Die Idee, daß jemand eine Leiche auf dem Grundstück eines anderen mit dessen Blutspuren etc vergräbt hat mich sehr fasziniert. Ich wollte wissen, welche Spielchen ,,der Böse" noch auf Lager hat und wie ,,der Gute" reagiert.
Auch wenn schnell aufgelöst wird, wer der Böse ist - es wird nicht langweilig! Gerade jetzt nimmt die Geschichte an Fahrt und Grauseligkeiten auf, die Grenze zwischen ,,Gut" und ,,Böse" verwischen: wie weit ist man bereit zu gehen, um das eigene Leben oder das der Familie zu schützen?
Die Hauptfigur ist bereit sehr(!) weit zu gehen! Warum auch immer, hat er null Vertrauen in das amerikanische Rechtssystem bzw deren Ermittler und gibt sich eher mit dem Verlust seiner Identität, seiner besten Freunde und Mutter ab...vielleicht ist es für ihn ja doch ein wenig ,,Nervenkitzel".
Leider halte ich das Finale, einen regelrechten Show-Down nicht für gelungen. Der Autor hätte ruhig noch ein paar Seiten dranhängen können und ein Ende wählen können, das weniger abgehackt wird, als hätte der Verfasser die Lust an der Story verloren und müsste noch schnell ein Ende dranhängen, um das Buch zu veröffentlichen.
Auch bleiben ein paar Fragen offen, wie zum Beispiel hat Orson es geschafft Andy in seinem Haus zu beobachten? Woher wusste er, daß Andy sich seinem Freund anvertraut hat?
Insgesamt kann ich das Buch aber allen Horror/Psycho-Fans empfehlen und ich werde mir den Nachfolger auf jeden Fall auch antun.