der Knauf in fünfblättrigen, goldenen Rosen ausliefen.

Er stand mit dem Gesicht nach Osten, als wollte er die kostbare Waffe dem nächtlichen Himmel als Opfergabe darbieten. Der Widerschein der Fackeln auf den trutzigen Wehrgängen unter ihm und der hell lodernden, funkenstiebenden Brände, die im dicht gedrängten Häusermeer der belagerten Hafenstadt an mehreren Stellen die nächtliche Dunkelheit mit wild flackerndem Flammenschein aufrissen, tanzte wie ein glutrotes Irrlicht über den blanken Stahl der beidseitig geschliffenen Klinge.

"Die Nacht ist vorgerückt und der Tag nahe gekommen! Lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts!" Der Mund des Mannes mit dem erhobenen Schwert bewegte sich kaum, als er die Worte des heiligen Paulus aus seinem Brief an die Römer zitierte, sprach er doch allein zu sich selbst. Und dass sie ihm zu dieser weit vorgerückten nächtlichen Stunde über die Lippen gekommen waren, wurde ihm erst bewusst, als er dem Klang seiner eigenen geflüsterten Worte nachlauschte. Wie oft er diese Aufforderung in seinem Leben schon ausgesprochen hatte!

Diesmal jedoch war es anders. Die Anbeter des Bösen rotteten sich dort draußen zusammen, lauerten im Rücken des feindlichen Heeres und streckten ihre Klauen nach dem heiligen Quell des Lebens aus, der grenzenloses Verderben über die Welt bringen würde, fiele er ihnen in die Hände. Er wusste, dass die Zeit des Handelns, die Zeit für seine letzte große Aufgabe gekommen war. Und er wartete auf das göttliche Zeichen, das kommen und ihm den Weg weisen musste, wie es schon so oft vorher geschehen war.

(Aus dem Prolog)

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